Inhaltsverzeichnis: 2023 Sonntag, 1.1.2023. Ich wiederhole nochmal, was Mama letztens gemeint hatte: Wenn dir etwas passieren sollte, wäre schon längst was passiert. Bei einer Freundin hänge viel vom Zufall ab. Sie hat mein Buch größtenteils gelesen. Gestern an Silvester, hustete Papa kurz vor 12 Uhr in einem verächtlichen Ton. Ich rastete aus, schlug mir mit der flachen Hand ins Gesicht. Mama verstand das nicht. Aber ich rastete wirklich total aus und ließ mich von Mama um halb zwei heimfahren. Papa wollte mitfahren und auch auf der Rückfahrt hustete er kurz vor Ankunft. Er hat offiziell eine Bronchitis. Papa schrieb um halb zwölf, dass er Willi jetzt vorbeibringen werde. Ich wollte das nicht, aber er kam trotzdem und stellte ihn mir vor die Tür. Gerade (15.45 Uhr) telefonierte ich mit Mama, die meinte ob sie mich nicht vielleicht doch besser in die Klinik bringen hätten sollen. Sie meinte, falls die Sachen tatsächlich so liegen würden, wie ich das meine - was sie aber nicht glaubt - würde sie tatsächlich NICHT MEHR HEIMKOMMEN. Sie stimmte mit mir auch darüber überein, dass ich gestern nicht hätte kommen sollen. Heute bin ich auch aus der Familiengruppe ausgetreten. Dienstag, 3.1.2022. Heute ist mein Geburtstag. Gestern war ich morgens im Aldi einkaufen. Cola light und Käse etc.. Irgendwann so gegen 10 Uhr rief mich Mama an und fragte mich, wie ich meinen Geburtstag gerne hätte. Heimkommen, oder dass sie kommt, oder gar nichts. Ich sagte, sie solle doch zum Mittagessen kommen. Spinat-Gorgonzola-Nudeln. Um 13 Uhr. Dann las ich im Wesentlichen mein ganzes Buch von 2022, was ziemlich aufschlussreich war. Am Nachmittag gegen 15.30 Uhr ging ich nochmal zum Rewe-Getränkemarkt, Flaschen zurückgeben, kaufte im Rewe zwei Zwiebeln und ging dann in Aldi, Cola light nochmal kaufen und Gorgonzola, Blattspinat und Nudeln kaufen. Dann wurde mir komisch, LSD-Gefühl. Mittwoch, 4.1.2023. Gestern war ich dann doch zuhause bei meinen Eltern, ich hatte Mama kurz angerufen. Papa hatte kurzfristig ein Schäufele besorgt. Ich machte einen Spaziergang mit Mama und fragte sie, ob ich wegen Silvester Konsequenzen zu befürchten habe, worauf sie sagte, dass sie beide nichts mehr gegen mich unternehmen würden, ich müsse das jetzt selber wissen. Sie sagte, von zuhause käme man nie ganz los, dass das einem wurscht sei, würde nie eintreten. Ich machte den Vorschlag, in die Klinik zu gehen, was meine Mutter begrüßte. Ich erzählte ihr noch von den Würmern. Ich sagte ihr, dass ich die spüren würde und ich immer noch Durchfälle habe. Sie meinte dazu, dass man die bei meinem Tod vielleicht gar nicht fände und dass sie auch dann nicht mit Heinrich in Verbindung zu bringen seien. Das sei alles nicht nachweisbar. Das fand ich interessant. Sie fragte mich, ob ich das jemandem in der Klinik erzählt habe, was ich verneinte. Dann erzählte ich ihr, dass Christian Stauber zu mir gesagt hätte, er probiere alle Sorten Bier aus dem Getränkemarkt aus. Als ich Mama das erzählte, fand sie das "gefährlich" und nicht gut. Ich solle das nicht machen. Und, dass sie nie wieder in den Getränkemarkt gehen würde. Papa war an meinem Geburtstag viel weg, damit er nicht durch das Husten stören würde. Mama meinte, die Klinik wäre kein Rückschritt, sondern eine Art "Update", auch meine Zustände müssten nochmal überprüft werden. Angerufen zu meinem Geburtstag hat mich Manuel, Ursula und Hannah. Mama schrieb per Anschreiben an eine Versicherung, dass sie die Effi-Briest-Karte ersetzt bekommt. Dazu brauche ich vom Arzt ein Attest. Gerade (ca. 17 Uhr) habe ich mit Mama telefoniert und sie gefragt, ob Heinrich das wollen könnte, dass ich mich aus dem Fenster stürze, war Mama ziemlich klar und eindeutig bejahte. Er baue darauf, dass er dann nicht dran sei. Interessant. Donnerstag, 5.1.2023. Heute morgen sollte ja in der Klinik um 9 Uhr das Arztgespräch stattfinden. Ich hatte gut geschlafen und stand um 7.30 Uhr auf. Mama holte mich dann um 8.20 Uhr ab. Ich fuhr zur Klinik. Als wir dort am Eingang eintrafen hieß es, die Begleitperson müsse einen Test vorweisen. Den Test konnte man aber gleich dort machen, weshalb ich zunächst allein zum Arzt ging, während Mama für 15 Minuten ihren Test machte irgendwo außerhalb der Klinik. Ich sprach dann allein mit ihm und schilderte ihm, was vorgefallen war: Zweimal ausgerastet, Drohung aus dem Fenster zu springen. Er sagte, dass das ja jetzt vorbei sei und es schwierig sei, mich ohne Begründung in die Klinik aufzunehmen. Ich pochte jedoch darauf, in die Klinik zu gehen und schließlich rief er beim Belegungsmanagement an, wo er allerdings in der Warteschleife hing. Irgendwann brach er ab und sagte zu mir, er habe mich gestern schon auf die Warteliste für die P31 gesetzt. Dann bekam er einen Rückruf, dass ich nächsten Freitag aufgenommen werden könne. Dann klopfte Mama und kam zum Gespräch dazu. Der Arzt wiederholte zunächst, was ich ihm berichtet hatte und Mama stimmte dem im Wesentlichen zu und machte ein paar Anmerkungen. Unter anderem sagte sie, sie sei früher Lehrerin des Sohnes von Prof. Kornhuber gewesen. Dr. Marsch fragte Mama freundlich, was sie denn unterrichtet habe. Dann machte er das Attest für die Effi-Briest-Karte fertig. Und auf meine Bitte hin eine AU für die Arbeit nächste Woche bis Freitag, da ich vor der Klinik nicht arbeiten gehen möchte. Er ließ die AU noch vorne bei der Anmeldung drucken und gab sie mir. Beim Rausgehen meinte Mama, wie sympathisch ihr Dr. Marsch gewesen sei: "So ein netter Arzt". Zuhause fiel mir aber auf, dass die AU fehlerhaft war. Sie gilt erst ab nächstem Freitag. Mama schimpfte etwas über diese Schludrigkeit. Nach der Klinik waren wir noch im Teehaus, wo ich allerdings meinen Um um Zustand hatte, sodass wir gingen. Dann waren wir in einem Teeladen, danach im Lidl, wo ich viel Cola light kaufte und dann noch Pickelmann, Sansiba-Brezen kaufen und dann noch bei mir, wo ich Kuchen aß und wir Cola light tranken und Mama mit Willi redete. Mama meinte am Lidl-Parkplatz nochmal, dass Heinrich ein Selbstmord sehr entgegenkommen würde. Später, am Nachmittag in einem Telefonat sagte Mama, dass wenn man über Suizid geredet hätte, und dann tot ist, es nicht so verdächtig sei, wie wenn man gar nicht drüber geredet hätte und dann tot wäre. Jetzt ist es 16.40 Uhr und ich habe nach Abrede mit Mama das Handy in den Keller gelegt. Sie sagte, ich solle das machen, wenn ich sonst das Gefühl habe, ich müsse ständig anrufen. Freitag, 6.1.2023. Heute morgen, nachdem ich gestern auch noch eine Tafel Schokolade nach sowieso schon üppigem Essen gegessen hatte, etwas fertig aufgewacht. Morgenmagazin geschaut. Dann Bett frisch bezogen und Bettwäsche gewaschen. Dann Susanne Matthiessen "Diese eine Liebe wird nie zu Ende gehn" gelesen. Heute wäre das Musical Effi Briest gewesen. Samstag, 7.1.2023. Gestern hatte ich ab 15.30 Uhr bis 18 Uhr noch meinen Zustand mit um um und em em. Heute morgen rief ich Mama gegen 10 Uhr an, nachdem ich im Lidl war und Cola light gekauft hatte und einen Kaffee Cappucino Karamell getrunken hatte. Sie meinte heute morgen, auf meine Frage, ob mir vielleicht vor der Klinik nächste Woche etwas passieren könnte, nein, das sei sonst hochverdächtig. Im Weiteren meinte sie, was mich aufhorchen ließ, dass ich doch schon soweit gewesen sei, dass mir nichts passiere. Eine Stunde später rief ich sie nochmal an, und rückversicherte mich, dass sie glaubt, dass mir gar nichts passiert. Ich soll aber trotzdem in die Klinik gehen. Jetzt ist es 14.15 Uhr und ich bin immer noch - naja - erleichtert, dass mir nichts passiert, und auch etwas stolz, das herausgefunden zu haben. Und ich rufe mir Mamas Ausspruch in Erinnerung: "Ansonsten wäre schon längst was passiert." Mama meinte noch, dass wenn man einen in den Selbstmord treiben würde, das auch eine Art von Mord wäre, also genau das gleiche, wie wenn ich ermordet werden würde. Und dass das eben nicht passiert. Sonntag, 8.1.2023. Gestern noch Willkommen Österreich vom 20.12.2022 geguckt. Heute um 8 Uhr erst aufgestanden. Um 12 beim Pickelmann Brötchen gekauft und um 15 Uhr Spinat-Gorgonzola-Nudeln gekocht. Montag, 9.1.2023. Heute morgen aufgestanden und um kurz nach 8 Uhr in der Arbeit angerufen. Robert war dran, ich sagte ihm, dass ich in die Klinik ginge und bis Freitag krankgeschrieben sei. Er sagte OK, was ist los? Ich sagte ihm, dass ich mich mal durchchecken lassen wolle. Dann las ich mein Buch ab ca. Juli letzten Jahres bis September. So um 10 Uhr ging ich in den Keller und holte mein Handy, auf dem Weg runter begegnete mir mein Nachbar Günther, ich sagte kurz hallo und er machte ein paar Geräusche, Räuspern oder sowas. Als ich dann auf das Handy schaute, hatte der Treff mich angerufen. Auf dem AB hatte Inge gequatscht ich solle doch zurückrufen. Als ich zurückrief, war Andreas dran. Er holte Inge, die mir nachträglich zum Geburtstag gratulierte und mich fragte, welchen Gutschein ich haben wolle. Ich erzählte ihr in dem kurzen Telefonat nichts von meinem Gang in die Klinik. Dann rief ich Mama an und bekam meinen Zustand. Em Em Em. Jetzt ist es 15 Uhr und ich habe das Handy zurück in den Keller gelegt. Dienstag, 10.1.2023. Ich hatte gestern noch einen Zustand und hatte das Handy aus dem Keller geholt und mit Mama telefoniert. Heute wachte ich so um 5 Uhr auf und hörte überall, über mir und unter mir Husten. Dann um 8 Uhr hatte ich einen Termin bei Moritz Renn. Ich kam etwas zu spät, da bei der Pfandflaschenabgabe einer vor mir war, der sich Zeit ließ. Ich erzählte dem Therapeuten dann von Weihnachten und Silvester und vom Husten meines Vaters. Dass Mama gesagt habe, ich solle nicht mehr heimkommen, wenn das so sei wie ich behaupte. Davon, dass ich an Weihnachten von Selbstmord geredet habe, aus dem Fenster zu springen. Er meinte auf meine Frage, dass er nicht glaube, dass ich bald tot sei oder dass ich aus dem Fenster springen werde. Er findet das mit der Klinik gut. Ich sagte, dass ich glaube, ich sollte es mir mit meinen Eltern nicht verderben, vor allem nicht mit meinem Vater, da ich früher oder später doch heimfahren müsse. Er hatte gemeint, ich solle meinen Vater doch bei Whatsapp, wenn ich in der Klinik sei, blockieren, um mal auszuprobieren, wie das ist. Nach dem Gespräch war ich noch im Lidl einkaufen. Der Kaffeeautomat war leider defekt. Mittwoch, 11.1.2023. Gestern hatte Papa mir noch geschrieben, ob er mich in den nächsten Tagen besuchen kommen solle. Ich sagte ihm erst: Freitag, dann schrieb ich ihm aber, dass er auch heute kommen könne, dass wir im Pickelmann einen Kaffee trinken. Er meinte, dass der Tisch ihm im Magen liege. Der wackelt nämlich schon ewig nachdem die Dübel sich gelöst haben. Papa kam dann und machte eine Stunde rum, erst sah es aus, als würde es geklappt haben, jedoch löste sich dann doch ein Dübel. Wir tranken Kaffee bei mir und gingen nicht in den Pickelmann. Ich war dann noch im Aldi gestern Abend und habe Stefan Bauer geantwortet. Gerade war ich nochmal bei Regenwetter im Aldi. Jetzt ist es 17.20 Uhr und ich habe gerade, nachdem das Handy den ganzen Tag im Keller gelegen hat, mit Mama telefoniert. Sie meint, dass wir erst um 17 Uhr telefonieren sei gut, da ich dann nicht so gefesselt auf mein Handy starren müsse, sondern die Zeit "sinnvoll" nutzen könne. Freitag, 13.1.2023. Gestern war ich um 8 Uhr in der Uniklinik auf Station P31. Dort hieß es, ich muss mich unten schon anmelden, da sie sonst den Corona-Test nicht machen könnten, da ich dann nicht im System sei. Das machte ich, füllte schon alle Formulare aus, also die ganze bürokratische Prozedur, die ich eher in unangenehmer Erinnerung hatte. Diesmal ging es aber recht schnell und gut. Dann oben Corona-Test mit Schwester Jutta. Wenn ich nichts von ihnen höre ist alles OK. Dann fuhr ich heim beim Lidl vorbei nur Cola light kaufen. Zuhause fand ich einen Zettel von Mama, was ich an der Schrift erkannte, wo "stetiger Abwärtstrend", "Höhepunkt Weihnachten/Sylvester" und "Spritze?" draufstand. Ich bekam meinen Zustand, schrieb ihr eine Whatsapp, ob der Zettel für mich gewesen sei. Im Telefonat sagte sie, dass der Zettel wohl für mich gewesen sei, den Psychiater zu überzeugen, mich in die Klinik aufzunehmen. Das beruhigte mich. Jedoch bekam ich im Folgenden einen heftigen Zustand, der über Stunden andauerte. Mama meinte, das sei die Aufregung. Jetzt ist es 7 Uhr und gleich geht es in die Klinik. Samstag, 14.1.2023. Gestern fuhr mich Papa in die Klinik. Ich musste erst warten, bis mein Zimmer gemacht worden war. Dann sprach ich mit Prof. Kornhuber. Zuerst über die Arbeit, die stressig ist - Frau Custal wird sich drum kümmern. Dann über die Suiziddrohung an Weihnachten und Silvester. Meine Frage: Würde er sich Sorgen machen und er so: "Nö." Auch auf meine spätere nochmalige Nachfrage, sagte er "Nö." Er fragte mich, wenn mich eine Fee frage, was meine drei wichtigsten Wünsche wären, und die Fee käme nur einmal im Leben. Da überlegte ich kurz und sagte: 1. Dass es mir gut geht, 2. eine Freundin und 3. Arbeit im ersten Arbeitsmarkt. Wir vereinbarten ein Treffen mit zusammen mit meiner Mutter. Ich sagte ihm auch, dass es mir letztes Jahr sehr gut gegangen war, ich viel draußen unterwegs war. Er sagte eingangs auch, dass ich einen sehr guten Eindruck machen würde, vor allem auch körperlich, da ich ja abgenommen hatte. Ich hatte ihm gesagt, dass ich denke, ich habe so 15 Kilo abgenommen. Überhaupt: Alle Schwestern bemerkten das. Heute fuhr ich nach dem Frühstück heim in meine Wohnung, wo ich jetzt (10.50 Uhr) bin. Noch beim Pickelmann was zu essen geholt und im Aldi gewesen. Heute will ich mir was kochen und putzen. Auf meine Frage an Mama, was sie damit meine, dass ich zu wenig Selbstbewusstsein habe, sagte sie, dass ich noch immer an der Leistungsgesellschaft mich messe, obwohl ich schon sehr stolz auf das von mir Erreichte sein könne. Selbstbewusstsein komme mit der Selbstständigkeit. 12 Uhr ist es und ich habe gerade mit Mama telefoniert. Ob Renata sich vor meiner Wohnung ekeln würde. Mama: "Was?!". Mama meint, das sei Quatsch. Jetzt ist es 16.30 Uhr und bald werde ich mit dem Rad in die Uniklinik aufbrechen. Ich war vorhin nochmal bei Aldi gewesen, um Essig Essenz zu kaufen. Ich hatte den Rest vom Surig Essig auf die braunen Fließen im Bad gegeben und es sah wie ein voller Erfolg aus. Also brauchte ich mehr Essig. Außerdem kaufte ich Müllbeutel, Taschentücher und Zahnbürsten. Das neue Essig war tatsächlich ein voller Erfolg. Die Fließen, die über Jahre nach Mama schäbig aussahen, sind jetzt frei von braunem Kalk. Sonntag, 15.1.2023. Als ich gestern in die Klinik kam, war ich überrascht, dass mein Zimmergenosse nicht nach Hause gefahren war. Er sagte er sei krank im Magen. Mama schrieb mir, dann solle ich halt lesen, was ich auch tat: 50 Seiten Herr der Ringe. Um ca. 20.30 Uhr gingen wir schlafen. Heute morgen gab es nach 7.30 Uhr Frühstück und dann fuhr ich auch schon mit dem Rad nach Hause in meine Wohnung. Noch kurzer Abstecher zum Pickelmann: Schokocroissant, Krustie. Und dann in meine Wohnung. Jetzt ist es 9.45 Uhr und ich habe gerade mit Mama telefoniert. Sie ist immer noch sehr erkältet und kann nicht kommen. Stattdessen kommt Papa. Jetzt ist es 17 Uhr. Ich bin vorhin etwas ausgetickt. Angefangen hat das Ganze damit, dass ich geputzt habe. Irgendwann schrieb ich Mama dann, dass ich putzen würde und Mama antwortete, dass wir Renata dann eventuell gar nicht brauchen würden. Im Weiteren Gespräch war Mama zu mir unehrlich, was die Sauberkeit und den Schamfaktor meiner Wohnung betrifft. Ich sagte, dass das so verlogen sei und kam zu meiner grundsätzlichen Unzufriedenheit mit meiner Situation, sodass ich sogar daran zweifelte, zurück in die Klinik zu können. Ich drohte wieder damit, aus dem Fenster zu springen und schlug mir erneut mit der flachen Hand ins Gesicht. Insgesamt kann man sagen, dass ich mich verletzt und überfordert fühle. Jetzt (17.04 Uhr) fahre ich aber in die Klinik zurück. Montag, 16.1.2023. Gestern nach dem Telefonat mit meiner Mutter bin ich dann um 17 Uhr in die Klinik gefahren. Dort hörte ich den ganzen Abend bis zum Schlafengehen Musik. Heute morgen war dann erst Lichttherapie, dann Walking auf eigene Faust und Visite bei Prof. Kornhuber. Ich erzählte ihm vom Ausraster gestern und als ich etwas von "aus dem Fenster springen" sagte, schrieb er etwas auf einen Zettel und fragte mich, ob meine Mutter am Freitag kommen könne. Er sagte abermals, dass ich nicht aus dem Fenster springen werde und auf meine nochmalige Nachfrage sagte er, das sei sein "Gefühl". Dann eigentlich Ergotherapie, aber ich bekam meinen Zustand. Um um, aber noch sehr leicht. Ich entschuldigte mich bei der Ergo und ging wie befohlen zur Pflege, die dann einen Arzt verständigten. Der redete kurz mit mir und gab mir die Diagnose "Echolologie". Das wird aber noch weiter im Team besprochen, ebenso wisse er noch nicht, ob MRT gemacht wird oder nicht. Dann um 13.30 Uhr Gespräch bei Birgit Kämpf, der Psychologin. Auch sie denkt nicht, dass nach all der Zeit ich in z.B. zwei Jahren tot bin. Auch sie bemerkte, dass ich an Gewicht verloren habe. Sie glaubt auch nicht, dass ich Selbstmord begehe. Sie sagte, ich könne das Handy statt in den Keller auch in den Schrank legen. Auch das müsse eigentlich funktionieren. Jetzt ist es 18.45 Uhr. Ich war vorhin in meiner Wohnung, aber nur kurz, da mir schon auf dem Hinweg in die Wohnung komisch wurde (LSD). Dann in meiner Wohnung fing das Em Em Em an, sodass ich kurz darauf, vielleicht nach 10-15 Minuten schon, in die Klinik zurückfahren wollte. Der Rückweg war heftig. Em Em Em. In der Klinik ging ich sofort zu den Schwestern und zeigte den diesmal heftigen Zustand Schwester Ramona, die sich ganz gut um mich kümmerte und sagte, ich solle mich ruhig hinlegen. Dann erst rief ich Mama an. Der Zustand dauerte noch eine ganze Weile, dann aß ich zu Abend und irgendwann wurde es besser, sodass ich wieder Mama anrief und ihr von meinem Tag berichtete. Sie meinte, dass das Handy in den Schrank zu legen zu verlockend sei. Sie würde es bei den Schwestern deponieren. Dienstag, 17.1.2023. Heute morgen deponierte ich das Handy tatsächlich bei den Schwestern. Schwester Birgitta sagte dazu: "Cool". Dann heute morgen Walking. Lichttherapie habe ich heute ganz vergessen. Walking war relativ flott und mit 50 Minuten recht lang. Ich hatte keine Sportsachen dabei und nahm meine normale Kleidung, was zur Folge hatte, dass Hose und Schuhe dreckig wurden. Dann Ergotherapie, die auch gut lief. Dann Mittagessen und Entspannung mit Schwester Birgitta. Nach der Therapie sprach mich ein Mädchen an, das Alberta heißt. Sie fragte mich, seit wann ich da sei und ich sagte, seit letztem Freitag. Sie ist seit letztem Dienstag da und war schon letztes Jahr mal da. Im Moment bin ich am Überlegen, wie ich meinen Nachmittag verbringen will. Jetzt ist es 18.30 Uhr und ich war ab ca. 15 Uhr auf dem Weg in die und in meiner Wohnung. Auf dem Weg noch Lidl, mal wieder nen Kaffee trinken. Zuhause packte ich Sportklamotten für das Walking ein und wusch Wäsche. Mittwoch, 18.1.2023. Heute Nacht gut geschlafen. Dann Lichttherapie, Walking und eine halbe Stunde Ergotherapie. Dann Termin mit Hrn. Schwarz. Er sieht mich auf einem guten Weg, er hält die Krisenintervention für geschafft und will mich nächste Woche entlassen. Er kann mich länger krankschreiben, rät mir aber dazu, in der Arbeit offen anzusprechen, dass es mir dort nicht mehr gefällt. Er will aber auch noch abwarten, was Frau Custal meint. Mittlerweile ist es knapp 18 Uhr. Ich war ab 14 Uhr mit dem Rad zu meiner Wohnung unterwegs und war noch im Lidl einkaufen. Zuhause trank ich Cola light und aß eine Schokolade. Auf dem Rückweg war Schneegestöber und es war kalt, deshalb stieg ich mit Rad kurzerhand in den Bus ein. In der Klinik gab es schon gleich das Abendessen. Donnerstag, 19.1.2023. Heute morgen hatte ich einen leichten Zustand, sodass Schwester Ramona sagte, ich müsse nicht zur Walking-Gruppe. Dann klopfte ich noch bei dem Arzt und fragte ihn, ob man die Entlassung am nächsten Donnerstag nochmal offenlassen könne. Er sagte, dass das ginge und ich am Montag ja nochmal mit dem Chef sprechen werde und man das dann da bereden könne. Jetzt ist es 11 Uhr und ich hatte gerade ein Gespräch mit Frau Kämpf. Es ging um die Arbeit und um meine Zustände. Sie meinte, dass ich lernen müsse, die Zustände alleine auszuhalten. Ich erzählte ihr von meiner Angst, im Zustand etwas falsches zu sagen und daraufhin zu sterben. Z.b. dass ich Angst davor habe, in irgendeinem Körperteil Schmerzen zu bekommen. Sie meinte, dass wenn ich lernen würde, die Zustände alleine auszuhalten, auch die Intensität der Zustände zurückginge. Kurz nach dem Gespräch bekam ich meinen Um Um Zustand und konnte nicht in die letzte halbe Stunde Ergo gehen. Um kurz vor 12 Uhr schrieb ich Mama, dass sie morgen im Gespräch mit Prof. Kornhuber einen Corona-Schnelltest brauche. Mama antwortete, dass sie morgen um halb zehn da sei und dass sie nicht in die Pfalz gefahren seien. Kurz danach kam Schwester Sabine ins Zimmer und fragte streng, in welcher Therapie außer dem Arztgespräch ich heute war. Ich sagte ihr, dass ich in keiner war, da ich meinen Zustand hatte. Das fand sie "nicht gut". Später, als ich zur Entspannung gehen wollte und immer noch meinen Um-Um-Zustand hatte, sagte sie dann aber doch, dass ich da nicht hingehen kann, da ich die anderen stören würde. Aber sie sagte, zur Ergo hätte ich gehen können mit dem Um-Um-Zustand. Später, als ich nach den Therapien in meine Wohnung fahren wollte, verbot sie mir das quasi, da - wie sie sagte - sie mich da nicht kontrollieren könnten, ob ich dort nicht nur im Bett liege. Ich erwiderte, dass ich dann halt in die Stadt ginge. Ich fuhr dann zur Norma am Marktplatz, kaufte Cola light und eine Schokolade. Mir war auf der Hinfahrt schon schlecht. Ich setzte mich dann in den Schlossgarten und aß die Schokolade. Um 16.30 Uhr bekam ich die Spritze, nachdem sie vorher nicht auffindbar war. Um 14.30 Uhr war der Termin bei Frau Custal gewesen. Ihre Vorschläge blieben vage. Ich fragte sie, ob Prof. Kornhuber evtl. einen direkten Draht zu Siemens habe, was sie verneinte. Ich soll mich bei der wabe erkundigen, die evtl. auch drei Stunden am Tag anbieten. Auf meinen Wunsch hin, im ersten Arbeitsmarkt zu arbeiten, konnte sie mir nichts anbieten. Ich sagte ihr - ehrlicherweise -, dass mir an der Caritec eigentlich gar nichts mehr gefalle. Jetzt ist es 17:05 Uhr und ich habe vor einer halben Stunde meine Spritze von Schwester Simone bekommen. Der Zustand war noch stärker geworden, auch verursacht dadurch, dass die Umstände etwas stressig waren, dadurch, dass man die Spritze nicht fand. Freitag, 20.1.2023. Heute Nacht hatte ich das Atemmessgerät an und konnte aber ganz gut schlafen. Jetzt ist es 8:12 Uhr und Mama kommt, nachdem ich gestern kurz mit ihr per E-Mail korrespondiert hatte - das Handy liegt seit Dienstag bei den Schwestern, gegen 9:30 Uhr zum Arztgespräch mit Prof. Kornhuber vorbei. Vorher ist aber noch Walkinggruppe. Jetzt ist Mittagspause, 12 Uhr. Nach der Walkinggruppe mit Meike (übrigens aus Karlsruhe) kam meine Mutter für das Gespräch mit Prof. Kornhuber. Sie kam zu spät, hatte beim Eingang Komplikationen mit einem nicht anerkannten Selbsttest und musste dann nochmal den offiziellen Test machen und konnte das Ergebnis dann am Eingang nicht öffnen. Sie kam 10 Minuten zu spät, sodass ich von den Schwestern mein Handy holte. Als ich ihr unten entgegenging, war sie doch durchgelassen worden. Dann Gespräch mit Kornhuber. Was ich herausgehört habe ist, dass er eine positive Entwicklung sieht. Mama erzählte von meinem "Dilemma", dass meine Schwester jetzt ein Kind bekäme und ich mir das immer wünschen würde. Die Suizidgedanken veräußert er als Zwangsgedanken. Man solle abwarten, was mit Frau Custal herauskäme. Im Anschluss an das Gespräch ging ich mit Mama Kaffeetrinken unten bei der Cafeteria. Sie sieht mich in sehr guten Händen und meint immer noch, ich müsse aus der Caritec weg. Samstag, 21.1.2023. Gestern hatte ich dann noch Ergo, Entspannungstherapie und Schwimmen. Um 14.30 Uhr fuhr ich in meine Wohnung mit Zwischenstopp beim Lidl und blieb 1,5 Stunden in der Wohnung. Im Bett lag ich natürlich nicht, wie Schwester Sabine vermutet hatte, sondern war am PC. Als ich in der Klinik zurück war, gab es Abendessen und es hing ein Zettel an der Tür, dass um 19 Uhr ein Meer-Themenabend sei. Vorher kam Schwester Simone vorbei und fragte mich sehr prüfend nach dem Handy, warum ich das nicht bei mir habe und ob meine Mutter davon wisse, dass ich etwas weniger Kontakt haben möchte. Dann las ich noch 50 Seiten im Herr der Ringe. Gestern bin ich gegen halb zehn schlafen gegangen und heute um halb 8 aufgewacht. Jetzt ist es 17.15 Uhr. Heute morgen war Schwester Sabine da und sagte, als ich das Handy holte: "Und was ist, wenn das geklaut wird?" Ich fuhr dann zum Lidl und kaufte Kaffee, Schokolade und Brötchen, Hörnchen. Zuhause steht auf der Wage, wenn ich mich angezogen wiege: 95 kg. Zuhause legte ich das Handy in den Keller. Ich aß noch ein Nuss-Nugat-Hörnchen, ein Bamberger und trank einen Kaffee. Im Lidl hatte ich vergessen, Knoblauch für die Käsespaghetti zu kaufen, darum machte ich mich auf nach Tennenlohe. Dort gab es aber keine einzelnen Knoblauchzehen mehr, nur abgepackte. Die waren mir aber im Sommer keimig geworden, deshalb fuhr ich noch in den Rewe und noch zu Aldi von Tennenlohe aus. Zu Mittag - um ca. 15 Uhr - aß ich dann sehr wenig Käsespaghetti, da ich schon gut satt war. Jetzt lese ich Herr der Ringe Teil 1. Mama habe ich heute nicht angerufen. Ich hatte das Handy Dienstagmorgen abgegeben und Freitag mal kurz gehabt, als Mama wegen ihres Corona-Tests zu spät kam. Als ich es am Freitag einschaltete, waren einige Whatsapps aufgelaufen. Sonntag, 22.1.2023. Mama hat mich gestern noch aus dem Karstadt angerufen - obwohl ich nicht telefonieren wollte, so um 18.45 Uhr, um mich zu fragen, ob ich an einer Jacke interessiert bin. Papa hatte mir per WhatsApp ein Bild geschickt. Die Jacke sah aber zu groß aus, weshalb ich sagte, dass ich sie lieber nicht nehme. Sie fragte mich, wie es in der Klinik war und ich erzählte ihr, dass Schwester Sabine wieder da war. Mama sagte, dass ich abwechseln müsse, zwischen Heimfahren und Dortbleiben. Nach dem Telefonat fuhr ich noch in den Lidl und kaufte Cola light. Jetzt ist es halb zwölf und ich habe um 10 Uhr ca. 50 Minuten mit Mama telefoniert. Putzen mit Renata erstmal nicht. Sie hatte sich gemeldet aber zwei Termine genannt, die Mama nicht passen. Außerdem meinte Mama, dass wenn ich schon so viel selbst geputzt hätte, Renata vielleicht gar nicht mehr nötig sei. Fenster könne ich auch allein putzen. Papa und sie fahren eventuell nächste Woche in die Pfalz zu Heiner. Und ich soll vielleicht nächsten Samstag kommen und nach den Vögeln schauen. Jetzt ist es 11.50 Uhr und ich habe das Handy gerade wieder in den Keller gelegt, nachdem ich mit Mama noch kurz über Whatsapp korrespondiert habe. Ich erzählte Mama von meinem Gespräch mit der Krankenschwester Simone, die mich fragte, ob meine Mutter damit einverstanden sei, weniger zu telefonieren. Darauf sagte ich zu Mama, dass das doch meine Sache sei. Mama stimmte mir da zu. Jetzt ist es 18.30 Uhr und ich bin wieder in der Klinik. Bin diesmal mit dem Bus gefahren, ohne das Rad mitzunehmen. Ausgestiegen bin ich bei der Schwabachanlage. Habe das letzte meiner 4er-Tickets aus dem ESTW-Laden in der Goethestraße verwendet, die noch von Juni 2021 waren. Da will ich mir demnächst neue Tickets kaufen. Außerdem will ich in der nächsten Woche in den Film "The Banshees of Inisherin" in den Lamm Lichtspielen gehen. Mama hatte mir davon erzählt. Zu Mittag gab es Spinat-Gorgonzola-Nudeln mit nur einem Teller Nudeln diesmal, damit ich nicht so viel esse. Ich habe meinen gelben Pulli noch eingepackt und im Schrank aufgehängt, da er noch etwas feucht ist. Ich habe das Handy wieder bei den Schwestern abgegeben. Montag, 23.1.2023. Heute morgen holte ich das Handy und gratulierte Hannah zum Geburtstag, dann gab ich es wieder ab. Ich hatte heute Nacht schlecht geschlafen. Walking in Eigenregie, wie jeden Montag. Dann Prof. Kornhuber. Ich fragte, wie lang ich noch bleiben müsse und er sagte, von "müssen" könne keine Rede sein. Er sagte, es müsse ein Weg für die Arbeit mit Frau Custal gefunden werden, dann sagte er, dass ich wohl nächste Woche entlassen werde. Wie es mir gefalle, ich erwiderte, dass es mir gut gefalle. Ich fragte ihn noch, ob ich nachmittags in die Wohnung fahren solle, was er verneinte. Er will nachmittags Therapien für mich finden. Dann Ergotherapie und dann Mittagessen. Jetzt (12.30 Uhr) Frau Kämpf. Jetzt ist es 20.45 Uhr. Ich war heute NICHT um 13 Uhr, gleich im Anschluss an Frau Kämpf, Schwimmen, da ich einen Zustand hatte. Stattdessen ging ich um ca. 14 Uhr in die Stadt. Dort traf ich in der Norma auf die Katzenfrau Renate aus meinem Haus in der Heinrich-Hertz-Straße die mich mit Katzengeschichten zutexte. Irgendwann war sie fertig und ich verabschiedete mich. Nach der Norma ging ich zum ESTW-Büro in der Goethestraße. Dort sah ich an einem Schalter Stephan aus der Arbeit und Anne, die etwas erledigten. Ich wollte nach der Katzenfrau nicht schon wieder in ein Gespräch verwickelt werden und versuchte unerkannt zum zweiten Schalter zu kommen, was auch gelang. Ich kaufte 4x4er-Tickets für 4,50 Euro das Stück mit meinem Erlangen-Pass. Die werden von Jahr zu Jahr billiger, die letzten von 2021 hatte noch 5,40 Euro gekostet. Das von mir gewünschte Kinderticket fürs Fahrrad gab mir die Frau aber nicht, da ich keinen Erlangen-Pass für mein Kind habe. In der Klinik bekam ich einen halbheftigen Um-Zustand und mir begegnete Schwester Sabine, die mich fragte, ob ich montags zum Bouldern mitginge. Dann hatte ich eine Antwort von der wabe Tagesstruktur bekommen 3x3 Stunden Woche gibt es. Um 17.20 Uhr startete ich ins Kino: The Banshees of Inisherin. Von Christian Sievers empfohlen. Harter Stoff, aber gut. Dann ging ich in die Norma kurz vor acht und kaufte mir Cola Zero. Auf dem Rückweg von der Norma zur Klinik begegnete mir in der Theaterpassage ein hübsches Mädchen. Sie lief mit dem Rad hinter mir her und ich hielt ihr die Tür auf. Daraus gemacht habe ich aber leider nichts. Hab mich nicht getraut. Dienstag, 24.1.2023. Heute morgen gut geschlafen gehabt. Dann Frühstück, dann Walkinggruppe mit Luca, dann Termin bei Dr. Schwarz, der im Wesentlichen eigentlich nur die körperliche Untersuchung machte und sagte, dass er vermute, die Zustände seien auf die Psychose zurückzuführen. Dann Ergotherapie und Mittagessen (Bratwurst). Dann Entspannung mit Pfleger Stephan. Dann noch kurze Mittagspause und dann fragte mich Luca, ob ich nicht mit ihm rausgehen wolle. Ich überlegte kurz, wollte erst mit ihm zur Schwabachanlage, dann überlegten wir aber anders und gingen ca. eine Stunde zum Kaufland, wo ich Cola light kaufte und er beim Asiaten ein Hähnchen-Nudel-Gericht kaufte. Der Satz des Tages, den ich getätigt habe, ist: "Ich habe doch nicht studiert, um Spielzeuge zusammenzubauen." - wo mir auch mein Zimmergenosse Luca zugestimmt hat. Das trifft die Situation sehr präzise. Luca meinte, dass es wichtig sei, irgendeine Beschäftigung zu haben, denn was solle man sonst machen. Ich war dann nochmal zu Fuß in der Norma und habe Tobias Limbrunner eine E-Mail geschrieben, sowie mich bei Aldi Süd um einen Aushilfsjob beworben. Mittwoch, 25.1.2023. Heute morgen nach gutem Schlaf und Frühstück Lichttherapie gemacht. Dann Walking-Gruppe. Dann Psychologin Frau Kämpf. Sie meint beim Husten muss ich mich aus der Situation rausnehmen. Dann Pflegevisite und Kochgruppe, wo schon alles fertig war. Es gab Lachs-Spinat-Sahnesauce mit Bandnudeln. Dann etwas Pause und dann Akupunktur, danach fuhr ich gleich mit dem Bus zur Werner-von-Siemens-Str., um Mama und Papa beim Lidl zu treffen. Dort tranken wir einen Kaffee im Auto und aßen Kekse. Wir waren dort ca. 30 Minuten. Ich fragte Mama, sie sagte sie glaube nach den Aussagen von Prof. Kornhuber nicht mehr an einen Selbstmord. Und sie meinte, wenn so etwas passiere, sei zunächst Heinrich ziemlich sicher dran. Auf dem Rückweg fiel der Bus aus, sodass ich zur Klinik lief. Am Hugenottenplatz wurde ich von einer sehr selbstbewussten Frau angesprochen, die für die Organisation help warb. Sie schwatzte mir auf, dass ich pro Monat 10 Euro spenden würde. Sie nahm gleich meine Bankverbindung auf. Danach war ich in der Klinik, aß zu Abend und sprach mit Luca, der diesen Freitag entlassen wird und ab nächster Woche in der Tagesklinik ist. Ich lief mit ihm noch eine Runde um die Schwabach. Dann Klassische Musik. Donnerstag, 26.1.2023. Heute morgen, nachdem wir gestern recht spät ins Bett gegangen sind, etwas müde gewesen. Walking. Leichter Zustand (um um) und dann Ergotherapie, wo es bald wegging. Dann Mittagessen (Jägerschnitzel), Entspannung und SBE-Vorbereitungsgruppe. Dann gab es Kuchen. Dann hatte ich noch ein Gespräch mit Frau Custal. Nichts Neues. Siemens bekommt sie einfach nichts für mich. Digitalisierungsarbeiten gibt es quasi nicht mehr und der direkte Einstieg klappt einfach nicht. Nur die wabe bleibt also übrig. Danach unterhielt ich mich eine Stunde mit Luca bevor wir dann in den Kaufland gingen. Ich habe heute morgen seine Handynummer bekommen, er meinte aber auf dem Weg zum Kaufland, dass seine Eltern nicht wollen, dass er viel Kontakt mit Leuten aus der Klinik hat, weil die nur Probleme bringen. Auf dem Rückweg fragte er mich nochmal, warum außer der Psychose ich in die Klinik gekommen sei. Ich sagte: "Suizid". Daraufhin lief er immer zwei Fußlängen vor mir. Freitag, 27.1.2023. Gestern war ich ja am Nachmittag mit Luca im Kaufland. Er kaufte Phantasia-Gummibärchen in der Sauer-Edition und Joguretten-Gummibärchen, während ich erfolglos Ritter-Sport-Schokolade suchte, die, wie dann eine Verkäuferin sagte, wegen Nichteinigung von Kaufland und Rittersport nicht mehr im Angebot ist. Ich kaufte dann eine Packung Twix und zwei Flaschen Cola light. Nach dem Abendessen ging ich nochmal alleine raus zur Norma und kaufte Nougat-Eier und Ritter-Sport Alpenmilch. Einschlafen konnte ich gestern nicht so gut. Heute morgen deswegen etwas müde. Kein Walking heute, da Termin bei Dr. Schwarz. Dann noch Ergo, Mittagessen, Entspannung. Nach dem Mittagessen und vor der Entspannung dachte ich etwas nach. In der Entspannungs-Feedback-Runde lobte ich den Pfleger Stefan: "Sie machen das immer so schön", was die anderen erheiterte, sodass sie lachen mussten. Nach der Therapie dann eine - für mich etwas unangenehme - Überraschung: Der Selbstbewusste ältere Herr Herr Knittl mit oberpfälzer Akzent kommt in mein Zimmer statt Luca. Also bin ich nicht wie erhofft allein. Naja mal schauen. Dann war ich noch schwimmen, so 45-50 Minuten, im Anschluss ging ich schnell hoch und schaute nach einem Bus für meine Wohnung, wo ich Wäsche hinbringen und holen muss. Samstag, 28.1.2023. Gestern war ich kam ich nach dem Schwimmen in mein Zimmer, wo Schwester Simone das gerade von Luca geräumte Bett abzog: "Herr Knittl kommt in ihr Zimmer". Herr Knittl, Wolfgang Knittl, ist ein selbstbewusster alter Herr, der im Oberpfälzer Dialekt redet und mich sehr an Josef Ratzinger bzw. Papst Benedikt erinnert. Ich dachte: "Mist, wird anstrengend, ich geh erstmal schwimmen." Das machte ich dann auch. Beim Schwimmen war mehr los als beim letzten Mal. Es gab wieder die recht hübsche Aufpasserin mit Brille. Nach dem Schwimmen ging ich in mein Zimmer und sah, dass auf dem Bett ein Handy lag. Ich hatte schon am Mittwoch beschlossen, freitags in meine Wohnung zu fahren, also beeilte ich mich, loszukommen. Ich war schon auf dem Weg zum Bus, als mir einfiel, dass ich vergessen hatte, die Wäsche mitzunehmen. Also kehrte ich noch einmal um, weil ich dachte, dass das sonst blöd wäre, ich etwas wichtiges versäumt hätte. Der neue Bus kam gar nicht viel später als der vorherige, sodass ich nicht lange warten musste. In meiner Wohnung nahm ich dann gewaschene Wäsche mit und wusch den roten Kappa-Pulli. Ich schaute Musikvideos und war so 1 ? Stunden in der Wohnung. Auf dem Rückweg dachte ich ursprünglich mit dem Rad zu fahren, entschied mich dann aber aus Bequemlichkeit für den Bus. Am Montag muss ich dann mit dem Rad zur wabe fahren. Als ich in der Klinik war, hatte ich meinen Zustand. Ich wartete die ganze Zeit, dass Herr Knittl kommen würde, doch der kam und kam nicht. Ich las 60 Seiten im Herr der Ringe. Um 21 Uhr kam die Nachtschwester, die mir dann auf meine Frage nach Herrn Knittl antwortete, dass er heute zur SBE heimgefahren sei und erst morgen wieder komme. Heute morgen hatte ich gut geschlafen. Nach dem Frühstück ging ich dann auch gleich los, musste aber längere Zeit auf den Bus warten. Ich ging dann bei uns im Aldi einkaufen. Mittagessen wie letzte Woche: Spaghetti und Gorgonzola-Nudeln. Zuhause schaute ich dann den Herr der Ringe. Der Film ist nochmal deutlich besser als das Buch. Mama rief um 11 Uhr an. Ich erzählte ihr von der vergangenen Woche und erzählte ihr u.a., dass Luca gesagt habe, seine Eltern wollten nicht, dass er mit Leuten aus der Psychiatrie Kontakt habe, da die nur Probleme hätten. Darauf meinte Mama zuerst: "Ist der blöd" oder sowas Ähnliches, sagte das dann über seine Eltern. Sonntag, 29.1.2023. Gestern habe ich dann nach dem Frühstück mit u.a. Gummibärchen nichts mehr gegessen. Habe noch den ersten Teil Herr der Ringe ganz angeschaut und am Abend noch die Nachrichten angeschaut. Danach ging ich ins Bett. Heute bin ich irgendwie lustlos, da ich wieder in die Klinik muss und dort mein Zimmer mit Herrn Knittl teilen muss. Mama meinte aber, dass das ja keine lange Zeit mehr sei. Jetzt ist es kurz vor 12 Uhr, um 10 Uhr habe ich mit Mama telefoniert. Sie fragte mich zweimal, was ich gegessen habe und ich antwortete ihr: Nichts. Sie waren bei Heiner im Krankenhaus. Nicht so gut, er hat die ganze Zeit geschlafen und nichts gegessen. Vorhin ging der Typ mit dem Hund hier vorbei. Anschließend war ich bei den Hühnern an der Metro und in Almoshof. Jetzt ist es 12.30 Uhr und ich habe mir gerade doch was gekocht: Spinat-Gorgonzola-Nudeln. Danach Joghurt und Schokolade gegessen. Montag, 301.2023. Gestern blieb ich noch zuhause, um auf meine Eltern zu warten. Die kamen so gegen 16.15 Uhr. Ich redete noch eine halbe Stunde mit Mama, bevor ich mich aufmachte in die Uni-Klinik. Dort angekommen, bekam ich nochmal einen Zustand. Schwester Simone redete mit mir und versuchte mich zu beruhigen. Ich stellte fest, dass die Sachen von Herrn Knittl gar nicht mehr da waren. Er sei wieder in sein vorheriges Zimmer zurück, hieß es. Also Nacht alleine schlafen, auch nicht schlecht. Ich schlief gut. Heute morgen beim Frühstück hieß es, ich bekäme heute Nacht einen neuen Mitbewohner. Herr Schawdo oder so heiße er. Dann Prof. Kornhuber, den es gefreut habe, mich mal wieder zu sehen. Ich sagte ihm, dass ich es "sehr gut" gefunden habe, mal wieder in der Klinik gewesen zu sein. Nach Kornhuber wollte ich mit dem 290er Bus heimfahren, der jedoch erst in 30 Minuten fahren sollte. Auf dem Weg traf ich Elena aus dem Treff, die mich fragte, ob ich noch in der Klinik sei und wie es mir gehe. Ich sagte ja und ganz gut und wir verabschiedeten uns. Zuhause hatte ich ca. 20 Minuten Zeit und frühstückte noch die Sachen, die ich im Pickelmann gekauft hatte. Dann Fahrt zur wabe. Herr Limbrunner führte mich herum. Hauptsächlich Lötarbeiten, kam mir so vor. 320 Euro zusätzlich zur Sozialhilfe gibt es im Monat. Bei einer 30-Stunden Woche. Als ich mit Mama telefonierte, sagte sie, das sei Ausbeute und dass sie das nicht machen würde. Morgen soll ich noch in der wabe tagesstruktur anrufen, nachdem ich meine Ansprechpartnerin heute nicht erreicht habe. Dienstag, 31.1.2023. Heute Nacht gut geschlafen. Dann heute morgen Lichttherapie, Frühstück, Walking und Ergotherapie. Vor dem Walking rief ich bei der wabe Tagesstruktur an, wurde aber auf einen Rückruf vertröstet. Der kam dann um 15.30 Uhr, aber ich bekam davon nichts mit. Dann Mittagessen und Entspannung. Danach ging ich mit Luca in den Kaufland und kaufte Cola, Franzbrötchen und saure Gummibärchen. Dann dauerte es nochmal ne Stunde bis ich Mama erreichte. Ich erzählte ihr von der wabe Tagestruktur, dass ich Frau Richardson nicht erreicht habe. Ich solle zusätzlich noch eine E-Mail schicken. Sie will da jetzt etwas Druck machen, dass ich einen Job bekomme. Eventuell will sie zum Arbeitsamt mitgehen. Dann ging ich mit Luca noch eine Runde um die Schwabach spazieren. Dann telefonierte ich nochmal mit Mama und danach ging ich nochmal in die Norma Ostereier kaufen. Anschließend gab es Abendessen. Gerade denke ich darüber nach, was Mama zu mir gesagt hat, nämlich, dass ein erzwungener Selbstmord ja quasi auch Mord ist. Mittwoch, 1.2.2023. Heute hat Papa Geburtstag. Heute Nacht um halb drei wach geworden und etwas Musik gehört, daher heute morgen etwas müde. Dann hieß es heute morgen: Blutentnahme. Schwester Ramona nahm meinem Kompagnion Blut ab, dann fand sie aber bei mir die Vene nicht. Sie sagte, ich solle erstmal frühstücken, da ich nicht nüchtern sein müsse. Kurze Zeit später nahm mir dann eine andere Schwester Blut ab. Um 9 Uhr verließ ich das Klinikum zur Schwabachanlage, von wo ich mit der 289 zum Ohmplatz fuhr. Ich nahm einen Bus früher, da der andere 6 Minuten Verspätung haben sollte. Ich kam eine Viertelstunde zu früh dort an, ein Haus im Hinterhof, kam aber gleich dran. Es war (denke ich) Tabea Söhnlein, mit der ich schon E-Mail-Kontakt hatte. Sie machte mit mir ein Brainstorming, was ihr so einfalle, was man an Tätigkeiten machen könne. Als Erstes: Gastronomie! Dann Putzen in einer Tierklinik. Ich gab noch Supermarkt und Tankstelle dazu. Sie sagte, Ausbildung wäre schwer, da ich im Anschreiben die Lücke in meinem Lebenslauf begründen müsse und außerdem eine 40-Stunden-Woche wäre. Ob ich stabil genug sei. Irgendwann gegen Ende fing sie heftig zu Husten an. Ich fuhr dann mit der 289 zurück zur Klinik. Dort dann noch Mittagessen der Kochgruppe. Dann bekam ich einen leichten Zustand, sodass ich nicht an der Akkupunktur teilnahm. Dafür ging ich schwimmen, was wieder viel Spaß machte. Bis 14 Uhr ging das. Um 15 Uhr dann Termin bei Frau Custal. Sie nannte mir mehrere Erlanger Lokale. Pleitegeier, Bobas, Manhattan, Bogartz, Brasserie, Kaiser Wilhelm. Sie meinte, Lokale würden "händeringend" nach Mitarbeitern suchen. Dann meinte sie noch, dass sie sich durchaus vorstellen könne, dass ich eine Ausbildung machen könne, auch 40 Stunden Woche. Als Elektriker, Heizungsmonteur oder Elektriker. Das war so im Groben das Gespräch, ich soll noch weiter ambulant durch Frau Kümmerl betreut werden. Und soll morgen früh einen Termin bei der Ambulanz ausmachen. Ich rief dann Mama an und erzählte ihr alles, auch dass ich Prof. Kornuber nochmal getroffen habe. Sie sagte, so ein netter Mensch. Mama meinte, dass Frau Custal sich denken könne, dass ich nicht mehr in die Caritec wolle. Mama sagt, dass ich die Caritec kündigen solle, und dass das ganz allein meine Entscheidung sei. Donnerstag, 2.2.2023. Heute Nacht schlief ich allein, da mein neuer Mitbewohner in ein Einzelzimmer gezogen war. Gestern Abend hatte ich noch mit 4 Anderen Karten gespielt. Wizard oder so. Danach las ich noch 30 Seiten Herr der Ringe. Heute Morgen gab ich dann meine Telefonkarte am Automaten zurück, danach machte ich einen Termin bei Frau Kümmerl aus, der ist erst am 13.3. Dann packte ich noch meine Sachen, las noch ein bisschen Herr der Ringe und ging dann mit Luca um die Schwabach. Meine Eltern holten mich so um 11 Uhr ab und wir fuhren auf den Theaterparkplatz und gingen dann ins Café Mengin, wo ich und Papa ein Weizen tranken, Mama einen Kaffee. Danach fuhren wir noch in den Lidl. Dort bekam ich einen Zustand. Der verschwand zuhause aber recht schnell. Zuhause trank ich noch zwei Bier aus dem Lidl, kochte Spaghetti mit Emmentaler und aß einen Stremellachs. Mama meinte gerade am Telefon zum wiederholten Mal, dass sie denkt, es reicht jetzt mit der Caritec. Freitag, 3.2.2023. Heute schlief ich bis 7.30 Uhr. Dann schaute ich Morgenmagazin. Mama wollte so gegen 11 Uhr vorbeikommen und tat das dann auch. Sie brachte Willi vorbei. Außerdem redeten wir ca. 30 Minuten über Arbeit und sie sagte, ich solle beim Berufsförderungswerk anrufen. Sie wollte zum Frisör und danach nochmal kommen, um zu Peek und Cloppenburg und ins Teehaus zu gehen, was ich aber absagte. Gerade ist es 16.45 Uhr und ich habe nochmal mit Mama telefoniert. Sie sagt, der Klinikaufenthalt habe mir nicht geschadet, im Gegenteil genutzt, da man mir sagte, dass ich auf einem guten Weg sei. Ich solle nicht so oft an Heinrich denken, denn das sei das, was er wolle. Ich sagte ihr, dass ich seit Nordirland (ich hatte das Plakat betrachtet) so gut abgenommen habe, jetzt aber in der Klinik 5 Kilo zugenommen habe. Auf 93 Kilo. Gegessen habe ich heute nichts. Samstag, 4.2.2023. Heute schlief ich bis 7.30 Uhr. Dann trank ich zwei Cola light, denn es reichte mir. Dann fuhr ich in den Aldi und kaufte ein paar Sachen ein, u.a. Cola light. Waschmittel gab es nicht. Dann las ich 50 Seiten Herr der Ringe. Später wollte ich dann in den Lidl Spardorf fahren, um u.a. Waschmittel zu kaufen, doch am Eingang in den Wald standen mehrere Menschen. Baumfällarbeiten. Jetzt ist es 19.50 Uhr und ich war so um vier nochmal in Norma (Ostereier) und Lidl (Waschmittel) einkaufen. Gegessen habe ich heute nichts. Auch nicht mit Mama telefoniert, dafür aber 150 Seiten im zweiten Band von Herr der Ringe gelesen. Sonntag, 5.2.2023. Heute morgen las ich den Rest (120 Seiten) im zweiten Band der Herr der Ringe. Um 10 Uhr telefonierte ich mit Mama. Sie hatte mir eine Whatsapp geschrieben, ob ich zu Kaffee und Kuchen heute um 15 Uhr käme mit Hannah und Jochen. Ich ging aber nicht hin. Um 12 Uhr oder so war ich mit dem Lesen fertig und begann, den zweiten Film zu schauen. Irgendwann fiel mir ein, dass an meinem Fahrrad seit dem Lidl-Besuch gestern die Bremse ausgehängt war. Also ging ich runter zum Fahrrad. Dort traf ich meinen Nachbarn, dem ich dann erzählte dass ich im Krankenhaus war, auch dass es psychisch war. Dass es aber wieder gut geht. Er sagte, er trinke dann, wenn es ihm schlecht gehe, eine Flasche Schnaps. Das Fahrrad reparierte ich etwas später, nachdem ich zunächst erfolglos gewesen war. Anschließend schaute ich den Herr der Ringe zu Ende. Dann bekam ich noch einen relativ starken Zustand. Gegessen habe ich nichts. Montag, 6.2.2023. Heute bin ich schon um 3 Uhr wach gewesen und habe bis 7 Uhr nicht geschlafen. Dann schaute ich etwas MoMa und las 70 Seiten im dritten Teil "Herr der Ringe". Um kurz vor 12 Uhr brach ich mein Fasten und aß Schokoeier. Ich aß dann noch mehr. Müsli, Lachs und gerade habe ich mir Breze und Laugencroissant von Pickelmann geholt. Um 13 Uhr hatte ich einen Infotermin bei der wabe Tagesstruktur. Sehr ähnlich der Caritec. Es wird gekocht. Auch 3 Stunden pro Tag an mindestens 3 Tagen die Woche. Nur zwei Wochen Urlaub im Jahr. Mama meinte gerade (17.50 Uhr), dass sie tatsächlich von der Caritec in die Wabe wechseln würde. Sie sagte auf meine Vermutung hin, dass sie die Würmer "nicht so wichtig" nehmen würde. Damit ist die Aussage von Sascha, dass das, was ein Geheimdienst mache, "eklig" sei, auch obsolet. Dienstag, 7.2.2023. Heute habe ich lange geschlafen. Bis 8 Uhr. Hatte gestern noch Bier getrunken, und war im Lidl und Norma gewesen. Heute hab ich bisher (14.45 Uhr) nicht viel gemacht. Da die Sonne so schön scheint, war ich in Tennenlohe. Aber ach ja, heute morgen bekam ich eine Mail, dass heute mein Drucker geliefert werden solle. Ich bekam weitere Mails, dass die Lieferung kurz bevor stünde, in 15 Minuten. Geklingelt hat aber niemand und später bekam ich eine Mail, dass - da nicht zustellbar - das Paket an die Rewe-Filiale geliefert werde. Dann rief mich noch eine Nürnberger Nummer an, die nur sehr leicht verschieden war zum Berufsförderungswerk. Ich dachte schon, dass der Freitag-Termin ausfallen würde, aber es war einer vom Integrationsamt, der sagte, er habe für mich nichts. Gegessen habe ich nichts. Mittwoch, 8.2.2023. Ich habe gestern kurz vor fünf noch mit Mama telefoniert und danach einen kurzen Zustand gehabt. Dann habe ich das Handy in den Keller gelegt. Heute morgen rief mich Mama gegen halb elf aufs Festnetz an. Sie sei in der Nacht krank geworden und könne nicht kommen. Papa könne kommen, was ich aber ablehnte, denn ich wollte den Anruf vom Arbeitsamt mit Mama machen. Um 11 Uhr ging ich los, um den Laserdrucker von HP abzuholen. Das klappte alles, bei schönem Sonnenschein schob ich Fahrrad und Drucker auf dem Gepäckträger zurück. Dann las ich Herr der Ringe, den dritten Band. Um 14 Uhr wartete ich und wartete ich auf den Anruf vom Arbeitsamt. Kam nicht. Dann telefonierte ich gegen halb drei kurz mit Mama, dann kam der Anruf. Der Herr vom Arbeitsamt, Ott oder so, sagte, man brauche Gutachten, um den REHA-Bedarf zu sehen. Ein medizinisches und ein psychologisches. Für das psychologische ruft mich in den nächsten Tagen das Arbeitsamt nochmal an, für das medizinische muss ich meinen Arzt von der Schweigepflicht entbinden. Mama war sehr erfreut über das Ergebnis vom Arbeitsamt und sagte, das sei schon ein richtiger Schritt. Gegessen habe ich heute nichts. Donnerstag, 9.2.2023. Das was da gegen mich läuft, ist hinterhältig und feige. Heinrich Polke hat keine Eier und ist kein richtiger Mann. Heute Nacht habe ich wieder schlecht geschlafen. Um 7.30 Uhr stand ich auf, um 9 Uhr war der Termin bei Dr. Clavery. Dort bekam ich die Krankschreibung bis einschließlich nächsten Freitag und das Rezept über Bisoprolol. Sie redete noch kurz über Arbeit und ich gab ihr den Entlassbericht aus dem Krankenhaus. Anschließend war ich in der Apotheke und noch bei der Norma, wo ich Ostereier, Scamorza und Bier kaufte. Zuhause erreichte ich Mama, die erfreut war über meinen Erfolg. Dann las ich Herr der Ringe, schlief etwas und rief noch beim Arbeitsamt an und änderte meine Telefonnummer von Handy auf Festnetz, anschließend legte ich das Handy in den Keller. Gestern hatte der neue Drucker nicht funktioniert, heute morgen druckte ich aber was mit dem Handy und überraschenderweise funktioniert der Drucker jetzt auch unter Ubuntu. Sonntag, 12.2.2023. Eigentlich hatte ich am Freitag und am Samstag was geschrieben, das fehlte aber heute morgen, also schreibe ich nochmal alles auf. Am Freitag wollte ich zum Berufsförderungswerk, der Bus kam aber nicht, also fuhr ich nicht hin. Auch nicht meine Eltern besuchen, die beide im Moment Corona haben. Gestern hatte ich viel Angst vor dem mit "aus dem Fenster springen". Dass das dann ein gefakter Suizid werde. Mama konnte mich aber beruhigen und sagte, dann sei die Hölle los und dass man damit bei ihr auf Granit stoßen würde, wenn man die Aufklärung behindern wolle. Gegessen habe ich gestern den zweiten Tag in Folge und wiege heute wieder 92 Kilo. Dienstag, 14.2.2023. Gestern füllte ich die Formulare für den GdB und das Arbeitsamt aus, scannte sie ein, wie meine Mutter geraten hatte und warf das GdB-Formular in den Briefkasten und brachte das Arbeitsamt-Formular zum Arbeitsamt. Ich bemerkte zuhause, dass ich den falschen Umschlag verwendet hatte, nicht den vorhergesehenen, den nur der Ärztliche Dienst öffnen dürfe. Meine Mutter meinte später, dass sei eine Lapalie und ich ergänzte: "Nicht der Rede wert". Dann kam meine Mutter, die unseren Vogel Lotte vorbeibrachte. Wir liefen etwas draußen herum (Mama hatte wieder Corona, Papa auch, deshalb sie mit Maske), sie sagte ich schaue gut aus. Am Sonntag hatte ich nichts gegessen. Kurz nachdem Mama weg war, wurde mir schlecht. Zustand. Der hielt dann noch ne ganze Weile an. Nach dem Zustand besprach ich mit meiner Mutter nochmal die Sache mit Aus-dem-Fenster-Springen. Sie meint, wenn das passiert, gibt es Ärger und Heinrich geht in den Knast. Ich stellte fest, dass dann aber vor allem ich "im Arsch" sei. Jetzt ist es 17 Uhr. Mama und Papa sind nicht nach Hamburg gefahren, weil Papa noch stark Corona-positiv ist. Papa holte dann heute Lotte ab, da Mama sehr müde war wegen einer Schlaftablette, die sie in der Nacht genommen hatte. Heute morgen war ich in der Norma und habe Schwip-Schwap gekauft. Im Wesentlichen las ich heute 150 Seiten Jonathan Franzen "Crossroads". Dann hatte, als ich das Handy aus dem Keller holte, der Treff angerufen. Ob ich wieder aus der Klinik raus sei, da ich über einen Monat schon nicht dagewesen wäre, so Inge auf dem Anrufbeantworter. Bei meinem Rückruf war Inge schon weg, Elena am Telefon - sie wollen was mit mir besprechen, wenn ich wieder da bin nach meiner Krankmeldung. Das hörte sich nach Ärger an, doch Mama meinte, dass das nicht nach Ärger klinge. Mittwoch, 15.2.2023. Heute Nacht, nachdem ich gestern nichts gegessen hatte, gut geschlafen. Heute Morgen Morgenmagazin geschaut und anschließend 50 Seiten im Jonathan Franzen gelesen. Dann mit Mama telefoniert. Ich soll die Caritec ordentlich zu Ende bringen und sie will nächsten Mittwoch nach der Arbeit losfahren nach Saarbrücken und am 25./26. zurückkommen. Außerdem vereinbarten wir, dass wir das BfW am Freitag erstmal canceln, bis ich vom Arbeitsamt was gehört habe, da alles von deren Schein abhängig ist. Ich soll die Tage, an denen ich in der wabe bin auf Dienstag und Donnerstag statt Mo, Mi, Fr ändern. Und außerdem soll ich Luca schreiben. Jetzt ist es 12 Uhr. Mittlerweile ist es kurz vor 16 Uhr. Mama hat mich beruhigt mit der Fenstergeschichte. Sie glaubt nicht, dass ich da rausspringe und wenn dann gäbe es Ärger. Sie stimmte mir in meiner Vermutung zu, dass das ein Fallstrick sei, dass ich weiterhin Angst habe, dass mir was passiert. Jetzt ist es 18.30 Uhr. Ich habe vorhin Stefan Bauer auf Facebook geantwortet, nachdem er mir vor fünf Wochen geschrieben hatte. Außerdem habe ich gleich wieder 150 Seiten im Franzen gelesen. Donnerstag, 16.2.2023. Heute morgen Arzttermin und Spritze. Im Arzttermin gab es einen Stromausfall im gesamten Klinikum, deswegen schickt er mir das Rezept für die nächste Spritze und das Olanzapin zu. Eigentlich wollte ich mich um 10 Uhr mit Luca treffen, doch ich fand ihn an den Aufzügen nicht, oben wie unten. Als ich zuhause ankam, hatte er mir geschrieben, bezüglich der Aufzüge: "Bei welchen?" Doch als ich das las, war ich schon zuhause. Dann war ich am Nachmittag noch in der Uni, einen Kaffee trinken, wo mir auf dem Heimweg wieder schlecht geworden ist. Ich erreichte Mama und die sagte zu mir, ich solle mich hinlegen. Wie immer. Meine Nachbarin meinte, als ich in die Uni fuhr, dass ich ja "immer weiter" abnehme. Gelesen habe ich heute nur 50 Seiten im Franzen. Gegessen nichts. Freitag, 17.2.2023. Heute morgen wachte ich auf und las 50 Seiten im Franzen. Dann fuhr ich gegen halb 10 mit dem Bus in die Uni-Klinik um Luca zu treffen. Ich machte mit ihm einen zwanzig minütigen Spaziergang. Darin redete er viel von - was wohl - Gott. Anschließend traf ich meinen Vater im Mengin und wir redeten über Suizid etc. Ich trank zwei kleine Cola und Papa zwei Pils. Mama meinte, als ich wieder mit dem Bus nach Hause gefahren war, am Telefon, dass das Fahrrad dem Bus vorzuziehen sei, da man so mobiler sei und Bewegung habe. Sie würde das Handy an meiner Stelle immer mitnehmen. Auf meine Nachfrage nach meiner Schwester meinte Mama, dass sie sich - trotz Schwangerschaft - kaum melde. Mama meinte zu meinen Fortschritten u.a. auch, dass ich mit dem Rauchen aufgehört habe und mich und einen Wellensittich versorge. Sonntag, 19.2.2023. Gestern war schlechtes Wetter, deswegen war ich nur bei Aldi. Dort habe ich was zu Essen gekauft und Bier. Das Bier habe ich dann gestern auch getrunken. Heute dachte ich mir, dass das mit dem Fenster eventuell ernst sein könnte. Doch Mama war sich sicher: "Das ist ein Fallstrick, dass du weiter Angst hast". Dass man mir mein Leben versauen wolle. Darauf würde ich nicht hereinfallen. Das Ganze sei ein "sadistisches Spiel". Mama sagte, es würde enden, wenn ich sagen würde, dass ich da "nicht mehr mitspiele". Das hat mir ein wenig die Augen geöffnet. Morgen wieder Arbeit. Montag, 20.2.2023. Gestern bekam ich noch einen heftigen Zustand. Als ich Mama erreichte, fragte sie mich, ob ich was gegessen habe, was ich verneinte. Daraufhin aß ich dann geriebenen Emmentaler. Heute morgen wachte ich früh auf. So um 6 Uhr, um 6.30 Uhr stand ich auf. Mein Handy hatte ich bei mir und rief heute morgen Mama an, die meinte, ich solle durchaus länger wachbleiben. Wenn ich das Handy mit auf die Arbeit nähme, wäre das "frischer Wind". Die Arbeit verlief heute einfach, auch, da Marianne nicht da war. In einem Nachmittagstelefonat mit Mama meinte ich, ob ich dieses Jahr wieder so viel draußen sein solle, worauf Mama entgegnete, dass sei auf jeden Fall besser, als in der Wohnung zu hocken. Mein tägliches Heute Xpress um 15 Uhr würde sie nicht weiter praktizieren, da man dann so gebunden sei - ihr würden die 19 Uhr Nachrichten reichen. Später war ich dann noch in der Uni, allerdings ohne Kaffee zu trinken. Gegessen habe ich nichts. Dienstag, 21.2.2023. Heute morgen wachte ich früh auf, hatte aber recht gut geschlafen. Ich ging dann in den Aldi und kaufte Cola light und Sachen zu essen. Später erreichte ich Mama, die mir eröffnete, dass Papa jetzt doch mit nach Saarbrücken fahren würde. Das warf mich aus der Bahn und ich bekam mein Stimmchen. Ich sagte, das wolle ich nicht. Nach dem Telefonat redete Mama noch mit Papa und brachte die Sache in Ordnung, er fährt jetzt - wie geplant - nicht mit. Ich aß daraufhin eine Packung Schoko-Ostereier. Um 13 Uhr fuhr ich dann doch noch in die Uni - ich hatte immer meinen leichten Zustand gehabt und nicht so recht gewusst. Dort war es voller als in den vergangenen Tagen, wo ich abseits der Stoßzeiten dort gewesen war. Ich trank einen Kaffee, der 1,50 Euro kostet. Auf dem Rückweg von der Uni traf ich noch Anwar und Anita, redete kurz mit Ihnen und vereinbarte, dass ich sie mal wieder besuchen käme. Dann las ich noch über 100 Seiten im Franzen und packte meinen Koffer für Saarbrücken. Mittwoch, 22.2.2023. Heute morgen hatte ich vor der Arbeit meinen Zustand, sodass ich mich entschuldigte. Mama holte mich um halb 2 Uhr ab und wir fuhren zum Friseur Ibu, der mir die Haare schnitt. Danach waren wir noch im Rewe, wo ich einen Zustand bekam, der heftiger war. Auch zuhause hatte ich den Zustand noch ziemlich heftig. Ich war dann, als der Zustand nachgelassen hatte, noch im Aldi und kaufte was für die Fahrt morgen und fürs Abendessen - Schweinelende. Donnerstag, 23.2.2023. Heute bin ich normal aufgestanden. Um halb 11 fuhren Mama und ich los, zunächst zu Lebkuchen Weissela, wo wir zwei Säcke Lebkuchen für jeweils 10 Euro kauften. Danach waren wir in der Norma um für mich Cola light zu kaufen. Um ca. 14 Uhr trafen wir bei Heiner ein. Uta war bei Hiltrud im Zimmer, Heiner würde schlafen, sagten sie. Also waren wir zunächst bei Hiltrud und Uta im Zimmer. Dann hieß es, er sei jetzt wach. Er sah sehr sehr abgemagert und gealtert aus im Vergleich zu letztem Jahr. Wir unterhielten uns dann in seinem Zimmer, das heißt, hauptsächlich unterhielt sich Mama mit Uta. Nach ca. 1:45 Stunden machten Mama und ich uns dann auf zu Fouad an der Wohnung, der uns den Wohnungsschlüssel geben sollte. Nachdem wir etwas angekommen waren, gingen Mama und ich dann noch zur Norma, um Bier einzukaufen, was einen Weg von 10 Minuten machte. Mama meinte in der Wohnung zu einem Fenstersturz, dass Kornhuber, Dr. Marsch und sie dann sagen würden, dass ich das nie und nimmer aus eigenem Antrieb gemacht habe. Zu Heinrich meinte sie auf der Fahrt, dass sie den dann in den Knast bringe - für mehr als drei Jahre und unabhängig davon, ob er eine Familie habe. Freitag, 25.2.2023. Heute ist ein Jahr Ukraine-Krieg. Ich schlief bis ca. 8.45 Uhr und war nachts wach gewesen. Um 11 Uhr machten wir uns nach dem Frühstück auf, um mit dem Bus (105) zum Hauptbahnhof nach Saarbrücken zu fahren. Die Fahrt kostete 2,70 Euro. Dann waren wir im C&A, wo wir beide was für uns aussuchten. Dann waren wir in drei Buchgeschäft, wo Mama ein Buch für Dorothee suchte (Shamuk), was sie aber nicht fand. Danach tranken wir im selben Cafe einen Kaffee, wo wir schon vor einem Jahr einen Kaffee getrunken hatten. Das Lokal hieß "Thonet". Dann machten wir uns auf dem Rückweg und holten noch die zurückgelegten Sachen aus dem C&A. Wir fuhren mit dem 125er nach Hause. Dort machten wir eine kurze Pause. Dann fuhren wir nach Forbach in Frankreich. Dort liefen wir ebenfalls ein bisschen rum und kauften Eclaire und andere Spezialitäten, z.B. eine Quiche. Dann fuhren wir noch zum Cora, um Bücher für Dorothee und Helga Huber zu kaufen. Annie Ernaux. Ich fand die Bücher. Danach fuhren wir heim und kauften in der Norma noch zwei Bier. Sonntag, 26.2.2023. Gestern stand Mama erst um 10 Uhr auf. Ich war schon um 7.15 Uhr wach gewesen. Um halb eins fuhren wir ab nach Homburg, um Helga Huber zu treffen. Unser Navi hatte ein bisschen gesponnen, weshalb wir etwa 10 Minuten zu spät kamen. Dann aßen wir zuerst zu Mittag. Mama hatte eine Spargelpastete, Helga auch und ich nahm das Tagesmenü Käsespätzle. Wir redeten viel über dies und jenes, über Helgas Töchter, meine schwangere Schwester und auch über meine Arbeit. Obwohl ich selten Gelegenheit hatte, beteiligte ich mich auch am Gespräch. Dann aßen wir noch Torte und tranken Kaffee, bevor wir uns gegen 16 Uhr aufmachten, noch um den Weiher spazierten und dann heimfuhren. Dann waren wir noch in der Norma Bier einkaufen und machten uns einen gemütlichen Abend. Heute Nacht war ich längere Zeit wach, so von halb eins bis drei und bin jetzt um 7.30 Uhr aufgestanden. Montag, 27.2.2023. Gestern sind wir gegen 11 Uhr zu Fouad in die Burbacherstraße aufgebrochen und anschließend nach Dahn gefahren. In Dahn waren wir in der Pfälzer Waldhütte, wo Ernst uns einlud. Mama aß einen Leberknödel und ich Pfälzer Saumagen, Ernst aß Linsensuppe und Traudel auch einen Leberknödel. Danach waren wir noch bei den Schneiders zuhause und aßen Pfälzer Rahmkuchen und tranken Kaffee. Gegen halb vier machten Mama und ich uns nach Hause auf. Dort kamen wir bei mir gegen 19 Uhr an. Ich war noch etwas auf und ging gegen halb neun ins Bett. Heute morgen ging ich zur Arbeit und da kam mir Sonja entgegen. Caritec habe zu, es hänge ein Zettel da, wir sollen in den Treff gehen. Ich rief Mama an und sagte, ich hätte keine Lust auf Treff; die sagte, ich müsse zum Treff zumindest Bescheid sagen und solle halt sagen, bei mir sei eine Erkältung im Anflug. Das machte ich, im Treff war niemand außer Inge. Sie sagte, sie schreibe bei mir dann halt "krank" rein. Am Nachmittag kam Mama um halb 2 um Willi zu bringen und danach zum Frauenarzt zu gehen. Sie meint, im Sommer hätte ich eine Freundin und ich würde so gut ausschauen. Gestern hatte Mama auf der Fahrt gemeint, man könne gar nicht verhindern, dass ich eine Freundin bekäme. Dienstag, 28.2.2023. Heute Nacht hatte ich gut geschlafen, nachdem ich gestern gar nichts gegessen hatte. Heute wäre der erste Tag Schnuppern in der wabe. Ich stand um 7 Uhr auf und schaute ARD Moma. Dann fuhr ich um 9 Uhr los zur wabe. Dort angekommen wurde ich vorgestellt und unterhielt mich mit ein paar Leuten (es waren neben 4 Betreuerinnen ca. 8 Klienten), von denen ich den Vietnamesen namens Lynn wiedererkannte. Der war auch in der Caritec gewesen, ihm war es dort aber auch zu stressig gewesen. Nach einer halben Stunde ankommen war die Morgenrunde, wo ich fürs Kochen eingeteilt wurde. Heute gab es überbackene Wraps. Die kochten wir bis ca. 11.50 Uhr, dann gab es Essen. Während des Essens bekam ich meinen Zustand, hielt dann aber bis zum Ende durch. Am Nachmittag erreichte ich dann Mama, die erfreut war über meine heutige positive Erfahrung meinte, ich solle zur Wabe wechseln. Ein Manko an der Caritec sei auch, dass sie sich über den ärztlichen Rat (dass ich versäumte Arbeit NICHT nachholen muss) hinwegsetzen würden. Am Nachmittag war ich noch bei Aldi und anschließend in der Uni, wo ich einen Latte Macchiato trank. Mein Handy hatte ich heute den ganzen Tag, auch in der Wabe, dabei. Heinrich Polke hat keine Eier. Mittwoch, 1.3.2023. Heute war Caritec angesagt. Ich stand erst 7.30 Uhr auf. Auf dem Parkplatz der Caritec war nur Roberts Auto, nicht das von Marianne und so wurde es ein ganz leichter Arbeitstag. Gegessen habe ich heute in der Caritec mal nichts. Am Nachmittag ging ich in die Uni bei strahlendem Sonnenschein und sah, nachdem ich mich hingesetzt hatte, ein hübsches Mädchen am Tisch neben mir. Ich sprach sie aber nicht an. Im 5-Uhr-Telefonat meinte Mama, dass ich sie durchaus hätte ansprechen können. Und auch sollen. Außerdem meint sie, dass es nicht darum geht, mich zu töten, sondern mich zu maltretieren und behindern. Donnerstag, 2.3.2023. Gestern habe ich nichts gegessen und heute Nacht tief und fest bis kurz vor 7.30 Uhr geschlafen. Heute morgen stand dann ja die wabe Tagesstruktur an. Gegen 9 Uhr fuhr ich los. Heute war Kognitives Training auf dem Programm und etwas mechanisches Arbeiten. Zu Essen gab es Risotto. Da heute der letzte Tag des Schnupperns sein würde, fragte ich nach Musikhören - es ist erlaubt und ich fragte danach, ob man immer mitessen müsse, da ich von 130 kg so gut abgenommen hätte und ich nicht jeden Tag etwas zu Mittag essen wolle. Auch das ginge - zuerst hieß es, ich muss mich aktiv abmelden, dann, als ich Frau Richardson fragte, dass es auch gehe, dass ich einfach eine Tag festlege, an dem ich esse und dann nicht mehr mitessen müsse. Als "Hausaufgabe" bekam ich mit, meinen Kontakt beim Bezirk herauszufinden und nächste Woche telefonisch an Frau Richardson zu melden. Sie würden mich im Übrigen sehr gerne nehmen, auch sobald wie möglich, schon Anfang oder Mitte April. Ich sagte, ich wolle die Caritec auf jeden Fall im März kündigen, auch wenn ich im April dann zwei Wochen gar nichts hätte. Das Handy hatte ich auf Arbeit wieder dabei. Nach der Arbeit bekam ich einen Zustand und erreichte Mama zunächst nicht, dann schon. Sie war sehr zufrieden mit dem, was ich von heute erzählte. Heute war wieder sehr sonnig, aber ich fuhr nicht in die Uni, sondern nach Tennenlohe in die Apotheke und kaufte im Edeka zwei Bier. Samstag, 4.3.2023. Gestern normale Arbeit jedoch bekam ich meinen Um-um-Zustand und fuhr nach Hause. Am späten Nachmittag holte Mama mich und Willi ab. Sie sagte, sie würde die Zustände nicht mehr als so wichtig erachten. Sie meinte, ich solle die Caritec schon am Montag kündigen. Am Nachmittag habe ich mich noch darüber aufgeregt, ob Wolfgang nun wirklich am Herzen operiert worden ist oder nicht. Mama meinte, wenn ich tot sei, was das dann mit Wolfgangs OP zu tun habe und dass sie sich die Narbe noch nicht mal dann zeigen lassen würde, wenn ich tot sei. Sie meinte aber nach wie vor, dass Heinrich auf jeden Fall in den Knast ginge. Dann meinte sie später, als ich nach etwas Nachdenken klarer in meinen Gedanken geworden war, dass Heinrich mir das Leben vermiesen wolle, so weit, wie ich das zulassen würde. Auf meine Frage hin, wie ich das denn zulasse, gab ich mir schon selbst die Antwort, nämlich, z.B., dass ich mich über die Zustände so aufrege. Mama meinte noch als weiteres Beispiel, dass ich mich selber minimiere, wenn ich zum Beispiel denke, dass ich keine Freundin kriegen würde. Mama meint nämlich, dass ich durchaus eine Freundin haben könnte. Sie sagte es so: "Natürlich kannst du eine Freundin haben." Zur sexuellen Belästigung in der Sauna meinte Mama, dass man im Schwimmbad durchaus eine ansprechen könnte, denn dort sei sie ja "nicht nackt". Sonntag, 5.3.2023. Mama fuhr gestern noch zu einem Literaturtreffen und ich aß noch mehrere Honigbrötchen, sodass ich schlecht einschlafen konnte und sie gegen 1 Uhr unten traf, als sie wieder da war. Jetzt ist es 9 Uhr und ich habe mehrere Fragen an Mama, bezüglich dessen, ob es dem Freundin-Bekommen entgegensteht, wenn ich am Wochenende heimkomme, ob die wabe dem entgegensteht, bzgl. meines Zahnarztes und bzgl. dessen, dass ich die Zustände nicht mehr als so wichtig nehmen sollte. Ich habe dem Erlanger Pop- und Gospelchor geschrieben und schon eine Antwort bekommen und bin einer WhatsApp-Chatgruppe beigetreten. Jetzt ist es gleich 12 Uhr und ich habe heute morgen über eine Bemerkung von Mama gestern nachgedacht. Sie sagte ja, ich solle die Caritec kündigen außer es sei mir mulmig bei dem Gefühl. Heute habe ich darüber nachgedacht und für mich gesehen, dass die wabe Tagesstruktur keine große Verbesserung für mich darstellen würde, sondern im Gegenteil, eher ein Rückschritt ist, da ich da nicht mehr arbeite, sondern nur rumsitze - so wie im Treff. Außerdem wüsste ich, wie es in der Caritec laufe und würde auch die Leute vermissen. Also sagte ich Mama heute morgen, dass ich das nicht machen will und erklärte ihr meine Entscheidung. Mama war meine Erörterung plausibel und sah das voll und ganz ein. Anschließend habe ich über mein Handy nachgedacht. Ich überlege, das Handy wieder in den Keller zu legen anstatt es immer dabei zu haben, um selbstständiger zu werden. Mama meinte vorhin, man kann natürlich auch ohne Handy Frauen kennenlernen. Montag, 6.3.2023. Heute morgen, nachdem ich gestern kein Bier getrunken hatte, recht früh aufgewacht (gegen 7 Uhr) und recht fit gewesen. Das Handy lag seit gestern Abend unten im Keller. Auf der Arbeit war Marianne da und sie nahm mich kurz beiseite, um mit mir zu reden, wie denn mein Klinikaufenthalt gewesen sei usw.. Danach saß ich an der Presse, gegen halb 11 bekam ich meinen Zustand, nachdem Tilman aufgekreuzt war. Es war ein Um-um-um-Zustand. Christian fragte mich, warum ich so eine hohe Stimme habe und ich sagte irgendwie sowas wie "weiß ned" oder so. Ich hielt aber heute bis zum Ende durch. Jedoch war mir auch zuhause weiterhin schlecht, sodass ich gegen 14 Uhr das Handy aus dem Keller holte und Mama anrief. Auf dem Handy war auch eine Nachricht von Luca, dass wir ja nochmal spazieren gehen könnten. Als ich Mama erreichte, war mir sehr schlecht und ich fragte sie, wie Papa das gemeint hatte, mit, dass die Zustände ja immer wieder vorbei gingen, ob mein Zustand jetzt auch wieder vorbeiginge. Ich sagte auch wieder, dass ich aus dem Fenster springe. Mama versuchte, mich zu beruhigen. Sie fragte, ob sie mich holen solle - sie sei jetzt gleich bei Renate Olschewski eingeladen. So gegen 16 Uhr ging es mir deutlich besser. Ich schrieb Luca zurück, dass wir uns Donnerstag oder am Wochenende treffen könnten und schrieb dem Psychologen. Gegen 17.30 Uhr rief mich Mama aufs Haustelefon zurück, nachdem ich das Handy zurück in den Keller gelegt hatte. Dienstag, 7.3.2023. Heute so um 7 Uhr aufgestanden. Mich fit gefühlt, nachdem ich gestern nur zwei Eier gegessen hatte. Gegen 9 Uhr rief ich den Typen vom Arbeitsamt an, der mit mir nur einen Telefontermin für heute Nachmittag 14 Uhr ausmachte. Dann versuchte ich noch, Moritz Renn zu erreichen, was mir wieder nicht gelang. Dann fuhr ich in die Uni, wo sehr sehr wenig los war, ich vermutete wegen Semesterferien, worin ich richtig lag. Ab 10.2. ist vorlesungsfreie Zeit. Also streifte ich nur kurz durch die Cafeteria und fuhr ohne Kaffee heim. Zuhause war mir dann so langweilig, dass ich das Handy aus dem Keller holte und Mama anrief. Dann um 14 Uhr Telefonat mit dem Ott-sowieso vom Arbeitsamt. Ich habe einen Psychologischen Testtermin am 31.3. 9.30 Uhr. Mein ärztliches Gutachten ist verloren gegangen. Eigentlich sei für mich das Jobcenter zuständig. Als ich Mama erreichte, meinte sie solche Schlamper und dass ich jetzt nicht aufgeben solle und weiter nachhaken solle, und nächste Woche ihn wieder anrufen solle. Über Moritz Renn fand ich heraus, dass er jetzt beim Uniklinikum arbeitet und ich schrieb ihm eine Mail. Mittwoch, 8.3.2023. Heute morgen wachte ich um 6 Uhr auf und stand auch auf. Hatte recht gut geschlafen. Jedoch bekam ich meine Um-Um-Um-Episode sodass ich mich auf der Arbeit entschuldigte. Ich solle nachmittags kommen oder morgen. "Eventuell" sagte Marianne. Als sich meine Stimme normalisiert hatte, rief ich im Jobcenter an. Die erklärten sich mal wieder für "nicht zuständig" und verwiesen mich ans Arbeitsamt zurück. Am Mittag fuhr ich bei sehr miesem Schnee-Wetter über die Straßen zur Uni, wo im Vergleich zu gestern erstaunlich viel loswar. Ich lief nur mal kurz durch die Cafeteria und fuhr dann zurück. Zuhause machte ich eine Stunde Spanisch seit sehr langer Zeit, bestimmt ein paar Monate. Und dann versuchte ich, Bettwäsche zu bestellen, was sich als schwierig erwies, da die Standardbettwäsche 135x200 cm zu sein scheint, ich aber bei meinen beiden Bettwäschen 120x200 cm messe. Jetzt ist es knapp 18 Uhr. Ich habe Mama von der Bettwäsche erzählt. Mama meint, das Standardmaß ist 135 cm. Ich erzählte ihr, dass ich von meinem gesparten Geld eventuell einen Kühlschrank kaufen wolle, wovon sie mir abriet und sagt, lieber würde sie eine größere Reise unternehmen. So kam wir über Dürr-Richardson auf Interrail, das man in Spanien machen könnte. Donnerstag, 9.3.2023. Heute morgen wurde ich um 6.30 Uhr wach. Ich ging heute zur Arbeit und hatte mein Handy dabei. Marianne und Robert waren nicht da, nur Shorty und Andreas. Die Arbeit heute war OK, aber nicht so schön. Mama meinte am Telefon es gebe solche und solche Tage. In den Pausen surfte ich mit meinem Handy im Internet. In der letzten halben Stunde bahnte sich ein Zustand an und fing dann auf der Rückfahrt mit dem Rad richtig an. Er dauerte eine Dreiviertelstunde, dann ging es mir deutlich besser. Heute wäre Chor, wo ich aber nicht hingehe. Zur Uni bin ich heute bei nicht so schönem Wetter nicht, dafür war ich im Aldi. Freitag, 10.3.2023. Heute wachte ich um 6.30 Uhr auf. Ich nahm das Handy mit zur Arbeit, wo heute wieder Marianne und Robert nicht da waren. Shorty war da und ich saß wieder an der Presse. In der Pause vertrieb ich meine Langeweile mit Surfen mit dem Handy. Die Arbeit ging dann vorbei und ich langweilte mich bei schlechtem, regnerischen Wetter zuhause etwas, sodass ich gegen halb zwei oder so beschloss, auf den Straßen durch das Siemens Gelände zur Uni zu fahren. Dort angekommen, trank ich seit Längerem mal wieder einen Kaffee für 1,50 Euro. Ich sah ein hübsches, aber sehr jung aussehendes Mädchen, das sich - mit einer Freundin - an einen Tisch schräg hinter mir setzte. Danach gab ich meine Tasse ab und fuhr in den Lidl, um noch Cola light zu kaufen. Als ich wieder etwas durchnässt zu Hause ankam, erreichte ich zum ersten Mal Mama - es muss so um halb drei gewesen sein. Sie hatte einen kleinen Autounfall gehabt: Beim Einparken in die Garage hatte sie den rechten hinteren Kotflügel gegen die Garagensäule touchiert. Ich versuchte, sie etwas zu trösten Ich las dann noch 50 Seiten im Jonathan Franzen "Die Korrekturen". Später telefonierte ich nochmal mit Mama und sah im Auslandsreport bei ntv etwas über Knast in Amerika, wodurch ich an die Todesstrafen-Videos der Henker dachte, von denen ich mir eins dann bei youtube ansah. Samstag, 11.3.2023. Heute morgen um 6.30 Uhr aufgewacht. Dann Nutella-Kekse gegessen und ein verfallenes Stück Emmentaler und ein Brötchen von Pickelmann. Dann angefangen zu Putzen. Erst um 11 Uhr Mama erreicht. Anschließend Fritteuse aktiviert und Pommes gemacht. Dann nochmal in der Norma gewesen und zur Uni gefahren. Dann angefangen Bier zu trinken und ??? gehört (Teufelsklippe), die heute im Briefkasten war. Ich habe mich irgendwann entschieden, nicht ins E-Werk zu gehen, da zu spät. Im Telefonat mit Mama ein kleines Down gehabt, da ich keine Freundin bekomme. Naja. Am Abend noch Backcamembert in der Fritteuse gemacht. Montag, 13.3.2023. Gestern wog ich auf der Wage schon 89,9 kg und hatte damit fast alles in der Woche Abgenommenes wieder wett gemacht. Gestern war als Frühstück Chicken Nuggets aus der Fritteuse dran. Dann als Mittagessen Gorgonzola Nudeln, als Abendessen der Zaziki und nochmal ne Portion Pommes. Heute wog ich auf der Waage 92,6 kg! Also extrem zugenommen. Jetzt ist es 18.45 Uhr. Arbeit war heute einfach - nur Robert war da. Nach der Arbeit erreichte ich Mama. Ich fuhr nochmal bei kurzzeitig schönem Wetter an die Uni. Später telefonierte ich nochmal mit Mama und versuchte, ihr meine Unzufriedenheit mit meiner Situation zu schildern. Dass ich in meinem Beruf arbeiten müsse und dass ich Familie haben müsse. Auch, dass es mir nicht reicht, dass ich für mich selbst sorgen kann, da ich das in Karlsruhe auch schon konnte. Diese Unzufriedenheit hält an. Dienstag, 14.3.2023. Heute morgen wieder früh aufgewacht, nachdem ich gestern auch früh im Bett war. Ich wollte heute außerplanmäßig arbeiten, um meinen Fehltag von vorletztem Freitag wieder gut zu machen und nächste Woche was reinzuarbeiten. Am Morgen rief ich beim Zahnarzt an und vereinbarte einen Termin für nächste Woche Mittwoch 15.30 Uhr. Außerdem rief ich beim Arbeitsamt-Menschen an, der mich heute oder morgen zurückrufen wollte. Marianne war da. Und Robert. Gleich um kurz nach 9 Uhr Spaziergang. Marianne hustete oft. Die Arbeit heute war wieder OK. Ich montierte Stoßstangen in LKW-Gehäuse. Nach der Arbeit fuhr ich in den Lidl, um die Zeit bis 14 Uhr, als der Arbeitsamt-Mensch mich anrufen wollte, rumzukriegen. Ich erreichte Mama erst kurz vor 14 Uhr. Dann rief mich der Mensch an. Ja, also das medizinische Gutachten ist in Arbeit und Mitte April sei dann auch das Psychologische Gutachten fertig, zu dem ich noch eine offizielle Einladung per Post bekommen soll. Dann las ich 50 Seiten im Franzen "Die Korrekturen". Dann schaute ich Filmausschnitte von meinem USB-Stick. Mittwoch, 15.3.2023. Heute morgen schon um 6 Uhr aufgestanden. Dann zur Arbeit gefahren. Marianne war da, es sah nach einem anstrengenden Arbeitstag aus. War es auch bis 9.45 Uhr, doch dann verschwand sie im Büro. Dann war es einfach. Es gab dann noch chinesische Wokpfanne als Essen, die sehr gut schmeckte. Danach kaufte ich in der Norma zwei Bier fürs Wochenende und ein paar Süßigkeiten (KitKat, Nougat-Eier), da heute ein Esstag war. Heute Nachmittag gab ich noch eine Amazon-Retoure an der Tankstelle auf (orangener MP3-Player) und trank im Pickelmann einen Kaffee für 2,30 Euro. Um 17 Uhr telefonierte ich nochmal mit Mama. Ich soll auch am Wochenende versuchen, abzunehmen, und aufs Bier trinken verzichten. Außerdem haben wir festgestellt, dass die Fritteuse ganz schlecht ist. Ungesund und fürs Abnehmen schlecht. Sie meinte, dass ich letztes Wochenende so zugenommen habe, lag hauptsächlich an der Fritteuse und nicht am Bier. Donnerstag, 16.3.2023. Heute morgen sehr früh aufgewacht. Um kurz vor 6 Uhr aufgestanden. Dann ARD-MOMA geschaut. Da es aber irgendwann langweilig wurde und ich bis zu meiner Abfahrt um 9 Uhr noch so viel Zeit hatte, habe ich die Willkommen Österreich Folge von vergangenem Dienstag angeschaut. Irgendwie kam ich ins Nachdenken und dachte bei mir, dass es vielleicht Heinrichs Absicht sein könnte, dass ich aus dem Fenster springe, mich quasi also selbst umbringe. Also, dass man mich ins einen Selbstmord bewegt. Ich beschloss, das heute am Termin mit Dr. Armin Marsch zur Sprache zu bringen. Als ich dort ankam, zuerst die Spritze und dann Termin. Als ich aufs Handy sah, sah ich, dass Luca mir geschrieben hatte, er wolle mit seiner Oma spazierengehen. Dr. Marsch fragte mich nach der wabe und ich erklärte ihm, warum ich letztlich doch in der Caritec geblieben sei. Dann erzählte ich ihm von meinem drängendsten Problem, nämlich, dass ich denke, dass man mich in einen Selbstmord treiben wolle. Dass das Heinrich sei. Er sagte, er glaube nicht, dass ich Selbstmord begehe, eine Einweisung in die Klinik sei also kein Thema. Ich bohrte nochmals und nochmals nach und er blieb bei seiner Einschätzung. Am Ende räusperte er sich zwei mal. Dann fuhr ich zum Wollgeschäft für meine Mutter und anschließend in den Kaufhof, wo ich eine neue Batterie in meine Uhr einsetzen ließ und Batterien für das chip-Tan-Verfahren kaufte. Danach noch Lidl, wo ich vergaß, den 3 Euro Leergutbon einzulösen. Mama erreichte ich zunächst nicht. Ich hatte einen Zustand bekommen, der aber nicht lange anhielt, sodass ich auch noch bei strahlendem Sonnenschein in die Uni fuhr. Danach erreichte ich sie. Ich redete viel über Selbstmord, sie meinte, dass ich das nicht tun würde. Ich solle mich nicht nochmal aufs Fensterbrett setzen. Den Tagesschau-Sprechern werde nichts nachzuweisen sein. Heinrich wolle mit mir spielen. Sie sagte, dass es sehr gut und sehr wichtig sei, darüber zu reden, denn so sei alles transparent und bekannt. Andererseits würde ich einfach tot unten liegen und das wäre letztendlich nicht so verdächtig, wie wenn die Sache bekannt sei. Sie meinte noch, ich solle heute zum Chor gehen. Jetzt ist es knapp 18 Uhr und ich habe vorhin mit Mama nochmal über Selbstmord telefoniert und dabei einen Zustand bekommen. Jetzt fahre ich trotzdem in den Chor. Freitag, 17.3.2023. Jetzt ist es halb sechs Uhr morgens und ich bin schon wach. War gestern tatsächlich noch im Chor. Dort waren so 20, ich glaube Studenten, die sich alle kannten. Wir machten erst mit so Plastikbechern einen Cup Song. Dann sangen wir. Es saß ein relativ hübsches Mädchen neben mir. Nach ca. 45 Minuten wollte ich gehen und ich stand auf und ging. Keine Ahnung, ob das komisch war - meine Mutter meinte nicht, wenn alles so locker gewesen sei und es keine richtige Leitung gegeben habe. Wichtig wäre es gewesen, dass ich mir das mal angeschaut habe. Klasse, meinte meine Mutter. Als ich zuhause angekommen war, legte ich mich gleich ins Bett und schief erst gegen 23 Uhr ein, da über mir Lärm eines schreienden Kindes war. Samstag, 18.3.2023. Gestern habe ich mich nach der Arbeit, die OK war, noch um halb 5 mit Mama am Café Mengin getroffen, wir gingen jedoch in ein anderes Café, da dort ein Platz frei war. Ich trank ein Weizen, Mama Cola light. Papa wollte ursprünglich mitkommen, kam dann aber doch nicht mit, weil er zu müde war. Mama und ich redeten über den Chor, über Bücher und so weiter. Danach gingen wir noch in den Thalia, um nach einem Buch zu schauen. Anschließend fuhr ich heim und traf zufällig Elena, als ich beim Lidl einkaufen war. Sonntag, 19.3.2023. Gestern telefonierte ich um ca. 10 Uhr mit Mama und Papa sagte im Hintergrund, ich solle heimkommen, um ihm mit den Solarmodulen zu helfen etwas an der Wand anzubringen. Jetzt. Ich war etwas perplex und bekam kurz meinen Zustand, jedoch fuhr ich dann mit dem Bus heim. Zuhause fehlte Papa ein Bohrer. Er müsse nochmal zur BayWa. Ich bekam wieder einen Zustand und schlug mir ziemlich oft mit der flachen Hand ins Gesicht bei Piepsstimme. Mama versuchte, mich zu beruhigen, was ihr auch gelang. Jedoch wollte ich irgendwie heimfahren nach Erlangen. Ich machte mich zu Fuß auf den Weg zur Straßenbahn, kehrte jedoch wieder um, weil ich dachte, das sei jetzt blöd, ich bin extra gekommen, um zu helfen und dass ich sonst umsonst gekommen wäre. Bin dann noch in den Aldi, Bier kaufen. Letztendlich half ich ihm dann, die Winkel anzubringen. Wir brauchten ein paar Stunden. Danach tranken wir Bier. Und ich war nochmal im Aldi. Mama lobte mich dafür, dass ich doch noch umgedreht sei, um zu helfen. Das sei die beste Entscheidung gewesen. Montag, 20.3.2023. Gestern war ich dann noch bis ca. 16 Uhr zuhause, bevor Papa mich zusammen mit Lotte heimfuhr. Er machte dann noch die Kette von meinem Fahrrad fertig. Papa und Mama fliegen heute nach Madeira. Heute morgen hatte ich keine Lust, zur Arbeit zu gehen und rief dort an (Shorty nahm ab) und fragte, ob ich auch morgen kommen könne, was OK war. Ich kann auch ein paar Minuten nach 9 Uhr kommen, wenn ich vorher einen Termin habe. Dienstag, 21.3.2023. Heute morgen um 6.30 Uhr aufgestanden. Gestern habe ich zwei Eier, Lachs und zwei Mozzarella gegessen. Heute stand auf der Waage 88,6 kg. Um 8 Uhr hatte ich Termin bei Moritz Renn. Wir redeten erst über die Klinik, da wir uns mehrere Monate nicht gesehen hatten. Ich erzählte ihm, dass es gut gelaufen sei und man keine Suizidgefahr festgestellt habe. Dann redeten wir über Arbeit und Arbeitsamt. Ich erzählte ihm auch, dass mein derzeitiges Leben ohne "richtige" Arbeit auch seine Vorzüge habe mit viel Freizeit. Ich erzählte ihm, dass ich plane, im Sommer eine Freundin zu haben. Er fragte mich, wie groß ich die Wahrscheinlichkeit einschätzen würde, dass das klappt und ich sagte 60 zu 40. Dann war das Gespräch bald vorbei. Ich fuhr zur Arbeit und kam um 9.15 Uhr dort an. Marianne und Shorty da, außerdem Andreas. Ich arbeitete wieder an den Traktorteilen, die schwarze Front und den grünen Motorblock des Traktors. Eine halbe Stunde vor Schluss fragte ich, ob ich den Spaziergang nachholen könne. Ja, das würde gehen, wir müssten es beim Aufschreiben aber berücksichtigen. Dann bekam ich meine Piepsstimme und erreichte zuhause Mama, die auf Madeira war. Morgen Zahnarzttermin. Heute den restlichen Tag frei. Mittwoch, 22.3.2023. Gestern habe ich dann am Nachmittag nochmal meinen Zustand bekommen, wo mir schlecht war. Heute Nacht wurde ich gegen 3.30 Uhr wach und war von dort an wach. Um 6 Uhr stand ich auf. Heute um 15.30 Uhr Zahnarzttermin. Jetzt ist es kurz nach halb drei und um drei will ich los zum Zahnarzt. Erst in der Apotheke Spritze holen und dann Zahnarzt. Arbeit war heute eigentlich echt OK, obwohl Marianne und nur sie da war. Robert ist scheinbar nicht da und Shorty habe ich auch nicht gesehen. Zu Essen gab es Spinat mit Kartoffeln und Rührei. Nach der Arbeit erreichte ich Mama, die erleichtert war, dass ich es geschafft hatte. Sie meint, der Zahnarzt wird nicht so schlimm. Am Nachmittag kam dann der Dell-Laptop vom AfB. Ich habe ihn installiert und konfiguriert, aber die Verbindung zum Handy klappt nicht. In meinem alten Windows-Laptop klappt sie auch nicht. Jetzt ist es 16.40 Uhr und ich war beim Zahnarzt (und bei der Apotheke). Er bohrte bei der fehlenden Füllung etwas mehr, beim anderen Zahn traf er den Nerv. Die Füllung dauerte diesmal länger. Zum Abschluss meinte er, er habe bei der großen Füllung den Nerv getroffen und wenn der sich melde, müsse man eventuell eine Wurzelbehandlung machen. Jedoch habe er den Zahn mit einem Medikament eingerieben, das das verhindern soll. Im Anschluss war ich im Edeka einkaufen, zwei Bier. Als ich Mama erreichte, regte ich mich über meine Zahnprobleme auf, die ich erst habe, seitdem ich regelmäßig zum Zahnarzt gehe. Mama versuchte mich zu beruhigen, dass sie schon mit 21 Wurzelbehandlungen durchgemacht habe. Freitag, 24.3.2023. Gestern war die Arbeit OK. Nur Marianne war da, Shorty nicht. Auf der Arbeit wurde das Arbeitsentgeld besprochen, wie das zustande kommt. Am Nachmittag las ich 50 Seiten im Franzen "Die Korrekturen". Am Abend ging ich nicht in den Chor. Jetzt ist es 17.20 Uhr. Heute morgen habe ich viel in meinem Buch von letztem Jahr gelesen. Dann ging ich zur Arbeit. Nach ca. einer Stunde wurde mir komisch, aber nicht übel, der Um um Zustand, nachdem ich auf dem Handy eine Whatsapp von Papa gelesen hatte. Ich dachte, das sei zu früh um das durchzuhalten, also beschloss ich, da ich ja auch schon drei Tage die Woche (Di.-Do.) gearbeitet hatte, zu gehen. Zuhause war das noch etwas bis ich Mama erreichte. Dann war es weg. Als ich dann am Nachmittag noch in den Aldi fuhr und auf dem Rückweg ziemlich nass wurde, kam ein heftigerer Zustand mit Übelkeit. Jetzt ist das auch schon wieder eine halbe Stunde vorbei. Im Briefkasten lag dann noch die Einladung zum psychologischen Gutachten der Agentur für Arbeit in Fürth. Samstag, 25.3.2023. Heute morgen stand ich um 6.30 Uhr auf, nachdem ich ab 3 Uhr nicht mehr geschlafen hatte. Ich fuhr dann um 8.30 Uhr in den Dehner, um Futter für die Vögel zu kaufen. Knusperstange, Kolbenhirse und Billigfutter. Dann ging ich noch in den Aldi nochmal Cola light kaufen. Dann putzte ich nochmal die Fenster mit Glasreiniger und Zeitungspapier. Um kurz nach 11 Uhr telefonierte ich dann mit Mama. Sie meinte, ich solle das Handy am Montag mit auf Arbeit nehmen und mich mit den eventuell auftretenden Nachrichten "abhärten" wie sie es nannte. Ich sprach sie noch auf das psychologische Gutachten nächsten Freitag an. Sie meint, ich solle nichts von Heinrich erzählen, da dass die vergangene Psychose sei, die jetzt vorbei sei. Außerdem ist sie skeptisch, ob ein Arbeitsplatz tatsächlich eine große Verbesserung wäre und ich die Caritec nicht vermissen würde. Sie sagt, ich solle anbringen, dass ich auf keinen Fall eine Vollzeitstelle wolle, sondern mit 15 Stunden die Woche anfangen solle. Außerdem sagt sie, auch nach dem Gutachten gebe es einen Weg zurück zur Caritec. Sie meint auch, ich soll nicht ins E-Werk gehen. Zu umständlich. Gerade ist es Viertel vor fünf. Ich habe gerade mit Mama telefoniert und sie gefragt, ob sie mich komisch fände, weil ich beim letzten Mal zuhause, als ich von drinnen nach draußen kam ein "Das ist komisch." von Papa aufgeschnappt habe. Mama sagte, ich sei überhaupt nicht komisch sondern toll. Sonntag, 26.3.2023. Heute morgen wachte ich um 8.30 Uhr der neuen Sommerzeit auf. Gefrühstückt habe ich heute nichts. Ich schaute Willkommen Österreich. Heute wog ich 90 Kilo. Ich nahm mir vor, an diesem Wochenende nicht so stark zuzunehmen wie an dem Wochenende, wo ich frittiert hatte und heute nur die Banane von gestern zu essen. Und auch heute Abend kein Bier zu trinken. Am Nachmittag fuhr ich in die Uni über die Straßen bei Regen. Zuhause telefonierte ich mit Mama, die mir etwas von ihrer Literaturgruppe erzählte und mich um Rat fragte, ob sie in der Gruppe mit den beiden Heidrun und Regina bleiben solle, die sie eigentlich nicht möge. Sie meinte, ich solle nicht auf 75 Kilo abnehmen, da ich mit 17 so viel gewogen habe. Ich sagte aber, dass ich das so wolle. Ich frage mich gerade, wie wichtig es ist, auch abends die Zähne zu putzen und wie wichtig es ist, länger wachzubleiben. Wie vermutet sagt Mama, dass Zähne putzen abends sehr wichtig ist (sie war etwas entsetzt als ich ihr sagte, ich putze immer nur morgens die Zähne) und dass der Zahnarzt dann beim nächsten Mal nicht bohrt. Länger wachzubleiben ist nicht so wichtig oder gar nicht wichtig. Montag, 27.3.2023. Heute morgen erst mit dem Wecker wachgeworden, was wohl an der Zeitumstellung lag. Dann in die Arbeit gegangen. Robert war da, Marianne war da. Heute war der groß angekündigte Streik-Tag, doch es waren überraschend viele Leute da. Nach 12 Uhr fuhr (wir müssen jetzt mit dem Arbeitsende bis Punkt 12 warten) fuhr ich heim und erreichte Mama zunächst eine ganze Weile nicht. Kurz vor 14 Uhr erreichte ich sie. Nach 15 Uhr war ich noch in der Uni. Auf dem Weg dorthin begegnete ich Christian aus der Arbeit, der offenbar in der Heinrich-Hertz-Str. 10 wohnt, wie er sagte. Mama meinte, dass er schon eine Weile dort wohnen muss und dass ich nichts weiter mit ihm zu tun haben muss. In der Uni trank ich einen Kaffee. Es war heute sehr wenig los. Nur so fünf Leute in der Cafebar. Ich sah ein einzeln sitzendes asiatisches Mädchen, das eine Pizza aß. Heute habe ich mir - wie gestern - zweimal die Zähne geputzt. Dienstag, 28.3.2023. Heute morgen um 7 Uhr aufgestanden und bis zu meinem Aufbruch zur Arbeit mein letztes Buch von diesem Jahr fast fertig gelesen. Auf der Arbeit waren wieder Marianne und Robert da. Gleich zu Anfang um 9 Uhr Spaziergang. Dann etikettierte ich erstmal wieder die grünen Traktoren, dann machte ich die schwarze Front der Traktoren und anschließend presste ich Räder der Traktoren. Gegen 11 Uhr wurde mir komisch, jedoch hielt ich bis zum Ende durch. Zuhause erreichte ich Mama mit Piepsstimme. Sie sagte, es sei gut, dass ich durchgehalten habe und sagte mir, ich solle mich ausruhen, was ich dann auch tat. Gegen 13.40 Uhr oder so war mir dann wesentlich besser, sodass ich begann, die weiteren "Korrekturen" von Jonathan Franzen zu lesen. Um 15 Uhr schaute ich die heute Xpress und ging heute nicht in die Uni. Bis jetzt (17.36 Uhr) habe ich 80 Seiten in den Korrekturen gelesen. Mama noch nicht erreicht für da 17 Uhr-Telefonat. Sie ist beim Friseur und will in ca. einer Stunde mit mir telefonieren. Donnerstag, 30.3.2023. Gestern war ich auf Arbeit und es war OK. Die echte Anne kochte Fischstäbchen mit Kartoffelsalat. Ich aß nach der Arbeit noch recht viel: KitKat, griechischer Joghurt, Toasts. Gemacht habe ich gestern bei bedecktem Wetter nicht viel, nur noch bei Ursula angerufen, wo ich Bernd erreichte, Ursula war nicht da. Er erzählte mir von seiner Operation und ich bedankte mich für die 100 Euro. Er fragte mich, wie es mir ginge, worauf ich entgegnete: "Passt schon." Jetzt ist es 13.20 Uhr und ich war heute nicht auf der Arbeit, da ich diesen Monat auf 100 Prozent gekommen bin und ich den einen zusätzlichen Urlaubstag nicht dringend brauche. Mittlerweile ist es 19.40 Uhr. Ich bin um kurz vor 16 Uhr mit dem Bus nach Nürnberg aufgebrochen. Noch kurz im Aldi einkaufen, Käse und jetzt warte ich darauf, dass Mama und Papa in ca. einer Stunde aus Funchal auf Madeira ankommen. Freitag, 31.3.2023. Jetzt ist es 7 Uhr. Gestern gegen halb neun sind Mama und Papa gelandet und ich habe sie abgeholt. Bin dann erst gegen 22 Uhr im Bett gewesen und habe heute bis 6 Uhr geschlafen. Jetzt ist es 12.20 Uhr und ich war heute morgen beim Arbeitsamt. Papa hat mich hingebracht. Ich versuchte, bei der Psychologin des Arbeitsamtes (Frau Fritsch) möglichst viel an Information herauszuholen. Schon früh in dem Gespräch erzählte ich ihr, dass 15 Stunden pro Woche für mich zunächst das Maximum wären. Ich erzählte ihr von den Zuständen, wo ich häufig von der Arbeit gehen müsse. Sie sagte zu mir, dass bei einer Ausbildung eine 20-Stunden-Woche das Minimum sei. Sie sähe darin ein Problem, was mein Chef denn sage, wenn ich früher gehen würde und um meine Absicherung falls dieser Fall eintrete. Es gibt dann noch Minijobs (450 Euro-Jobs), wo das Minimum bei 15 Stunden pro Woche liegt. Wir waren uns einig, dass ich im Moment wohl für den Arbeitsmarkt noch nicht genug belastbar sei, was sie auch meinem Arbeitsamt-Kontakt zurückmelden würde. Ich sagte, meine psychische Gesundheit sei mir wichtiger, als ein Job. Ich solle es vielleicht in ein paar Jahren nochmal probieren, meinte sie. Sie bot mir einen Konzentrationstest von 1,5 Stunden an, den ich aber nicht machen müsse und so entschied ich mich dagegen, da ja eh schon klar war, dass Arbeit für mich im Moment noch nichts ist. Ich fuhr dann mit dem 37er zurück zur Kieler Str., was stolze 3,30 Euro kostete. Auf dem Weg zurück traf ich Christine, die ganz rote Augen hatte. Zuhause beredete ich die Arbeitsamt-Ergebnisse mit Papa. Ich kam dann irgendwann auf die Idee, mir einen Fahrradanhänger zu kaufen. Um ca. 14 Uhr kam Mama von Dr. Priller zurück. Sie hatte nur über ihre Wehwechen geredet, nicht über mich. Ich erzählte ihr vom Arbeitsamt und sie fand das Ergebnis OK. Sie sagte, dass am Besten alles erst mal so bleibt wie es ist, dass meine psychische Gesundheit wichtiger sei als ein Job und dass ich mich von der Caritec nicht mehr so stressen lassen solle. Dann würden auch die Zustände immer weniger werden. Und dann, wenn die Zustände weniger sind, könnte man nochmal über Arbeit reden. Samstag, 1.4.2023. Jetzt ist es 16.30 Uhr. Heute morgen hier aufgestanden und die Großbritannien-Bettwäsche aufgezogen und geputzt. In der Uni gewesen. Um 16 Uhr mit Mama telefoniert, die meint, selbst bei einem "echten" Suizid sei die Hölle los. Sonntag, 2.4.2023. Gestern noch im Aldi gewesen und Pommes für die Fritteuse gekauft. Heute Nacht tief und fest geschlafen und gegen 7.30 Uhr aufgestanden. Gestern habe ich noch mit Mama geredet, um herauszufinden, was bei einem Selbstmord, in den ich getrieben worden wäre, los sei. Mama meinte, dann sei richtig was los. Und Heinrich könne sich nicht rauswinden. Sie würde ihn dann in den Knast bringen, sowie alle, die daran beteiligt waren. Um ca. 12.30 Uhr will Mama mich besuchen kommen - mit Hähnchenschenkeln und danach zum Kreativmarkt in der Heinrich-Lades-Halle gehen. Ich habe einen Fahrradanhänger für 112 Euro bestellt, der hier nach Erlangen kommen soll - nicht nach Nürnberg, Ich habe Mama noch gefragt, was wichtiger sei: Eine Freundin oder eine gute Beziehung zu ihnen, meinen Eltern. Mama meinte, dass sich das gegenseitig nicht ausschließe, dass aber für die Zukunft eine Freundin wichtiger sei. Montag, 3.4.2023. Heute morgen etwas widerwillig aufgestanden und keinen Bock auf Arbeit gehabt, jedoch hingegangen. Tilman und Petra waren da. Bis 11 Uhr ging die Arbeit (gelbe Hänger etikettieren). Dann wurde es laut und ich bekam einen Anflug von einem Zustand, der aber nicht ausbrach. Erst auf dem Rückweg von der Arbeit ein bisschen. Als ich Mama erreichte, war er schon wieder verflogen. Heute ist das Wetter schön, und ich war gerade (16.35 Uhr) in der Uni, obwohl ich ursprünglich nicht wollte. Dienstag, 4.4.2023. Heute morgen zur Psychotherapie gefahren. Bzgl. meiner Berufskarriere - wo ich mich in 30 Jahren sehe. Ich sagte, das sei schwierig, aber dass es anderen genauso ginge wie mir. Nach der Therapie gleich um 9.07 Uhr zur Arbeit, die heute ging. Ich klebte wieder Etiketten auf die gelben Hänger. Nach der Arbeit erreichte ich Mama, die ich heute um fünf vor sieben auf dem Lidl-Parkplatz treffen werde - sie hat einen Termin bei einem Kniespezialisten. Mittwoch, 5.4.2023. Arbeit war heute OK, nur Marianne da. Ich habe wieder etikettiert. Als Essen gab es heute Spaghetti Bolognese. Ich machte mir gleich einen roten Fleck auf meinen schönen blassgrünen Pulli aus Saarbrücken, den ich dann auf der Toilette notdürftig behandelte. Es geht aber, so wie es jetzt aussieht. Als ich heimkam, war eine Paketbenachrichtigung in meinem Briefkasten von der dpd. Mein Fahrradanhänger war angekommen. Er sei bei einem Nachbarn abgegeben worden. Ich ging runter ins Erdgeschoss und holte den großen Karton ab. Anschließend baute ich den Hänger zusammen, was ganz gut gelang, bis ich die Kupplung am Fahrrad anbringen musste. Denn ich kann sie nicht hoch genug hängen, sodass der Stab vom Hänger über den Gepäckträger geht. Muss Papa nach Rat fragen. Um 16.15 Uhr ging ich dann mit dem Hänger zum Aldi, um vier Packen Cola light zu kaufen. Ich brauchte hin und zurück eine Stunde. Dann machte ich mir - in der Pfanne, nicht in der Fritteuse - weil das auf der Verpackung so angegeben war, Fischstäbchen, die ich in der Norma gekauft hatte. Alles in allem ist ein relativ aktiver Tag (Hänger zusammenbauen, zu Aldi laufen) ganz gut rumgegangen. Freitag, 7.4.2023. Jetzt ist es 7.20 Uhr. Gestern Arbeit ließ sich etwas schwieriger an. André saß neben mir. Er fragte mich, ob es mir gut gehe, da ich so stark abgenommen hätte. Ich bejahte das und sagte, dass das so gewollt gewesen sei, woraufhin er entgegnete, dass auch er etwas abnehmen müsse. Dann wurde mir gegen halb 12 komisch, dann gab es Essen vom Vortag aufgewärmt: Spaghetti Bolognese. Zuhause erreichte ich Mama, die froh war, dass ich die Arbeit geschafft habe. Zwei Urlaubstage habe ich reingearbeitet. Wir einigten uns darauf, dass ich erst morgen, also heute, heimkomme. Dann trank ich etwas Bier. Samstag, 8.4.2023. Gestern bin ich dann morgens mit dem Bus nach Hause gefahren und habe Mama bei so einigen Sachen assistiert. Sie war am Ende sehr zufrieden mit uns und war richtig dankbar. Wir hatten auch neue Fenster zuhause. Wir aßen zu Mittag und wir legten uns auf der Terrasse in die Sonne, bevor mich Papa dann am Nachmittag zurückfuhr. Jetzt ist es 12.15 Uhr. Eigentlich war abgemacht, dass ich Ostern nach Hause komme, doch ich überlegte es mir anders. Jetzt ist es 18.15 Uhr. Ich war noch in Tennenlohe Pfandflaschen zurückgeben. Und habe mit Mama telefoniert. Es ist nicht schlimm, wenn ich Ostern nicht nach Hause komme, meint sie. Sonntag, 9.4.2023. Heute morgen bin ich - an Ostern - mit dem 290er nach Hause gefahren. Dort frühstückte ich mit Mama, die dann in die Messe ging. Als Mama und Papa, der im Chor gesungen hatte, zurückkamen, hatte Papa vorgeschlagen, doch zum Theo Essen zu gehen. Ich willigte ein. Und so aßen wir um 12.45 Uhr bei Theo Mama und ich Gyros und Papa ein Souflaki. Papa und ich tranken ein Bier. Ich hatte beim Theo einen um um Zustand bekommen mit hohem Stimmchen, wo Papa und Mama danach meinten, das sei nichts, wofür man sich schämen müsse. Ich fuhr dann noch nach Almoshof mit dem Auftrag, einen Salatkopf zu besorgen, fand aber nur Gurken, die ich mitbrachte. Anschließend fuhren Papa und ich nach Erlangen, um den Bowdenzug an meinem Fahrrad zu erneuern. Was fast 1,5 Stunden dauerte. Montag, 10.4.2023. Heute Nacht hatte ich richtig schlecht geschlafen. Bis 2.30 Uhr gar nicht. Dann bis 7 Uhr. Heute morgen überlegte ich, zum Essen mit Hannah und Jochen nach Hause zu fahren. Ich telefonierte kurz mit Mama und sie sagte, sie würde sich freuen. Also fuhr ich um 9.40 Uhr heim, wo ich so gegen halb 11 Uhr eintraf. Jetzt ist es halb eins und um eins sollen Hannah und Jochen mit Essen von der Hüttn kommen. Heinrich Polke hat keine Eier. Jetzt ist es 16.15 Uhr und Hannah und Jochen sind seit ein paar Minuten wieder weg. Ich aß noch den Nachtisch von Mama und die Pastei de nata. Ich habe überlegt, heute hier zuhause zu bleiben, anstatt heimzufahren, da ich morgen nicht arbeiten gehen will. Mama meint, ich muss mich nach den Ostertagen auch nicht reinstressen, um Tage reinzuarbeiten. Am Donnerstag kann ich sowieso nichts reinarbeiten, weil ich da einen Termin im Uniklinikum habe. Dienstag, 11.4.2023. Jetzt ist es 8.15 Uhr und ich war gerade im Aldi. War gestern zuhause, bin es immer noch. Gestern noch Bier für Papa und mich von der Tanke geholt. Gerade habe ich mit Mama über mein kompliziertes Leben gesprochen. Sie meint, wenn ich aus dem Fenster springen würde, wäre Heinrich dran. Das wolle er natürlich nicht. Was ihm auch nicht gefalle, sei, dass ich es letztendlich selbst in der Hand hätte, ob ich aus dem Fenster springe oder nicht. Dann wäre das Spiel vorbei, sagte Mama. Sie glaubt auch, dass man das einfach nicht macht. Ich sagte ihr, dass die Verwirrung zugenommen habe in der letzten Zeit. Aus dem Gespräch nahm ich mit, dass erstens meine psychische Gesundheit am wichtigsten sei, dass ich auf mich selber hören soll, was ICH will, ob ich bspw. Spontan nach Hause komme, um die Solaranlage zu installieren. Ich erkannte, dass eine Freundin nicht so wichtig ist. Auch, dass das Biertrinken am Wochenende nicht so wichtig ist. Jetzt ist es 12.30 Uhr und ich war mit Papa das Fahrrad aus Erlangen holen. Wir nahmen Willi auch mit. Auf der Rückfahrt fragte ich Papa, ob er wolle, dass Heinrich in den Knast geht. Papa sagte "ja". Ich fragte ihn: "Warum?" Papa: "Weil der dich ärgern will". Dann saßen wir am Küchentisch und ich sagte ihm, dass es mir eigentlich egal sei, was mit Heinrich sei und dass ich "einfach meine Ruhe" haben möchte. Ich fragte Papa, was er an meiner Stelle denn wolle, worauf Papa meinte: "Seine Ruhe haben." Ich fragte Mama, was sie wollen würde, wenn das, was ich erzähle, stimmt, ob sie dann wolle, dass Heinrich in den Knast geht oder ob sie ihre Ruhe haben wolle. Mama meinte: "Meine Ruhe haben, das ist viel besser." Jetzt ist es 18.40 Uhr und ich habe heute Nachmittag einen starken Zustand bekommen, der sehr lange gedauert hat. Ich sagte zu Mama, dass es so schlimm noch nie gewesen sei. Ich haute alles raus: "Selbstmord nur durch Tothungern", "Alles vorbei Tom Dooley, morgen da bist du tot.", "Ich habe Willi fliegen lassen", "Was denkst du 5 Sekunden vor dem Tod" und "Morgen stech ich euch alle ab". Mama hatte um halb 7 einen Termin zur Spritze ins Knie und weil mir so schlecht war, wollte ich eigentlich daheim bleiben, was bedeutet hätte, dass ich morgen nicht arbeiten gehen kann. Ich entschied mich jedoch, nach Erlangen mitzufahren. Mit Fahrrad und Willi. Jetzt geht es mir wieder gut. Mittwoch, 12.4.2023. Heute morgen wachte ich nach einer schlechten Nacht um 6.30 Uhr auf und stand auf. Ich hatte keine Lust, arbeiten zu gehen, nach dem heftigen Zustand gestern Abend und so rief ich an und sagte, dass es mir nicht so gut gehe. Robert war dran und sagte, er würde "krank" eintragen und wünschte mir gute Besserung. Papa schrieb mir am Vormittag, ob er mir den Hänger, den er quasi "repariert" hatte, d.h., die Deichsel verlängert, bringen solle. Ich sagte ja. Zunächst hatten wir ein paar Probleme beim Kupplung montieren, dann ging es aber. Papa ging dann, da Mama das Auto brauchte. Am Nachmittag um drei fuhr ich dann mit neuem Hänger in den Lidl, um 4 Packen Cola light zu kaufen. Der Hinweg ging, doch der Rückweg war etwas beschwerlicher wegen der nahezu 40 Kilo Last. Mama meinte im 17 Uhr Telefonat, ich solle morgen versuchen, ab 10 Uhr arbeiten zu gehen. Donnerstag, 13.4.2023. Heute morgen wurde ich um 6.30 Uhr wach. Ich überlegte, nach dem Psychiater-Termin arbeiten zu gehen. Dann fuhr ich um kurz nach halb 9 Uhr los, Termin war 9.15 Uhr. Dort bekam ich meine Spritze. Anschließend der Termin bei Dr. Marsch. Ich grüßte ihn von Mama und besprach meinen Zustand mit ihm. Er meinte, ich solle mich dann aus der Situation rausnehmen. Wegen der Schläge mit der flachen Hand ins Gesicht sah er keinen Handlungsbedarf. Als ich aus dem Arztzimmer rauskam, war es schon 10 Uhr, also sinnlos, zur Arbeit zu fahren. Also ging ich in den Lidl einkaufen. Mittlerweile ist es 16.30 Uhr und ich war um 14 Uhr nochmal in der Uni bei relativ schlechtem Wetter und ging einmal durch die Cafeteria durch. Zuhause las ich dann das erste ???-Buch von André Marx, "Der Puppenmacher" zu Ende und fing das Buch "Die Spur der Toten" von André Minninger an. Samstag, 15.4.2023. Gestern war die Arbeit wieder OK, nur Robert war da. Anschließend ging ich noch in Aldi einkaufen und rief Mama an. Ich fuhr dann um 13.40 Uhr nach Nürnberg, um nach Lotte zu schauen. Dort blieb ich eine Stunde oder so und fuhr dann wieder nach Erlangen zurück. Auf beiden Strecken mit dem 20er. In Erlangen aß ich noch eine Pizza mit dem etwas älteren Emmentaler-Streukäse, der nicht mehr ganz so gut war. Heute wachte ich um 7.30 Uhr auf. Gegen 9.30 Uhr ging ich in den Aldi, nochmal Pizza kaufen. Ich überlegte ins E-Werk zu gehen, wovon mir Mama - gerade in München - abriet. Sonntag, 16.4.2023. Ich war gestern nicht im E-Werk, habe keinen Schluck Bier getrunken und nichts gegessen. Heute wog ich 86,6 kg. Mama und Papa sind gestern aus München heimgekommen. Mama erzählte irgendwas vom Chor und so fragte ich sie, ob ich mit auf die Chorfreizeit fahren solle, was sie verneinte. Jetzt ist es 9.50 Uhr. Ich habe gerade mit Mama telefoniert, sie meint, dass Biertrinken schlimmer ist, als mal ein oder zwei Tage nichts zu essen. Sie meint aber, dass ich nicht auf 75 kg abnehmen solle, das sei zu wenig. Sie meinte auf meine Frage, ob ich ein Druckmittel in der Hand hätte, wenn mir etwas passieren würde und Mama meinte, ja, dass ich das Gesetz in der Hand hätte. Montag, 17.4.2023. Heute morgen war der Termin mit Inge im Treff. Der Bericht, den sie mir am Nachmittag geschickt hatte, war sehr positiv. Ich sollte danach in die Caritec gehen, da im Treff geputzt wurde. Auf dem Weg dorthin bekam ich mein Um-um-Zustand, aber ohne Übelkeit. Robert war da, Marianne nicht. Ich sagte ihm Bescheid, dass es heute nicht ginge, was er verständnisvoll aufnahm. Am Mittag fuhr ich dann noch nach Tennenlohe, meine Medikamente holen. Dann war ich noch mit meinem Fahrradanhänger bei Aldi Cola light kaufen. Hannah hat heute ihr Kind bekommen. Es heißt Jana, wurde mit einer Saugglocke auf die Welt gebracht. War wohl eine schwierige Geburt, wie Mama mir berichtete. Drei Wochen zu früh. Jetzt ist es 17.45 Uhr. Ich fragte Mama gerade, wenn das mit Heinrich stimme, ob sie wolle, dass der in den Knast geht. Mama meinte: Auf alle Fälle. Dienstag, 18.4.2023. Heute morgen um kurz vor 7 Uhr aufgestanden und dann etwas zu spät zur Psychotherapie gekommen. Als ich ankam, schaute Herr Renn aus dem Fenster. Ich erzählte ihm, dass meine Schwester gestern ein Kind bekommen habe und dass das insofern für mich ein Problem darstellt, als dass ich selber gerne Kinder hätte, aber überhaupt keine Chance sehe, dass das passieren wird. Wir redeten dann noch über Freundin etc. und so kamen wir darauf, dass meine Mutter meinte, ich hätte eventuell zu wenig Selbstbewusstsein für eine Freundin. Daraufhin holte er ein Whiteboard und machten eine Aufstellung darüber, was mein Selbstbewusstsein ausmacht. Ich nannte die Abnahme von Gewicht, die wesentliche Verbesserung der Psychose und das "Rausgehen" an schönen Tagen, als die Sachen, die mir Selbstbewusstsein geben. Er fragte mich, was mein Ziel sei, worauf ich antwortete: Eine Freundin, nicht unbedingt ein Kind. Dann sagte er: "Ok, dann dieses Jahr eine Freundin". Dann fragte er mich noch nach Aktivitäten, die mir Selbstbewusstsein gäben und ich nannte ihm den Chor, aus dem ich aber früher gegangen war und so schrieb er noch den "(Chor)" in Klammern auf. Dann war unsere Stunde vorbei. Ich überlegte noch, ob ich arbeiten gehen solle, weil ich eigentlich keine Lust hatte, überwand mich dann aber und ging arbeiten. Marianne ist auf einer Fortbildung bis Donnerstag. Robert und die schreckliche Elena vom Treff waren da, die sich aber zurückhielt. Die Arbeit ging gut rum. Zuhause erreichte ich Mama, die noch ganz unter dem Eindruck der Geburt ihrer Enkelin war. Jetzt ist es 16.15 Uhr. Ich war gerade in der Uni, wo sehr viel los war in der Cafeteria. Doppelt so viel wie sonst würde ich sagen - anscheinend hat das Semester wieder angefangen. Mama, mit der ich mich gleich beim Lidl treffen will, meint, das gibt sich wieder, wenn die Leute ihre Seminare und Vorlesungen haben. Um 17 Uhr habe ich Mama beim Lidl getroffen - sie musste zum Arzt eine Spritze bekommen, wo mir dann wieder schlecht geworden ist. Ich trank trotzdem mit ihr einen Kaffee und setzte mich mit ihr ins Auto. Sie zeigte mir neue Bilder von meiner Nichte Jana. Mittwoch, 19.4.2023. Heute morgen aß ich Griesbrei und einen Schokoosterhasen. Ich bekam eine leichte Um-um-Episode und so rief ich Mama an, die meinte, ich solle trotzdem zur Arbeit gehen. Das war eine gute Entscheidung, da auf der Arbeit alles gut lief. Gerade (15.30 Uhr) habe ich mit ihr telefoniert. Sie empfiehlt mir, auch wenn ich nur 55 Jahre alt werde, weiterzuleben. Und nicht aus dem Fenster zu springen, um Heinrich zu bestrafen. Sie meinte abermals, die Tagesschau-Sprecher dran zu bekommen wäre sehr schwer. Dass die Würmer, auf die ich zurückführe, dass ich nicht viel älter als 50 werde, mit Heinrich zusammenhängen, ist auch nicht bewiesen, meint Mama. Mama möchte, dass ich mich Stück für Stück weiter ins Leben zurückkämpfe. Mama sagt, Wolfgang wurde tatsächlich operiert, sonst wären Margit und Erhard nicht 10 Tage hingefahren. Falls ich tot bin, wird sie sich die Narbe zeigen lassen. Donnerstag, 20.4.2023. Gestern war ich dann noch im Aldi einkaufen, nachdem ich fast den ganzen Nachmittag vergeblich darauf gewartet hatte, dass das Päckchen von Lidl in die Packstation geliefert wird. Ich hab was zu Essen und zwei Bier gekauft. Mittlerweile ist es 14.45 Uhr. Heute morgen Arbeit war sehr einfach. Ich fragte Illie nach dem 49 Euro-Ticket, jedoch antwortete mir Christian, dass es das für Besitzer des ErlangenPasses für 28 Euro gäbe und dass der Bezirk die 28 Euro auch erstatte. Man müsse im Büro der Estw ein Formular ausfüllen. Nach der Arbeit versuchte ich mein Glück bei der Packstation. Die App lud vergeblich, als ich auf "Packstation" geklickt hatte. Ich war dann noch im Aldi einkaufen. Zuhause stellte ich fest, dass das Paket zurückgeschickt worden war. Mir quatschte noch der Arbeitsamt-Mensch auf den AB, dass ein Gutachten noch offen sei und er mich zwecks Termin anrufe und ich mich melden solle. Mama meinte dann, ich solle den Termin gleich absage, da ja im psychologischen Gutachten schon klar war, dass ich das erstmal nicht machen will. Mama sagte bzgl. meiner Frage, ob ich an den Wochenenden weiter heimkommen solle, wenn ich sonst in meiner Wohnung Bier tränke, dass es NICHT GUT sei, Bier allein in der Wohnung zu trinken. Da solle ich lieber heimkommen und mit Papa einmal zwei Bier trinken. Am Nachmittag war ich um 16 Uhr nochmal in der Uni und habe 50 Seiten in Erich Maria Remarques "Im Westen nichts Neues" gelesen. Freitag, 21.4.2023. Heute bekam ich auf der Arbeit einen Zustand, sodass ich um 10.10 Uhr nach Hause ging. Andreas war da gewesen. Anschließend erreichte ich Mama und erzählte ihr davon. Dann ging ich zum Bus um 11.30 Uhr um heimzufahren, jedoch bemerkte ich, dass ich meine Tabletten vergessen hatte und kehrte um. Ich nahm dann den Bus um 12.54 Uhr, der sehr voll war. Zuhause ging zunächst alles gut, bis ich ausrastete, nachdem ich mit Papa in der Küche gesprochen hatte. Ich schlug mir mit der Hand ins Gesicht. Bis ich mich beruhigt hatte, dauerte es eine Weile. Danach fuhr ich lieber mal nach Hause. Ich sagte zu Mama, wenn ich so ausraste, sollte man nicht meinen, dass ich 36 Jahre alt bin. Als ich auf der Couch saß, sagte ich einen ziemlich starken Satz. Mit einer auffordernden Handbewegung sagte ich mir: "Heul nicht rum, Peter. SEI EIN MANN!" Samstag, 22.4.2023. Heute morgen fuhr ich mit Hänger zu Aldi und kaufte Cola light. Beim Einkaufen begegnete mir die Spritzen-Schwester aus der Uni-Klinik, die mich aber nicht grüßte. Zuhause gratulierte ich dann Bernd per Whatsapp zu seinem 80. Geburtstag. Mama und Papa waren den ganzen Tag über auf der Reise nach Essen. Ich telefonierte mit Papa, der meinte, die Schuhe bei der Norma, die er mir aus dem Prospekt abfotografiert hatte, gäbe es vermutlich schon heute. Ich könne ja auch noch in den Schlossgarten gehen. Ich fuhr zur Norma, kaufte tatsächlich die Schuhe und fuhr danach in den Schlossgarten wo mittel viel los war. Ich setzte mich hin und trank einen Kaffee Macchiato. Dann fuhr ich heim, wo ich mich etwas hinlegte. Anschließend fuhr ich noch in die Uni, wo quasi nichts los war. Die Mensa hat ja am Wochenende auch zu. Zuhause schaute ich noch nach Flügen nach Sevilla im Oktober. Sonntag, 23.4.2023. Heute morgen recht fit aufgewacht. Dann einen Ausflug nach Tennenlohe und anschließend zur Uni gemacht. In Tennenlohe hatte ich mal nach dem "Puppenhaus", dem Puff, geschaut. Dann dachte ich, dass ich eigentlich meine Haare schneiden müsste und fuhr mit dem 290er nach Nürnberg. Dort schnitt ich dann meine Haare. Auf dem Rückweg zur Straßenbahn wurde mir schon schlecht. Und die Bahn kam nicht, sodass ich zum Wegfeld lief. Im Bus war mir eigentlich auch die ganze Zeit schlecht. Jetzt ist es knapp 17 Uhr und mir geht's etwas besser. Montag, 24.4.2023. Heute morgen ging ich nicht zur Arbeit. Mama und Papa fuhren gegen halb eins aus Essen zurück. Ich erzählte Mama gestern von meinem Ausflug nach Tennenlohe und dass ich den Puff angeschaut habe. Ich fragte Mama, ob sie einen Suizid glauben würde, wenn da was mit einer Nutte wäre. Mama sagte, dass sie einen Suizid nie glauben würde, selbst wenn ich nochmal eine Nutte hätte. Sowas würde mich nicht dermaßen aus dem Tritt bringen. Sie riet mir aber von einer Nutte ab und sagte, da müsse auch auf anderem Wege was kommen. Jetzt ist es 16 Uhr. Ich habe mit Mama telefoniert. Sie meint, Heinrich würde es vermutlich gefallen, wenn ich eine Nutte hätte, da mich das verunsichern würde. Sie meint, im Sommer bekäme ich eine Freundin. Ich fragte sie, was Heinrich wichtiger wäre: Dass ich KEINE Freundin bekäme, oder seine eigene Haut zu retten, worauf Mama ganz klar meinte, dass es ihm wichtiger sei, seine eigene Haut zu retten. Mama sagte noch, dass ich das Abenteuer Nutte ja schon mal gehabt habe, und es deswegen kein Abenteuer mehr sei. Sie sagte, wenn ich tot sei, sei das ein Verbrechen. Dienstag, 25.4.2023. Heute war die Arbeit OK. Tilman war da und eine Viertelstunde vor Schluss wurde mir leicht komisch und ich machte eine Pause. Ab morgen ist Marianne einen Monat in Urlaub. Ich erreichte Mama. Sie schlug vor, dass wir uns um 18.15 Uhr bei Lidl treffen. Ich war zunächst zurückhaltend, weil mir beim letzten Mal so schlecht geworden war. Nacht etwas Überlegen schrieb ich ihr, dass wir uns treffen können. Nachdem ich Mama über mehrere Stunden nicht erreicht hatte und mir den Nachmittag über so komisch war, beschloss ich, nicht zum Lidl zu fahren. Sie rief mich dann noch an, erzählte von dem Baby. Sie sagte, es mache nicht so viel Sinn, wenn mir komisch sei, dass wir uns treffen. Mittwoch, 26.4.2023. Heinrich geht es vor allem darum, die eigene Haut zu retten. Mama meinte, das darf man nicht zulassen. Heute morgen wog ich so wenig wie seit 11 Jahren nicht mehr: 84,7 kg. Auf dem Weg zur Arbet hatte ich kurz meine Um-Um-Episode, beschloss aber zunächst abzuwarten. Richtigerweise, denn es ging dann. Die Arbeit ging gut rum, Matthias saß mir gegenüber. Wir bauten die Viehanhänger. Um halb zwölf gab es dann Essen - Brötchen mit Leberkäse. Zuhause erreichte ich Mama und fuhr gegen zwei los zum Aldi, um einzukaufen. Mit dem Hänger, da ich Cola light kaufen wollte. Die Kette an meinem Rad kracht manchmal durch, deswegen schob ich große Teile der Rückfahrt. Donnerstag, 27.4.2023. Heute morgen ging ich nicht zur Arbeit. Stattdessen fuhr ich mit Fahrrad heim, um Papa bei den Panelen zu helfen und bei meinem Fahrrad zu schauen, warum die Kette immer durchkracht. Ich fuhr nach Tennenlohe und stieg in den 20er ein, wobei ich nichts bezahlen musste, weil beim Fahrer die Ticketmaschine kaputt war. Zuhause machten wir zuerst mein Fahrrad, was wir nicht hinbekamen und vereinbarten einen Termin beim Fahrradladen, der ca. 120 Euro veranschlagte für die Reparatur. Erst am 2.6. habe ich einen Termin zwischen 9-11 Uhr. Danach machten wir die Panelen, wurden aber nicht fertig. Um ca. 17 Uhr machte ich mit dem Fahrrad auf den Weg zum 20er. Zuhause telefonierte ich nochmal mit Mama, währenddessen versuchte Wolfgang mich zu erreichen. Zuhause waren die Seifenigel angekommen. Freitag, 28.4.2023. Heute morgen putzte ich vor der Arbeit meine Wohnung. Nicht alles, aber zumindest das Bad und den Küchenschrank. Dann wurde ich auf der Arbeit neben Sabine in den kleinen Raum gesetzt, wo alles sehr ruhig war, da die Bernhard-Rüther-Häusler heute Urlaub hatten. Wir mussten Teile sortieren. Lief sehr gut heute ab. Nach der Arbeit ging ich noch in den Aldi und las "Im Westen nichts Neues". Anschließend telefonierte ich noch mit Mama, die mir riet, Wolfgang doch zurückzurufen. Er sei ein guter Freund und nicht zurückzurufen sei blöd. Samstag, 29.4.2023. Ich habe gestern noch mit Wolfgang telefoniert und mit ihm vereinbart, nochmal Kontakt zu halten wegen einem Treffen. Ich schrieb ihm dann gestern noch, dass wir uns am Sonntag treffen können. Heute vereinbarten wir per SMS einen Termin um 9 Uhr am Sonntag. Später wollte Papa, dass ich komme, um die Paneele anzubringen, da am Nachmittag der Wind nachlassen würde. Dann revidierte er das aber und sagte mir ab. Ich fuhr dann noch nach Hause mit dem 290er und kam so gegen 16.45 Uhr zuhause an und ging noch in den Aldi einkaufen. Meine Eltern waren bei Hannah, um ihr Kuchen zu bringen. Ich schaute währenddessen Willkommen Österreich. Mama schickte mich dann noch mal in den Aldi wo ich Salat, Multivitaminsaft und Bier kaufte. Mama meinte, sie würde Wolfgang nicht nach seiner Narbe fragen, da das für ihn peinlich sei. Sonntag, 30.4.2023. Ich konnte heute Nacht sehr schlecht einschlafen und hörte gegen 2 Uhr, wie Mama die Spülmaschine ausräumte. Ich ging runter und fragte sie nach Selbstmord, wo sie sagte, dass sie das auf keinen Fall machen würde, dann wäre alles aus. Sie würde, auch wenn sie nur 55 Jahre alt würde, das ausnutzen. Ich sagte ihr, dass mich das Treffen mit Wolfgang etwas belaste, da ich das letzte Mal, als ich ihn getroffen hatte, als Konsequenz in der Psychiatrie gelandet sei. Sie versuchte mich zu beruhigen und sagte, dass sie nicht glaube dass das jetzt wieder so komme. Damals sei mit Weihnachten einfach sehr viel zusammengekommen. Ich müsse mich immer weiter von Heinrich befreien und schauen, dass ich neue Leute kennenlerne, was mir mit der Zeit auch gelingen werde, wie sie sagte. Jetzt ist es 10.15 Uhr und ich habe mich mit Wolfgang getroffen. Er erzählte von seiner Herz-Sache und dass es ihm ganz gut gehe. Ich hatte aber etwas den Eindruck, dass er etwas bedrückt war. Ich erzählte ihm von meinem Klinikaufenthalt und von dem "Problem" mit dem Fenster. Er meinte, wenn man aus dem zweiten Stock springe, sei man nicht tot sondern dass man sich da nur alles mögliche brechen würde. Am Abend, nachdem wir am Mittag gegrillt hatten, planten wir auf meinen Vorschlag hin unsere Sevillareise, indem wir nach Flügen im Oktober schauten und nach Ferienwohnungen. Ich fuhr dann zurück nach Erlangen und am Abend buchte Mama den Flug. Am 10.10. geht es hin und am 21.10. zurück. Von Nürnberg aus. Dienstag, 2.5.2023. Gestern - der 1. Mai - war ein ruhiger Tag. Ich konnte aber schlecht einschlafen. Heute wachte ich um 6.30 Uhr auf und fuhr um 7.30 Uhr los zur Psychotherapie. Ich wollte noch im Aldi das Schloss kaufen, das Papa mir empfohlen hatte. Jedoch war der Aldi noch geschlossen als ich dort ankam. Also fuhr ich weiter zum Lidl. Dort gab ich meine Flaschen ab. Der Psychologe war nicht da. Ich wartete 10 Minuten, dann rief ich ihn an, erreichte ihn aber nicht. Danach ging ich einkaufen in den Lidl, Rewe (Einweggrill) und noch in den Aldi. Anschließend war ich zuhause. Mittwoch, 3.5.2023. Heute war die Arbeit gut. Ich saß im kleinen Raum bei Sonja und Sabine, die später kam. Es gab nichts zu essen: Es hing ein Anschlag aus "Tut mir leid. Heute kein Essen." Shorty war heute wieder da, es stellte sich heraus, dass er wohl im Krankenhaus, "am Körper" wie er sagte, operiert worden war. Nach der Arbeit erreichte ich Mama ca. 1,5 Stunden nicht, um ihr mitzuteilen, dass alles gut gelaufen war und so fuhr ich in den Aldi und kaufte Cola light und Grillsachen - genauer: Bratwurstschnecken. Heute Abend ist ja Salsa. Ich bin gespannt - und Mama auch. Donnerstag, 4.5.2023. Gestern war ich im Salsa-Kurs. Auf der Hinfahrt etwas LSD-Gefühl. Das war dann aber weg. Der Kurs war gut. Wir stellten uns in einer U-Form auf, um den Kursleiter herum, und übten das Hüftwiegen und Schritte. Das machten wir ca. 1,5 Stunden, erst am Ende mit Partner. Ich hatte einen Mann als Partner, weil zu wenig Frauen da waren. Insgesamt hat es Spaß gemacht. Um ca. 9 Uhr bin ich mit dem Bus nach Hause gefahren, um Papa an einem schönen Tag mit den Solarzellen zu helfen. Zunächst waren bis ca. halb zwei die Handwerker da, die die Leiter benötigten. Ich unterhielt mich mit Mama über mein Problem mit dem aus dem Fenster springen. Ich fragte sie, ob sie lieber mit 55 sterben wolle oder mit 36, und dass dann Heinrich dafür in den Knast ginge. Da sagte sie natürlich lieber mit 55. Sogar wenn sie im Rollstuhl säße sagte sie. "Immer leben!" Papa meinte dasselbe. Mama meinte noch, es sei "sehr gut", wenn ich am Wochenende und so heimkomme. Wir hoben die erste Paneele mit dem Flaschenzug hoch. Danach bohrten wir noch Löcher in die Wand, um die Paneele oben zu befestigen. Dann machten wir eine Pause und Mama kam. Ich unterhielt mich mit ihr im Wohnzimmer und rastete wieder so aus und schlug mir mit der Hand ins Gesicht. Dann fragte ich Papa, ob wir das heute gar fertig machen sollten, denn es war schon 16 Uhr. Ich hatte Lust es fertig zu machen und erst etwas später nach Erlangen zu fahren. Er sagte ja, dass wir das fertig machen sollten und so hoben wir die zweite Paneele noch hoch. Um kurz vor 19 Uhr fuhr mich Papa zurück. Auf der Rückfahrt stellte ich fest, dass es ihm scheinbar sehr gut geht im Moment, was er bejahte. Ich fragte, ob es ihm auch gut gehen würde, wenn er befürchte, dass seinem Sohn irgendwas zustoße und sein Schicksal damit verknüpft sei, was er verneinte: "natürlich nicht." Freitag, 5.5.2023. Heute war die Arbeit einfach. Shorty war da, Robert war da. Nach der Arbeit Aldi. Dann habe ich eine Arte-Doku Spanien 24 Stunden, die Papa mir empfohlen hat angeschaut und weiter in "Deutschstunde" von Siegfried Lenz gelesen. Jetzt mache ich Spanisch. +--- Samstag, 6.5.2023. Zum Frühstück gab es Griesbrei. Dann wollte ich gegen Mittag auf dem Spielplatz bei meinem Haus grillen. Ich packte den Einweggrill und das Grillgut in meinen Rucksack. Auf dem Spielplatz war zunächst niemand. Ich zündete den Grill an und wartete ca. 20 Minuten. Da kam ein Russlanddeutscher mit seinen Kindern, der zu mir sagte "Hey Kollege, hier ist Kinderspielplatz. Grill da drüben." Er zeigte auf andere Bänke. Ich sagte, dass ich jetzt nicht mehr umziehen könne, da ich den Grill - da heiß - nicht anfassen könne. Ich grillte ein paar Minuten weiter, legte die Nackensteaks drauf. Da kam er plötzlich und sagte, ich solle jetzt sofort aufhören, sonst rufe er die Polizei. Das sei ein Kinderspielplatz. Wortlos und verärgert nahm ich zwei Eimer Wasser seiner Kinder, die sie aus der Pumpe gezapft hatten, löschte den Grill, packte meine Sachen ein und ging. Den Grill stellte ich zu unseren Mülltonnen. Mama schrieb, nachdem ich ihr geschrieben hatte, was passiert war die blöden Russlanddeutschen und dann gleich die Polizei rufen. Ich googelte nach Grillplätzen in Erlangen und fand hinter der Emmy Nöther Schule einen. Mama riet mir, es doch morgen nochmal mit einem neuen Einweggrill zu probieren. Also fuhr ich am Nachmittag nochmal zum Rewe in der Karl-Zucker-Str. Und kaufte Einweggrill und Bier. Am Nachmittag hatte ich noch relativ starke Zustände, die auf dem Nachhauseweg vom Rewe angefangen hatten. Den ganzen Mittag und Nachmittag über schaute ich die Krönung von King Charles. Ich habe noch vergessen zu schreiben, dass wir irgendwann letztes Wochenende glaube ich, Flüge nach Sevilla und eine Ferienwohnung gebucht haben. Im Oktober. Sonntag, 7.5.2023. Heute morgen zu früh um 6.30 Uhr aufgewacht und aufgestanden. Dann zwei Folgen Willkommen Österreich angeschaut und um 10.30 Uhr zum Grillen gegangen. Niemand da, nur zwei Jugendliche, die Golf spielten. Das Grillen verlief ungestört und ich packte danach das Grillgut in eine Box und aß zuhause. Vier Würste und zwei Bratwurstschnecken. Montag, 8.5.2023. Heute morgen vor der Arbeit dachte ich darüber nach, was Ulla am Freitag gesagt hatte. Inge würde in 8 Wochen aufhören zu arbeiten und in Rente gehen. Ich dachte darüber nach, dass ich ohne Arbeit vielleicht besser dran wäre und ich immer Urlaub hätte und nicht aufwändig Urlaubstage reinzuarbeiten. Ich entschuldigte mich bei Robert, und fragte, ob ich auch morgen kommen könne. Das ginge, sagte er. Ich telefonierte mit Mama, die ja gerade in Hamburg ist, und die sagte, dass sie nicht mit der Arbeit aufhören würde, da Heinrich dann einen immer größeren Stellenwert in meinen Gedanken bekomme. Jetzt ist es 11.30 Uhr und ich habe vorhin mal geschaut, wie viele Urlaubstage ich denn für Köln und für Sevilla brauche. Für Köln brauche ich 2 und für Sevilla 5. Also 7. Mama meint, ich bräuchte auch noch Urlaubstage, falls ich mit Papa nach Essen fahren oder nochmal nach Karlsruhe. Ich habe im Moment noch 10 Urlaubstage fürs Jahr. Nicht so viel. Also überlege ich, doch noch heute Nachmittag arbeiten zu gehen. Jetzt ist es 16.30 Uhr. Ich war vorhin arbeiten. Ging gut, nur auf dem Rückweg ist mir komisch geworden. Jetzt ist es aber wieder OK. Dienstag, 9.5.2023. Heute morgen Psychotherapie. Er entschuldigte sich für sein Fehlen letzte Woche. Wir redeten nochmal kurz über Selbstbewusstsein. Dann über das, was mich in den letzten drei Wochen beschäftigt habe. Ich erzählte von Wolfgang und dass ich mich mit Leuten vergleiche, denen es schlechter geht, nicht aber mit denen, denen es besser geht. Als Selbstschutz. Dann redeten wir noch über Hannah und ihr Baby. Ich sagte, dass es mir nicht mehr so wichtig sei, eine eigene Familie zu haben. Ich sagte ihm, dass die Beziehung zu meiner Schwester immer konfliktbeladen war und ich deshalb darüber nachdenke, ob ich sie treffen soll oder nicht. Konfrontation oder Vermeidung. Ich bemerkte, dass es sich wohl in Zukunft nicht vermeiden lassen würde, das Kind und meine Schwester zu sehen, da die in Nürnberg sind. Er sagte, dass ich selber schauen müsste, ob ich ein Treffen arrangieren möchte oder nicht und dass wir in zwei Wochen, wenn wir uns das nächste Mal sehen, vielleicht schon mehr wüssten. Ich bemerkte, dass sich für mich quasi durch das "Onkel"-Sein quasi nichts verändert habe. Das Leben ginge weiter wie bisher. Jetzt ist es 14.30 Uhr. Ich war gegen 11.45 Uhr in der Uni, wo sehr viel los war bei schönem Wetter. Ich ging kurz durch die Cafeteria und setzte mich dann auf den roten Platz, um ein Foto von mir zu machen und Mama zu schicken. Da gingen zwei Studenten an mir vorbei und ich hörte durch meine Kopfhörer etwas das sich anhörte wie: "So ein Spack." Sicher bin ich mir aber nicht, es hat sich nur so angehört. Mama meinte, ich hätte mich verhört und "was soll denn so eine Bemerkung." Ich habe nochmal mit ihr telefoniert und sie gefragt, ob es für mich besser sei, heimzukommen am Wochenende oder in meiner Wohnung zu bleiben, wenn man mir schaden wolle. Sie meinte, heimzukommen sei auf alle Fälle besser. Das sei "eindeutig". Ich habe dann - auch aus Resultat aus der Erkenntnis, dass Heimfahren wichtig ist - mir im ESTW-Büro das Deutschlandticket geholt. Man musste ein Formular ausfüllen. Dabei vergaß jedoch der - übrigens fette Kerl, der mir etwas ähnlich sah, als ich dick war - mir meine Ausweis zurück zu geben. Ich bekam auf dem Rückweg meinen Zustand und da bemerkte ich auch, dass der Ausweis weg war, fuhr jedoch erstmal heim. Dort erreichte ich Mama mit Fistelstimmchen und sie versuchte mich zu beruhigen. Dass das kein Beinbruch wäre, den bekäme ich schon wieder. Ich rief im ESTW Büro an, erreichte niemanden und sprach auf Band. Doch niemand rief zurück, also schrieb ich eine Mail. Mittwoch, 10.5.2023. Heute morgen wurde ich schon um 5.30 Uhr wach, zwang mich aber noch bis 6 Uhr im Bett zu bleiben. Ziemlich früh reifte in mir der Gedanke, das Deutschlandticket auszunutzen und das erste mal einzuweihen und nach Hause zu fahren. Gegen 7.10 Uhr fuhr ich los. Zuhause war nur Papa wach. Ich blieb so eine halbe oder dreiviertel Stunde und fuhr dann wieder zurück und wollte arbeiten gehen, ohne Mama gesehen zu haben. Am Wegfeld traf ich Thomas Dirmeier und unterhielt mich mit ihm. Er arbeitet beim Max-Planck-Institut an seiner Doktorarbeit, wohnt immer noch in der Gegend der Uhlandschule. Zu den Abiturienten hat er keinen Kontakt mehr. Dann war ich auf Arbeit (mit dem Bus, Arbeit ab 9.45 Uhr) und musste Achsenstecken. War heute eigentlich ganz einfach, als Essen gab es Nudeln mit Hache. Irgendwann rief mich die ESTW an und ich rief zurück. Es war dem Hören nach mein Sachbearbeiter von gestern. Sie hätten den Ausweis in die Hauspost getan und er werde mir geschickt. Ich rief Mama an und teilte ihr die frohe Kunde mit. Sie kommt um 14 Uhr um Lotte zu holen. Dann gab es um 11.30 Uhr Essen, Nudeln mit Hache, und dann machte ich noch eine Stunde Pause. Auf dem Rückweg ging ich noch kurz in die Norma und fuhr mit dem 286er um 13.03 Uhr heim. Jetzt ist es 21.30 Uhr. Mama war heute um 14 Uhr bei mir. Ich fuhr nicht mit ihr nach Hause. Doch dann überlegte ich es mir anders und fuhr mit dem Deutschlandticket heim. Dort blieb ich nur etwa eine Stunde, weil ich dann zum Salsa-Kurs musste. Ich fuhr direkt von Zuhause zum Martin-Luther-Platz wo ich eine Viertelstunde vor dem Kursbeginn ankam. Der Kurs hat mir dann wieder gut gefallen, nur hatte ich am Ende keine Partnerin wie auch ein anderer Kursteilnehmer, was mich aber nicht groß gestört hat. Bin dann auch wieder mit dem Bus nach Hause gefahren. Donnerstag, 11.5.2023. Heute morgen war ich ziemlich kaputt von dem wenigen Schlaf in der Nacht nach dem gestrigen Salsa-Abend. Ich ging nicht zur Arbeit sondern fuhr heim. Es regnete. Ich hatte Termin in der Psychiatrie-Ambulanz und fuhr um 12 Uhr wieder von zuhause weg. Als ich in der Ambulanz ankam, hieß es Dr. Marsch sei auf Fortbildung. Ich bekam nur die Spritze. Dann fuhr ich wieder mit dem Bus heim in die Heinrich-Hertz-Str.. Mein Personalausweis war angekommen. Ich überlegte übers Biertrinken und Mama meinte, das sei jetzt noch kein Problem, könne aber irgendwann zu einem werden. Ich solle das einfach so machen wie mit dem Rauchen, nämlich einfach nichts trinken. Freitag, 12.5.2023. Heute morgen arbeiten gegangen. War einfach. Währenddessen überlegte ich, was wichtiger sei, nämlich kein Bier zu trinken an diesem Wochenende und allgemein oder heimzufahren. Ich dachte, dass heimzufahren wichtiger sei, doch Mama gab eine andere Einschätzung ab. Sie sagte, dass zunächst kein Biertrinken wichtiger sei. Also warf ich meine Pläne fürs Wochenende, nämlich heimzufahren, über den Haufen und fuhr bei REWE einen Einweggrill einkaufen und in den Lidl Bratwürste und Nackensteak kaufen. Zwischen REWE und Lidl war ich im Fahrradgeschäft, wo man mir sagte, die Reparatur würde ca. 100 Euro kosten. Samstag, 13.5.2023. Heute morgen bin ich um 6.30 Uhr aufgestanden. Ich hatte eine Nachricht von Mama bekommen, die gestern Frauenabend hatte, dass sie das Buch "Hör auf zu Lügen" von Philippe Besson aus der Erlanger Stadtbibliothek brauche. Um 9 Uhr telefonierte ich mit ihr und sprach mit ihr ab, dass ich das Buch heute für sie ausleihen würde und anschließend mit dem Bus nach Nürnberg fahren würde. Ich fuhr mit dem 286er zum Altstadtmarkt, verlängerte meinen Ausweis (ich bekam einen neuen) und fuhr dann von den Arcaden mit dem 30er zurück nach Nürnberg. Dort saß Mama im Wohnzimmer und freute sich über meinen Besuch. Ich hatte Nackensteaks und Bratwürste zum Grillen dabei. Irgendwann hieß es, sie wolle zum Trempelmarkt in die Stadt und schon bekam ich meinen Zustand. Ich zog mich etwas zurück und als es schnell besser wurde, redete ich mit ihr im Wohnzimmer über mein Ziel, keinen Alkohol zu trinken. Sie meinte abermals, dass kein Alkohol zu trinken wichtiger sei, als nach Hause zu kommen. Sie meinte, dass wenn jemand mitkriege und das verhindern wolle, er jetzt schwere Geschütze auffahren würde, da ich in dem Entschluss noch nicht so gefestigt sei und z.B. noch daran denke, heute Abend mit Papa nochmal zwei Bier zu trinken. An ein Versacken in der Wohnung ohne Alkohol glaube sie nicht. Ich hatte noch mit Papa darüber geredet, was Oma wohl dazu meinen würde, jemand anderem was anzutun. Ich sagte "Jemand anderem was antun?! Ne, das gibbt ed nicht." Außerdem erzählte ich ihm noch, dass ich mal zu Oma gemeint habe, "dann sind wir halt alle tot" - worauf sie erwidert habe: "Also Moooment mal." Mit Mama redete ich noch kurz darüber, was ich an der Uni mit Kopfhörern auf den Ohren mir eingebildet hatte gehört zu haben: "So ein Spack." Mama sagte, das könne sie sich gar nicht vorstellen. Jetzt ist es 16.30 Uhr. Gerade war ich mit Mama spazieren zu den Hühnern und zu Aldi. Auf dem Weg von den Hühnern zurück fragte ich sie, ob sie beim Psychologen eine Pause machen würde, wenn sie das Gefühl habe, es bringe nicht so viel und die Sache laufe nur "um ihrer selbst willen", oder ob das zu riskant sei und mir dann was passieren würde. Sie sagte, dass sie nicht glaube, dass mir dann etwas passiere und ich ihn durchaus um eine Pause bitten könnte. Und dabei sagen könnte, wenn es mir schlechter ginge, würde ich mich in einem Vierteljahr nochmal melden. Ich hatte Mama noch gesagt, dass ich auf alles wichtige, wie z.B. die Sache mit den Zigaretten und dem Alkohol, selber gekommen sei und mir dabei niemand geholfen habe. Ich müsste mir die wichtigen Sachen selber denken. Sonntag, 14.5.2023. Heute morgen habe ich bis 7.30 Uhr geschlafen. Gut geschlafen. Gestern kein Bier getrunken. Dann habe ich nachgedacht und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass mir nichts passieren wird, weder durch Eigen- noch durch Fremdverschulden. Um diesen Gedankengang zu überprüfen, fragte ich nochmal Mama, die mir das so bestätigte. Zu Mittag wurde gegrillt, was ich übernahm. So gegen 13 Uhr aßen wir. Ich sagte, dass ich heute erst später zurückfahren werde, weil ich a) kein Bier von der Tanke holen wollte seit ca. 1 ? Jahren und b) nicht so allein sein wollte. Am Nachmittag bekam ich manchmal kurze Zeit meinen Zustand, wo Mama nochmal bemerkte, dass sie überhaupt nicht wüsste, wodurch dieser ausgelöst würde, ihn aber auch nicht als gefährlich empfinde. Jetzt ist es 17.15 Uhr und ich will um ca. 17.35 Uhr gehen zur Straßenbahn. Gerade als ich mit Mama über MEINEN Chor quatschte (wir sind drauf gekommen, weil Mama heute in IHREN Chor muss) und wie ich da vielleicht eine Freundin finde, rief Hannah an und kündigte ihr Kommen für 5 Minuten an. Mama meinte noch, dass ich im Sommer eine Freundin finden würde und wenn nicht, dann später - vielleicht im Winter im Chor, der im Sommer wegen Sommerferien wohl nicht stattfinden wird, wie sie meinte. Montag, 15.5.2023. Heute morgen hatte ich eigentlich richtig Lust, arbeiten zu gehen. Doch als ich dort ankam, bekam ich meinen Um-Um-Zustand. Ich rief Mama an, die sagte, sie würde noch etwas abwarten bevor ich gehe. Das tat ich, aber ich ging dann, sagte Robert und Shorty Bescheid. Zuhause ruhte ich mich etwas aus, bevor ich den neuen Laptop an den Platz des Desktop PCs stellte und dann die ersten zwei Folgen Patria anschaute. Gerade (18 Uhr) habe ich mit Mama telefoniert. Sie würde morgen arbeiten gehen und das mit dem Kein-Alkohol-Trinken nicht so radikal machen wie ich. Sie würde sich damit begnügen, am Wochenende zwei Bier zu trinken. Dienstag, 16.5.2023. Heute morgen wusste ich nicht recht, ob ich Lust habe, den Tag von gestern nachzuholen, doch ich ging schließlich hin. Es kündigte sich ein harter Tag an, da Shorty und Petra da waren. Petra ist dienstags sonst nie da. Außerdem fand gleich am Anfang ein Spaziergang statt. Nach ca. 1 ? Stunden, zur Hälfte, wurde mir schlecht und komisch, sodass ich mich entschied, lieber zu gehen. Zuhause versuchte ich, Mama zu erreichen, erreichte sie aber ewig nicht. Ich denke, sie war im Studium Generale. Um 13.30 Uhr wurde mir besser. Jetzt ist es 18.45 Uhr und ich habe vorhin noch mit Mama telefoniert. Sie hat heute einen Termin beim Orthopäden zur Spritze. Aufgrund meines Zustands heute habe ich gesagt, dass ich nicht zum Lidl kommen möchte. Ich habe mit ihr ausgemacht, dass sie mir zwei Sixpacks Cola Zero vorbeibringt zwischen halb sieben und sieben. Mittwoch, 17.5.2023. Heute morgen entschuldigte ich mich unter dem Eindruck des starken Zustandes gestern auf der Arbeit. Robert war dran. Anschließend bereitete ich alle PDFs für den Antrag für die Grundsicherung vor. Da mein Drucker nicht funktioniert machte ich mich auf zum CopyShop, wo ich auch einen DIN-A4 Umschlag kaufte. Danach fuhr ich zum Rathaus und auf dem Rückweg Lidl. Meine Eltern waren heute in Schwäbisch Hall in einer Blumenausstellung. Ich fuhr dann gegen Mittag nach Nürnberg, wo ich Lotte betreute und eine Folge Patria anschaute. Um 15 Uhr fuhr ich zurück und schaute in Erlangen noch zwei weitere Folgen Patria an. Jetzt ist es 17.30 Uhr und ich habe heute morgen Dokumente eingescannt mit meinem neuen Windows-Laptop. Dann habe ich mit Mama telefoniert, der ich quasi "vorschlug", dass ich heute um ca. 10 Uhr nach Bamberg fahren würde. Mama meinte, das sei ein "Abenteuer". Das machte ich dann auch. Ich fuhr mit dem 290er zum Hauptbahnhof und stieg dann in die S-Bahn ein. Der Zug war relativ voll mit Vatertags-Ausflüglern. In Bamberg fand ich zunächst die Bushaltestelle nicht, also beschloss ich, zum Dom zu laufen. Jedoch hatte ich Probleme mit GoogleMaps, wo ich scheinbar in die komplett falsche Richtung aufgebrochen war. Jedoch fand ich den ZOB Busbahnhof und fuhr dann mit dem Bus zum Dom, was gut funktionierte. Als ich dort ankam, war der Dom bis 13 Uhr geschlossen. Es war 12.30 Uhr und so beschloss ich, das halbe Stündchen zu warten. Ich setzte mich auf eine Bank und wanderte etwas in der Altstadt herum, wo es - wie in ganz Bamberg - sehr sehr voll war. Ich lief zum Schlenkerla, wo ich kein Bier trank. Danach ging ich kurz nach 13 Uhr in den Dom. Und fotografierte den Reiter. Danach lief ich die 40 Minuten, die ich auf den nächsten Bus warten musste noch etwas herum. Dabei hatte ich ein leichtes LSD-Gefühl. Um 13.47 Uhr nahm ich den Bus zum ZOB und von da den Bus zum Bahnhof. Am Bahnhof erreichte ich noch ganz knapp die S-Bahn um 14.08 Uhr. Und fuhr nach Erlangen. Es wurde gesagt, dass Erlangen Bruck eine Haltestelle des Zuges sei, also entschloss ich mich, dorthin zu fahren. Der Zug zurück war sehr leer. Dort angekommen, lief ich zu Fuß nach Hause. Ich kam um 15.15 Uhr an. Also war ich heute 5,5 Stunden unterwegs. Dann schaute ich CNN und noch eine Folge Patria. Jetzt ist es kurz vor 19 Uhr. Gerade mit Mama telefoniert. Sie meint, ich solle das 49-Euro-Ticket voll ausnutzen. Sie sagte als Ziele Würzburg, Oberstdorf, Forchheim und z.B. Atzelsberg. Freitag, 19.5.2023. Heute morgen war die Arbeit einfach. Robert war nicht da, dafür Andreas und Shorty. Um 11.15 Uhr gab es Essen, aufgewärmtes Hühnerfrikassee. Deswegen habe ich heute einiges gegessen. Zuhause erreichte ich Mama. Sie trifft sich heute mit Dürr-Richardson und morgen mit Margit Wittkowski. Ich sagte ihr, dass ich nur noch 83,4 kg wiegen würde. Dann habe ich noch die letzten zwei Folgen Patria angeschaut. Sehr gut. Samstag, 20.5.2023. Heute schlief ich bis 7 Uhr. Dann kochte ich mir einen Griesbrei und ging anschließend zu Aldi. Dort kaufte ich Limo, weil Mama gestern gemeint hatte, dass fünf Flaschen Cola light am Tag viel zu viel seien, um weniger zu trinken. Anschließend wollte ich ursprünglich mit dem Bus nach Atzelsberg fahren. Ich stieg in den 286er zum Martin-Luther-Platz ein. Jedoch kam bei den Arcaden die Durchsage des Busfahrers, dass am Martin-Luther-Platz ein Fest stattfindet und kein Bus dort abfährt. Also blieb ich im Bus sitzen und fuhr bis zum Ende der Linie und anschließend wieder zurück. Zuhause angekommen, kochte ich mir Nudeln mit Gorgonzola Spinat. Anschließend fuhr ich mit dem 290er nach Hause. Ich merkte in Tennenlohe, dass ich die Patria-DVDs für Mama vergessen hatte und kehrte um. Stieg also aus und wartete auf den Bus in die entgegengesetzte Richtung. Etwas, dass man mit einem normalen Ticket niemals machen könnte. In meiner Wohnung nahm ich dann die Patria-DVDs mit und überlegte, Willi in dem kleinen Transportkäfig mitzunehmen. Das machte ich dann auch. Und jetzt bin ich daheim. Sonntag, 21.5.2023. Gestern Nacht konnte ich nur sehr schlecht einschlafen. Bis 1 Uhr war ich wach. Aufgestanden bin ich um 8.15 Uhr. Ich hatte gestern Abend noch mit Papa eine Sendung über Sevilla geschaut. Mama war nicht dagewesen - sie war auf einem Geburtstag von Margit Wittkowski eingeladen zu dem sie von Karin Hauser bei Aldi abgeholt worden war. Gestern Abend habe ich wieder kein Bier getrunken. Jetzt ist es 10.30 Uhr und Mama ist gerade aufgestanden. Und schon bekam ich meinen Um-Um-Zustand, inklusive einer kurzen Episode mit Ins-Gesicht-Schlagen. Zu Mittag gab es Hühnchenfrikasse. Dann Mittagspause. Ich fragte Mama, ob ich beim Psychotherapeuten um eine Pause bitten solle, was sie bejahte. Ich beschloss so gegen 15 Uhr, nach Hause zu fahren. Erst überlegte ich, selbst mit dem Bus und mit Willi in dem kleinen Transportkäfig zu fahren, dann aber überlegte ich, auf Mamas Angebot, mich zu fahren, einzugehen. Wir wollten aber vorher noch Kaffee trinken. Wir saßen draußen und dann klingelte Hannah mitsamt Jochen und Baby. Ich sagte kurz Hallo und ließ mich dann von Papa heimfahren. Montag, 22.5.2023. Heute Nacht schlief ich abermals schlecht. Heute morgen bekam ich einen Zustand und mir war im Magen übel, weswegen ich mich auf Arbeit bei Robert entschuldigte. Ich fuhr dann gegen halb zwölf zur Uni. Danach fuhr ich noch nach Tennenlohe und anschließend sogar noch in den Schlossgarten, wo ich in der Stadtbücherei Mamas Buch zurückgab. Auf dem Rückweg noch im Lidl Limo kaufen. Und jetzt sitz ich hier - es ist 16 Uhr. Jetzt ist es knapp 19 Uhr. Ich habe noch 60 Seiten im Lenz gelesen. Dienstag, 23.5.2023. Heute morgen um 6.30 Uhr aufgestanden. Der Typ über mir hat wieder geredet. Heute nur 1,5 Cola getrunken am Morgen. Dann Termin bei Moritz Renn: Ich sagte relativ am Anfang, dass ich eine Pause machen wolle. Ich sagte, dass ich mal schauen wolle, ob ich auch allein zurechtkomme nach 3 Jahren Psychotherapie. Ich vereinbarte mit ihm, dass ich mich in einem Vierteljahr nochmal melden würde. Auch wenn irgendwas ist, kann ich mich jederzeit melden. Im Weiteren erzählte ich ihm von meinem Experiment, keinen Alkohol mehr zu trinken. Er fragte mich nach meinen Plänen, Partnerin, Arbeit. Nach einer Dreiviertelstunde verabschiedeten wir uns. Er wünschte mir alles Gute, ich ihm auch. Dann fuhr ich heim und versuchte Mama zu erreichen, was nicht gelang. Ich schrieb Mama eine Whatsapp, die sie mir damit beantwortete, dass sie im Studium Generale sei Telefon erst gegen 14 Uhr. Ich fuhr zur Uni und nach Tennenlohe. Um 13 Uhr rief Mama mich an, während ich die Deutschstunde von Siegfried Lenz las. Sie meinte, ich solle auf alle Fälle noch in den Schlossgarten gehen. Sie war im Großen und Ganzen mit der Sache mit dem Psychologen einverstanden, sagte aber, sie habe nicht gewusst, ob er sich drauf einlasse. Getrunken habe ich heute morgen 1,5 Flaschen Cola light. Und von heute morgen nach der Therapie bis 16 Uhr nur eine Flasche Limo. Jetzt aber noch etwas Cola. Heinrich Polke hat keine Eier. Heinrich Polke hat keine Eier. Heinrich Polke hat keine Eier. Ich war dann noch im Schlossgarten und habe eine Stunde Spanisch gemacht. Mittwoch, 24.5.2023. Heute morgen um 6.30 Uhr aufgestanden. 2,5 Flaschen Cola light getrunken. Dann Arbeit, Andreas war da und Robert. Ich sollte Achsenstecken. Das ging ganz gut eine Weile, doch um 10.30 Uhr bekam ich meinen Um-Um-Zustand. Ich sollte eine Viertelstunde Pause machen und schauen, ob es besser wird. Während der Pause erreichte ich Mama die auch meinte, ich solle eine Viertelstunde warten. Doch es wurde nicht besser, also sagte ich Bescheid, dass ich gehen würde. Ich kam gegen 11 Uhr zuhause an, gegen 11.30 Uhr wurde es besser. Als ich Mama gegen 15.30 Uhr sprach - vorher war sie mit Eva um den Dutzendteich spaziert - fragte ich sie, was wichtiger sei: Therapie oder kein Alkohol trinken. Wie vermutet sagte sie: Kein Alkohol trinken. Therapie sei ja nur alle zwei Wochen und habe auch nicht so viel gebracht. Einen Selbstmord aufgrund von Alkohol würde sie nur glauben, wenn ich zwei Jahre Alkoholiker gewesen sei. Und das würde sie dann mitbekommen. Ich war dann noch im Salsa-Kurs, wo ich mit einem Mann tanzte aufgrund fehlender Frauen. Danach erreiche ich Mama, die im Reha-Kurs war. Sie war - wie ich - ebenfalls ziemlich fertig. Donnerstag, 25.5.2023. Heute morgen wollte ich zur Arbeit, doch auf dem Weg dorthin fing der Um-Um-Zustand an. Ich entschuldigte mich bei Robert. Mama meinte, das sei O.k. gewesen. Ich solle den Tag nun gut gestalteten, in die Uni fahren, in den Schlossgarten fahren. Mama meinte, ich sei doch schon ziemlich aktiv. Würde zur Uni und in den Schlossgarten fahren und Salsa machen. Gerade (13 Uhr) habe ich mit Mama telefoniert. Sie meint, weniger Cola trinken sei erstmal nicht so wichtig. Und ich solle am Wochenende mal in meiner Wohnung bleiben und das mit dem Kein Biertrinken ausprobieren. Ich war in der Uni gegen 11 Uhr wo wegen dem Berg lauter Bietrinkende Studenten in Trachten unterwegs waren. Gegen 13.30 Uhr war ich im Schlossgarten und kaufte auf dem Rückweg bei Lidl ein. Auf dem Rückweg hatte ich einen Zustand bekommen. Um 19 Uhr schaute ich noch ein Autorengespräch der ZEIT mit John Irving an. Freitag, 26.5.2023. Heute morgen zur Arbeit gefahren. Gewöhnlich viel getrunken. Ich musste Achsenstecken und saß bei Illie. Heute ging alles gut - obwohl Elena aus dem Treff da war. Kein Zustand. Als ich zu meiner Wohnung fuhr, saß der Typ, der wie ein Inder oder Pakistani aussieht, vor der Tür und bat mich mit reinzugehen. Ob sein Schlüssel bei mir sei, fragte er, was ich verneinte. Dann telefonierte ich Mama, die meinte, mit dem Arbeiten heute habe ich eine "kleine Krise" abgewendet. Wegen des Begriffs "Krise" bekam ich mein Stimmchen. Ich fragte sie noch, ob sie vielleicht nach Karlsruhe fahren würde worauf sie nach etwas Überlegen meinte: "Warum nicht?" Ich las dann noch 50 Seiten in der "Deutschstunde" und fuhr am frühen Abend noch zur Uni, wo auf dem Rückweg viel los war und ich nochmal einen Zustand bekam. Samstag, 27.5.2023. Heute morgen stand ich nach einer Nacht, in der ich etwas weniger als sonst geschlafen hatte, um 7 Uhr auf. Um kurz nach 9 Uhr fuhr ich in die Uni, danach zum Aldi. Ich hatte überlegt, zum Dechsendorfer Weiher zu fahren, gab diesen Plan aber wegen der Bergkirchweih auf. Stattdessen fuhr ich gegen 13 Uhr los zum Lidl nach Spardorf. Dort machte ich ein Foto auf dem Lidl-Parkplatz und fuhr in die Stadt. Zunächst Uni-Klinik, dann Schlossgarten. In der Stadt war richtig viel los, wegen der Bergkirchweih. Ich erreichte Mama, deren Zug nach Sylt massive Verspätung hat. Im Moment schaue ich ntv den Ticker zur deutschen Meisterschaft. Sonntag, 28.5.2023. Heute morgen um 6.30 Uhr aufgestanden. Dann entschieden, mit Papa heute nach Kronach zu fahren. Danach, nachdem ich gestern nichts gegessen hatte, Twix und Käsetaler mit Zaziki gegessen. Jetzt ist es kurz vor 12 Uhr und ich gehe gleich los zum 290er Bus zum Hauptbahnhof. Ich wartete dann auf den Zug aus Nürnberg. Papa meinte, der Zug sei sehr voll und wir sollten daher heute lieber NICHT nach Kronach fahren. Er stieg dann in Erlangen aus und lud mich ins Café Mengin ein. Anschließend fuhren wir mit dem 30er nach Nürnberg. Dort machte er eine Pizza und ich ging auf die Liege im Garten. Irgendwann gegen 17 Uhr entschloss ich mich, heimzufahren mit dem 290er. Dienstag, 30.5.2023. Gestern war ich eine Stunde in der leeren Uni und sonnte mich etwas. Anschließend fuhr ich mit dem Bus nach Nürnberg, wo ich mit Papa auf der Terrasse saß. Ich legte mich auch auf die Liege an der Seite, um mich zu sonnen. Irgendwann kam Hannah mit ihrem Kind vorbei. Jochen kam nach. Ich schaute mir das Kind kurz an. Dann ging Hannah irgendwann und Papa und ich fuhren zu den Hühnern, wo ich einen Zustand bekam. Ich erreichte Mama, die mir riet, mich hinzulegen. Es wurde dann schnell besser und ich bat Papa, mich heimzufahren, was er dann machte. Heute morgen schaute ich aufs Handy. Mama hatte mich um halb zehn angerufen, ich hätte sie angerufen. Hoffentlich ginge es mir besser. Das war komisch, denn um halb zehn habe ich geschlafen, konnte also gar nicht angerufen haben. Ich hatte das Handy heute Nacht in den Keller gelegt und heute morgen wieder geholt. Ich erzählte Mama, dass die Psychologin gesagt habe, sie glaube, wenn ich nicht so viel Kontakt zu meiner Mutter habe, die Zustände verschwänden. Mama sagte, dass sie das nicht glaube. Ich bin dann gegen Mittag nach Hause zu Papa gefahren, der im Bett lag, da er seit 4 Uhr wach gewesen war. Als er aufstand, musste er zu Obi. Also blieb ich nicht lange zu Hause und fuhr heim. Auf dem Weg nach Hause kündigte ich das Deutschlandticket zum 30.6.2023. Als ich zu Papa nach Hause fuhr, hatte ich das Handy dabei. Dann telefonierte ich mit Mama und legte es in Absprache mit ihr wieder zurück in den Keller. Ich konnte schlecht einschlafen und hatte im Rücken ein Ziehen. Mittwoch, 31.5.2023. Heute morgen auf Arbeit war Marianne wieder da. Petra saß bei mir, setzte sich aber zur Hälfte der Zeit weg von mir. Ich hatte das Handy im Keller liegen. Zum Essen gab es Spaghetti Bolognese. Ich kaufte mir noch Smarties und KitKat. Alles in allem ein sehr ruhiger Tag. Ich war noch in der Uni und im Schlossgarten, wo ich ein Eis aß. Ich las noch 50 Seiten in der "Deutschstunde". Donnerstag, 1.6.2023. Heute morgen war mir schwindlig und schlecht. Ich musste sogar brechen. Also ging ich nicht zur Arbeit. Ich rief dann im Fahrradladen an, ob ich das Fahrrad schon heute bringen könne. Ja. Gegen Mittag fuhr ich zur Uni und dann später noch nach Tennenlohe. Dann brachte ich das Fahrrad weg. 170 Euro soll es jetzt doch kosten. Der Fahrradtyp fragte mich, ob meine Handynummer noch aktuell sei. Ja. Ich holte das Handy aus dem Keller und rief Mama an. Sie fragte mich, ob meine Zustände ohne Handy besser seien, was ich bejahte. Ob ich das Handy heute und morgen hätte, sei nicht so schlimm meinte Mama. Ich könnte danach ja weiter ausprobieren. Freitag, 2.6.2023. Heute morgen nach guter Nacht aufgestanden und zur Arbeit GELAUFEN, da mein Fahrrad ja in Reparatur ist. Die Arbeit verlief gut, jedoch bekam ich auf dem Rückweg einen Zustand, den ich auch noch hatte, als ich Mama (das Handy lag in meinem Zimmer und nicht im Keller) anrief. Es wurde besser und ich las die letzten 20 Seiten "Deutschstunde". Später bekam ich, nachdem Papa mir etwas über die Fahrradreparatur geschrieben hatte, einen heftigen Zustand mit ins Gesicht schlagen. Ich sagte zweimal das mit "aus dem Fenster springen". Der Zustand dauerte ziemlich lange, sodass ich mir nicht zutraute, zur Fahrradecke zu fahren um nach 17 Uhr wie abgemacht mein Rad zu holen. Ich rief dort an, erreichte zunächst niemanden. Nach einer halben Stunde erreichte ich jemanden. Klar ginge das. Später bekam ich noch eine E-Mail, dass es ihnen auch entgegenkommt, da das Rad erst gegen 13 Uhr fertig sei. Samstag, 3.6.2023. Heute morgen um 6.30 Uhr aufgestanden. Dann zu Aldi GELAUFEN um Cola light zu kaufen. Um 11.30 Uhr habe ich das Handy aus dem Keller geholt, um Mama anzurufen. Mama würde es besser finden, wenn ich das Handy bei mir hätte, jedoch gehe es hier nicht um sie, sondern um mich und wie ich mich besser fühle. Sie meint nach meinem gestrigen Ausraster, dass das mit Aus-dem-Fenster-Springen nicht passieren wird, egal ob mit oder ohne Handy. Als ich Mama auf Sylt anrief, berichtete sie mir von einem Notarzteinsatz mit Hubschrauber. Jetzt ist es 15 Uhr. Ich war vorhin mit dem Bus zur Fahrradecke um 13 Uhr unterwegs. Dort hieß es, das Rad sei in der "Pipeline" und irgendwas mit 14.45 Uhr werde es montiert. Ich fragte, ob ich besser Montag wiederkommen solle. Da sei zu. Dienstags wurde mir empfohlen. Zurück fuhr ich mit dem 289er eine Strecke bis zur Gebbertstraße und anschließend mit der 290 von Roncallistift aus. Jetzt ist es 18 Uhr und ich habe gerade mit Mama telefoniert. Eine Freundin bräuchte ich nicht dringend. Das hätte auch eine Kehrseite, wie ich mit Andrea Bassing erfahren hätte. Wichtig sei, dass ich mich wohlfühle. Wenn man mich behindern wolle, wolle man, dass ich mich nicht wohlfühle. Und dass die Psychose eventuell wieder aufflamme. Sonntag, 4.6.2023. Heute morgen um 6.30 Uhr aufgestanden, nachdem ich sehr gut geschlafen hatte. Dann habe ich überlegt, dass ich eigentlich keine Lust habe, mit Papa ins Mengin zu gehen. Ich rief ihn gegen 8 Uhr an und teilte ihm das mit. Am Telefon sagte er, er sei in einer "ganz komischen Stimmung". Ich solle doch selbst etwas unternehmen und was der Laden zu dem Fahrrad gesagt habe. Ich habe dann nichts Größeres mehr unternommen, bin aber nach Tennenlohe gelaufen und zurück mit dem Bus gefahren, was ca. 1,5 Stunden gedauert hat. Außerdem habe ich "Der letzten Sessellift" von John Irving angefangen zu lesen. Und ich habe öfters mit Mama telefoniert, die im Zug (wieder ein paar Probleme wie auf der Hinfahrt) von Hamburg nach Nürnberg war. Montag, 5.6.2023. Heute morgen habe ich Griesbrei und Kekse gegessen vor der Arbeit. Ich musste wieder laufen, wofür ich 25 Minuten einplante. Arbeit war heute OK, am Ende fragte mich Marianne beim Aufschreiben, ob ich abgenommen habe, und ob das gewollt war. Ich sagte ja, das sei so gewollt und sie fragte mich, seit wann ich abgenommen habe. Ich entgegnete ihr, seit vorletztem Jahr und sie fragte mich, ob ich weiter abnehmen wolle. Noch ein bisschen sagte ich. Zuhause angekommen nach meinem 25-Minuten-Spaziergang holte ich das Handy aus dem Keller. Ich rief Mama an und als ich ihr von Marianne erzählte, bekam ich mein Stimmchen. Ich wollte von Mama wissen, was klüger sei, von den 81 Kilo, die ich heute wog, noch bis 75 Kilo abzunehmen oder so. Mama fragte mich auf meine Vermutung hin, ob Marianne mich besorgt nach meinem Abnehmen gefragt hatte, was ich eher bejahte. Mama sagte dass Marianne vielleicht denke, ich sei Magersüchtig oder so und meinte, dass ab einem bestimmten Punkt Abnehmen nicht mehr gut aussehe. Dann klingelte es zuhause an der Tür und Mama musste sowieso weg. Ich aß zuhause vor dem Telefonat noch Gorgonzola Spinat Nudeln und später noch eine Paradies Creme. Ich las noch 50 Seiten im John Irving. Im 17 Uhr Telefonat meinte meine Mama, dass ich mich von Marianne nicht beirren lassen solle. Die habe mir letztlich gar nichts zu sagen. Dienstag, 6.6.2023. Heute morgen wachte ich um 7 Uhr auf. Ich holte das Handy gegen 9 Uhr und rief im Fahrradladen an. Der Mechaniker brauche noch eine Stunde, dann sei das Rad fertig. Ich fuhr mit dem Bus um 10.51 Uhr dann zum Ohmplatz. Im Fahrradladen testete ich das Fahrrad, der erste Gang funktionierte noch nicht so richtig. Ich sagte das dem Verkäufer, der ging nochmal zum Mechaniker der das korrigierte. Danach war ich noch im Lidl einkaufen. Viel habe ich gekauft und Cola light. Auf dem Rückweg bahnte sich ein Zustand an, der jedoch nicht ausbrach. Zuhause sagte ich Mama Bescheid. Die will heute auch noch vorbeikommen. Dann aß ich einen Joghurt aus dem Lidl und Backcamembert. Jetzt ist es 17.50 Uhr und gleich will Mama vorbeikommen und sich den neuen Teppich anschauen. Sie ist gerade noch bei ihrem Orthopäden. Mittwoch, 7.6.2023. Heute morgen wachte ich gegen 6.15 Uhr auf und stand auf. Ich fuhr dann zur Arbeit. Das Handy holte ich kurz, um Ursula zu schreiben, dass ich mir einen Zahnkranz von ihrem Geld gekauft habe. Dann legte ich es bei meiner Abfahrt zurück in den Keller. Auf der Arbeit war nur Robert da. Ich hatte meinen Um-um-Zustand bekommen kurz bevor ich eintraf. Robert sagte mir, ich schaue nicht gut aus und solle doch einfach heimgehen. Das machte ich dann. Zuhause wurde es schnell besser. Ich fuhr dann noch nach Spardorf zum Lidl. Auf dem Weg dorthin sah ich Anwar auf dem Balkon und grüßte ihn, er grüßte zurück. Dann las ich heute insgesamt 100 Seiten im Irving und fuhr noch nach Tennenlohe. Zuhause bekam ich noch das LSD-Gefühl, was aber nicht so schlimm war. Donnerstag, 8.6.2023. Heute stand ich um 6.15 Uhr auf. Ich schaute Morgenmagazin und um 8 Uhr war mir langweilig und ich beschloss, zur Uni zu fahren. Natürlich wusste ich, dass da nichts los sein würde, aber ich dachte, mal raus. Dann las ich John Irving 100 Seiten. Gegen 11 Uhr war ich dann kurz im Schlossgarten und danach im Botanischen Garten. Dann schaute ich noch eine Folge Willkommen Österreich. Freitag, 9.6.2023. Heute wachte ich um 6.15 Uhr auf und stand auf. Ich machte mir Griesbrei und aß Twix. Dann bekam ich mein Stimmchen und ich dachte, es ist schwer, zu arbeiten. Ich entschuldigte mich bei Robert und rief Mama an. Mama meinte, ich solle doch noch gehen, aber ich bekam wieder mein Stimmchen. Zuhause ist sehr viel los an diesem Wochenende, sagte Mama. Evangelischer Kirchentag, Regina Stobbe kommt heute und wird eventuell übernachten. Morgen kommt die Literaturgruppe zu Mama. Mama meinte, es sei einfacher, mir zu schaden, wenn ich nicht mehr heimkomme, da dann der Rahmen weg wäre. Ich telefonierte nochmal kurz nach 13 Uhr mit Mama. Ich fragte sie, ob selbstständige Menschen nicht so angreifbar seien. Mama meinte, sie seien zumindest nicht so leicht zu verunsichern. Um ca. halb fünf ging ich nochmal einkaufen im Aldi um Cola light zu kaufen. Auf dem Balkon stand mein Nachbar Günther Meier, der mit den Krücken und ich fragte ihn, ob ich ihm etwas mitbringen solle. "Ein Brot". Als ich vom Aldi zurückkam und ihm das Brot gab, klagte er mir sein Leid, dass niemand für ihn einkaufen gehe. Ich sagte, da müsse es doch eine Lösung geben. Ich könne ihm Ab und zu was mitbringen. Samstag, 10.6.2023. Heute schlief ich bis 7 Uhr und fühlte mich etwas unfit heute morgen. Hatte gestern viel gegessen. Um 9 Uhr überlegte ich, zur Uni zu fahren, machte es dann aber nicht, weil ich dachte, später würde ich noch eine größere Tour machen. Dann überlegte ich, nach Hause zu fahren und mit meinen Eltern den Evangelischen Kirchentag zu besuchen. Ich hatte mit Mama telefoniert, aber auf dem Weg zum Bus dachte ich, dass mir das jetzt zuviel Trubel sei. Eine weitere Tour nach Spardorf ließ ich bleiben, das Wetter nicht mehr so gut war, bewölkt. Ich traf meinen Nachbar Gerd Lemberger zweimal. Dann las ich John Irving. Jetzt ist es kurz vor sieben und ich habe vorhin mit Mama telefoniert. Sie sagte, ich solle doch durchaus nach Karlsruhe fahren, wenn mir das immer so gefallen habe. Ich könne auch zwei Bier trinken oder so. Darauf sagte ich, das sei doch scheiße, wenn ich die Alkoholabstinenz beende und für Karlsruhe eine Ausnahme zu machen. Das sei so, wie wenn ich sagen würde, dass ich zwar zwei Jahre nicht mehr rauche, aber für Karlsruhe eine Ausnahme zu machen und da dann zu rauchen. Sonntag, 11.6.2023. Heute morgen um 6.30 Uhr aufgestanden. Ab 8 Uhr große Fahrradtour nach Spardorf, von dort in die Innenstadt, zum Schlossgarten und Botanischen Garten und anschließend zur Uniklinik. Gegen 13 Uhr entschied ich mich, nach Hause zu fahren mit dem 290er. Papa und Mama waren da. Ich legte mich auf die Liege im Garten. Später bekam ich dann noch mein Stimmchen, fuhr aber mit dem 290er allein nach Hause. Montag, 12.6.2023. Heute morgen war die Arbeit OK. Kein Zustand. Um 14 Uhr hatte ich Termin bei Dr. Marsch. Ich fuhr so los, dass ich eine Viertelstunde früher da war, damit ich meine Spritze bekomme. Dann hieß es, der Termin sei erst um 14.30 Uhr. Also ging ich in den Schlossgarten. Als ich dann bei ihm im Zimmer saß, fragte er mich, wie es mir gehe. Ich sagte ihm: Gut, dass ich sogar beim Psychotherapeuten um eine Pause gebeten habe. Ob ich denn zur Not die Therapie wieder aufnehmen könne. Ja, das denke ich schon. Und ob die Beziehung zu meiner Mutter weiterhin so gut sei. Ja. Danach fuhr ich noch in C&A und kaufte mir für je 40 Euro zwei kurze Hosen. Dann telefonierte ich mit Mama, die mich darauf hinwies, dass Anwar heute Geburtstag habe. Im 18 Uhr Telefonat fragte ich Mama nochmal, ob sie glaube, dass ich in 5 Jahren tot sein könne, wenn ich zum Beispiel nicht mehr heimkomme. Nein war die Antwort. Dienstag, 13.6.2023. Heute morgen früh aufgestanden um 6.15 Uhr. Ich aß Griesbrei und Twix. Dann bis kurz vor 11 Uhr gewartet, wo ich das Rezept bei Dr. Clavery abholte. Anschließend Bestellung in der Falken-Apotheke. Ich telefonierte mit Mama und sie sagte, ich solle doch am Nachmittag heimkommen. Also lief ich nach Tennenlohe wo ich in der Apotheke meine Sachen abholen wollte. Doch als ich dort war, fehlte eine zweite Spritze. Es hieß, diese werde mir heute Abend geliefert. Ich lief dann zur Bushaltestelle, wo mir auffiel, dass ich auch nur 50 Tabletten Bisoprolol bekommen hatte. Ein zweiter Fehler. Das reklamierte ich und ich bekomme jetzt heute Abend auch noch eine weiter 50 Tabletten-Schachtel geliefert. Ich redete mit Mama im Schlafzimmer und sie meinte, es liege klar auf der Hand, dass man jemandem, der isoliert sei, viel einfacher schaden könne, als jemandem, der Kontakt zu anderen habe. Sie meinte, ich wäre schön blöd, wenn ich mich von Hannah und ihrem Kind dazu drängen lassen würde, nicht mehr heimzukommen. Ich sagte, dass Nicht-mehr-Heimkommen und das Handy in den Keller legen "die Anfänge" davon seien, sich zu isolieren. Mama sagte, sie wäre auch bei einer etwaigen Hochzeit meiner Schwester mit dabei, da ich das vielleicht später bereuen würde, nicht dabei gewesen zu sein. Sie sagte, dass bspw. Ursula bei Mama und Papas Hochzeit nicht dabei gewesen sei und anschließend sagte, dass sie das bereue. Sie waren auf Mallorca im Urlaub gewesen, als Papa und Mama kirchlich heirateten. Mama meinte, dass Ursula wohl täglich mit ihrem Bruder telefoniert habe, und sie nicht gewollt habe, dass er ihr jetzt "weggenommen" werde. Sie sagte auch, dass sonst alle da waren und sie gedacht habe, was sie für eine komische Schwägerin bekomme. Wegen Hannahs Hochzeit meinte Mama, dass ich das ja so wie ich wolle dosieren könne und mich dann auch irgendwann zurückziehen könne. Mama sagte, dass ich das Problem einer Isolation erkannte habe und mir darüber Gedanken mache, sei schon sehr gut, dann passiere das auch nicht. Ich ergänzte, dass ich vermutlich zu "intelligent" sei, als dass man mir etwas antun könne. Am Donnerstag nächste Woche ist wohl ein Kaffeetrinken mit Anwar und Anita und Hannah und Jochen geplant, damit Anwar und Anita das Baby kennenlernen. Ich war dann mit Mama noch im H4 in Thon Pizza essen. Anschließend fuhr ich mit Lotte und Mama im Auto nach Erlangen. Um 19.15 Uhr kam dann noch der Fahrer mit der zweiten Spritze und dem Bisoprolol. Mama hat gestern gesagt, dass sie auf alle Fälle nach Köln fahren würde. Heinrich Polke ist eine feige Missgeburt, die keine Eier hat. Mittwoch, 14.5.2023. Heute Nacht habe ich sehr schlecht geschlafen. Bis mindestens 1 Uhr war ich wach und ich wachte um 5.30 Uhr auf, blieb aber bis 6.30 Uhr liegen. Dann ging ich zur Arbeit, die heute OK war. Diesmal aß ich nicht mit zu Mittag, da ich keinen Thunfischsalat essen wollte. Nach der Arbeit ging ich in Aldi Cola light kaufen und Hartweizengrieß und Zucker. Zuhause ließ ich die Vögel fliegen und legte mich etwas hin, dann las ich 50 Seiten im Irving und rief im Sozialamt an - der Bescheid geht morgen raus. Ich soll noch Belege über die Nebenkosten-Gutschrift der Gewobau einreichen. Gleich noch Salsa. Heinrich Polke hat keine Eier. Er ist eine Missgeburt. Donnerstag, 15.5.2023. Heute bin ich schon um 6 Uhr aufgestanden, nachdem ich aber sehr gut geschlafen habe. War gestern noch im Salsa-Kurs, vorletzte Stunde. Dann war ich heute morgen im Lidl Flaschen abgeben und anschließend beim Copy-Shop. Dann fuhr ich zum Rathaus und in den Schlossgarten, auf dem Rückweg holte ich im Lidl Getränke. Als ich bei mir in der Wohnung war, dachte ich darüber nach, was Sonja am Montag auf der Arbeit zu mir gesagt hatte. Elena war mir gegenüber gesessen und ich fragte sie nach dem Gustav-Kolb-Haus. Sie erzählte etwas und dann fragte Sonja mich, ob ich zu ihnen kommen wolle. Ich sagte etwas "wie erstmal nicht" und dass ich mit meiner Wohnung ganz froh sei. Als ich dann um 12 Uhr mit Mama telefonierte, fragte ich sie, ob ich ins Gustav-Kolb-Haus wechseln solle, wo es vielleicht wahrscheinlicher sei, dass mir nichts passiere. Mama sagte, dass es mit der Wahrscheinlichkeit, dass mir etwas zustoße, quasi keinen Unterschied zwischen Gustav-Kolb-Haus und meiner Wohnung gebe. Sie bezifferte das auf "eineinhalb Prozent". Ich sollte das nur machen, wenn ich mich sehr einsam fühle und mit dem Für-mich-sorgen überfordert fühle, was ich verneinte. Sie riet mir also davon ab. Freitag, 16.5.2023. Heute Nacht habe ich, nachdem ich gestern Billig-Snickers, Chips und Käsetaler gegessen habe sehr schlecht geschlafen. Ich war bis 1 Uhr wach Und wachte um 5.30 Uhr auf. Als ich zur Arbeit fuhr, bekam ich an der Ampel an der Kreuzung den Um-Um-Zustand. Auf der Arbeit war heute nur Shorty. Da ich den Eindruck hatte, dass das nicht so schnell aufhört, entschuldigte ich mich, mir sei komisch. Das war in Ordnung. Auf dem Weg zurück wurde ich von zwei Polizeiautos mit Blaulicht überholt. Als ich ankam, sah ich schon meinen Nachbarn Gerd Lemberger draußen. Er sagte, dass einer randaliert habe und sprach irgendwas von Balkon-Klettern oder so. Ich denke, ich weiß es, wer da randaliert hat, der Pakistani oder Inder. Als ich in meine Wohnung gehen wollte, wies mir die Polizistin an, wieder rauszugehen. Ich setzte mich dann ein paar Minuten auf den Spielplatz und als ich wieder ankam, war der Spuk vorbei, Polizei war weg. Ich weiß allerdings nicht, ob sie ihn mitgenommen haben oder nicht. Dann las ich noch 100 Seiten im Irving. Samstag, 17.6.2023. Heute schlief ich mal etwas länger, bis ca. 7 Uhr. Gegen 8 Uhr ging ich in den Aldi einkaufen. Cola light und was zu Essen. Anita hatte mir gestern zurückgeschrieben, dass ich doch mit ihnen morgen Essen gehen könnte. Ich telefonierte mit Mama und die sagte, sie wüsste nicht, was Anitas und Anwars "Stammlokal" sei ich könne zurückschreiben, was sie danach machen würden. Ich schrieb das Anita zurück, die dann meinte, danach haben sie keine Zeit mehr. Also schrieb ich zurück, dass ich doch mit Essen gehe. Ich bekam gegen Nachmittag einen starken Zustand und las aber währenddessen den Irving aus. Dann war ich nochmal im Aldi und mittlerweile geht es mir wieder gut. Mama und Papa sind weiterhin in Kaiserslautern. Sonntag, 18.6.2023. Bin um 7 Uhr aufgestanden. Um 12.30 Uhr treffe ich Anwar und Anita. Hab noch mit Mama telefoniert, die in KL ist. Sie hat mir ein Foto meiner Nichte geschickt, worunter sie schrieb, ob sie nicht goldig sei. Ich schrieb zurück, ob ich sie wohl auch irgendwann mal halten dürfe. Heinrich Polke ist eine Missgeburt, die keine Eier hat. Heinrich Polke ist ein Feigling, der keine Eier hat. Ich war dann mit Anwar und Anita in Adlitz und habe ein Schnitzel mit Pommes gegessen und ein Eis. Anwar und Anita hatten wieder mal gemeint, ich hätte so schön abgenommen und ich würde "richtig gut" aussehen. Ich erzählte ihnen, dass ich keinen Alkohol mehr trinke. Ich fragte Anwar, ob er am Donnerstag mit bei dem Treffen mit Hannah dabei wäre. Er meinte Nein, denn dem Baby gehe es nicht 100 prozentig gut und Hannah sei wohl von der Geburt noch gestresst. Mama, gerade aus Kaiserslautern zurück, meint, das ganze Problem mit dem Geheimdienst sei Psychose. Auch die Angst vor einem Selbstmord sei Psychose. Das werde nicht passieren, auch wenn ich nicht mehr heimfahren würde. Montag, 19.6.2023. Heute bin ich um 6.30 Uhr aufgewacht und aufgestanden. Ich fühlte ich nach dem vielen Essen (Griesbrei, Schnitzel, Mars, Chips und Mozzarella) gestern etwas "unfit", sodass ich Mama anrief und sie fragte, ob ich zur Arbeit gehen soll. Sie meinte: Ja. Die Arbeit war heute sehr einfach. Marianne war nicht da, nur Robert. Ich bekam eine Eintüt-Arbeit. Petra und Tilman waren heute da. Nach der Arbeit rief ich Mama an, die gerade beim Akkustiker war. Danach fuhr ich zu Aldi neues Billig-Mars und Chips kaufen. Auf dem Weg kaufet ich im Post-Schalter zehn 85 Cent-Briefmarken und eine 1 Euro Briefmarke für einen dicken Brief. Als ich heimkam, war Mama immer noch nicht "online", sodass ich dachte, ich fahre noch zum Copy Shop, um dort Briefe für das Sozialamt und GEZ zu drucken. Anschließend war ich noch in der Uni. Dann machte ich die zwei Briefe fertig und warf sie ein. Ich hatte Mama immer noch nicht erreicht, aber zwischenzeitlich hatte mir Papa geschrieben. Ich legte das Handy in den Keller. Um 17 Uhr holte ich das Handy wieder, erreichte Mama aber nicht. Um 17.45 Uhr erreichte ich sie, und da wurde offenbar, warum ich sie die ganze Zeit nicht erreicht hatte. Margit Wittkowski war zu Besuch und gerade gegangen. Mama sagte, am Donnerstag um 17 Uhr sei ein Kaffeetrinken mit Hannah und Jochen. Ich sagte, ich werde das Handy zurück in den Keller legen, und antwortete auf Mamas Frage "Warum?" - um "auszureizen" was möglich sei, ohne dass mir etwas passiere. Dienstag, 20.6.2023. Heute stand ich um 6.45 Uhr auf. Das Handy lag im Keller. Um ca. 9.30 Uhr wollte ich losfahren zur TechFak da war mir gegenüber der Nachbar Lemberger. Er sagte, ich solle ihn mal kurz besuchen kommen, das tat ich dann auch. Er sagte, er habe in Berlin studiert. BWL und anschließend bei Siemens gearbeitet. So sei er nach Erlangen gekommen. Die Wohnung sah sehr chaotisch aus. Ich wollte dann los und half ihm noch bei einem Beistellschrank. Nach der TechFak fuhr ich in C&A einen Gürtel kaufen. 29,99 Euro. Einen passenden billigeren gab es nicht. Danach wollte ich in den Schlossgarten, doch der ist aufgrund des Schlossgartenfestes vom 19.6. bis zum 28.6. geschlossen. Danach fuhr ich heim. Ich bekam dann gegen 15.30 Uhr einen Zustand, dann holte ich mein Handy aus dem Keller und rief Mama an. Sie war "schon wieder" gerade gefallen auf die rechte Schulter. Alles sei blau. Später rief ich sie nochmal an, als es mir wieder gut ging. Am Abend legte ich das Handy in den Keller und begegnete Gerd Lemberger. Mittwoch, 21.6.2023. Ich hatte vor der Arbeit meinen Zustand und entschuldigte mich deshalb. Ich fuhr dann gegen 11 Uhr nach Spardorf, wo ich im Lidl einkaufte. Unter anderem auch eine Cola light. Dann fuhr ich zurück. Am Abend klingelte mein Nachbar bei mir und bat mich um einen Gefallen, eine Spüle mit seinem Kumpel ins andere Haus in den zweiten Stock zu tragen. Das machte ich. Er wollte mich danach auf ein Bier einladen, was ich aber dankend ablehnte. Ich beredete mit Mama noch, dass ich ja am Wochenende nach Karlsruhe fahren könnte und buchte das Hotel mit Flexibler Rate, wo man auch stornieren kann. Ich hatte am Nachmittag noch Kontakt zu Amazon wegen meinem defekten Drucker. Die Frage war, ob ich den Originalkarton brauche. Das stand so bei Google, ist aber kein Problem. Donnerstag, 22.6.2023. Heute war ich auf Arbeit, die ganz OK war. Nicht so einfach wie letztens sonst, aber es ging. Einen Karton für den Drucker darf ich nicht haben. Auf dem Rückweg bekam ich einen Zustand. Der hielt mal wieder länger an, sodass ich stark am Zweifeln war, ob ich das mit Karlsruhe schaffe. Zunächst dachte ich da ans Packen und ans Wohnungputzen. Aber später dachte ich vor allem bei den Zügen - ich musste zweimal umsteigen und konnte die Verbindungen nicht ausdrucken, nur abschreiben - dass das vielleicht etwas zu spontan sei. Ich telefonierte mit Mama und die meinte, dass man das wahrscheinlich stornieren könne. Online funktionierte es nicht, also rief ich an. Das funktionierte dann. Kurz darauf war mein Zustand verschwunden. Freitag, 23.6.2023. Bin normal früh aufgestanden und habe dann überlegt, jetzt doch nach Karlsruhe zu fahren. Hab dann als sie wach war so um halb 9 mit Mama telefoniert und ihr meine Entscheidung mitgeteilt. Ich fragte sie, wie sie das finde und sie sagte, ich sei ein Mann der Überraschungen. Dann habe ich online das Hotel gebucht. 81 Euro die Nacht. Dann mit dem 286er zum Erlanger Hauptbahnhof gefahren. Es war ziemlich kühl, obwohl der angekündigte Gewittersturm durch das Tief "Lambert" ausgeblieben war. Bei der ersten Station in Würzburg waren wir ca. 15 Minuten zu spät, sodass ich fast den Anschluss verpasst hätte, jedoch wartete der Anschlusszug nach Heilbronn. Von Heilbronn nach Karlsruhe-Durlach. Dann mit dem 107er zum Hotel gefahren. Dort angekommen waren dann 4-5 Personen vor mir an dem Kassenautomaten. Ich checkte ein, jedoch funktionierte die Klimaanlage nicht, was ich reklamierte. Der Typ vom Hotel sagte, dass die Anlage im gesamten Hotel nicht funktioniere und bot mir stattdessen kostenloses Frühstück an. Ich fuhr dann noch mit der 42 zum Schloss Gottesaue und ging einkaufen für Cola light und das Abendessen. Dann ging ich wie gewohnt früh ins Bett. Samstag, 24.6.2023. Bin um 6.30 Uhr aufgewacht und habe den Fernseher auf ntv eingeschaltet: Revolte in Russland - Prigoschin marschiert auf Moskau. Dann Frühstück, ich aß aber nicht so viel. Zwei kleine Brötchen mit Nutella und Käse, eine Schokomilch und ein Saft. Am Samstag fährt die 42 nicht. Also fuhr ich mit der 107 zur Auerstr. Und von dort mit der 2 zum Durlacher Tor. Dort besichtigte ich die Brunnenstraße. Dann gang zur Uni-Bib von da zum Rechenzentrum, in das ich diesmal reinging und von da zum Bundesverfassungsgericht. Von da erstmal nicht zum C&A sondern zum Europaplatz. Auf dem Weg dorthin kurz im Aldi ein Hähnchen-Wrap gekauft. Dann vom Europaplatz mit der 2 zum ZKM und Bundesanwaltschaft. Dort kurz Fotos gemacht und dann mit der 2 zurück nach Durlach. Auf der Höhe der Hauptpost stieg eine Gruppe junger Leute ein, die alkoholisiert waren. Ich stieg aus Versehen eine Station zu früh aus und verpasste so den Anschlussbus und lief nach Hause. Im Aldi kaufte ich nochmal Essen und Cola. Dann Mittagspause von 12 bis 14 Uhr. Im Telefonat mit Mama sagte ich, dass ich festgestellt habe, das die Reise auch ohne Bier funktionierte, und zwar eigentlich genauso gut. Daraufhin meinte Mama, dass sich dann die Reise bereits jetzt gelohnt habe. Dann fuhr ich nochmal mit der 107 zur Auerstr. Und von da mit der 2 zum Marktplatz, wo ich in den C&A ging und ein T-Shirt der Größe L mit Rolling Stones Aufdruck und Boxershorts mit einer orangenfarbenen Shorts kaufte. Vom Marktplatz lief ich zum Kronenplatz und wurde von einem Typen angequatscht, ob ich gerne Bücher lese. Ich sagte ja und er holte mich an seinen Stand und drückte mir ein Buch von Ron L. Hubbart in die Hand. Sofort checkte ich, dass ich gerade von einem Scientologen angequatscht worden war. Ich sagte: "Scientology oder?" und dass ich kein Interesse habe, dass ich aber im Prinzip nichts dagegen habe. Er sagte noch, dass ich das nicht glauben solle, was in den Medien so gesagt würde. Ich verabschiedete mich von ihm und lief noch zum Tulla-Gebäude, wo ich die Bachelorarbeit geschrieben hatte und begutachtete die Gedenktafel für Heinrich Hertz. Ich lief dann die Gottesauerstr. an Wolfgangs ehemaliger WG vorbei entlang zum Schloss Gottesaue. Dort war mein Plätzchen belegt. Von da fuhr ich mit der 2 zurück und lief abermals zu Fuß zum Hotel. Ich ging noch in den Aldi einkaufen Abendessen, u.a. gebratenes Hähnchenbrustfilet. Immer noch Revolte in Russland. Auch um 19 Uhr noch Revolte. In der 20 Uhr Tagesschau plötzlich Überraschung: Alles abgeblasen. Lukaschenko hatte mit Prigoschin vermittelt. Ich aß dann noch viel zum Abendbrot u.a. Chips, Bulgursalat, Schokoladen-Reispuffer und eben das Hähnchen. Dann bin ich schlafen gegangen. Sonntag, 25.6.2023. Um 6.30 Uhr aufgewacht. Frühstück am Sonntag ab 7.30 Uhr. Ich schaute bis dahin Fernsehen über die aufgelöste Revolte in Russland. Zum Frühstück aß ich diesmal ca. 5 kleine Brötchen, ein Hörnchen. Ich trank 2 Kaffee und 2 Säfte. Dann gegen halb neun Checkout. Zug sollte um 9.20 Uhr ab Durlach fahren. Ich ging zu Fuß mit Koffer und Rucksack. Gute Fahrt mit der Bahn. Der Rezeptionist im Hotel hatte mir sein Leid über schlechte Erfahrungen mit der Bahn geklagt. Dann Zug nach Heilbronn, sehr gut, ich hatte einen regulären Sitzplatz. Dann Zug von Heilbronn nach Würzburg, wo ich im Fahrradabteil saß. Ab Würzburg musste ich stehen für 1 ? Stunden. In Erlangen fuhr ich dann mit dem 285er. Dann kam Papa, um die Vögel zu bringen, denn Mama und Papa fahren morgen für eine Woche zum Chiemsee, und das Drucker-Paket fertig zu machen, das wir in die Packstation gaben. Morgen wieder Arbeit. Um ein Resümee aus Karlsruhe zu ziehen, ist festzustellen, dass es auch ohne Bier geht. Das Bier ist nicht so wichtig, wie ich auch schon vermutet hatte. Hab in ganz Karlsruhe seit Freitag morgen keine einzige Papierzigarette geraucht. Montag, 26.6.2023. Heute morgen um 6.15 Uhr aufgestanden. Zur Arbeit gegangen. Ich wusste von Christian, dass diese Woche die Freizeit ist und hatte etwas darauf spekuliert, dass Marianne vielleicht nicht da sei, jedoch als ich dort ankam, stand ihr Auto da. Allerdings brachen sie dann doch gegen halb elf zur Freizeit auf. So 5-6 Leute. Die Arbeit sonst war heute sehr einfach, ich tütete wieder ein. Shorty und Robert waren da. Nach der Arbeit kaufte ich im Aldi Cola light und zuhause angekommen rief ich Mama an, die gerade auf dem Weg zum Chiemsee war. Ich solle doch ins Schwimmbad gehen. Ich bekam auf den Vorschlag kurz mein Stimmchen. Als ich die Badehose anprobierte, war sie zu groß. Ich fuhr stattdessen nach Tennenlohe. Ich soll mir doch morgen an meinem freien Tag eine Badehose kaufen, so Mama. Dienstag, 27.6.2023. Gestern noch beim Dehner gewesen. Heute morgen um 6.30 Uhr aufgestanden und Morgenmagazin geschaut. Dann gegen 9.15 Uhr losgefahren zum C&A eine Badehose kaufen, für 20 Euro. Danach um 10 Uhr Stadtbibliothek ein Buch für die Mama ausleihen. Von da ins Röthelheimbad, das immer noch 80 Cent kostet. Dort blieb ich bei nur etwas Sonnenschein eine Stunde und war kurz im Wasser, weil es eigentlich recht kühl war. Es war ziemlich leer im Bad, so wie im letzten September. Ich habe ein neues Buch angefangen: "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" von Amos Oz. 50 Seiten hab ich da gelesen. Am Nachmittag bekam ich dann noch einen Zustand. Ich hatte eine Überschrift bei Spiegel.de gelesen, dass die Russen Jewgeni Prigoschin vermutlich liquidieren werden. Ich telefonierte mit Mama am Abend und als sich alles wieder beruhigt hatte, schrieb ich ihr. Mittwoch, 28.6.2023. Heute um 6 Uhr aufgestanden. Ich schaute auf mein Konto und da hatte Ursula mir 1 Euro überwiesen. Offensichtlich ein Fehler. Ich schrieb ihr. Arbeit war dann OK. Es gab heute Essen vom Chinesen. Ich hatte Hähnchen süß-sauer. Nach der Arbeit fuhr ich in Aldi Cola light kaufen. Am Nachmittag schlief ich eine halbe Stunde, fuhr nach Tennenlohe und machte eine Stunde Spanisch. Ich aß dann noch Käsetaler mit seit drei Tagen abgelaufenen Zaziki, der aber noch in Ordnung war. Dann aß ich noch 3 Billig-Snickers. Morgen habe ich Namenstag. Donnerstag, 29.6.2023. Heute bin ich erst um 7 Uhr aufgestanden. Heute war auch mein Namenstag. Als erstes gratulierte mir Ursula per Whatsapp. Dann Papa per Whatsapp und Mama. Gegen 10.30 Uhr fuhr ich ins Mengin und trank dort einen Kaffee. 4 Euro. Der Schlossgarten hatte wieder offen, nachdem er wegen des Schlossgartenfestes vom 19.6.-28.6. geschlossen gewesen war. Und so setzte ich mich nach dem Mengin kurz in den Schlossgarten. Auf dem Rückweg ging ich in Lidl Cola light kaufen. Zuhause machte ich von 12 bis 14 Uhr Pause. Dann fuhr ich zur "Rush-Hour" ins Röthelheimbad, wo ich mich eine Stunde lang sonnte. Von dort fuhr ich nach Spardorf. Dort traf ich meinen indisch-stämmigen Nachbarn. Ich war noch im Lidl einkaufen. Und war so um Viertel vor fünf zurück. Hier las ich 30 Seiten im Amos Oz. Und telefonierte nochmal mit Mama. Freitag, 30.6.2023. Heute morgen stand ich schon um 6 Uhr auf. Zunächst trank ich etwas weniger, dachte aber dann, das sei nicht so wichtig und trank meine reguläre Menge Cola. So eine Dreiviertelstunde vor meiner Abfahrt bekam ich das "Um um". Ich entschied mich aber, trotzdem zur Arbeit zu fahren, da war es auch kurz weg. Jedoch als ich auf der Arbeit ankam, war es wieder da. Shorty begegnete mir gleich am Anfang. Ich redete mit Illie - es war heute sehr wenig los - kurz über Fußball und als er merkte, dass ich mein "Um um" habe, sagte er "geh heim". Ich entschuldigte mich dann bei Robert und ging heim. Schlecht war mir nicht gewesen, nur das "um um". Mama meinte im Telefonat um 12 Uhr - früher erreichte ich sie nicht - dass sie dageblieben wäre, wenn ihr nicht schlecht gewesen wäre. Denn das "um um" seit harmlos. Beim nächsten Mal solle ich das so machen. Sie meint, es gibt keinen Stress, wenn ich diesen Monat etwas öfter gefehlt habe. Ich fragte Mama dann noch nach Prigoschin und sie glaubt auch, dass die Russen ihn liqudieren. Sie würden das nicht sofort machen, da zu offensichtlich. Sie würde noch etwas Gras über die Sache wachsen lassen und dann wie sie es bei Nawalny versucht haben, ihn um die Ecke bringen. Zum neuen Iriving meinte Mama, sie sei auf Seite 350, aber ihr gefalle er nicht so gut und sie weiß nicht ob sie ihn zu Ende liest. Er würde sich ständig wiederholen. Bzgl. des Röthelheimbades würde sie gehen, wenn weniger los sei, als zur Rush-Hour. Dann wurde mir am Nachmittag nochmal schlecht, angefangen mit LSD-Gefühl. Dann aß ich Snickers, die Organic-Schokolade, die ich zum Namenstag bekommen hatte, Chips und Käsetaler mit Zaziki. Im 17 Uhr Telefonat meinte Mama, dass mir erstmal nichts passiere. Sonntag, 2.7.2023. Gestern bin ich gegen zwölf heimgefahren. Zuvor hatte ich vergeblich versucht, mein 49 Euro Ticket zu verlängern. Der Login funktionierte nicht. Ich telefonierte mit Mama und die meinte, ich solle mir doch bei der Bahn das Ticket aufs Handy laden. Das machte ich dann auch. Ich hatte mit Mama auch vereinbart, mal auszuprobieren, wie es mir nach einem Bier gehe. Das machte ich dann als ich zuhause war. Ich hatte im Aldi zwei Bier gekauft: Ein Weizen und ein normales Bier. Erst aß ich zu Mittag (Pizza) und dann trank ich das Bier, das ich in die Kühltruhe getan hatte. Erster Eindruck: Ganz ok. Eher positiv, nachdem ich das Weizen relativ schnell getrunken hatte. Ich hatte zuhause noch den Garten gegossen und die Blumen drinnen und hatte das Paket aus dem Schuppen geholt. Die zwei restlichen Pakete übergab mir Frau Frank, die sie von vor unserer Tür "in Sicherheit" gebracht hatte. Als ich nach Hause fuhr, kaufte ich im Aldi noch ein Sixpack. Zuhause trank ich noch 3 Bier und ging dann schlafen. Ich hatte noch mit Mama telefoniert, die sagte, dass eine Nutte niemals meinen Tod bedeuten würde. Eher, dass ich Angst vor Krankheiten bekäme. Sie sagte auch, dass ich auch meine Geheimnisse haben könne und ihr das mit der Nutte durchaus auch verschweigen könne. Heute wachte ich um 6 Uhr auf und trank das restliche Bier. Ich wurde recht schläfrig und lag bis 10.30 Uhr so rum, schlief etwas. Jetzt ist es 13.30 Uhr und ich war 1,5 Stunden mit dem Fahrrad unterwegs. Erst Uni, dann Spardorf, dann Uniklinik und dann Schlossgarten. Im Schlossgarten lief mir ein asiatisches, entweder japanisches oder chinesisches Mädchen entgegen und lief mir dann hinterher. Als ich mich auf eine Bank setzte, setzte sie sich auf die Bank neben mir und machte mit dem Handy rum. Ich machte auch mit dem Handy rum, ging dann jedoch, ohne etwas zu machen. Vorhin habe ich mit Mama telefoniert. Sie fragte mich, warum ich sie nicht angesprochen habe. Ich hätte sie fragen können, ob wir uns mal treffen oder sowas. Mama meinte, dass ich ja sehe, dass ich durchaus Chancen habe. In einem späteren Telefonat fragte ich Mama danach, was es bedeuten würde, mich zu behindern. Ob das auch eine Freundin mit einschließe. Mama meinte, dass sie damit alles meine, wo ich mich wohlfühlen würde, unter anderem dann eben auch eine Freundin. Montag, 3.7.2023. Heute morgen so um 6.20 Uhr aufgestanden, Morgenmagazin geschaut. Kurzzeitig hatte ich das um um, ging dann aber zur Arbeit. Dort bekam ich ab und zu den um um Zustand, bevor mir dann um 11 Uhr schlecht wurde, sodass ich gehen musste. Christian hatte heute morgen gesagt, er würde die Leiter heute um 13 Uhr oder um 16 Uhr holen, je nachdem, wie er arbeite. Als er um 13 Uhr nicht kam, beschloss ich zusammen mit meiner Mutter, die fehlende Stunde nachzuholen, sodass ich keinen Fehltag habe. Auf der Arbeit war mir schlecht, sodass ich Pause machte. Doch letztlich schaffte ich die fehlende Stunde. Ich fragte Christian dann noch, wie er mit Nachnamen heiße - "Beiersdorf". Er sagte, heute um 16 Uhr könne er nicht, da er noch in die Stadt müsse. Er fragte mich dann noch, ob bei mir alles in Ordnung sei, ich wirke heute so komisch. Ich sagte sowas wie "naja geht so". Mama meinte, dass er das doch mittlerweile schon kennen müsse. Mir war dann nach der Arbeit weiter komisch, um 18 Uhr erreichte ich Mama, die wohlbehalten in Nürnberg angekommen sind. Morgen um halb 12 holt sie Lotte und ist dann am Nachmittag mit ihr beim Krallenschneiden. Vorher ist sie beim Arzt zum Blutabnehmen. Nach den Nachrichten brachte ich kurzerhand die Leiter zu Christian. Auf der Klingel stand E. Beyersdorff. Keine Ahnung warum das E. Dienstag, 4.7.2023. Heute morgen bin ich schon um 6 Uhr aufgestanden. Anschließend fing ich an, zu putzen. Um 8 Uhr war ich noch im Aldi Cola light kaufen. Das Putzen habe ich bis jetzt (11.30 Uhr) durchgezogen. Ich habe unter anderem das Fahrrad, das ich schon seit mehr als einem Jahr nicht benutzt habe, in den Keller gebracht, außerdem den Rechner aus Karlsruhe. Jetzt steht nicht mehr so viel rum. Ich bin gespannt, was Mama sagt. Am Nachmittag fuhr ich mit dem Bus nach Hause, Mama und Papa zu besuchen. Mama hatte mir gesagt, dass Papa morgen mit dem Zug zum Geburtstag von Ursula fahre. Als ich zuhause war, fragte mich Papa kurzerhand, ob ich mit nach Essen fahren wolle und ich sagte zu. Mittwoch, 5.7.2023. Habe in der Arbeit angerufen, um mir für Mittwoch und Freitag freizunehmen. Robert sagte, dass sei OK. Dann Fahrt mit Papa mit der 4 und dann mit der U3 zum Bahnhof. Hab mir im Hauptbahnhof eine Flasche im Lidl gekauft. Dann hieß es, als wir gerade aufs Gleis gehen wollten, dass der Zug ausfällt. Doch es sollte ein Ersatzzug 10-15 Minuten später kommen. Die Fahrt war sehr gut, ruhig. Wir saßen an einem 4er-Tisch. In Essen fuhren wir mit der Linie SB19 vom Hauptbahnhof nach Werden. In Werden fuhren wir dann mit dem Kleinbus zur Jugendherberge. Ankunft dort war ca. 16 Uhr. Um 18 Uhr dann Fahrt mit dem Kleinbus zum Italiener, wo bereits alle versammelt waren. Ursula hatte heute Geburtstag. Bernd, der mir gegenüber saß, hatte gemeint, ich solle doch was mit Fleisch essen. Ich trank zwei Weizen und aß Saltimboca. Wir waren dort bis 21 Uhr, nachdem der Nachtisch lange auf ich warten gelassen hatte. Bernd fuhr uns dann zurück zur Jugendherberge. Das Essen hatte, wie ich aus dem Augenwinkel beobachtete, als Bernd zahlte, 280 Euro gekostet. Donnerstag, 6.7.2023. Wir fuhren gegen 11 Uhr, wo wir verabredet waren, zu den Duschas mit dem Kleinbus bis Werden Bahnhof und waren bei den Duschas dann wegen Marlies' Handy ca. 30 Minuten. Dann fuhren wir mit Ursula und Bernd zum Friedhof Dellwig. Da machten wir am Grab herum. Anschließend fuhren wir zum Gasometer nach Oberhausen, wo Ursula und Bernd uns aussteigen ließen. Ursula war gefahren. Ursula hatte mir 100 Euro zugesteckt und so lud ich Papa in das Gasometer ein, was für jeden 9 Euro kostete. Zuerst fuhren wir mit dem Fahrstuhl aufs Dach, wo wir lange waren - eine halbe Stunde oder so. Dann schauten wir die Ausstellung "Das zerbrechliche Paradies" an. Papa sagte: "Tolle Fotos". Insgesamt waren wir zweieinhalb Stunden in der Ausstellung. Die Rückfahrt von Oberhausen nach Essen erschien zunächst problematisch. Wir fuhren von der "Neuen Mitte" zum Hauptbahnhof. Der Zug hatte Verspätung. Eine halbe Stunde. Deshalb liefen wir zum nächstgelegenen Lidl. Dort kauften wir u.a. Bier, das wir auch auf dem Parkplatz tranken. Dann liefen wir zurück zu Oberhausen Hauptbahnhof und fuhren mit der S3 nach Essen Hauptbahnhof. Dort erwischten wir gerade noch die SB19 Richtung Werden. "Am Schwarzen" stiegen wir aus und warteten 20 Minuten. Dann tranken wir noch das restliche Bier auf dem Zimmer und etwas Wein und gingen dann gegen 21 Uhr schlafen. Freitag, 7.7.2023. Heute Frühstück. Ich hatte gut geschlafen nach zwei schlechten Nächten. Dann machten Papa und ich einen Spaziergang am Baldeneysee entlang. Zum Haus Scheppen. Dort trank ich zwei Bier. Papa hatte mir erzählt, dass er immer vier Bier getrunken habe, da er mit Mama nicht klargekommen sei. Mama habe ihn immer so kritisiert. Dann weg zurück und auf dem Weg machten wir in einem "Bäcker Peter" Halt. Um kurz vor 17 Uhr dann Fahrt mit dem Bus zu den Duschas. Dort sollte Papa an der Deckenlampe die Birne austauschen und am Spiegelschrank im Bad etwas schauen und dann noch am Vorhang etwas. Dann Gulasch essen, das Ursula gekocht hatte. Papa und ich teilten uns bei Ursula ein Bier. Dann fuhren wir mit Ursula und Bernd zurück und machten noch am Lidl Halt für meine Cola. Dann verfuhren wir uns etwas und kamen dann gegen Viertel vor neun in der Jugendherberge an. Samstag, 8.7.2023. Papa und ich standen um 7 Uhr auf und gingen Frühstücken, wo heute sehr wenig los war. Ich aß zwei Brötchen mit Nutella und schmierte mir zwei Brötchen für die Fahrt. Papa und ich setzten uns nach draußen, wo wir auf Ursula und Bernd warteten, die uns zum Hauptbahnhof fahren wollten. Um zehn nach zehn kamen sie und fuhren uns zum Parkplatz vor dem Lidl. Dort kauften Papa und ich uns noch jeder zwei Bier und warteten auf dem Bahnsteig auf den Zug. Im Zug hatten wir diesmal bis Nürnberg eine 2er-Platz. Wir tranken jeder unsere zwei Bier. Kurz vor Ende der Fahrt kam ich ins Grübeln über meine Situation. Dass es mir schlecht ginge etc.. Dass ich mich an Heinrich rächen wolle. Papa und ich fuhren dann mit der U3 und 4 zurück. Wir stiegen Schleswiger Straße aus und auf dem Rückweg erzählte ich Papa von meinen Gedanken. Als wir bei Mama ankamen, rief gerade Traudel an. Anschließend erzählte ich Mama von meinen Rachgedanken, die Mama aber nicht schlimm fand. Dann fuhr mich Papa mit Willi zurück in meine Wohnung. Er schob meint Tief auf das Bier. Mama meinte, nach so einem Trip sei das nicht schlimm. Sonntag, 9.7.2023. Heute irgendwann gegen 10 Uhr fuhr ich zur Tanke und kaufte mir zwei Bier. Mama hatte gesagt, ich solle nicht heimkommen, da es ihr zu heiß sei, um zu grillen. Gegen 15 Uhr holte ich mir dann nochmal zwei Bier bei der Tanke. Um 16.30 Uhr telefonierte ich mit Mama, der ich ehrlich gegenüber war und sagte, dass ich vier Bier getrunken habe. Ich fragte sie ebenfalls nach ihrer Meinung zu einer Nutte. Sie sagte, sie sei da sehr skeptisch. Biertrinken habe ich unter Kontrolle, aber bei einer Nutte sei noch ein zweiter Mensch dabei und sie erinnere sich, wie mich Brasilien rausgehauen habe. Sie sagte aber, dass ich das selber wissen müsse, sie würde mir da nicht reinreden. Es könne mich auch beflügeln. Sie sagte, dass zum Beispiel Tobias Dietrich ein Junggeselle sei und auch seit mehreren Jahren wenn überhaupt keinen Sex gehabt habe. Sie fragte mich, was Papa gesagt habe und ich sagte ihr, er meine, dass mit Kondom nichts passiere. Montag, 10.7.2023. Heute morgen relativ unfit aufgewacht, was ich auf das Bier gestern schob. Kurz einen Um um Zustand gehabt. Papa hatte mir geschrieben, dass er das Bier von gestern spüre und er jetzt erstmal joggen gehe. Dann in der Arbeit ging alles gut bis 11 Uhr. Ich bat Shorty um eine Pause (Marianne war nicht da und Robert hat drei Wochen Urlaub) und setzte mich draußen hin. Mir war schlecht. Ich beschloss um zwanzig vor zwölf, noch einen Spaziergang zu machen. Als ich beim Gehen war sagte Shorty zu mir, schön dass ich durchgehalten habe. Dann fuhr ich heim. Zuhause wurde es dann besser nach so einer halben Stunde und ich erreichte Mama, mit der ich dann mehrmals telefonierte, wo mir wieder schlechter wurde. Es ging um den Arzttermin, den ich mir eventuell besorgen solle. Um 13.20 Uhr fuhr ich los zur Uniklinik. Ich fragte nach einem früheren Arzttermin. Am 7.8.. Den Termin habe ich sowieso. Sonst sei erst wieder was im September frei, hieß es. Auf dem Rückweg war mir noch schlecht. Als ich zuhause ankam, wurde es dann aber schnell besser. Jetzt ist es 18.25 Uhr und ich war noch das Paket abholen. Als ich es holte, merkte ich schnell, dass es nicht der Drucker war, weil das Päckchen ziemlich klein und nicht schwer war. Ich packte es aber erst zuhause aus. Dort sah ich, dass es nur das Zubehör war, dass man mir zurückgeschickt hatte, da es für die Überprüfung nicht notwendig ist. Ich hatte dann noch meinen Um Um Zustand. Dienstag, 11.7.2023. Heute Nacht war ich ab 3.30 Uhr wach gewesen und hatte wenig geschlafen. Um 8.15 Uhr machte ich mich mit dem Hänger auf zur Norma - Papa hatte mir gestern geschrieben, dass es einen Köder für Silberfischchen gebe. Und nachher Lidl, wo ich vier Packen Cola light und Limo kaufte. Es war heute sehr heiß und sonnig. Ich machte mich um 10.45 Uhr auf Richtung Uni. Dann bin ich nach Spardorf und anschließend in den Schlossgarten gefahren. Insgesamt war ich so 1,5 Stunden unterwegs. Zuhause telefonierte ich um halb eins mit Mama, die mich nochmal herzlich einlud zum Kaffeetrinken mit Helga Huber. Um 15 Uhr. Um 13.30 Uhr überlegte ich kurzzeitig heimzufahren. Ich entschied mich dann aber dagegen, ruhte mich etwas aus, schaute CNN und fuhr dann noch nach Tennenlohe. Mama sagte mir am Telefon noch, dass Helga Huber nicht um 15 Uhr, sondern um 16 Uhr kommen würde, weil irgendwas mit dem Geldbeutel sei, den sie gestern gekauft hatten. Mittwoch, 12.7.2023. Heute schon um 6 Uhr aufgestanden. Gestern hatte ich noch den Silberfischchenköder ausgelegt. Mir wurde per Mail angekündigt, dass heute das Paket mit meinem Drucker zugestellt werden solle. Ich war dann auf der Arbeit. Marianne war da, Shorty nicht und Robert ist ja im Urlaub. Die Arbeit verlief gut, es wurde dann ab 11 Uhr gegrillt, um 11.30 Uhr gab es Essen. Ich aß zwei Bratwürste und ein halbes Steak. Am Mittag wurde dann der Drucker geliefert, der aber nicht funktioniert. Das W-Lan verbindet nicht. Gegen 16 Uhr war ich dann im Schlossgarten, aß ein Eis aus der Norma und machte eine Stunde Spanisch. Donnerstag, 13.7.2023. Heute um 6.45 Uhr aufgestanden. Dann gegen 10 Uhr los ins Röthelheimbad. Dort dann um 10.33 Uhr reingegangen (Stand auf der Karte) und gegen zehn vor eins gegangen. Also so zweieinhalb Stunden. Dort war ich zweimal im Wasser und las 50 Seiten im Amos Oz. Währenddessen sonnte ich mich. Heute war es nicht allzu heiß. Dann bin ich nochmal gegen 15 Uhr losgefahren zur Uni, nach Spardorf, wo ich im Lidl einkaufte und zum Schlossgarten. Vom Schlossgarten nach Hause bekam ich einen Um um Zustand. Jetzt ist es zehn vor fünf. Freitag, 14.7.2023. Heute normal aufgestanden. Dann kurz vor der Arbeit einen Zustand gehabt und dort angerufen und zunächst niemanden erreicht. Dann erreichte ich Martina. Anschließend fuhr ich um 11.34 Uhr mit dem Bus nach Hause. Als ich ankam, war Papa gerade im Gehen begriffen. Ich briet die 4 Nackensteaks, die zwei Tage überfällig waren und aß mit Mama. Danach redete ich mit ihr über eine Nutte. Sie riet mir davon ab, sagte aber, passieren würde mir da nichts und vermutlich habe Heinrich etwas dagegen, wenn mich das "kicken" würde. Ich sagte, so wie mein Leben derzeit laufe, sei mir das "zu wenig". Sie meinte noch, dass Heinrich doch gar nicht mehr relevant sei. Dann kam Papa irgendwann zurück und sagte, er habe ein Angebot für mich, wir könnten den Grünabfall wegbringen und anschließend meinen Drucker in Erlangen in Betrieb nehmen. Also fuhren wir mit dem Auto nach Großgründlach und dann in meine Wohnung. Wir schafften es aber nicht. Ein paar Fortschritte machten wir aber letztendlich schafften wir es nicht. Wir nahmen den Drucker mit nach Hause und Willi auch. Zuhause trank ich noch zwei Bier. Ich redete mit Mama über eine Nutte und sie meinte irgendwann, dann "probiers aus". Ich bekam irgendwann einen Ausraster, wo ich mir die ganze Zeit mit der flachen Hand ins Gesicht schlug. Also fuhr Mama mich mit Willi zurück. Auf der Rückfahrt meinte Mama, dass ich von ihnen zu viel erwarte. Dass sie mir keine Freundin bringen könnten. Sie meinte, das müsse ich selbstständig zustande bringen. Eine Freundin zu finden - das könnte für mich ein Ziel in meinem Leben sein. Bezüglich Selbstständigkeit waren wir uns einig darüber, dass es gut war, den Psychologen abzusagen, da ich erkannt habe, dass das nichts bringe. Samstag, 16.7.2023. Heute morgen war ich im Lidl einkaufen. Es sollte ein sehr heißer Tag werden - bis zu 38 Grad. Am Mittag grillte ich dann das Fleisch, das ich von zuhause mitgenommen hatte. Ich hatte im Lidl noch Bier gekauft, von dem ich ungefähr die Hälfte trank. Am Nachmittag war ich noch in Tennenlohe einkaufen, wo ich noch Bier kaufte. Sonntag, 17.7.2023. Heute morgen trank ich das restliche Bier. Papa hatte mir geschrieben, dass mit dem Trinkwasser in Bruck etwas nicht in Ordnung sei und man das Wasser abkochen solle. Er wollte sich mit mir im Mengin treffen, was ich aber absagte. Mama war bei Hannah, die heute Nacht Brechdurchfall hatte. Gegen 13 Uhr fuhr ich zum Puppenhaus nach Tennenlohe. Ich wollte dort eine Nutte nehmen. Ich hatte 150 Euro eingesteckt und zwei Kondome. Als ich dort ankam, kam ich sofort dran. Für 20 Minuten kostete es 50 Euro. Die Nutte hieß Michaela. Das erste mal Sex nach ca. 15 Jahren! Ich sagte, dass es mir gut gefallen habe. Die "Hausdame" begleitete mich hinaus. Auf dem Rückweg bekam ich meinen Um um Zustand. Zuhause angekommen rief ich sofort Mama an und berichtete ihr. Ich habe mir nichts eingefangen, versicherte sie mir, da ich ein Kondom benutzt habe. Mir war dann weiter komisch und ich telefonierte noch ein paar mal mit Mama. Außerdem kochte ich noch Wasser ab. Jetzt ist es 18.30 Uhr und mir geht es seit ca. 1,5 Stunden wieder gut. Ich habe noch eine Busverbindung zu Ibu morgen rausgesucht. Montag, 17.7.2023. Heute morgen um 6 Uhr aufgestanden. Dann entschieden heute arbeiten zu gehen. Jedoch bekam ich gegen halb neun einen Zustand. Und rief auf Arbeit an (Shorty war da) und nahm mir für heute Urlaub. Als ich Mama anrief, um ihr das zu sagen, sagte sie: "Warum?!" Heute habe ich um 15 Uhr noch einen Termin bei dem Friseur Ibu. Um 11 Uhr oder so fuhr ich zum Copy Shop und druckte die Versandetiketten aus für den Drucker und den MP3-Player. Gerade telefonierte ich mit Mama: "Glaubst du, dass das gestern gut war, um eine Freundin zu bekommen?" Mama: "Ja auf jeden Fall. Ein Hindernis überwunden." Gegen Mittag war ich dann im Getränkemarkt und gab die beiden Retouren auf. Um 14 Uhr ging ich los zum Friseur Ibu, bei dem ich Termin um 15 Uhr hatte und fuhr nach Tennenlohe zum 20er. Vorher gab ich im Edeka Flaschen zurück und kaufte Filter. Bei Ibu war ich der einzige Kunde und kam sofort dran. Der Haarschnitt dauerte 15-20 Minuten und kostete 25,50 Euro. Ich redete mit ihm über meine Mutter, Urlaub usw.. Um ca. 16 Uhr war ich dann wieder zuhause. Ich las dann noch 50 Seiten im Amos Oz. Dienstag, 18.7.2023. Heute morgen um 6.15 Uhr aufgestanden. Dann zur Arbeit gegangen, auf dem Weg dorthin kurz um um, trotzdem ging ich hin. Wir hatten heute nur wenig Arbeit. Marianne war da, Shorty nicht. Um 12 Uhr erreichte ich Mama zunächst nicht, erst kurz vor eins, sie war bei der Physio. Bei ebay hatte ich heute den Irving verkauft: 18,50 Euro. Ich ging dann am Nachmittag noch mit meinem Hänger Cola light einkaufen im Aldi und las anschließend 50 Seiten im Amos Oz. Später telefonierte ich noch mit Mama, der ich von meinen Karlsruhe-Plänen erzählte. Sie meinte dazu, dass ich dann aber nicht "ins Puff" gehe. Ich erzählte ihr noch, dass ich den Kaufpreis für den Drucker zurück bekäme. Mittwoch, 19.7.2023. Heute das zweite Mal Caritec in Folge. Es war wie gestern. Nur Petra saß bei mir, war heute aber harmlos. Anne war da, um zu kochen. Nach der Arbeit ging ich in den dm, Haarwachs kaufen, danach in die Poststelle, um den Irving als Päckchen loszuschicken und danach noch in den Aldi. Am Nachmittag telefonierte ich ein paarmal mit Mama, die heute selbst Durchfall hatte. Es ist nicht sicher, ob sie morgen nach Weiden fahren. Ich fragte sie, ob ich als Sozialhilfeempfänger Familie haben könnte, worauf sie antwortete, schwierig aber nicht unmöglich. Ich sagte ihr, dass ich das mit der Nutte vermutlich nie wieder machen werde. Donnerstag, 20.7.2023. Heute war ich am morgen in Tennenlohe. Um 11 Uhr machte ich mich auf zur Uni, wo heute sehr wenig los war. Um eins oder so fuhr ich in den Schlossgarten, wo ebenfalls wenig los war. Auf dem Weg war ich in der Norma und kaufte mir u.a. ein Eis. Im Schlossgarten saß kurz bevor ich ging auf der letzten Bank ein hübsches Mädchen, das aber nicht so sympathisch war. Mama - heute in Weiden - meinte, dass es wichtig sei, dass sie sympathisch sei beim Ansprechen. Am Abend überlegte ich noch, in den Film "Oppenheimer" zu gehen, entschied mich dann aber dagegen. Freitag, 21.7.2023. Nachdem ich gestern Bier getrunken hatte, wachte ich heute vielleicht etwas unfit auf, aber eigentlich ging es mir gut. Ich fuhr dann zur Arbeit und auf dem Weg dorthin bekam ich meinen Um Um Zustand. Als Aufseher waren heute nur Elena und Andreas aus dem Treff da. Als Elena mich sah, sagte sie, sie würde mich heute krank schreiben und ich könne heimgehen. Das tat ich dann auch. Zuhause wurde es recht schnell besser. Ich beschloss dann gegen 12 Uhr, nachdem ich mit Mama telefoniert hatte, mit dem 290er nach Hause zu fahren. Der Bus ging um 13.12 Uhr. Im Bus waren ziemlich viele Schüler, sodass ich in Tennenlohe ausstieg, um den 20er zu nehmen. In Tennenlohe bekam ich einen ziemlich starken Zustand, sodass ich erstmal überlegte, wieder in meine Wohnung zu laufen. Ich rief Mama an und vereinbarte mit ihr, dass sie mich von der Haltestelle Kirche abholen solle. Es kam dann Papa. Im Auto und auch dann noch zuhause hatte ich noch ziemlich lang einen starken Zustand. Gegen 17 Uhr wurde es dann besser und jetzt geht es mir ganz gut. Samstag, 22.7.2023. Heute morgen bin ich nach Erlangen gefahren und fütterte dort Willi. Gegen 12 Uhr kam ein Päckchen vom Kosmos Verlag. Ich blieb noch etwas so bis 13 Uhr und fuhr anschließend wieder nach Nürnberg. Dort redete ich mit Mama über eine Freundin. Sie meint, ich könne tatsächlich eine haben. Gerade mit Mama über das Ansprechen von Frauen geredet. Sie meint, dass das viele drüber reden die Spontanität beeinträchtigt. Sie meinte, dass Dirk Pätz aus der Uniklinik eine 50-50 Chance gehabt habe beim Ansprechen. Zur Nutte meinte sie, dass das wohl "ein Hindernis" war, das ich auf dem Weg zu einer Freundin aus dem Weg räumen musste. Sonntag, 23.7.2023. Gestern Abend war noch Garagenfest, zu dem dann auch Hannah und Jochen kamen. Um 22 Uhr stand ich nochmal auf, aß noch Kartoffelsalat und sagte Mama, dass ich irgendwie keinen Bock mehr habe, was Mama nicht verstand. In der Nacht dann ganz gut geschlafen und um 7 Uhr aufgestanden. Ich redete noch mit Mama, die zu mir meinte, um eine Freundin zu finden, wäre es ganz gut, erst Leute kennenzulernen, worauf ich sagte, ich will gar keine Freundin, ich will Abenteuer. Gegen 16.17 Uhr machte ich mich auf dem Weg zum Bus. Papa hatte mir angeboten, mich zu fahren, was ich aber ausschlug. Montag, 24.7.2023. Heute morgen um 6.20 Uhr aufgestanden und dann zur Arbeit gegangen. Christian und Petra waren da. Die Arbeit ging gut bis ca. 11 Uhr - da wurde mir schlecht und ich hatte den Um um-Zustand. Ich bat um eine Pause. Draußen war dann reges Treiben beim Arzt. Ein Mann telefonierte. Ich rief Mama an, die sagte, ich solle einfach sitzen bleiben. Ich hielt dann durch bis 12 Uhr. Zuhause erreichte ich Mama zunächst nicht. Ich schrieb ihr von einem neuen Zwangsgedanken: "Ich wollte schon vor den Zug springen, das darf ich keinem erzählen". Mama meinte, dass ich das nicht machen werde und dass dann die Hölle los sei. Bezüglich der vielen Eindrücke, die ich auf der Arbeit hatte, riet sie mir, doch eine Verhaltenstherapie zu machen. Auf Nachfrage sagte sie, dass ich mich damit in jedem Fall weniger angreifbar mache. Ich überlegte kurz und fragte sie, ob ich meinem Therapeuten schreiben solle, was sie bejahte, aber sie sagte, ich müsse unter Umständen damit rechnen, dass es mit einer Antwort länger dauere, da gerade Urlaubszeit sei. Also schrieb ich ihm. Ich hatte dann noch am Nachmittag einen relativ starken Zustand. Dienstag, 25.7.2023. Heute morgen um 6 Uhr aufgestanden. Moma geschaut. Dann um kurz nach 8 Uhr zum Aldi gefahren und u.a. Cola eingekauft. 4 Packen mit dem Hänger. Dann zuhause ein paar Hausarbeiten gemacht. Und Belege in die Tabelle eingetippt. Im Juni habe ich 400 Euro ausgegeben. Gerade (12 Uhr) mit Mama telefoniert. Sie hält das mit dem Vor-den-Zugspringen für nichts anderes als das mit dem Fenster, also harmlos. Sie meinte, dass man nicht so viel davon reden solle, damit sich das nicht festsetzt. Generell meint sie, manche Sachen könne man einmal sagen und dann sei es auch gut. Jetzt ist es 18.30 Uhr und Mama war gerade da, um mir Lotte zu bringen. Ich fragte sie, was schlimmer sei: Alkohol trinken oder 1-2 Tage nichts zu essen. Sie meinte ganz klar Alkohol. Sie erzählte von Hannah, die heute Husten hatte und von Renata, die eventuell bei mir jetzt doch putzen will. Mittwoch, 26.7.2023. Heute morgen um kurz nach 6 Uhr aufgestanden. Zur Arbeit gefahren. Auf dem Weg dorthin bekam ich meinen Um um Zustand. Ich entschuldigte mich bei Marianne, die sagte, wenn mir übel sei, könne ich freilich nach Hause. Mama wusste am Telefon schon Bescheid, als ich mit ihr sprach. Sie war gerade auf der Fahrt nach Berlin. Jetzt ist es 16.30 Uhr und ich habe ab 12 Uhr im Wesentlichen den Amos Oz gelesen. Heute war der dritte Regentag in Folge. Also war ich nicht mehr draußen. Mama meinte am Morgen, ob ich morgen zur Arbeit gehen solle, solle ich morgen früh entscheiden. Donnerstag, 27.7.2023. Heute nicht zur Arbeit gegangen. Gegen 11 Uhr in die Stadt gefahren (bei dem dritten Tag Regenwetter in Folge) und in der Stadtbücherei Mamas Buch zurückgegeben. Noch kurz durch den Schlossgarten gelaufen. Dann 100 Seiten in Amos Oz "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" gelesen. Um 17.30 Uhr war ich nochmal im Aldi einkaufen. Insgesamt ein sehr ruhiger Tag. Freitag, 28.7.2023. Heute schon um 6 Uhr aufgestanden. Arbeit war in Ordnung. Illie war wieder da. Als Betreuer waren Anne und später Shorty da. Danach ging ich in die Norma einkaufen. Schokolade für Mama. Dann las ich 60 Seiten im Amos Oz. Um 16 Uhr telefonierte ich mit Mama, die gerade im überfüllten Zug von Berlin nach Nürnberg war. Morgen kommen Tobias Lehnert und seine Geschwister in Nürnberg vorbei, weshalb sie Lotte erst später holen kann. Samstag, 29.7.2023. Heute um 7 Uhr aufgestanden. Dann Fernsehen geguckt. Und mit Mama telefoniert. Um halb eins kommen die Lehnert-Kinder und Hannah vorbei. Um 12 Uhr machte ich mir die Hähnchenbrust-Packung. Mama wollte Lotte und eventuell mich abholen, wenn das Treffen zuhause vorbei ist. Sie prognostizierte 15 Uhr. 15 Uhr ging vorbei und ich hörte und hörte nichts von Mama. Dann rief sie an, es würde noch eine Stunde dauern. Eine Stunde später rief sie an und sagte, die Lehnerts wären jetzt weg, aber Papa sei mit Jochen nach Fürth gefahren, um einen Babysitz zu holen. Das würde nochmal eine Stunde dauern. Um halb sechs würde sie ich melden und um 18 Uhr bei mir sein. Letztendlich kam dann Papa, um Lotte zu holen. Sonntag, 30.7.2023. Heute um 6.15 Uhr aufgestanden. Gegen halb zehn mit Mama telefoniert. Sie würde durchaus nach Karlsruhe fahren, wenn es mir dort immer so gefallen habe. Das Jahr habe 365 Tage und ich sei lang genug in Erlangen. Jetzt ist es 18 Uhr. Ich war vorhin im Schlossgarten und am Altstädter Kirchplatz. Am Nachmittag versuchte ich Mama zu erreichen, die mit den Eltern vom Jochen bei einem Spanier in Wetzendorf Mittagessen war - es ging um die Taufe von Jana. Ich werde kein Pate, sondern Sarah aus Dresden. Mama meinte, dass es kein Problem sei, nur kurz irgendwo zu sein, wie ich am Altstädter Kirchplatz, und dann wieder zu gehen. Je nach Lust und Laune könnte ich das machen. Sie meinte, dass es mir im Moment doch sehr gut gehe und ich das mit einer Freundin noch für mich herausfinden müsse. Sie meint, dass Hannah mit dem Baby sehr gestresst wirke. Sie würde mir von einer Nutte abraten, da das nur vom eigentlichen Problem, einer Freundin, ablenke. An meinem Problem mit dem Selbstbewusstsein könne ich ja arbeiten. Montag, 31.7.2023. Heute morgen nach den zwei Bier gestern Abend recht unfit aufgewacht, doch mich entschieden, zur Arbeit zu gehen. Kurz bevor ich dort eintraf, bekam ich meinen Um um Zustand. Auf dem Parkplatz kam mir Marianne entgegen, die aber wegfuhr. Außerdem waren Andreas und Shorty da. Ich entschuldigte mich bei Shorty und sagte, ich würde morgen kommen. Zuhause angekommen rief ich Mama an. Ich erzählte ihr auch, dass ich gestern Bier getrunken habe, dass es vielleicht daran liege. Dem stimmte sie zu und sagte, das sei jetzt öfter vorgekommen. Sie schlug mir vor, einen Monat kein Bier zu trinken. Jetzt ist es 13.30 Uhr und ich fahre gleich nach Hause, um Papa beim Wohnzimmerausräumen zu helfen, da der Anstreicher morgen kommt. Auf dem Weg nach Hause bekam ich einen heftigen Um um Zustand, der diesmal sehr lange anhielt, sodass ich Papa quasi gar nicht helfen konnte. Von 15 Uhr bis 18 Uhr oder so. Als Mama dann kam, wurde es auch nicht besser und ich legte mich nicht ruhig hin, sondern stand immer wieder auf. Ich beschloss dann irgendwann, über Nacht da zu bleiben und erst morgen früh nach Erlangen zur Arbeit zu fahren. Dienstag, 1.8.2023. Heute um 6 Uhr zuhause aufgestanden und normal Cola light getrunken. Die Anstreicher kamen schon um 7 Uhr. Um 7.48 Uhr fuhr meine Straßenbahn. Als ich auf den 290er wartete, stand ein relativ hübsches Mädchen vor mir. Ich fragte sie, ob sie sich hinsetzen wolle und sie setzte sich neben mich. Dann kam der Bus und ich stieg ohne eine Anmache ein. Um 8.30 Uhr hielt der Bus längere Zeit an der Lilienthalstr. und ich entschied mich auszusteigen, um mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Die Arbeit war heute dann OK. Nach der Arbeit ging ich in den Aldi. Ich telefonierte mit Mama, die meinem gestrigen Zustand als "besorgniserregend" bezeichnete und mich fragte, ob ich wüsste, was die Ursache sei. Ich sagte, ich wisse es nicht, vielleicht die Luft. Sie kam auf den Gedanken, da es drunter und drüber gegangen sei zu Hause. Ich fuhr dann gegen 16.15 Uhr mit Hänger in den Lidl, um Cola zu kaufen. Gegen 17 Uhr kam ich zurück. Ich telefonierte dann nochmal mit Mama und las von Heinrich Böll "Ansichten eines Clowns" heute 50 Seiten. Mittwoch, 2.8.2023. Heute morgen um 6 Uhr aufgestanden und Moma geschaut. Dann zur Arbeit gegangen. Ich saß bei Illie im kleinen Raum. Um 11.30 Uhr gab es Essen, Spaghetti Bolognese. Beim Aufschreiben sagte Marianne zu mir: "Aber du nimmst jetzt nicht noch weiter ab, oder?" Worauf ich antwortete, nein, so wie es jetzt sei, bleibe es. Zuhause erreichte ich Mama zwei Stunden nicht. Als ich sie erreichte, hatte sie sich ihr Knie verdreht. Ich erzählte ihr von der Arbeit und von Marianne. Mama meinte, dass mir Marianne da nichts reinzureden habe. Sie sei nicht meine Erziehungsberechtigte oder mein Arzt. Mama findet es viel wichtiger, dass ich kein Bier trinke. Sie sei sich mit den Zuständen nämlich nicht sicher, ob die von da kämen. Ich stellte fest, dass Biertrinken kein Freizeitvergnügen sei, sondern "Mist". Ich war dann noch im Aldi, eine Käsebreze, Franzbrötchen und Kaffee kaufen, wo ich Sonja traf. Donnerstag, 3.8.2023. Heute morgen erst um 7 Uhr aufgestanden. Kurz nach 9 Uhr war ich dann im Copy Shop, Versandetikett für den Drucker, der vergangene Tage wieder defekt angekommen war, auszudrucken. Zuhause angekommen, packte ich alles und fuhr mit Hänger zum Getränkemarkt und gab den Drucker dort auf. Ich kaufte noch im Aldi Cola light. Um 12 Uhr schaute ich Fußball WM der Frauen, das Deutschlandspiel gegen Südkorea. Ergebnis 1:1, was dazu führte, dass Deutschland ausschied. Jetzt ist es knapp 17 Uhr und ich habe gerade mit Mama telefoniert. Sie sagt, sie glaube, dass mir auch mit Alkohol nichts passiert, aber das Risiko wäre größer und man könne Heinrich dann eventuell nichts nachweisen, wenn man denke, der war ja eh besoffen. Ein Unfall zum Beispiel. Freitag, 4.8.2023. Heute morgen bekam ich um ca. 8 Uhr einen Um um Zustand, sodass ich mich auf Arbeit bei Robert entschuldigte. Als ich mit Mama telefonierte, sagte sie, sie könne mich um die Mittagszeit mit Willi abholen. Letztlich holte mich Papa um 10 Uhr ab. Ich merkte zuhause, dass ich meine Tabletten vergessen hatte, und fuhr nochmal mit dem 290er nach Erlangen und wieder nach Nürnberg. Mama meinte heute, dass das Kein-Alkohol-Trinken über allem stehe. Es sei auch wichtiger, als am Wochenende nach Hause zu kommen. Dass ich irgendwann total isoliert sei, halte sie für unwahrscheinlich. Was neu ist, ist dass sie sagt, dass es KEINE PSYCHOSE sei, wenn ich Angst vor einem Tod habe, der in Verbindung mit Alkoholmissbrauch sei. Das sei real, meinte sie. Sie sagte, dass wenn mir mit Alkohol etwas zustoße, dass man das dann eben mit Alkohol in Verbindung brächte und ihr Handlungsspielraum das dann aufzuklären sehr begrenzt sei. Samstag, 5.8.2023. Heute Nacht schlecht geschlafen. Bis 3 Uhr wach gewesen und um 7 Uhr aufgewacht. Ich war dann noch im Aldi Frühstück einkaufen. Mama fragte mich, wenn ich am Wochenende so viel esse, ob ich dann unter der Woche nichts esse, was ich bejahte. Und schon bekam ich einen Um um Zustand und schlug mir mit der flachen Hand kurz ins Gesicht. Jetzt ist es 15 Uhr. Ich war ab 12 Uhr mit Papa beim Türken am Plärrer Obst kaufen. Auf dem Weg zur Haltestelle sagte ich Papa, dass sich die Stärke eines Menschen dann herausstelle, "wenn es drauf ankommt". An der Haltestelle trafen wir Ingrid, Renate und die Hierls. Am Plärrer gingen wir dann noch in den Tedi und kauften eine Strandnixen-Figur für Mama. Danach fuhren wir mit der Straßenbahn zurück und gingen noch in den Aldi einkaufen, wo ich Frau Achatz begegnete, die mir sagte, dass ich so gut ausschaue mit dem Abnehmen. Sie fragte mich, wieviel ich abgenommen habe und ich sagte zwanzig Kilo bestimmt. Als wir aus dem Aldi kamen, sagte ich zu Papa, dass ich das Gefühl habe, bei der ganzen Sache habe ich das Gefühl, dass es sich um eine "ernste Angelegenheit" handele und fragte Papa nach seiner Meinung. Er sagte: Ach was, hier bis du in Sicherheit. Zuhause begrüßte ich Mama und legte mich anschließend hin, da ich heute Nacht ja so wenig geschlafen habe. Jetzt ist es 18.40 Uhr und Hannah war gerade mit Jochen und Baby zum Waffelessen da. Sie hustete die ganze Zeit. Ich setzte mich kurz dazu und aß zwei Waffeln. Später meinte Mama, ich habe meine Sache gut gemacht. Heinrich Polke ist eine Missgeburt, die keine Eier hat. Sonntag, 6.8.2023. Heute um 5.15 Uhr aufgewacht, dann Musik gehört und um 6 Uhr aufgestanden. Vorhin habe ich Mama gesagt, dass ich wieder an den Wochenenden heimkommen will. Da wäre ich nicht so allein und könne mich auch jederzeit zurückziehen. Jetzt ist es knapp 13 Uhr. Hatte gerade ein klärendes Gespräch mit meiner Mutter. Sie hat mich wieder "auf Linie" gebracht. Mir werde nichts passieren. Auch wenn ich Alkohol trinke. Alles nur ein Spiel. Ich das Spielzeug. Ich sagte, dass ich keine Lust mehr darauf habe, ein Spielzeug sein. Die Verwirrung habe in der letzten Zeit stark zugenommen, sagte ich. Jetzt ist es 18.30 Uhr und Papa hat mich vorhin heimgefahren. Montag, 7.8.2023. Heute Nacht schlecht geschlafen, bis 1.30 Uhr wach gewesen. Um 6 Uhr aufgestanden. Dann Arbeit, die heute sehr gut lief, fast nicht zu tun. Weil so wenig Arbeit ist im Moment sollen wir uns nächsten Montag Urlaub nehmen. Dann hatte ich noch um 14.15 Uhr Termin im Uniklinikum. Erst Spritze, dann Termin. Ich hatte drei Punkte notiert. Die Zustände, Alkohol und Verhaltenstherapie. Zu den Zuständen meinte er, ich solle das im Wesentlichen so machen wie bisher. Er schrieb mir Tavor auf. Zum Alkohol meinte er, dass es besser sei, nichts zu trinken. Ein, zwei Bier am Wochenende seien in Ordnung. Zur Verhaltenstherapie gab er mir die bisher schon bekannten Anlaufstellen. Als ich die Klinik verließ, wurde mir schlecht. Ich erreichte Mama dann bis jetzt (17.45 Uhr) nicht. Um 18.15 erreichte ich sie schließlich. Dienstag, 8.8.2023. Heute Nacht viel besser geschlafen aber ab 3 Uhr etwas wachgewesen. Dann heute morgen in den Lidl gefahren um Cola zu kaufen. Ab 12.30 Uhr kann ich in der Falken Apotheke die Medikamente abholen. Gerade schaue ich Fußball WM der Frauen: Kolumbien gegen Jamaika. Mittwoch, 9.8.2023. Heute morgen um 5.50 Uhr aufgestanden und Griesbrei gekocht. Dann habe ich gegen 8 Uhr eine Um um Episode bekommen, sodass ich am Zweifeln war, ob ich in die Arbeit gehen könne. Ich erreichte Mama um 8.40 Uhr, die erst nicht wusste, was sie mir raten wollte, jedoch sagte sie, ich solle doch evtl. später gehen. Das wollte ich wiederum nicht und sagte, ich gehe jetzt. Was sich als Glücksgriff erwies, denn die Arbeit war heute wieder sehr einfach, ich musste kontrollieren. Mir gegenüber saß Matthias, den ich fragte, ob er eine Freundin habe. Er sagte: Nein, es gebe da eine, die er mag, aber zusammen seien sie nicht. Dann gab es noch Essen (Hähnchenkeule) und nach der Arbeit erreichte ich Mama, die das ganze "Prima" fand. Am Abend entschied ich mich dann spontan, in den Film "Oppenheimer" zu gehen. Ich schaute bei den Lammlichtspielen, da lief er um 20 Uhr und im CineStar, wo er um 19.25 Uhr lief. Weil ich dachte, dass ich das volle Sounderlebnis haben wolle und der Film etwas früher lief, entschied ich mich für das CineStar und buchte online mein Ticket. Der Film dauerte drei Stunden und hatte am Ende eine Länge. Trotzdem war er sehr gut. Um 23 Uhr war ich aus dem Kino draußen. Donnerstag, 10.8.2023. Heute morgen so um 7.30 Uhr aufgestanden, nachdem ich gestern bis 23.30 Uhr im Kino gewesen war. Etwas müde schaute ich Morgenmagazin und machte mich dann auf zur Uni und nach Spardorf. Im Lidl kaufte ich ein und fuhr anschließend wieder zurück. Dann Telefonat mit Mama, die im Zug nach Saarbrücken sitzt. So um 13.00 Uhr fuhr ich in den Schlossgarten und ging einmal durch. Auf der Rückfahrt bekam ich einen Zustand und ich nahm eine Tavor. Nach einer Minute war alles weg. Jetzt ist es knapp 18 Uhr. Gerade mit Mama telefoniert, die bei Dorothee in Saarbrücken angekommen ist. Sie würde an diesem Wochenende nicht nach Karlsruhe fahren, um das mit dem Alkohol in Erlangen auszutesten. Eventuell würde sie auch ins E-Werk gehen oder dann halt an meinem Urlaubsmontag irgendwohin wegfahren. Freitag, 11.8.2023. Heute morgen erst um 6.40 Uhr wachgeworden. Dann zur Arbeit gefahren. Nur Robert da. Arbeit war einfach. Etikettieren auf grüne Claas-Teile. Um ca. 13.20 Uhr Mama erreicht, die bei Dorothee ist. Dorothee wurde von irgendeinem Insekt gestochen. Sie schlug mir vor, doch heute ins Schwimmbad zu gehen. Nach dem Telefonat überlegte ich kurz, und beschloss dann tatsächlich, ins Röthelheimbad zu gehen. Ich kam gegen 14.15 Uhr dort an und ging gegen halb vier. Dort war relativ viel los. Ich las 40 Seiten in den Nibelungen. Als ich das Bad verließ, wurde mir schlecht und ich hatte das Um um. Zuhause angekommen, so gegen 16 Uhr, nahm ich meine Abendtablette und eine Tavor. Zunächst schien es so, dass die Tavor wieder alles besser mache, aber es dauerte dann doch länger. Jetzt (17.15 Uhr) geht es wieder. Samstag, 12.8.2023. Heute morgen um kurz vor 5 Uhr wachgewesen, Gummibärchen und Schokolade gegessen und danach wieder schlafen gegangen und um 6.40 Uhr aufgestanden. Um 8.14 Uhr bin ich mit dem Bus heimgefahren nach Nürnberg. Im Aldi kaufte ich einen Nassrasierer und After Shave. Jetzt ist es zwanzig vor zehn und Papa und ich warten auf Khaled. Jetzt ist es knapp 19 Uhr. Khaled war da und wir machten 2,5 Stunden Deutsch, wobei Papa die Regie hatte. Wir besprachen unter anderem ein Bild einer Alltagssituation und führten einen Dialog über ein Geburtstagsgeschenk. Danach aßen Papa und ich Kartoffeln mit Zaziki und Papa fuhr mich mit Lotte, die ja sonst wenn Papa und Mama nicht da sind, mehrere Tage allein wäre, heim. Zuhause machte ich mir Gorgonzola Spinat Nudeln. Am Nachmittag gegen 15 Uhr fuhr ich noch in den Schlossgarten. Dort schaute mich ein hübsches tätowiertes Mädchen herausfordernd an, während es auf einer Bank mit eine Freundin redete. Ich ging zunächst weiter, aß mein Eis, das ich in der Norma gekauft hatte. Dann überlegte ich, die Chance beim Schopfe zu packen und das Mädchen anzusprechen. Gerade als ich in Sichtweite kam, packten die beiden Mädchen ihre Sachen und brachen auf. Also ließ ich es bleiben. Dann fuhr ich zurück und es fing an zu regnen. Ich wurde richtig naß. Dann telefonierte ich mit Mama. Sie sagte, ich solle es zunächst mit dem Alkohol einen Monat ausprobieren. Auf meine Nachfrage meinte sie, gar nichts mehr zu trinken sei natürlich das Beste. Sonntag, 13.8.2023. Heute bis 7.30 Uhr geschlafen. Mit Mama telefoniert, der ich von meinem "Erlebnis" gestern im Schlossgarten erzählte. Sie war sehr erfreut und sagte, schade, dass die beiden Mädchen gegangen wären. Sie schlug vor, heute doch nochmal in den Schlossgarten zu fahren. Ich könnte auch im Mengin einen Kaffee trinken. Gegen 11 Uhr machte ich das und fuhr in Schlossgarten und trank anschließend im Mengin einen Kaffee. Der Schloga war leer, da das Wetter bewölkt war. Ich schickte Mama ein Foto, die gerade auf dem Weg von Saarbrücken nach Landstuhl war. Am Nachmittag las ich noch 80 Seiten in den Nibelungen. Und ich fuhr noch in die Uni. Morgen will ich nach Würzburg fahren und habe mir vorhin einen Zug rausgesucht. Jetzt ist es 17.30 Uhr und ich will noch nach Tennenlohe fahren. Montag, 14.8.2023. Heute morgen um 6 Uhr aufgestanden. Für Würzburg war für den Vormittag Regen vorhergesagt, deswegen war ich kurz am Zweifeln, ob ich hinfahren soll. Ich fuhr letztendlich dann wirklich nicht. Ich kaufte 30 Filterpackungen im Lottoladen. Und ich bekam meinen Zustand. Ich beschwerte mich bei Mama über den "Scheißtag" der durch den erzwungenen Urlaubstag entstanden sei. Ich fuhr dann bei strahlendem Sonnenschein zur Uni. Und später kaufte ich noch Zimt im Rewe und fuhr in den Schlossgarten und im Botanischen Garten, wo ich auf dem Rückweg einen Zustand bekam, der aber nicht so lange anhielt. Um kurz nach 17 Uhr erreichte ich Mama, die gerade mit Traudel auf dem Weg zum Penny war. Ich erzählte ihr kurz, was ich heute gemacht hatte. Nach dem Telefonat wurde mir wieder schlecht. Dienstag, 15.8.2023. Heute morgen erst um kurz vor 7 Uhr aufgestanden. Moma geschaut und dann irgendwann beschlossen, diesmal in Spardorf Cola light zu kaufen. Mit Hänger. Hin brauchte ich ca. 30 Minuten, zurück 45 Minuten, insgesamt war ich 1,5 Stunden unterwegs. Ich dachte, der Berganstieg bei Spardorf könnte schwierig werden, aber im ersten Gang war das auch kein Problem. Zuhause schaute ich das Halbfinale der Frauen Spanien gegen Schweden. Ich erreichte Mama zunächst nicht. Als ich sie dann errreichte, fragte sie zweimal wie es bei dem Spiel stünde, worauf ich dann fragte, ob sie mich teste, ob ich mich noch konzentrieren könne. Weil ich ab und zu nichts esse und mich dann frage, wie es um meine Konzentration bestellt ist. Nein sagte Mama, und überhaupt wäre das auch wohl kein Problem, eher wenn es viel länger dauere. Ich war dann noch in der Stadtbibliothek, habe mir John Dos Pasos "Manhattan Transfer" ausgeliehen und bin durch den Schlossgarten gelaufen, wo diesmal kein hübsches Mädchen war. Zuhause las ich noch ca. 80 Seiten im Rocky Beach Crimes "Eiskalter Rausch". Mittwoch, 16.8.2023. Heute morgen um 6.15 Uhr aufgestanden. Zur Arbeit gegangen. Petra saß bei mir, mit der ich mich dann notgedrungen unterhalten habe. Um 11.45 Uhr gab es Essen: Kartoffeln mit Spinat und Spiegelei. Zuhause schaute ich das Frauen-WM-Halbfinale England gegen Australien, das England mit 3:1 gewann. Jetzt ist es 18 Uhr. Ich habe mit Mama telefoniert (Dahn), die sich heute mit Bernhard und Danka getroffen haben. Sie meinte, wenn Petra bei mir sitze, solle ich halt meine Ohren auf "Durchzug" stellen. Und ja, das ginge. Ich soll eventuell morgen arbeiten gehen, kommt drauf an wie ich mich fühle und wie das Wetter wird. Donnerstag, 17.8.2023. Heute morgen erst um 6.30 Uhr aufgestanden. So gegen 8 Uhr Um Um-Episode gehabt. Um zehn vor neun dann doch zur Arbeit aufgebrochen. Eigentlich sollte Julia heute da sein, sie war aber nicht da. Gegen 11.30 Uhr geschäftiges Treiben in der Caritec. Tilman hatte sich blicken lassen. Doch ich hielt bis 12 Uhr durch. Als ich zuhause ankam, begegnete mir mein Nachbar - auf dem Weg zur Tennenloher Kärwa. Als ich Mama erreichte - gerade auf dem Heimweg im Zug - kurz Um um, dann wurde es schnell besser. Ich war dann nur in der Uni. Freitag, 18.8.2023. Heute morgen um 6 Uhr aufgestanden und dann zur Arbeit. Robert war da. Ich saß bei Elena und unterhielt mich etwas mit ihr. Um 12 Uhr war dann Schluss und ich erreichte Mama gleich. Tim aus Hamburg kommt morgen. Mama meinte auf meine Fragen, dass der Druck, eine Freundin zu suchen, höher ist, wenn ich am Wochenende allein bleib. Alkohol wäre ein Ersatz für eine Freundin. Außerdem würde Alkohol mich angreifbar machen. Dass ich einen Entschluss durchsetzen kann, keinen Alkohol zu trinken, habe ich bewiesen, als ich mit dem Rauchen aufgehört habe. Jetzt ist es 17.30 Uhr und ich war vorhin in der Uni. Gerade im 17 Uhr Telefonat mit Mama meinte sie, dass ich soviel Flüssigkeit trinken könne, wie ich wolle. Es schade mir offensichtlich nicht. Das sei nicht so wichtig. Samstag, 19.8.2023. Heute morgen um 6.30 Uhr aufgestanden. Dann kurz nach acht mit dem Hänger los zum Lidl, wo ich Hackfleisch für Chili Con Carne kaufen wollte und Cola light. Es war sehr heiß heute und Mama schlug mir vor, ins Röthelheimbad zu gehen. Von 10.15 Uhr bis 12 Uhr war ich dann dort. Es war ziemlich viel los, ich las die ???-Graphic-Novel "und die rätselhaften Bilder" komplett durch. Zuhause hörte ich noch ein ???-Hörspiel zuende und machte mich dann auf in den Schlossgarten. Auf dem Weg dorthin sprach mich ein Rollerfahrer an, dass mein Ständer locker sei. Ich überlegte dann zusammen mit Mama, in den Fahrradladen, der noch offen hatte zu fahren und zu fragen, ob sie nicht schnell eine Schraube festziehen könnten. Dort meinte man, da drin sei eine Feder kaputt und dass ich entweder damit leben müsse, oder 30 Euro in einen neuen Ständer investieren müsste. Ich fuhr dann noch zur Uni, wo ich mich in die Sonne setzte und eine Dreiviertelstunde blieb. Tim aus Hamburg ist bis morgen in Nürnberg zu Gast. Sonntag, 20.8.2023. Heute um 6.15 Uhr aufgestanden. Dann um ca. 8.10 Uhr zum Röthelheimbad gefahren wo ich um 8.25 Uhr das Ticket löste und bis 10.35 Uhr blieb. Ich las das drei ??? Buch "Drehbuch der Täuschung" aus. Es wurde dann als ich ging ähnlich voll wie gestern. Zuhause erreichte ich Mama, kochte mir Chili con Carne und schaute das Frauen-WM-Finale Spanien gegen England. Ich fragte Mama, ob ich morgen arbeiten solle, weil ich mich am Dienstag eingetragen habe für die Staudengärtnerei. Ja, meinte Mama. Ich war dann ab 16 Uhr noch zwei Stunden in der Uni, sonnte mich und las drei ???. Auf dem Rückweg bekam ich einen Zustand, der aber nicht lang andauerte. Zuhause noch Käsetaler gemacht. An diesem Wochenende wieder keinen Alkohol getrunken. Montag, 21.8.2023. Heute um 6.30 Uhr aufgestanden. Dann zur Arbeit gegangen, die heute gut verlief. Danach noch im Aldi einkaufen gewesen, Eiweiß-Zeug. Anschließend mit Mama telefoniert, Tim ist heute morgen abgereist nach Dahn. Um ca. 13.30 Uhr in den Schlossgarten gefahren, wo heute wenig los war. Dann nochmal mit Mama telefoniert, sie sagt, Lesen sei wichtiger als Spanisch, weil das den Geist bilde. Dann war ich noch kurz an der Uni. Dienstag, 22.8.2023. Heute morgen um 6.15 Uhr aufgestanden und vor dem Ausflug (heute ab 9 Uhr) die ???-Rezensionen und neue Vorschaucover auf ???.de eingepflegt. Dann vor der Arbeit noch bei der Norma gewesen. Um 9.30 Uhr dann Abfahrt nach Effeltrich zur Staudengärtnerei Augustin. Mit dabei waren: Paulina, Marianne, Anette, Herbert, Thomas Hübner, Christian, Idin und meine Wenigkeit. Dort angekommen im Café Überraschung: Einer der Kellner war Herr Braun aus dem Haus Rafael. Als er an unseren Tisch kam fragte ich ihn überrascht: "Herr Braun, was machen Sie denn hier?!". Er sagte, ich habe ja ganz schön abgenommen und beantwortete meine Frage lapidar mit "arbeiten". Ich trank einen Cappucino und aß mein Frühstück: "Süß". Die anderen hatten "Vegetarisch". Wir saßen so 1,5 Stunden am Tisch und machten anschließend noch einen Rundgang durch die Gärtnerei. Dann fuhren wir heim und kamen so 12.10 Uhr zuhause an. Am Nachmittag, so um drei, erinnerte ich mich daran, dass ich ja den Fahrradladen anrufen wollte, gestern war Ruhetag gewesen dort. Ich erreichte niemanden und Mama meinte, ich solle doch gleich hinfahren und das machen lassen. Gesagt, getan. 25,99 Euro kostete der Ständer. Danach war ich noch im Schlossgarten. Mittwoch, 23.8.2023. Heute um kurz nach 6 Uhr aufgestanden. Moma geschaut. Ich entschuldigte mich auf Arbeit, da ich ja am Dienstag bereits dort gewesen war. Ich fuhr dann mit dem 290er nach Hause, da Papa noch eine Unterschrift für das Kindergeld brauchte. Zuhause bekam ich dann am Nachmittag meinen Zustand und schlug mir ins Gesicht. Ich rastete total aus. Dann war ich schon auf dem Weg zur Straßenbahn, kehrte dann aber doch um. Zuhause bekam ich wieder den Zustand worauf Mama sagte, sie würde mich jetzt wohl besser heimfahren. Ich wollte aber nicht und blieb zuhause. Ich fragte, ob das in Ordnung sei: Ja, war die Antwort. Ich blieb dann über Nacht zuhause. Donnerstag, 24.8.2023. Heute morgen ging ich in Aldi Frühstück einkaufen. Am späten Vormittag fuhr ich mit Mama und Papa mit der 37 Buslinie in die Stadt. Dort war ich mit Mama in der Stadtbibliothek, im Zeitungscafé und im Karstadt. Dann aßen wir noch ein Eis und fuhren gegen 14 Uhr mit dem Bus 37 zurück. Heute um 18 Uhr waren Mama und Papa zu Anita eingeladen, ich ließ mich in meine Wohnung fahren und habe mit Mama vereinbart, dass ich mir morgen von der Arbeit freinehme. Nach Anwar und Anita wollen meine Eltern mich mit Willi abholen. Um kurz nach 21 Uhr holten Mama und Papa mich dann ab. Freitag, 25.8.2023. Heute um kurz vor 7 Uhr aufgestanden. Kurz nach 8 Uhr in der Caritec angerufen und bei Robert einen Tag Urlaub genommen. Gegen Mittag im Aldi gewesen. Dann mit Mama darüber gesprochen, ob Rache an Heinrich sinnvoll wäre, worauf Mama - für mich überraschend - sagte, Rache sei nie gut. Ich hätte gedacht, dass Mama auf Rache viel gibt. Sie meint, was Sascha erzählt habe, sei für mich nicht von Bedeutung und dass ich zu intelligent sei, um aus dem Fenster zu springen. Jetzt ist es ca. halb vier und Mama will gleich mit mir zu Hannah fahren, ihren Schlüssel abholen, da sie jetzt für zwei Wochen nach Kroatien in den Urlaub fährt. Wir wollten dann um ca. halb vier zu Hannah fahren, da trafen wir Uwe Lang an der Garage. Er war in Plauderlaune. Er redete über die Knie, über eine Embolisation. Über Stefan sagte er, dass er einen Angestellten habe. Außerdem äußerte er sich darüber kritisch, dass die Leute sagen würden, er "und sein Zeuch". Christian heiratet eine neue Frau, die er übers Internet kennengelernt hat. Sie ist schon wieder schwanger. Wir redeten mit Uwe so eine Dreiviertelstunde, dann fuhren wir zu Hannah. Ich soll vielleicht einen Unfallvermeidungskurs mitmachen Das Baby war mittlerweile wieder wach und wir blieben dort so zwanzig Minuten. Danach fuhren Mama und ich nach Kalchreuth und waren dort nochmal im Lidl einkaufen. Samstag, 26.8.2023. Heute morgen gegen 7 Uhr wach geworden. Habe nachgedacht. Dann ist Mama wach geworden und ich habe wieder den Um um Zustand bekommen. Und mir ins Gesicht geschlagen. Mama sagte zu mir, ich solle mich hinlegen. Ich fragte sie, ob ich vielleicht besser in Erlangen sei und dass ich nicht mehr heimkommen will, wenn das so weiter geht. Mama stimmte mir da zu und sagte, sie würde das auch nicht wollen, wenn das immer so ist, wenn ich hier zuhause bin. Sie würde dann jetzt auch eine Zeit lang nicht mehr heimkommen. Mama fuhr mich dann zurück. Auf dem Rückweg fragte ich sie, wenn das so weitergehe mit meinen Zuständen könnte ich wieder in der Klinik landen. Mama sagte, das könne sein, sei aber nicht weiter schlimm, dann sehe ich den Kornhuber wieder. Jetzt ist es 13 Uhr und ich habe gerade mit meiner Mutter telefoniert. Mich interessierte, ob man meine Freunde mit Geld oder Druck dazu gebracht haben könnte, mich zu beeinflussen. Mama weigerte sich sehr beharrlich davor, eine der beiden Optionen anzunehmen. Ich hatte eine lange Diskussion mit ihr darüber, dass es nur diese zwei Optionen gebe. Rainer habe mich dazu beeinflusst, nach Karlsruhe zu gehen, was mir letztendlich später geschadet habe. Schließlich gelang es mir nach zähem Herumdiskutieren, sie dazu zu bringen, sie glaube, dass Druck das Einzige sei. Geld sei ein zu niedriges Motiv, das bei Leuten, die alles haben, nicht wirken würde. Wolfgang sei wirklich operiert worden. Ich würde für meine Freunde genauso viel bedeuten, wie sie mir. Auch Uwe Lang würde ich viel bedeuten. Sonntag, 27.8.2023. Heute in meiner Wohnung wachgeworden. Um 6.15 Uhr. Dann etwas ntv geschaut. Es regnet, wir wollten ja ursprünglich zum Poetenfest, mal schauen was daraus wird. Um 10 Uhr habe ich mit Mama telefoniert und ihr angekündigt, mein Handy wieder in den Keller zu legen. Ich würde nicht mit zum Poetenfest gehen. Es regnete. Etwas später überlegte ich, was ich an diesem Tag noch machen soll. Holte das Handy aus dem Keller und schrieb Mama. Dann ging ich zu Pickelmann. Um 12 Uhr telefonierte ich mit Mama. Ich fragte sie nach einer generellen Überlegung, ob man das Handy weglegen solle oder es bei sich haben. Mama meinte, es nicht bei sich zu haben, sei riskant. Ich sagte, der gesunde Menschenverstand sage mir, dass das Handy bei sich zu haben, vernünftiger ist. Mama will jetzt auch nicht zum Poetenfest. Mama versuchte dann mich nochmal zu erreichen, sie gehe jetzt doch um 13.45 Uhr zum Poetenfest in die Orangerie. Als ich die Nachricht gehört hatte, fuhr ich so los, dass ich zu dem Zeitpunkt da sein müsste. Dort angekommen Nachricht von Mama, dass sie und Papa sich verspäten würden. Also setzte ich mich, da die Orangerie voll war, etwas zur Hauptbühne. Als Mama dann kam, ging ich zur Orangerie und setzte mich mit Mama dann dorthin. Papa kam dann nachdem er einen Kaffee trinken war dazu. Dann fing es an zu regnen und wir gingen kurz in die Orangerie rein, wo wir Lis trafen. Papa und ich waren dann noch etwas draußen. Dann gingen Mama, Papa und ich bei einem Café nahe dem Mengin, das in Ferien ist, einen Kaffee trinken. Anschließend begleitete ich Mama und Papa zu ihrem Auto auf dem Parkplatz hinter dem Hauptbahnhof und fuhr von dort heim. Montag, 28.8.2023. Heute normal früh aufgestanden. Zur Arbeit gegangen. Marianne war nicht da, dafür Robert und Shorty. Zunächst fing die Arbeit etwas schwer an, wurde dann aber gut. Zuhause machte ich bis zwei Uhr Ruhe. Dann fuhr ich gegen halb drei zum Lidl Cola light kaufen. Anschließend las ich "Manhatten Transfer". Ich telefonierte mit Mama und besprach mit ihr, ob ich morgen nach Würzburg fahren solle: "Warum nicht?" Dienstag, 29.8.2023. Heute morgen bin ich um ca. 6.30 Uhr aufgestanden. Heute Regenwetter. Um kurz nach 9 Uhr machte ich mich mit dem 290er Bus auf zum Hauptbahnhof, um nach Würzburg zu fahren. Der Zug (durchgehend, 1,5 Stunden) hatte fünf Minuten Verspätung und war recht voll. In Würzburg angekommen suchte ich zunächst nach der Straßenbahnhaltestelle. Ich wollte zur Residenz fahren. Ich stieg am Rathaus aus, wie ich mir zuhause noch notiert hatte. Die App konnte ich nicht runterladen und die Homepage vom Verkehrsverbund war sehr unübersichtlich. Ich fand die Mainbrücke und ging drüber. Dann wurde mir schlecht. Ich telefonierte mehrmals mit Mama, die meinte ich könne auch wieder heimfahren. Ich solle mich für den Hauptbahnhof am Dom orientieren. Zu trinken hatte ich nur eine Cola dabei, Mama meinte ich könne mir ja noch eine kaufen, Würzburg sei groß und es gebe viele Einkaufsgelegenheiten. Ich fuhr mit der Straßenbahn zurück und ging dann noch in einen Dönerladen, kaufte Cola und kaufte nochmal in einem Edeka Cola. Am Hauptbahnhof kaufte ich einen Muffin. Dann ging ich zum Gleis. Der Zug (wieder durchgehend, 1,5 Stunden) sollte erst in anderthalb Stunden fahren. Auf dem Gleis in meinem Rücken stand ein Zug nach Bamberg. Den nahm ich, müsste halt dann in Bamberg umsteigen. Dieser Zug war recht leer. Der Anschlusszug in Bamberg hatte dann eine halbe Stunde Verspätung und war ziemlich voll. Ich musste stehen. In Erlangen nahm ich dann die 290 nach Hause. Dort wurde mir schnell besser. Um 17 Uhr telefonierte ich mit Mama, die heute um 19.45 Uhr einen Termin beim Orthopäden hat. Zu spät für mich, meinten sie und ich. Mama meinte, ich solle durchaus nochmal nach Würzburg fahren, wenn die Bedingungen besser seien (heute war Regenwetter). Oder zum Dechsendorfer Weiher. Ich und sie sagten, dass das heute ein Abenteuer war und dass sich das Ticket jetzt gelohnt habe. Mittwoch, 30.8.2023. Heute Nacht bis 2 Uhr geschlafen, dann nur noch schlecht eingeschlafen. Um 6.30 Uhr aufgestanden und ARD Morgenmagazin geschaut. Arbeit ließ sich heute etwas schwerer an. Ging dann aber. Gegen 11 Uhr, noch in meiner Pause, kam Tilman und fragte mich, ob ich morgen zu seinem Abschied da wäre. Ich sagte, Donnerstag sei nicht mein Caritec-Tag und dass ich keine Zeit habe. Dann gab es recht leckeres Essen: Seelachs und Pommes. Zuhause erreichte ich Mama bis jetzt (halb vier) nicht und ich war gerade im Aldi. Jetzt hat sie mir geschrieben, dass sie mit Eva um den Wöhrder See gewandert ist. Gerade (16 Uhr) mit Mama telefoniert, sie meinte zu meinem Zustand in Würzburg gestern, dass genauso was ein Abenteuer ausmache. Sie würde nur nicht mehr solche Ausflüge machen, wenn das drei mal auftreten würde. Zu meiner Reaktion auf Tilman sagte sie, klar könne ich das so machen, vor allem, wenn ich ihn nicht leiden kann. Ich habe dann noch die Spanische Zeitung und 50 Seiten im John Dos Pasos "Manhattan Transfer" gelesen. Donnerstag, 31.8.2023. Heute um 6.30 Uhr aufgestanden. Dann um kurz vor 9 Uhr mit dem Bus nach Dechsendorf gefahren. Der Bus vom Altstadtmarkt nach Dechsendorf war sehr leer. Um den Dechsendorfer Weiher gelaufen, was ca. eine Dreiviertelstunde gedauert hat und dann wieder mit dem Bus zurückgefahren. Am Martin Luther Platz in den 286er wieder eingestiegen. Zuhause machte ich eine kurze Siesta, bevor ich dann mit dem Rad bei relativ kühlem Wetter aufbrach in den Schlossgarten. Dort war nichts los. Mama kam dann um 16 Uhr, um mir Lotte zu bringen. Ich fragte sie, ob ich die Leute viel unterbreche mit "Hm" oder anders. Da meinte Mama, ihr sei da nichts aufgefallen. Wenn dann würde sie etwas sagen. Diesen Fakt fand ich für mich sehr interessant, beschäftigt mich das doch seit ca. einem Jahr. Ich fragte Mama noch nach meiner Vermutung: Und wenn, dann wäre es nicht schlimm, was Mama bejahte. Ich könne auch mal nach Ansbach fahren, das sei auch ein schönes Städtchen. Wir schauten noch nach dem Unterschied zwischen Atzelsberg und Adlitz, kamen jedoch zu keinem Ergebnis. Jetzt ist es 17 Uhr und Mama ist wieder weg. Freitag, 1.9.2023. Heute morgen stand ich um kurz nach 6 Uhr auf. Gegen 7.30 Uhr bekam ich eine Um Um Episode, die immer wieder kam. Ich telefonierte mit Mama und sagte, ich könne so nicht arbeiten und entschuldigte mich dann bei Robert. Ich erörterte mit Mama das Thema Alkohol. Dabei ging ich die Risiken durch und sagte: "Dass ich getötet werde, kann man ausschließen." Mama meinte, dass sie mir zutraue, die volle Kontrolle über meinen Alkoholgenuss zu haben, also, dass wenn ich merke, es werde zuviel, auch damit wieder aufhören könne. Ich fragte sie, ob es in Deutschland hinderlich sei, wenn man gar keinen Alkohol trinke, was sie bejahte. Also machte ich mit ihr aus, dieses Wochenende etwas zu trinken. Mama bat mich, ein Rezept für sie beim Orthopäden zu holen. Gegen 10 fuhr ich dann zum Orthopäden und holte das Rezept. Im Lidl kaufte ich Bier fürs Wochenende. Ich telefonierte dann mit Papa, der mit auf der Fahrt nach Dahn war. Dann wollte ich nochmal bei recht wechselhaften Wetter in die Uni fahren und fand im Briefkasten die Nebenkostenabrechnung. Ich wollte dann noch zum Copy Shop aber mir war immer wieder komisch und schlecht. Auch das Tavor half diesmal quasi nichts. Samstag, 2.9.2023. Heute um kurz nach 6 Uhr aufgestanden. Ntv geschaut. Dann um 10 Uhr aufgebrochen zum Copy Shop, um die Betriebskostenabrechnung auszudrucken und Wegbeschreibungen zu Sehenswürdigkeiten in Würzburg, Bayreuth und Ansbach. Danach fuhr ich zum Rathaus und warf die Kopie ein. 70 Cent für 9 Seiten. Danach war ich in der Norma Scamorza kaufen. Am Nachmittag war ich noch im Schlossgarten und anschließend im Netto, wo ich Cookies, eine Cola und Limo kaufte. Zuhause trank ich dann Bier und hatte kurz vor dem E-Werk, so ab 19.30 Uhr Übelkeit und dann auch Bauchschmerzen. Also ging ich nicht hin. Sonntag, 3.9.2023. Heute stand ich erst um 7 Uhr auf. Ich trank das restliche Bier. Gegen Mittag fuhr ich zur Uni und von da aus in den Schlossgarten. Am Nachmittag fuhr ich noch nach Tennenlohe. Ich habe mit Mama telefoniert. Sie meint, dass ich ne Freundin haben kann. Sie sagt auch, dass dieser Sommer sehr verregnet war. Allerdings meint sie, dass es um eine Freundin zu finden ja nicht unbedingt Sommer sein muss. Montag, 4.9.2023. Heute morgen ging ich auf Arbeit, die gut lief, allerdings war Shorty da. Auf dem Rückweg bekam ich einen Zustand. Ich telefonierte mit Mama, die zufrieden war, dass ich auf Arbeit war. Um 14.45 Uhr hatte ich Arzttermin in der Uni Klinik. Ich erzählte ihm von meinem Mit der Hand ins Gesicht schlagen, dass mich das sehr beunruhige und ich deshalb überlegen würde, nicht mehr heim zu fahren. Ob ich eventuell deswegen in die Klinik müsse. Er meinte dazu, dass ich mich, wenn sich so ein Zustand anbahnt, frühzeitig aus der Situation rausnehmen solle. Ich solle weiterhin heimfahren, Sozialkontakt sei wichtig, eventuell nur alle zwei Wochen. In die Klinik müsse ich nicht, da man da auch nichts anderes machen könne, als er mir sage. Jetzt ist es 19.05 Uhr und Mama war seit kurz nach 18 Uhr da. Sie meint, ich bräuchte nicht unbedingt eine Freundin. Eine Nutte sollte nur eine Notlösung sein. Sie meint, dass es mir doch gut gehe und andere wie z.B. Illie gehe es viel schlechter. Mama ließ mir ein Päckchen für Helga Huber da und bat mich, das für sie aufzugeben. Sie will mit mir Klamotten für die Taufe von Hannahs Baby kaufen gehen, ein Sakko. Morgen fährt sie mit den Frauen in die Fränkische Schweiz. Dienstag, 5.9.2023. Heute bin ich um 6.40 Uhr aufgestanden und habe Morgenmagazin geschaut. Dann war ich so um halb neun mit Hänger im Lidl und habe auf dem Weg dorthin noch das Päckchen für Helga Huber aufgegeben bei der Tanke. Im Lidl kaufte ich dann Cola light und verschiedene Eiweiß-Sachen. Dann machte ich mir Gedanken darüber, was ich gestern mit Mama besprochen habe. Sie sagte, dass eine Nutte mich vermutlich ablenken würde von dem eigentlichen Problem, nämlich eine Freundin zu finden. Jetzt ist es 18.30 Uhr. Ich bin um 11.55 mit dem 285er in die Stadt gefahren, um die 252 am Martin-Luther-Platz nach Ratsberg Ost zu erwischen. Jedoch war ein Verbindungsbus ein paar Minuten zu spät, sodass ich den Bus am Martin-Luther-Platz verpasste. Daraufhin ging ich in den Schlossgarten und in die Norma und nahm den Bus eine Stunde später. Ich war dann gegen 13.30 Uhr an der Haltestelle Rathsberg Ost. Und lief los, den Weg, den ich mit Anwar vor Jahren schon gelaufen bin, Richtung Marloffsteiner Wasserturm. Nach ca. 1 Stunde war ich dort. Theoretisch hätte ich den Bus in einer Stunde erwischen können, jedoch dachte ich, das wird knapp und blöd, wenn ich ihn verpasse und auf den nächsten Bus eine Stunde warten muss. Also verlängerte ich meine Pause und ging gemütlich immer mit Pausen zurück. Der Bus um 16.21 Uhr kam fünf Minuten zu spät. Am Martin-Luther-Platz wartete ich 10 Minuten auf den 286er. In dem Bus wurde mir schlecht. Ich sah eine Frau die aussah wie Dorothee, Mamas Freundin. Auf dem Weg vom 286er zu meiner Wohnung hatte ich eine Em Em Episode und erreichte Mama, der ich sagte, mir sei so schlecht. Ich hätte gedacht "Dorothee wars" - worauf Mama erwiderte, die sei in Jordanien. Außerdem sage ich, dass ich schon von ner Brücke springen wollte. Mama riet mir, mich auszuruhen und eine halbe Tavor zu nehmen. Mittlerweile gehts wieder. Mittwoch, 6.9.2023. Heute um kurz nach 6 Uhr aufgestanden und Moma geschaut. Kurz nach 8 Uhr auf Arbeit angerufen und mir für heute und Freitag Urlaub genommen. Gegen halb neun bin ich dann zur Ärztin Clavery gefahren und habe das Rezept über Bisoprolol geholt. Ich soll eine Blutentnahme machen oder einen Befund vom Uniklinikum beibringen. Danach war ich in der Bärenapotheke. Bisoprolol bekam ich sofort, die Spritze kommt gegen 13 Uhr. Anschließend war ich im Röthelheimbad. Ab 9 Uhr bis 11 Uhr. Ich sah eine aus der Ferne hübsche Frau im Kinderbecken und entschied mich intuitiv, sie anzusprechen. Sie war allein und saß bei den "Sprudlern". Ich fragte sie: "Bist du öfter hier?" Sie: "Nein." Ich: "Kommst du aus Erlangen?". Sie: "Nein, aus Nürnberg". Sie rieb sich die Nase dann bewegte sie sich langsam weg. Ich wertete das als Korb, wobei sie sehr nett und fair war. Nach dem Röthelheimbad war ich noch in der Uni, die nicht weit weg ist von dort. Mama war begeistert von meinem Ansprechversuch, ich hätte ihr noch sagen sollen, dass meine Eltern aus Nürnberg sind. Ich solle alles in meinem Tempo machen, so Mama. Am Nachmittag gegen 13 Uhr fuhr ich los zur Apotheke und in den Schlossgarten. Auf dem Weg dorthin traf ich Christian. Auf der Arbeit waren sie heute auf einem Ausflug nach Adlitz. Mama meinte auf meine Frage, ob ich heute aus dem Gespräch mit dem Mädchen mehr hätte machen können, ja, wenn sie schon so nett war. Ich war dann noch in Tennenlohe bei der Norma und kaufte meinem Nachbarn drei Spezi und mir einen Scaramorza. Donnerstag, 7.9.2023. Heute um 6.30 Uhr wach geworden. Papa schrieb mir recht früh, dass er sich heute gegen Mittag oder Nachmittag im Mengin treffen wolle. Kurz darauf bekam ich einen heftigen Zustand. Als ich mit Mama telefonierte, schlug ich mir mehrfach mit der flachen Hand ins Gesicht und sagte, dass ich aus dem Fenster springen würde. Zweimal schaute ich, wie tief der Boden unter meinem Fenster ist. Ich kam zu dem Schluss, dass man bei einem Sprung aus dem Fenster ziemlich sicher tot ist. Alles mit meiner Piepsstimme. Ich hätte mit Papa vereinbart, dass wir uns um 10 Uhr im Mengin treffen. Er wollte mit dem Fahrrad kommen. Er kam dann letztendlich zu mir nach Hause. Wir fuhren zum Grillplatz und tranken ein Bier von der Tanke. Ich sagte ihm mehrfach, dass ich die Lage als sehr ernst einschätze - Er versuchte zu beschwichtigen. Ich entschied mich, von mir aus in die Klinik zu gehen. Nach ca. 2 Stunden, so um 12 Uhr, verabschiedete ich mich von Papa - Ich würde von alleine in die Klinik fahren. Ich kaufte mir bei der Tanke noch ein Bier und packte meine Sachen und wusch noch Wäsche. Gegen 13.30 Uhr machte ich mich auf in die Klinik. Ich fuhr noch an der Norma vorbei, wo ich einen Kaffee, ein Eis und ein Bier kaufte. Das konsumierte ich dann alles im Schlossgarten. Danach steuerte ich direkt die Notaufnahme an. Ich musste bei der Anmeldung mein Kärtchen einstecken und dort warte ich nun. Gerade, 14.30 Uhr, warte ich auf den Dienstarzt, der noch etwa eine halbe Stunde braucht, so ein anderer junger Arzt, der mich fragte, ob er sich sicher sein könne, dass ich mir nichts tue. Mittlerweile ist es 15.15 Uhr und ich warte immer noch. Jetzt ist es 16.30 Uhr und ich warte schon seit zwei Stunden. Der Arzt kam dann. Dr. Bailer. Er wollte mich zuerst gar nicht nehmen. Er meinte, das mit dem Fenster seien letztlich nur Zwangsgedanken. Ich bestand jedoch darauf und wurde letztendlich aufgenommen. Ich kam in das Zimmer von Herrn Knittl, den ich schon aus meinem Aufenthalt im Januar kannte. Am Abend ging ich noch in Norma und Schlossgarten, wo sehr viel los war. Freitag, 8.9.2023. Heute Nacht hab ich nicht so gut geschlafen. Herr Knittl dachte um 6.30 Uhr auf. Dann um halb 8 Frühstück. Ich bekam vor dem Gehtraining einen Zustand, sodass ich nicht hinging. Ein Pfleger kam in mein Zimmer und sagte, meine Mutter habe gestern angerufen und sich Sorgen gemacht, ich würde aus dem Fenster springen. Als ich Mama danach fragte sagte sie, sie habe nirgends angerufen. Auch Papa habe nirgends angerufen. Ich dachte etwas nach und kam zu dem Schluss, dass das mit dem Fenster nicht passieren wird. Um 10 Uhr hatte ich Termin bei Prof. Kornhuber, der meinte, dass ich einen guten Eindruck mache. Er bemerkte, dass ich noch weiter abgenommen habe und fragte mich nach einem Tipp, wie ich das gemacht habe. Ich pochte ca. 3 mal darauf, dass ich da sei wegen der Zustände. Er rückversicherte sich bei mir nochmal kurz ob ich mir etwas antun wolle, da dies eine offene Station sei, was ich deutlich verneinte. Ich soll auf die Warteliste für Psychotherapie gesetzt werden. Und er regte an, dass ich eventuell in eine Literaturgruppe gehen sollte. Mama freute sich sehr über das Ergebnis des Gesprächs. Bis zum Mittagessen machte ich nicht bei dem Programm mit, sondern war draußen unterwegs. Nach dem Mittagessen hätte ich bei der Entspannung mitgemacht, jedoch kam ein Anruf, dass ich zur Pat.aufnahme soll, die Dokumente unterzeichnen. Anschließend wäre schwimmen gewesen, jedoch hatte ich keine Badehose dabei. Ich war dann noch die kleine Bäckerei Meyer suchen, die es jedoch nicht mehr gibt. Und dann nochmal Schlossgarten und Norma, wo ich ein Eis kaufte. Ich machte danach Siesta. Dann telefonierte ich mit Mama und analysierte nochmal meinen Ausraster von gestern. Ich hätte mich durch Papas Whatsapp Nachricht, ob wir uns im Mengin treffen könnten, in die Enge gedrängt gefühlt, da ich eigentlich andere Pläne gehabt hätte, Schwimmbad und Schlossgarten. Ob ich gegen so was mein Handy weglegen sollte. Nein, das sei Fluchtverhalten, so Mama. Ich hätte auch durchaus das Recht, Nein zu sagen. Ein Therapeut könne mir dabei helfen. Ich stellte die Vermutung auf, dass ich das Totale Ausrasten mit der Hand ins Gesicht zu schlagen, selbst in der Hand hätte, was Mama mir bestätigte. Das Handy wegzulegen sei zudem hinderlich beim Frauenkennenlernen, wenn man mal eben Nummern austauschen wolle. Jetzt ist es 19.50 Uhr und ich war vorhin noch draußen spazieren am Burgberg entlang zum Entlas Keller und zurück. Dann habe ich noch Nachrichten geschaut. Samstag, 9.9.2023. Heute morgen um 6.30 Uhr in der Klinik aufgewacht. Dann Frühstück im Speisesaal, danach fuhr ich heim in meine Wohnung und machte noch einen Zwischenstopp beim Lidl. Dann telefonierte ich irgendwann mit Mama, die meinte, vielleicht solle ich an diesem Wochenende besser nicht heimkommen - wegen meinen Ausrastern. Und ich solle ins Röthelheimbad gehen. Um 10.22 Uhr betrat ich das Röthelheimbad. Ich sah an der linken Seite des Kinderbeckens eine ausgesprochen hübsche, gut gebaute Frau. Zunächst sprach ich sie nicht an, da ich dachte, ich würde mir eh einen Korb einhandeln und las 20 Seiten im "Manhattan Transfer". Dann jedoch nahm ich meinen Mut zusammen und sprach sie an: "Bist du öfter hier?" - "Ja" "Kommst du aus Erlangen?" - "Ja" "Hast du Lust vielleicht mal nen Kaffee zu trinken?" - "Das ist mega süß, aber ich bin leider vergeben." "Ciao." - "Tschüss". Also hatte ich mir tatsächlich, wie schon erwartet, einen Korb eingefangen, der sich aber überhaupt nicht schlimm anfühlt, da sie wirklich nett war. Als ich die Szene Mama schilderte, war sie erfreut. Sie sagte: "Schau, du hast Chancen." Außerdem meinte sie, dass ich den Stefan gar nicht mehr brauche. Ich fuhr dann gegen 16.15 Uhr zurück in die Klinik, weil es mir in der Wohnung zu langweilig wurde. Ich ging noch in die Norma und in den Schlossgarten. Und aß in der Klinik zu Abend. Mein Abendessen war irgendwie verschwunden und so stellte mir Pfleger Stephan etwas zusammen. Sonntag, 10.9.2023. Heute um 6.30 Uhr in der Klinik aufgewacht. Dann Frühstück und dann um Viertel vor 8 Rückfahrt in meine Wohnung. Ich telefonierte noch mit Mama und war auch nochmal für ein zweites Frühstück beim Pickelmann. Ich fragte Mama am Telefon, was im Augenblick, da ich in der Klinik bin, wichtiger sei: Die Zustände abzuklären, oder eine Frau zu finden. Mama meinte, ganz klar Ersteres. Um 10.26 Uhr betrat ich das Röthelheimbad. Dort diesmal keine hübsche Frau. Um fünf vor zwölf verließ ich das Bad wieder, hatte 50 Seiten im John Dos Pasos gelesen. Nach dem Bad telefonierte ich nochmal mit Mama, die meinte, dass sie nicht glaube, dass ich bald tot sei. Am Nachmittag schaute ich das Basketball-WM-Finale. Am Abend redete ich so zwei Stunden mit meinem Zimmernachbarn, Hrn. Knitl u.a. über Urlaubsreisen. Er musste dann ins Schlaflabor. Montag, 11.9.2023. Heute morgen um kurz vor 6 Uhr aufgewacht, nachdem ich gestern bis ca. 22 Uhr wach war. Mein Nachbar, Wolfgang Knitl, kam um ca. 7 Uhr vom Schlaflabor zurück. Als erstes gab es dann Frühstück. Dann Walking in Eigenregie, ich unternahm einen Spaziergang um die Schwabach. Danach stellte ich mich zum Warten auf Prof. Kornhuber vor den kleinen Aufenthaltsraum Pflege. Als ich drankam, gratulierte ich ihm zunächst zum Geburtstag. Dann wollte er anfangen, mit mir über das Thema Sozialkontakte zu reden, jedoch lenkte ich das Gespräch auf meine Zustände, die der eigentliche Grund seien, weshalb ich da sei. Die weiter abzuklären sei mein dringender Wunsch Und auf Psychotherapie kam ich zu sprechen. Über die Zustände sagte er wenig, nur, dass man sie psychotherapeutisch behandeln müsse. Das war dann in etwa auch das kurze fünfminütige Gespräch gewesen. Anschließend telefonierte ich mit Mama, die sehr erfreut über das Ergebnis war. Dann eine Dreiviertelstunde Ergotherapie und eine Stunde Pause bis zum Mittagessen, die ich draußen an der Schwabach verbrachte. Nach dem Mittagessen war Entspannung mit Schwester Ramona und anschließend Schwimmen. Nach einer Viertelstunde schwimmen entschloss ich mich, die aufpassende Schwester zu fragen, ob sie einen Kaffee mit mir trinken würde. Ich ging hin und fragte sie und sie sagte: "Ja, gerne." Ich gab ihr meine Nummer und fragte sie noch, wie sie heiße. Sie heißt Lisa. Nach dem Schwimmen kaufte ich mir eine Cola und ging um die Schwabach spazieren. Ich telefonierte mit Mama und erzählte ihr vom Schwimmen und von Lisa. Sie war sehr erfreut über meine Fortschritte. Dann ging ich noch in die Stadt, um in der Norma Cola zu kaufen. Danach Schlossgarten. Auf dem Weg zur Klinik wurde mir komisch. Als ich im Zimmer ankam, saß Hr. Knitl im Zimmer. Dann kam Schwester Simone und ich bekam einen Um um Zustand. Sie gab mir einen Zettel, auf dem ich meine Symptome eintragen soll von Professor Kornhuber, ein "Symptomtagebuch". Jetzt ist es 17.45 Uhr. Vorhin hat mir Lisa geschrieben: "Hallo Peter, hier ist Lisa aus der Schwimmhalle". Ich fragte Mama, was ich zurückschreiben solle. Wann ich Zeit hätte, sagte Mama. Also schrieb ich: "Hallo Lisa, wann hättest du denn Zeit? Ich habe unter der Woche bis ca. 15 Uhr Programm oder halt am Wochenende. LG Peter" Ich aß dann noch zu Abend und da hatte Lisa mir geschrieben, ob ich Interesse an Pilzen haben würde. Sie gehe am Samstag in den Botanischen Garten für eine Führung, zu der ich gerne mitkommen könne, andernfalls könnten wir uns ab 13 Uhr in der Stadt treffen. Ich schrieb zurück, ich würde gern mit zur Führung gehen. Sie schrieb zunächst Okay, dann kam aber eine Nachricht, dass es sie zu sehr stressen würde, wenn ich bei der Führung dabei sei, da sie sich wirklich auf Diana (die Führerin) und die Pilze konzentrieren würde. Ich schrieb dann zurück, dass wir uns ja auch gleich um 13 Uhr im Mengin treffen könnten. Sie antwortete noch Ja und Danke für meine Flexibilität. Dienstag, 12.9.2023. Heute Nacht nicht so viel geschlafen. Bis 1.30 Uhr und dann Musik gehört und wach gewesen. Frühstück unspektakulär. Dann um 8.30 Uhr Psychologen-Gespräch. Es ging sehr viel um meinen Zustand am Tag wo ich in die Klinik gekommen bin und Papas Zustand auslösende Nachricht. Und es ging um die Fortsetzung meiner Psychotherapie. Sie empfahl mir den DGVT, in der Uniklinik sei ein Dreivierteljahr Wartezeit. Am Ende fiel mir noch etwas ein. Ich brachte ein, dass mein bisheriger Therapeut mir empfohlen hatte, Papa in Whatsapp zu blockieren. Das erzählte ich ihr und auch, dass ich das nicht wolle, weil das zwar nur ein kleiner Klick sei, aber einem Kontaktabbruch gleich käme. Und das wolle ich nicht, denn mich würde schon interessieren, wie es meinem Vater gehe, auch dass es ihm gut gehe. Ich beschloss für mich, über diese Sache noch nachzudenken. Ich muss eine Regelung finden, wie es weitergeht, denn ich muss auch mich selbst schützen. Ich erzählte Mama davon und sie meinte auch, dass ich mich mal mit Papa unterhalten müsse, bei einem Kaffee oder so. Sie meinte auch, das sei schließlich ihr Mann. Mama meinte, das sei eine "gute Stunde" bei der Psychologin gewesen. Weiterhin meinte sie, dass ich es mit Lisa ruhig angehen sollte, da ich schon so lange kein Date mehr hatte. Sie meinte, ich solle mit dem Arzt Schwarz reden, dass ich nicht am nächsten Dienstag, sondern erst am Freitag entlassen werden möchte. Jetzt ist es 13.15 Uhr und ich hatte noch Entspannung und jetzt habe ich für heute frei. Jetzt ist es ca. 15 Uhr und ich war von 13.15 Uhr bis gerade draußen in der Norma, im Schlossgarten und an der Schwabach. Dann habe ich Papa eine Whatsapp geschrieben, ob wir uns morgen im Mengin treffen. Papa antwortete zunächst, ob wir uns lieber am Donnerstag statt morgen (Mittwoch) treffen, worauf ich jedoch antwortete, dass wir uns ja auch ins Mengin reinsetzen können. Daraufhin kam das OK von Papa für morgen 15 Uhr. Jetzt ist es 19 Uhr und ich habe gerade mit Mama telefoniert. Sie meint, dass sie verstehen kann, dass Lisa mich bei der Pilzführung nicht dabei haben will. Sie meint auch, dass Lisa keinen hat. Mittwoch, 13.9.2023. Heute Nacht gut geschlafen und um 6.30 Uhr aufgewacht. Frühstück. Dann vor dem Gehtraining eine Um Um Stimme gehabt und nicht hingegangen. Schwester Simone sagte, ich solle spazieren gehen. Kurz vor der Ergo wieder und dort dann in den Garten gesetzt. Nach der Ergo in die Norma und Schlossgarten gegangen. In Kornhubers Direktion gewesen, um Behandlungsvertrag zu unterschreiben. Es stellte sich heraus, dass ich ihn schon unterschrieben hatte. Dann Mittagessen. Nach dem Mittagessen gab es dann Akupunktur und mit einer Viertelstunde Verspätung dann Schwimmen. Lisa war nicht da. In fünf Minuten habe ich Psychologengespräch. Gerade komme ich von Frau Kämpf. Es ging zunächst um die Zustände, was mir nur wenig neue Erkenntnisse brachte. Dann ging es vor allem um die Beziehung zu meinem Vater und um das Gespräch heute. Ich skizzierte ihr kurz, was ich vorhabe und wie ich mir in Zukunft eine Beziehung vorstelle, beispielsweise dass ich nur noch einmal in der Woche mit ihm telefonieren wolle. Ich sagte, dass ich vermeiden will, meinem Vater Vorwürfe zu machen, sondern nur signalisieren, dass es für mich so nicht weitergehen kann. Ich wolle heute "die Lage sondieren". Jetzt ist es 17.15 Uhr. Ich habe vorhin Papa im Mengin getroffen und ihm vermittelt, dass sich meiner Meinung nach an unserer Kommunikation etwas ändern müsse. Im ganzen halbstündigen Gespräch vermied ich es, ihm Vorwürfe zu machen. Ich erzählte ihm davon, was der Psychotherapeut Renn mir empfohlen hatte, nämlich meinen Vater zu blockieren und machte ihm deutlich, dass ich genau das NICHT wolle, da das einem Kontaktabbruch gleich käme und mich schon interessieren würde, wie es ihm geht und dass ich auch wolle, dass es ihm GUT geht. Ich habe meinen Punkt gemacht. Papa sprach dann noch Sevilla an, wo ich ihm auch deutlich machte, dass ich dorthin möchte und dass er - wie in Nordirland - dabei ist. Nach dem Mengin gingen wir noch in die Norma und aßen im Schlossgarten ein Eis und tranken eine Cola. Als ich Mama erreichte, war sie sehr erfreut über das Ergebnis des Gesprächs. Ich erzählte ihr, dass Lisa heute beim Schwimmen nicht da war und fragte sie, ob sie glaube, dass das Treffen am Samstag stattfindet. Davon geht Mama aus und sie sagte, ich solle unbedingt einen Tisch reservieren, da am Samstag viele Leute dort Essen gingen. Das machte ich dann noch. Jetzt ist es kurz vor 21 Uhr und ich war nochmal in der Norma und dann saß ich auf dem Spielplatz unten bei der Schwabach. Dort telefonierte ich nochmal mit Mama. Ich fragte sie, was Papa erzählt habe von unserem Treffen und sie sagt er sei etwas niedergeschlagen und er habe gesagt, dass ich den Kontakt zu ihm abbrechen will. Daraufhin sagte ich, dass ich ja genau das vermeiden wolle. Mama stand da auf meiner Seite und meinte, er habe das falsch verstanden. Ich mache das schon richtig, sie sei froh über meine Fortschritte. Papa sei so impulsiv, was letztens auch Hannah bemerkt hatte - daraufhin wollte sie die Geschichte mit Hannah erzählen, aber ich wiegelte entschieden ab: "Ach, die Hannah" sagte ich abschätzig und ersparte mir damit, die Geschichte zu hören. Donnerstag, 14.9.2023. Heute Nacht wieder gut geschlafen. Gestern bis ca. 22 Uhr wach gewesen. Heute morgen dann einen leichten Zustand gehabt, sodass ich erst dachte, ich könne nicht zum Gehtraining gehen. Jedoch entschied ich mich dann, doch hinzugehen, was eine gute Entscheidung war, denn dann war es weg. Danach machte ich 20 Minuten Pause an der Schwabach und ging zur Ergo, wo ich mein Worträtsel machte. Ländernamen aus einem Buchstabensalat rauskristallisieren, was sehr gut klappte. Danach verbrachte ich die nächsten 50 Minuten bis zum Essen ebenfalls an der Schwabach. Dann gab es Essen: Apfelstrudel. Ich hatte mich am Morgen entschlossen, heute nach Hause zu fahren, Wäsche zu waschen, damit sie Samstag trocken ist und mein Rad zu holen. Es gab noch die Entspannung und die SBE-Gruppe. Ich ging nochmal an die Schwabach und fuhr dann mit Bus und Koffer nach Hause in die Heinrich-Hertz-Str.. Dort wusch ich Wäsche und bestellte in der Kolibri-Apotheke eine ALCL-Mischung, die Montag um 15 Uhr fertig sein soll und 27 Euro kosten soll. Ich hängte noch die Wäsche auf und dann wurde mir schlecht, so gegen 16.15 Uhr und ich war am Überlegen, auf den Bus um 17.30 Uhr zu warten oder mit dem Rad - so wie ursprünglich auch geplant - zu fahren. Ich entschied mich für letzteres, hob noch bei der Sparda -Bank 100 Euro ab als Vorsorge für Samstag und das Mengin. Dann ging ich noch in die Norma am neuen Markt und kaufte Cola. Mir wurde auf dem Weg wieder ziemlich schlecht und in der Klinik war dann relativ viel los, sodass ich mich nicht richtig ausruhen konnte. Ich musste noch meine Medikamente abgeben und essen. Ich erreichte Mama erst kurz vor 19 Uhr und sagte ihr, mir sei schlecht. Sie meinte aber, dass das Tavor dann wirken würde. Dann wurde es besser. Am Abend, als es mir besser ging, telefonierte ich nochmal mit Mama. Es stellte sich heraus, dass die vielen (4-5) Schwesterkontakte, die aber nicht von mir ausgingen, nicht hilfreich waren. Freitag, 15.9.2023. Heute morgen nach gutem Schlaf mal um 4 aufgewacht, dann bis ca. 6 Uhr geschlafen. Das Frühstück nahm ich erst um ca. 8 Uhr ein. Danach Gehtraining und danach Ergo, beides unspektakulär. Dann nahm ich mir fürs Mittagessen ebenfalls wieder Zeit und ging erst um 12 Uhr hin - möglich ist es ab 11.30 Uhr. Die Entspannungsgruppe nach dem Mittagessen entfiel, dafür wurde von mir noch ein EKG gemacht und ich hatte um 13 Uhr (Überschneidung mit dem Schwimmen) einen Arzttermin mit Dr. Schwarz. Dann kam das Schwimmen dran und Lisa war da! Ich fragte sie direkt am Anfang schon, ob wir uns morgen vor dem Mengin treffen und sie sagte "Ja, ich freu mich." Dann schwamm ich eine halbe Stunde und verabschiedete mich von ihr: Bis morgen! Dann ging ich in einer halbstündigen Pause noch an die Schwabach und trank eine Cola und aß ein Twix. Samstag, 16.9.2023. Heute Nacht konnte ich bis ca. 0 Uhr nicht einschlafen, dann ging ich zu Herrn Eismann und wollte mir Dipiperon holen, ich bekam aber Pipamperon 40 mg. Es dauerte ein bisschen, dann haute das Medikament richtig rein und ich schlief ein. Heute morgen dann verspätetes Frühstück, ich packte meine Sachen und fuhr noch am Mengin vorbei, wo ich mir die Aktionsspeisen ansah, auf dem Rückweg noch Norma am Marktplatz und Lidl, wo ich nur einen Kaffee trank. Zuhause putzte ich meine Wohnung. 1,5 Stunden bevor ich losfuhr hörte ich mit dem Putzen auf und hörte Musik. Um halb eins fuhr ich los zum Mengin. Ich wartete dort ein paar Minuten, dann kam von hinten Lisa und ich begrüßte sie mit einem Händedruck. Wir gingen ins Mengin rein, wo wir uns an den reservierten Tisch setzten. Ich sagte ihr, ich würde sie einladen und dass sie sich auch etwas zu Essen raussuchen könne. Sie schaute sich die Speisekarte an, entschied sich jedoch dann nur für einen Eiskaffee. Ich nahm dasselbe. Wir unterhielten uns etwa eine Stunde, sie kommt aus einer Stadt bei Heilbronn Künzelsau oder sowas, ich habe es nicht behalten. Sie ist seit 2014 in Erlangen und arbeitet nicht für Professor Kornhuber, sondern in der Neurologie, wo sie keine Krankenschwester ist, sondern Masseurin. Ich erzählte ihr von meiner Erkrankung, dass ich gedacht habe, der Geheimdienst würde mich umbringen wollen, dass es mir aber seit zwei Jahren deutlich besser gehe und ich das nicht mehr glauben würde. Sie erzählte mir, dass sie 23 Stunden die Woche arbeite und 1,8 rausbekäme. Sie habe kein Auto und wohne am Röthelheimpark. Nachdem ich im Mengin bezahlt hatte (13 Euro für uns beide), ging ich noch mit ihr eine Runde durch den Schlossgarten, sie sagte, sie habe vor kurzem mit einem Freund schlussgemacht. Bevor wir uns verabschiedeten, empfahl sie mir noch ein Buch einer japanischen Autorin über Nahtoderlebnisse. Ich fragte sie, ob sie sich wieder treffen wolle und sie sagte, sie müsse sich das jetzt erst durch den Kopf gehen lassen. Mama war sehr erfreut über das Treffen und sah das nicht so skeptisch und negativ, wie ich zunächst den Eindruck hatte. Ich war dann am Nachmittag noch einen Döner holen bei der Cantine. 5,50 Euro. Sonntag, 17.9.2023. Heute wachte ich um 5 Uhr auf und stand um 6 Uhr auf. Ich ging zum Pickelmann und kaufte zwei Brötchen und ein Croissant. Um kurz nach 9 Uhr schrieb ich Lisa, wie denn nochmal das Buch heißt, dass sie mir gestern empfohlen hat. Um halb zehn telefonierte ich mit Mama und fragte sie, was denn wichtiger sei: Eine Freundin oder meine Arbeit. Mama fragte mich, warum ich die beiden Dinge gegeneinander stelle und ich wusste es selbst nicht so genau. Sie meinte, beides sei wichtig. Dass ich keine Freundin fände, kann sie sich nicht vorstellen. Wenn nicht die, dann eine andere. Um ca. 10.15 Uhr habe ich ein paar Minuten mit Papa telefoniert, der gerade vom Joggen zurückgekommen war. Ich erzählte ihm von meinem Treffen gestern mit Lisa. Er hörte interessiert zu und stellte ein paar Fragen zum Treffen. Jetzt ist es 12.40 Uhr und ich habe vorhin Spinat-Gorgonzola-Nudeln gekocht. Danach war ich in Tennenlohe. Auf dem Weg überlegte ich, dass der Name Heinrich Polke in den Klinik-Arztbriefen noch gar nicht vorkommt. Ich fragte am Telefon Mama, die meinte, sicher sei das eine wichtige Sache, dass der Name mal vorkommt, da "wenn sie nicht mehr da sind", so wie ich es ausdrückte, Hannah meine einzige Sicherheit sei und Hannah vor allem den Namen "Heinrich Polke" noch nie gehört habe. Außerdem, so Mama, könne ich auch ruhig erwähnen, dass ich jeden Tag Tagebuch führe. Mama bestätigte meine Vermutung, dass die Arztbriefe, sollte mir etwas passieren, wahrscheinlich eine Rolle spielen. Jetzt ist es 13.40 Uhr und ich war noch in der Uni und habe nachgedacht. Mit Mama telefoniert und ihr meine Vermutung gesagt, dass in 15 Jahren man dem Heinrich nichts mehr nachweisen kann, auch wenn ich mich entsprechend geäußert habe und das dokumentiert ist. Ich vermutete, ich solle mich lieber darauf konzentrieren, eine Freundin zu finden und jetzt ein schönes Leben haben. Auch Mama meinte: "Wer weiß, was in 15 Jahren ist." Wichtig sei, was jetzt ist, und da habe ich Mama und Papa noch. Ich bin dann gegen 17 Uhr zurück in die Klinik gefahren und aß mein Abendessen dort. Schwester Birgitta war da und meinte, dass ich so toll abgenommen habe. Montag, 18.9.2023. Heute Nacht sehr schlecht geschlafen. Keine Ahnung bis 3 Uhr trotz Schlaftablette nicht geschlafen. Außerdem musste ich ständig niesen, ich hatte mir wohl eine Erkältung eingefangen. Das sagte ich heute morgen Schwester Ramona, die mit mir einen Corona-Test machte. Von da an musste ich im Haus und auf Station Maske tragen. Ich telefonierte mit Mama und sie meinte auf meine Frage, ob ich heute in der Chefarztvisite mit Professor Kornhuber Heinrich Polke ansprechen sollte oder eben nicht und mich damit zu distanzieren. Mama meinte, beides zusammen wäre möglich - seinen Namen zu nennen und sich zu distanzieren. Es kam dann heraus, dass ich kein Corona habe. Jetzt (10.30 Uhr) habe ich mit Prof. Kornhuber gesprochen. Ich habe alles angebracht, was ich anbringen wollte. Gesagt, dass ich, solange meine Eltern leben, kein Problem habe. Den Namen Heinrich Polke genannt, und gesagt, dass das Uniklinikum mein Dreh- und Angelpunkt ist. Dass ich vermute, dass ich zu meiner Schwester keinen engen Kontakt haben werde. Er meinte noch etwas wie "Öffentlichkeit herstellen". Ich sagte noch, dass ich gerne das Tagebuch bei Dr. Marsch deponieren würde. Er fragte mich noch, ob ich das in elektronischer Form habe, was ich bejahte. Mittlerweile ist es 15.30 Uhr. Ich war nach Kornhuber nicht mehr in der Ergo, sondern erzählte und beredete mit Mama das Kornhuber-Gespräch. Dann war ich mit dem Fahrrad zur Norma. Dann Mittagessen auf meinem Zimmer und Entspannung. Danach war Schwimmen, wo ich nicht mitmachte aufgrund der Erkältung. Stattdessen fragte ich Lisa nach einem weiteren Treffen und sie sagte sowas wie "tut mir Leid, kein zweites Date". Ich sagte "schade", verabschiedete mich und ging. Enttäuscht rief ich Mama an, die mich etwas aufzurichten versuchte. Dann rief ich in der Kolibri-Apotheke an, fragte nach der ALCL-Mischung, die doch nur 17,99 Euro statt 27 Euro kosten sollte. Ich brauchte von der Klinik ca. 10 Minuten in die Allee am Röthelheimpark. Ich telefonierte nochmal mit Mama. Ich sprach davon, dass mich das Gespräch mit Kornhuber vielleicht in die falsche Richtung gelenkt habe. Um 19 Uhr schaute ich noch mit den anderen den Film "The King's Speech", blieb aber nur eine Stunde, weil ich ziemlich müde war. Dienstag, 19.9.2023. Heute Nacht gut geschlafen, auch die Erkältung ist wesentlich besser. Dann habe ich mich beim Rasieren geschnitten und bei Pfleger Stephan Pflaster geholt. Jetzt ist es 10.30 Uhr und ich komme von der Ergo, wo ich im Garten saß und Zeitung gelesen habe. Ich hatte um 8.30 Uhr ein Gespräch mit Frau Kämpf, wo es zunächst um die Telefonate mit meinem Vater ging. Dabei gab es für mich nur wenig Neues, außer, dass ich sagte, ich werde in der nächsten Zeit auch über die Beziehung zu meiner Mutter nachdenken müssen. Ich kam dann von mir aus auf das Gespräch gestern mit Prof. Kornhuber zu sprechen und wollte mich nochmal klar von der Heinrich-Sache distanzieren - ich sagte, das sei gestern in dem 3-5 Minuten-Gespräch mit Prof. Kornhuber nicht genug betont worden. Sie fragte mich nochmal, wie meine Beziehung zu Heinrich ausgesehen hätte, warum er mir schaden wolle etc. Ich fand das alles nicht so wichtig und plötzlich wurde mir klar, worum es mir geht, und das sagte ich dann auch. Ich wolle, dass der Name in dem Arztbrief stehe, damit ich damit "abschließen" kann. Frau Kämpf schrieb das auf und beendete kurz darauf das Gespräch, ob ich noch weitere Punkte hätte. Sie fragte mich, ob ich mich auf meine Entlassung gut vorbereitet fühle, was ich bejahte. Ich sagte noch, dass dieser Aufenthalt "intensiv" gewesen sei, dass vor allem die Psychotherapie mich weitergebracht hätte. Das Gespräch dauerte ca. 15 Minuten. Dann ging ich bis zur Ergo raus zur Schwabach. In der Ergo machte ich etwas Pause draußen im Garten und las Zeitung. Dann gab es Mittagessen, Seelachsfilet. Nach dem Mittagessen gab es keine Entspannungstherapie. Ich fuhr dann mit dem Fahrrad nach Hause und schaute dort etwas fern, ntv. Außerdem telefonierte ich nochmal mit Mama und besprach mit ihr die Ergebnisse von heute. Um kurz vor 17 Uhr fuhr ich mit dem Rad zurück in die Klinik, auf dem Weg bekam ich das LSD-Gefühl und nahm in der Klinik bei Schwester Sabine eine Tavor. Sie wies mich darauf hin, dass das Essen bis 18.30 Uhr da sei, und dann sei es weg. Dann nahm ich noch das Olanzapin. Um kurz nach 18 Uhr aß ich zu Abend. Käse und Brot. Dazu gab es Shrimps-Salat, den ich aber nicht aß, weil ich Shrimps noch nie gegessen habe. Dann wurde mir besser. Um 19.30 Uhr traf ich Mama unten am Parkdeck. Sie erzählte mir von ihren geplanten Knie-OP, dass sie nicht das ganze Knie, sondern nur einen Teil operieren lassen werde. Über Weihnachten. Papa will eventuell nicht mit nach Sevilla, weswegen ich zunächst sagte, dass ich dann auch nicht dahin wolle. Doch ich überlegte es mir anders, würde auch allein mit Mama fahren. Irgendwann kamen wir auf Hannah zu sprechen. Ich erzählte Mama, dass ich Kornhuber gesagt habe, dass ich vermute, dass ich mit Hannah in Zukunft nicht häufiger zu tun haben werde als jetzt. Wenn sich nichts ändert, bleibt das vermutlich auch so. Mama bejahte das und bestätigte meine Vermutung, dass die Beziehung zu Hannah hauptsächlich von mir ausgehen müsse - ich brauche Hannah nicht andersrum. Und dass sie dann schon sagen werde, pass auf den Peter auf. Mittwoch, 20.9.2023. Heute um 6.15 Uhr nach einer guten Nacht aufgewacht. Dann Frühstück, danach Gehtraining, was diesmal mit Frau Frank von der Ergo bei der langsameren Gruppe war. Dann Ergotherapie, ebenfalls mit Frau Frank. Dann hatte ich eine Stunde Pause bis zum Mittagessen, die ich an der Schwabach verbrachte. Als Mittagessen gab es dann Lachs mit Spinat und Reis. Gestern habe ich ja Lisa nochmal gesehen, wie sie aus einem Raum beim Schwimmbad rauskam. Heute schaute ich zufällig flüchtig auf das Schild an dem Raum und sah dann ihren Nachnamen: Sie heißt Lisa Ulrich. Sie ist auch bei Facebook. Nach dem Mittagessen war Akupunktur, Schwester Sabine setzte mir die Nadeln. Dann bekam ich eine Nachricht von Moritz Renn, dass er gerne einen Termin vereinbaren würde, um zu bereden, wie es mir in der letzten Zeit ergangen ist. Die Nachricht kam zum rechten Zeitpunkt, denn ich wäre ohnehin heute zum DGVT gefahren, um persönlich um einen Eintrag auf der Warteliste zu bitten, da man sie telefonisch nicht erreicht. Dann war noch Schwimmen und Lisa war wie erwartet nicht da. Im Anschluss an das Schwimmen fuhr ich um ca. 14 Uhr mit dem Rad zurück in meine Wohnung und war auf dem Weg noch in der Norma einkaufen und 100 Euro abheben. In meiner Wohnung rief ich Mama an und ging mit ihr zusammen auf die Facebook-Suche, damit sie sich Lisa mal anschaut. Sie fand sie ganz nett und schätzt sie ebenfalls wie ich so ein, dass sie nicht so viele Männer hat. Mein Begriff war "graue Maus", Mama sagte, sie sei eher ein Mauerblümchen. Da sie immer positiv eingestellt sei, würde sie ihr zum Abschied noch eine Karte schreiben, dass sie sich gern noch bei mir melden kann. Ich schrieb dann noch Moritz Renn zurück, dass ich mich gerne dienstags oder flexibel mit ihm treffen wolle. Ich fuhr dann um 17.23 Uhr mit dem 290er und Koffer in die Klinik zurück. Schwester Sabine war immer noch da und ich aß relativ allein zu Abend. Es gab dann noch Klassische Musik und danach ging ich nochmal raus an die Schwabach bzw. zum Spielplatz dort. Dort telefonierte ich mit Mama und sie sagte mir, dass sie jetzt die zweite Rate für die Wohnung in Sevilla überweisen werde. Anscheinend fliegen wir beide jetzt allein. Ich fragte Mama am Telefon, ob es schlimm gewesen sei, dass wir gestern vergessen hätten, als ich ihr eine Colaflasche zu trinken gab, dass wir vergessen hätten, dass ich erkältet sei. Mama meinte, das sei überhaupt nicht schlimm. Ich fragte deshalb, weil ich mich daran erinnert habe, weil mich heute eine in der Ergo nach meiner Erkältung gefragt habe und einen Kaffee getrunken habe. Als ich da so saß, dachte ich über die Aussage von Anwar nach, dass es wenn ihn in der Arbeit etwas weitergebracht habe, Härte gewesen sei. Donnerstag, 21.9.2023. Heute Nacht habe ich gut geschlafen bis 6.30 Uhr. Dann las ich noch ein bisschen das Buch hier durch, was in der Zeit, in der ich in der Klinik bin, so gewesen ist. Vor dem Gehtraining bekam ich einen Um Um Zustand und ging nicht hin, sondern meldete mich bei Schwester Sabine ab. Die sagte, wie lang so etwas dauere und dass ich eventuell in den Wintergarten gehen soll. Stattdessen wartete ich, bis es etwas besser wurde, sagte Bescheid dass ich etwas spazieren gehe und ging dann an die Schwabach. Dann Ergo, wo ich mich in den Garten setzte und nachdachte. Als ich wieder oben im Zimmer war, kam Schwester Ramona und besprach mit mir die Entlassung. Nach der Ergo telefonierte ich mit Mama und erzählte ihr von dem Ablauf der Entlassung. Außerdem fragte ich sie, was wichtiger sei, eine funktionierende Beziehung zu meinen Eltern oder eine Freundin. Sie sagte: Zunächst eine funktionierende Beziehung zu ihnen. Ich sagte noch, die Antwort hätte ich mir schon selber geben können, was sie mir auch bestätigte. Dann ging ich erst um kurz vor 12 Uhr zum Mittagessen, wo Maika, Bianca und Sonja noch saßen und sich unterhielten. Dann war noch Entspannung (PMR) mit Pfleger Stephan. Nach der Entspannung ging ich zum Thalia und kaufte dort eine Dankeskarte an Lisa. Danach Norma. Im Schlossgarten schrieb ich die Karte. "Hallo Lisa, heute gehe ich aus der Klinik heim. Mir hat das Treffen mit dir sehr gut gefallen. Falls du dich nochmal melden willst, kannst du das jederzeit gerne tun. Liebe Grüße Peter" Gerade habe ich mit Mama telefoniert, die heute ein Treffen mit Jochens Eltern bzgl. der Taufe von Jana hat. Wir haben noch etwas über Sevilla geredet, Papa fährt jetzt offensichtlich tatsächlich nicht mit. Jetzt ist es kurz nach 17 Uhr und ich saß die ganze Zeit an der Schwabach und habe nachgedacht. Als ich vorhin die Ärztin wegen der Krankschreibung anrufen wollte, kam der Arzt Julian Schwarz herein und besprach mit mir den Arztbrief. Ich las ihn dann alleine durch und war etwas verwundert, dass soviel vom BKA und BND drin stand. Und Heinrich Polke wurde nur in etwa als "Mann", der eine Rolle spielt erwähnt. Ich rief Mama an und sie sagte, wenn mir das nicht gefalle, solle ich den Arzt bitten, das abzuändern. BKA und BND abschwächen und Heinrich Polke als Studienkollegen zu bezeichnen. Jetzt ist es ca. 18.30 Uhr und ich war bis 18 Uhr draußen an der Schwabach, dachte nach, bevor ich um 18 Uhr zum Abendessen ging. Am Abend ging ich nochmal raus zur Schwabach. Dort änderte ich die Datenschutz-Einstellungen von Whatsapp, dass andere nur noch sehen können, dass ich online bin und dass man nicht sehen kann, ob ich die Nachrichten gelesen habe. Freitag, 22.9.2023. Heute Nacht geschlafen wie ein Stein. Heute ist die Entlassung. Um 11:40 Uhr noch ein Arztgespräch mit Frau Dr. Meixner. Am morgen telefonierte ich noch mit Mama und fragte sie, ob man mit mir eventuell in 20 Jahren einen Suizid machen würde, oder ob das zu auffällig wäre. Mama meinte, dass das zu auffällig wäre und dass Heinrich in 20 Jahren keine Rolle mehr spiele. Nach dem Treffen mit Dr. Meixner noch Mittagessen, wo die Sitzplätze ganz anders angeordnet waren. Ich verabschiedete mich von Wolfgang Knitl und Maika. Dann lief ich zur Schwabachanlage und fuhr mit dem Bus nach Hause. Zuhause (13 Uhr) schrieb ich Mama zunächst nicht. Erst so um 15 Uhr schrieb ich ihr. Als ich sie anrief, ging Papa ans Telefon. Ich sagte ihm, dass wir Sonntag telefonieren. Ich fuhr dann noch in den Aldi und kaufte Bier. Er schrieb mir dann, dass er Sonntag erst um 12 Uhr könne. Mama sagte, so eine Nachricht müsse drin sein. Ich trank dann noch das Bier und ging so gegen acht oder so schlafen. Samstag, 23.9.2023. Heute um 6.30 Uhr aufgestanden. Dann um acht zum Aldi gefahren und Cola light und was zu Essen gekauft. Dann um 10 Uhr in die Stadt gefahren, um mir ein Sakko zu kaufen. Das machte ich beim C&A für 79,99 das Sakko und 29,99 ein Hemd. So gegen 13 Uhr telefonierte ich erstmals mit Mama. Sie fand das mit dem Sakko gut. Dann beredeten wir noch, dass am 10.10. der Flug geht und ich auch zu dem Termin mit Moritz Renn gehen könnte, da der früh am Morgen ist und der Flug erst um 15 Uhr geht. Ich schrieb ihm, dass ich am 10.10. könne. Außerdem sagte ich Mama, dass ich fände, dass Lisa etwas hart mit mir umgehe. Z.b., dass sie sich für die Karte nicht bedankt habe. Unser erstes Date habe ja schon Interesse von ihrer Seite signalisiert. Eigentlich will ich heute noch ins E-Werk und fange erst später an mit Bier trinken. Jetzt ist es 17 Uhr. Ich war dann noch im E-Werk. Das erste Mal seit einem Jahr. Bier zu trinken begonnen habe ich um 19 Uhr, was dann ganz gut hingehaut hat. Um 22.15 Uhr war ich im E-Werk, blieb dort 1,5 Stunden bei kostenlosem Eintritt, nur die Gaderobe hat 2 Euro gekostet. Sonntag, 24.9.2023. Heute morgen um 7.30 Uhr aufgestanden, nachdem ich gestern gegen halb eins im Bett war. Dann etwas Bier getrunken. Hab mir mit der alten Panasonic Haarschneidemaschine die Haare geschnitten, die Maschine bockte etwas. Um zwölf mit Papa telefoniert. Dann am Nachmittag noch in der Uni gewesen. Mama meinte am Telefon, dass ein Aufriss mehr kicken würde, als eine Nutte. Mama war dann noch gegen halb sechs hier und brachte mir Willi. Ich zeigte ihr mein neues Sakko und den Arztbrief. Sie fand beides gut. Montag, 25.9.2023. Heute morgen erst um 7.30 Uhr aufgestanden, Moma geschaut. Um ca. 9.30 Uhr dann losgefahren zum Röthelheimbad, den Arztbrief aus dem Klinikum mit im Gepäck. Als ich dort ankam, sah ich schon, dass es zumindest sehr leer war. Als ich zur Kasse ging, saß dort ein Ordner, der nur den Kopf schüttelte auf meine Frage, ob das Freibad noch offen habe. Ich fuhr dann auf dem Rückweg noch bei meinem Aldi vorbei und kaufte u.a. neue Käsetaler, die sich bis Dezember halten. Dann legte ich mich hin und dachte etwas nach. Um ca. halb zwölf bekam ich eine SMS. Mailbox. Rückruf vom Klinikum, Schwester Simone. Ich rief zurück und es war Pfleger Stefan am Telefon. Wie es mir gehe und ob ich noch etwas brauche. Mir gehe es gut und ich brauche nichts. Das war in etwa das Telefonat. Ich fuhr dann um 12.20 Uhr los zu Dr. Clavery. Auf dem Weg dorthin wurde mir komisch, in der Praxis ging es dann so einigermaßen. Ich musste am Empfang relativ lang warten. Als ich dann hereingerufen wurde, ging es recht schnell. Ich bekam die Krankschreibung. Sie hätte mich auch für zwei Wochen krankgeschrieben, was ich aber zunächst nicht machte. Auf dem Rückweg war mir weiter komisch. Als ich zuhause ankam, wurde es jedoch schnell besser. Um 16 Uhr telefonierte ich nochmal mit Mama, danach wurde mir nochmal komisch und hielt bis 19 Uhr an. Dienstag, 26.9.2023. Heute um 6.40 Uhr aufgestanden. Dann Moma geschaut. Um kurz nach 8 Uhr rief ich in der Caritec an. Robert war dran. Ich sagte, ich sei aus der Klinik raus, sei aber noch krankgeschrieben und komme nächste Woche wieder. Er sagte ok, dann wisse er Bescheid und gute Besserung. Ich fuhr dann um 9 Uhr mit dem 290er zum Altstadtmarkt, wo ich in die 283 nach Dechsendorf einstieg. Ich lief dann so ca. eine Stunde um den Dechsendorfer Weiher, bevor ich wieder zurückfuhr. Am Martin-Luther-Platz stieg ich in die 286. Zuhause war ich dann so ne Stunde oder so. Irgendwann schaute ich aufs Handy und sah, dass Hannah eine Gruppe für Janas Taufe erstellt hatte und mich hinzugefügt hatte. Dann fuhr ich los nach Spardorf. Auf dem Weg dorthin war mir komisch, als ich dort war, war sehr viel los auf dem Parkplatz. Ich kaufte Schokoriegel und trank noch einen Kaffee. Auf dem Rückweg war mir dann richtig schlecht. Zuhause wurde es dann aber nach kurzer Zeit wieder besser. So um 17 Uhr fuhr ich noch nach Tennenlohe. Donnerstag, 28.9.2023. Ich habe leider durch einen Laptop-Ausfall den Eintrag von gestern verloren, deshalb trage ich ihn nach. Ich bin mit derselben Busverbindung wie am 5.9. wieder gegen 11.55 Uhr nach Rathsberg gefahren, diesmal verpasste ich keinen Bus, weder auf der Hin- noch auf der Rückfahrt. Ich kam so gegen halb fünf wieder hier zuhause an. Heute bin ich in der Früh zum Aldi gefahren, um Cola light zu kaufen. Gegen 11 Uhr fuhr ich in die Uni. Als ich heimfuhr aus der Uni hatte Papa mir geschrieben, dass er um 12 kommt und Lotte vorbeibringt. Jetzt ist es 12.30 Uhr. Papa war vorhin kurz da. Ich bat ihn nicht herein, sondern wünschte ihm eine gute Fahrt und machte mit ihm aus, dass wir am Sonntag um 10 Uhr telefonieren. Er ließ mir den Haarschneider und zwei Stücke Kuchen da. Jetzt ist es 18 Uhr und mir ist vorhin nochmal richtig schlecht geworden. Ich war in der Stadtbibliothek und dann im Schlossgarten. Dann fuhr ich zurück. Papa hatte in die "Peter, Anne, Hans"-Gruppe mehrere Beiträge geschrieben, was mich etwas aus dem Konzept brachte. Daraufhin rief ich Mama an und sagte ihr, dass mich das störe. Ich würde Papa schreiben. Das machte ich dann auch und dann wurde mir schlecht. Jetzt geht es aber wieder. Freitag, 29.9.2023. Heute morgen normal aufgestanden. Um 11 Uhr kurz in der Uni gewesen. Danach angefangen, zuhause Bier zu trinken. Mehrere Sachen gegessen. Willkommen Österreich zwei Folgen angeschaut. Jetzt (ca. 19.30 Uhr) mit Mama telefoniert. Ich habe sie gefragt, ob ich irgendeine "Hässliche" haben könnte, wo sie meinte, ja, das sei möglich. Das fände sie immer besser als eine Nutte, wo das Vergnügen immer nur kurzer Dauer sei. Sie meinte, immer etwas zu essen zuhause zu haben sei etwas anderes, als Bier zu Hause zu haben, weil das verleite einen zum Trinken. Ich redete mit Mama nochmal über die Nutte. Sie meinte, dass das doch beim letzten Mal auch nicht gut gewesen sei. Samstag, 30.9.2023. Heute um 6.30 Uhr aufgestanden. Irgendwann ein Bier getrunken und die restlichen fünf weggeschüttet. Ich will heute nüchtern ins E-Werk gehen. Ich fuhr dann gegen 8.30 Uhr zum Lidl und kaufte ein. Eigentlich war ich nur da, um die Flaschen zurückzugeben. Gerade habe ich den Entschluss gefasst, NIE WIEDER in den Puff in Tennenlohe zu gehen. Jetzt ist es knapp 16 Uhr und ich habe festgestellt, dass es mir gestern tatsächlich das erste Mal seit Jahren passiert ist, dass ich vergessen habe, mein Olanzapin zu nehmen. Das lag unter anderem daran, dass der Blister etwas aus der Reihe war, dadurch, dass ich in der Klinik war. Sonntag, 1.10.2023. Heute bin ich um 6.40 Uhr aufgestanden, nachdem ich gestern nicht im E-Werk war und kein Bier getrunken habe. Jetzt ist es 9.15 Uhr und ich bin gerade in aller Früh nach Tennenlohe gefahren. Sehr schönes Wetter heute. Um 10 Uhr habe ich mit Papa telefoniert, der gerade bei Ursula und Bernd war. Gegen halb zwölf bin ich losgefahren zu Schlossgarten und Schwabach. Im Schlossgarten war nichts los. Hab mir ne Cola am Automaten in der Uniklinik gezogen und bin hingelaufen und hab mich hingesetzt. Dann Foto gemacht und Mama geschickt. Dann noch eine Cola und Rundgang um die Schwabach, dann hab ich mich nochmal hingesetzt. Um ca. 14 Uhr bin ich dann aufgebrochen zur Uni und nach Spardorf. An der Uni war wenig los und in Spardorf überhaupt nichts. Auf dem Rückweg ist mir etwas schlecht geworden. Die Übelkeit wandelte sich dann in einen Zustand. Der war ziemlich heftig. Irgendwann beschloss ich, etwas zu essen. Billig-Twix und Chips. Jetzt ist es 18.45 Uhr und es geht wieder. Montag, 2.10.2023. Heute um kurz nach 6 Uhr aufgestanden. Das Deutschland-Ticket für November gekündigt. Dann wollte ich auf Arbeit gehen, bekam jedoch eine relativ starke Um-Um Episode und rief schließlich bei Robert an und entschuldigte mich. Bei schönem Wetter fuhr ich dann schon um zwölf Richtung Uniklinik, obwohl der Termin erst um 14 Uhr war. Ich gab "Manhattan Transfer" zurück und ging durch den Schlossgarten. Dann setzte ich mit mit Cola aus dem Automaten an die Schwabach. Dann Termin zur Spritze. Eine Auszubildende setzte die Spritze. Dann Termin bei Dr. Marsch, auf den ich noch eine halbe Stunde warten musste. Er verschrieb mir das Pipamperon, das er Dipiperon nannte. Ich sagte, dass ich wolle, dass der Name "Heinrich Polke" notiert werde. Er redete mit mir kurz darüber, ich sah ihn aber nicht, wie er den Namen aufschrieb, was Mama in unserem Telefonat gefragt hatte ("Hat er ihn aufgeschrieben?"). Nach dem Termin fuhr ich heim. Zuhause dachte ich dann, dass ich doch gerne ins E-Werk gehen würde heute Abend, da 90er Vs. 2000er Party war und ich freien Eintritt hätte. Ich ging dann in den Aldi und kaufte Bier und was zu essen ein. Ich telefonierte seit mehreren Tagen das erste Mal mit Mama und sie riet mir davon ab, ins E-Werk zu gehen, da ich heute nicht arbeiten war. Mit dem Rad rumzufahren sei bei Nicht-Arbeiten kein Problem, aber Feiern zu gehen schon. Außerdem erzählte sie von Heiner und so. Sie meint, seltener Telefonieren sei in der Tat sinnvoll und diene der Selbstständigkeit. Bei Selbstständigkeit käme auch eine Freundin. Dienstag, 3.10.2023. Heute ist Tag der Deutschen Einheit. Heute morgen das restliche Bier von gestern weggeschüttet, damit ich es nicht trinken kann. Gegen 10.30 Uhr mit dem Rad zur Uni und nach Spardorf gefahren, um bei schönem Wetter an der frischen Luft zu sein. Um 12.20 Uhr war ich wieder hier. Um 15 Uhr telefonierte ich mit Mama, die um fünf Lotte holen wollte. Ich fuhr noch in den Schlossgarten und zur Uniklinik und kaufte mir dort eine Cola. Schon auf dem Hinweg war mir komisch und auf dem Rückweg brach es voll aus. Zuhause nahm ich eine Tavor, die wenig half und legte mich hin. Mama kam dann um 17.15 Uhr und sagte, dass Papa jetzt doch überlege, nach Sevilla mitzufahren. Darauf unvorbereitet schlug ich mir mehrmals mit beiden Händen ins Gesicht. Mama fragte mich, ob mir wohler sei, wenn sie jetzt ginge, worauf ich sagte: Ja, das wäre wohl besser. Als Mama weg war, wurde es schnell besser und ich telefonierte noch mit ihr. Sie meinte, Selbstständigkeit sei wichtiger als eine Freundin. Die käme dann. Sie kann sich nicht vorstellen, dass man bei Kontaktaufnahme mit einer etwaigen Freundin dazwischen gehen könne. Bezüglich der Tatsache, dass Dr. Marsch den Namen "Heinrich Polke" nicht notiert habe meinte sie, ich solle ihn beim nächsten Mal darauf ansprechen und darauf bestehen. Ich wolle damit abschließen. Mittwoch, 4.10.2023. Heute um kurz nach 6 Uhr aufgestanden. Dann Morgenmagazin geschaut und zur Arbeit gegangen. Heute ließ es sich etwas schwerer an als sonst. Shorty war da, Robert. Marianne ist für drei Wochen in Urlaub - zwei Wochen ist sie noch weg. Die Arbeit ging dann aber. Es werden wieder Corona-Tests gemacht. Sie hatten auf der Arbeit 11 Fälle von Corona als ich weg war. Nach der Arbeit ging ich in die Norma einkaufen. Am Mittag nach der Arbeit machte ich ein kurzes Mittagsschläfchen. Dann fuhr ich in die Uni. Dort saß beim Gehen ein Mädchen mit Cappy, die etwa malte. Zunächst ging ich an ihr vorbei, drehte dann jedoch um und sprach sie an. "Was malst du denn da?" Es stellte sich heraus, dass sie Psychologie studiere. Sie sagte nach kurzem Plaudern, dass sie jetzt eine Sitzung habe. Damit verabschiedeten wir uns. Danach fuhr ich, da mein Hinterrad weiter Zicken machte, zum Fahrradladen. Der Mann meinte, der sogenannte Freilaufkörper sei kaputt. Er empfiehlt mir, das komplette Hinterrad tauschen zu lassen für 100 Euro. Ich willigte ein und habe einen Termin am 28.10. zwischen 9 und 10 Uhr. Danach fuhr ich noch in den Schlossgarten, wo eine Chinesin saß, die ich NICHT ansprach und trank an der Schwabach noch eine Cola. Dann fuhr ich zurück und kaufte im Lidl u.a. noch Limo. Ich machte zuhause kurz Pause und fuhr dann los nach Tennenlohe zur Apotheke, wo ich u.a. das Dipiperon vorbestellt hatte. Um 17 Uhr war ich zuhause und hatte alles erledigt. Ein sehr aktiver Tag heute. Donnerstag, 5.10.2023. Heute erst um 7 Uhr aufgestanden. Ich hatte gestern, da ich nicht einschlafen konnte, eine Pipamperon genommen und war heute morgen noch recht müde davon. Gegen Mittag wollte ich mit dem Rad in die Stadt fahren, da Mama mir aufgetragen hatte, Reiseführer für Sevilla auszuleihen. Ich telefonierte mit Mama und sie teilte mir mit, dass Papa jetzt endgültig jetzt doch nicht mitfährt. Mein Fahrrad streikte auf Höhe Aldi, sodass ich nur dort einkaufen ging. Später fuhr ich dann mit dem 290er in die Stadt und lieh zwei Reiseführer aus. Später telefonierte ich nochmal mit Mama. Freitag, 6.10.2023. Heute um 6.20 Uhr aufgestanden. Dann Morgenmagazin geschaut. Dann bin ich zur Arbeit. Es schien ganz gut zu laufen, nur Robert war da. Dann kam nach der ersten Pause Shorty. Zur Hälfte der Zeit wurde mir schlecht. Ich entschied mich zu gehen. Ich ging also um 10.30 Uhr. Ich hielt es aus, Mama nicht anzurufen. Jedoch schrieb ich ihr irgendwann - so gegen 11 Uhr, dass ich die Arbeit heute nicht durchgehalten habe. Am Nachmittag ging ich noch in den Aldi einkaufen und kaufte Cola light. Gegen 16 Uhr fuhr ich mit dem Bus Richtung Dechsendorfer Weiher. Als ich aus dem 283er am Dechsendorfer Weiher ausstieg, wurde mir schlecht. Ich rief Mama an, die sagte, ich solle umdrehen. Das machte ich dann auch, ohne einen Rundgang. Samstag, 7.10.2023. Heute um kurz vor 6 Uhr aufgestanden. Danach im Aldi Einkaufen gewesen, um Cola light zu kaufen. Auf meinem Fahrrad hing ein ausgedruckter Zettel, der sagte ich solle mein Fahrrad so hinstellen, dass auch andere ihr Rad absperren und aufsperren können, sonst melde er es der Gewobau. Kein Absender war darauf. Um 9 Uhr telefonierte ich mit Mama wegen meines Zustandes gestern und wegen des Packens. Sie sieht in dem Zustand kein Problem auf dem Flug. Sonst nähme ich halt eine Tavor. Jetzt ist es 14 Uhr und ich hatte den ganzen Morgen so ein LSD-Gefühl. Bin dann trotzdem nach Tennenlohe gefahren. Da wurde es schlimmer - ein Um Um-Zustand kam. Zuhause wurde es aber schnell besser. Ich war dann noch in der Uni und im Lidl Nägelsbachstraße, wo ich mir eine Breze kaufen wollte, aber alles war aus. Also ging ich noch in die Norma, wo ich Käsebreze und Franzbrötchen fand. Ich telefonierte nochmal mit Mama und ging nicht ins E-Werk. Sonntag, 8.10.2023. Heute um 6.40 Uhr aufgestanden. Dann das restliche Bier getrunken. Um ca. 9.30 Uhr bin ich ins Wahllokal in der Grundschule in der Zeißstraße gefahren und habe SPD gewählt. Um 10 Uhr habe ich mit Papa telefoniert. Danach mit Mama und unsere Reise und das Packen besprochen. Ich war noch in der Uni. Und dann war ich nochmal bei der Tanke und holte mir zwei Bier. Dann schaute ich die Sendung zur Wahl an. Montag, 9.10.2023. Heute normal früh aufgestanden. Dann vor der Arbeit eine Um Um Episode gehabt, längere Zeit, weshalb ich anrief und mich bei Robert entschuldigte, was kein Problem war. Ich habe ja sowieso Urlaub, sagte er. Dann packte und putzte ich. Um die Mittagszeit fuhr ich mit dem Rad nach Tennenlohe, ein Leberkäsbrötchen kaufen und die Flaschen abgeben. Außerdem kaufte ich was Süßes und zwei Flaschen Bier. Morgen ist der große Tag - es geht nach Sevilla. Mittwoch, 11.10.2023. Gestern war der große Tag der Sevilla-Reise. Zunächst der Termin bei Moritz Renn. Er ist so wie immer, machte mir wenig Vorschläge. Ich sprach drei Sachen an: Die Beziehung zu meinem Vater, das Abschließen mit Heinrich und die Kommunikation mit meiner Mutter. Anschließend vereinbarten wir einen Termin in drei Wochen. Um 10 Uhr holte Papa mich ab mit Willi. Um 12.45 Uhr fuhr er uns zum Flughafen. Unser Flug hatte eine halbe Stunde Verspätung, verlief aber sonst sehr problemlos. In Sevilla angekommen fuhren wir mit dem Flughafen Bus nach Sevilla rein und liefen ca. 15 Minuten zur Wohnung, wo uns Maria empfing. Mit der redeten wir noch eine ganze Weile. Später gingen wir dann noch einkaufen und ich lud Mama von den 50 Euro, die Papa mir zugesteckt hatte, in eine Tapas Bar ein. Es kostete 20 Euro. Ich hätte immer gedacht, Tapas seien eine Art Weizenfladen, würde aber dann eines Besseren belehrt. So um 10 Uhr gingen wir nach Hause. Heute um 7.45 Uhr aufgestanden. An meinem Laptop funktioniert das Touchpad nicht. Donnerstag, 12.10.23. Gestern liefen wir dann los Richtung Kathedrale quer durch das Barrio Santa Cruz. Irgendwie bekam ich das Gefühl, dass die Situation für mich doch ernst sei und der Geheimdienst keine Spiele mache. So gingen wir zunächst einkaufen, wo ich Mama damit konfrontierte. Anschließend setzten wir uns in ein Cafe und ich redete weiter. Ich fragte sie, ob ein Geheimdienst eher Menschen tötet oder z.B. versucht, jemanden bei der Suche nach einer Freundin zu behindern. Mama meinte ersteres. Ich erzählte ihr von meiner Furcht, aus dem Fenster zu springen. Mama meinte, das habe ich selbst in der Hand. Danach gingen wir nach Hause. Dort rastete ich nochmal aus und schlug mir bei Um um Zustand mit der flachen Hand ins Gesicht. Am Nachmittag gingen wir nochmal los, um beim Ale hop eine Wireless USB-Maus zu kaufen, die Papa entdeckt hatte. Wir navigierten mit Google Maps. Im Ale Hop hatten sie allerdings keine wireless Maus. Die Verkäuferin nannte uns den Platz der Courte Inglés, ein Einkaufszentrum wo sie wahrscheinlich Mäuse hätten. Mama navigierte uns hin. Im Courte Inglés tatsächlich USB Maus für 7 Euro. Danach waren wir noch im Aldi einkaufen, da heute Feiertag ist. Ich ging früh schlafen, konnte allerdings nicht einschlafen und nahm schließlich eine Schlaftablette, womit es dann ging. Mittlerweile ist es knapp 13 Uhr und wir haben auf den Vorschlag von Mama heute noch nichts unternommen. Wir saßen auf der Dachterrasse. Mama meinte auf meine Frage vorhin, was man bezwecke, wenn man jemanden mit Negativität bombardiere, ziemlich eindeutig: "Damit er Selbstmord begeht." Das gibt mir zu denken. Ich fragte sie nach Nutten und sie meinte, solange es mir so gehe, würde sie das eher nicht machen. Jetzt ist es 15 Uhr. Ich hatte Diskussionen mit meiner Mutter über die "Schuld" meines Vaters. Letztendlich sah ich klarer, denn wichtiger als mein Vater ist für mich meine Mutter. Sie meinte gerade, dass sie davon ausgehe, dass mir NICHTS passiere, auch kein Suizid. Nicht in der nächsten Zeit und wenn, dann würde sie Heinrich in den Knast bringen. Das klang recht einleuchtend. Mittlerweile ist es 18 Uhr. Um kurz vor vier bin ich mit Mama Tapas essen gegangen im Restaurant um die Ecke "Levies". Ich lud Mama ein - wir aßen jeder drei Tapas, was recht viel war. Mama aß hauptsächlich Sachen mit Fleisch, ich eher die Standardgerichte wie Eier und Käse. Anschließend gingen wir noch Pasteis de nata kaufen und von dort nicht weit zur Kathedrale. Da war viel los. Wir kauften nicht ermäßigte Tickets, weil ich das so sagte für Samstag 13.50 Uhr. Für ermäßigte Tickets hätten wir am Samstag welche kaufen müssen. Es kostete pro Nase 12 Euro. Freitag, 13.10.2023. Gestern bin ich früh ins Bett, so um halb acht, und habe heute Nacht sehr gut geschlafen. Als ich morgens aufstand, war Mama noch im Bett. Ich hatte fast keine Cola mehr, weshalb ich mich zu Fuß aufmachte nach einem Supermarkt. Ich ging zuerst in die Richtung der Mülltonnen, dort fand ich einen Supermarkt, der jedoch erst um 9.30 Uhr öffnen sollte. Ich ging noch in die Bäckerei und kaufte ein Baguette. Danach lief ich kurz zur Wohnung zurück und wollte dann in den Spar, fand auf dem Weg dorthin jedoch einen Carrefour Express und ging dort einkaufen. Ich kaufte zwei Flaschen Cola light. Gegen Mittag buchte Mama eine Reise am nächsten Dienstag nach Granada in die Alhambra per Bus. Das kostet pro Nase ca. 130 Euro. Vorher hatten wir verzweifelt nach Tickets gesucht, um ohne Führung in die Alhambra zu kommen, was an sich auch schon 40 Euro gekostet hätte, aber alle Termine bis zu unserer Abreise waren ausgebucht. Die Zugfahrt hätte alleine schon 47 Euro gekostet - one way. Mama sagte, wenn wir schon hier seien, sollten wir das Geld in die Hand nehmen, denn hierher kommen wir nie wieder. Also buchten wir die Reise. Wir waren den gesamten Vormittag mit der Planung beschäftigt. Außerdem besorgte ich einen VPN Client bei VPNTunnel, damit wir hier Nachrichten schauen können. Dann bekam ich noch einen heftigen Zustand, nachdem Mama mit Papa telefoniert hatte. Ich bekam leichte Schmerzen im linken Arm und sagte dauernd Aua. Mama wollte noch in die Stadt und auf mich warten. Mir war auch übel und so fragte Mama, ob ich vielleicht was essen wolle. Das tat ich dann auch, doch davon wurde es nicht besser. Irgendwann wollte Mama wissen, wo der Abfallplatz ist. Sie meinte, an der frischen Luft werde es vielleicht besser und ich lief mit ihr hin. Danach zeigte ich ihr den Carrefour express und wir gingen noch einkaufen. Zuhause nahm ich dann auf Anraten von Mama eine Tavor und es wurde schnell besser. Um 17 Uhr will Mama nochmal raus. Ich muss überlegen, ob ich mitgehe. Jetzt ist es 21 Uhr und ich war mit Mama vorhin beim Plaza de Espana. Dort war sehr viel los, wir kauften einen Hut für mich (12 Euro) und in Tuch für Mama (15 Euro). Danach war ich mit Mama noch in einem Lokal Bier trinken, wo ich quasi drei Bier trank, da Mama bei ihrer zweiten Bestellung irrtümlich auch noch ein Bier bekam. Auf dem Rückweg meinte sie, sie würde sich antrainieren, weniger zu trinken (an Flüssigkeit). Dann waren wir noch im Carrefour express. Außerdem würde sie versuchen, länger wach zu bleiben und beispielsweise das heute journal anschauen. Samstag, 14.10.2023. Heute um ca. 7.45 Uhr aufgewacht, nach einer sehr guten Nacht. Lag wohl wieder am Bier gestern. Gestern hatte ich Mama gefragt, ob ihre Aussagen, dass dann das "Spielzeug weg wäre" und dass das ganze ein "Spiel" ist, von ihr kämen. Weiterhin wollte ich von ihr wissen, ob auch die Aussage, dass man mich "behindern" wolle von ihr käme, oder ob sie mit jemandem darüber geredet habe. Sie sagte, das käme alles von ihr, sie habe mit niemandem darüber geredet. Mit "behindern" meine sie zum Beispiel so Situationen wie am Morgen, als ich durch einen Zustand außer Gefecht gesetzt war. Ich fragte sie gestern abermals, beim Bier in einer Kneipe hier in der Nähe, ob man so ein Spiel aufspanne, wenn die Gefahr bestünde, dass man eventuell in den Knast müsse, was sie klar verneinte. Gestern sagte sie auch noch, dass Heinrich auf gar keinen Fall in den Knast wolle, auch nicht nur für ein Jahr. Das wolle niemand. Auf meine Frage, was in der nächsten Zeit am Wichtigsten wäre, Freundin oder mit Heinrich abschließen meinte sie, dass wichtiger sei, mit Heinrich abzuschließen. Gerade habe ich mit Mama gefrühstückt. Ich schlug mir wieder mit der flachen Hand ins Gesicht. Mama sagte, das wolle sie nicht, ich solle in mein Zimmer gehen. Sie sagte, dass Heinrich letztendlich nur ein Hirngespinst sei. Viel wichtiger sei die Beziehung zu ihr. Wichtiger als Heinrich sei natürlich auch eine Freundin. Jetzt ist es 10.40 Uhr und vorhin hat Papa einen Videoanruf mit Jochen und Jana gestartet. Ich hatte mein Stimmchen und zog mich etwas zurück. Mama sagte, ich solle eine Tavor nehmen, was ich dann aber nicht machte. Nach dem Telefonat fragte ich Mama, ob man irgendwie verhindern könne, dass ich weniger Kontakt zu meiner Mutter habe, was sie verneinte. Sie sagte auch, dass sie das gut fände. Ich sagte, es sei zu viel Kontakt, sie sei schließlich nicht meine Freundin. Jetzt ist es halb eins. Ich bin vorhin etwas ins Nachdenken gekommen, wie das ist, wenn ich Mama weniger oft anrufe oder das Handy in den Keller lege. Ich überlegte, wie das dann in Bezug auf eine Freundin wäre. So kam wieder der Gedanke, dass das doch kein Spiel ist. Ich fragte Mama nochmal, ob ein Geheimdienst Spiele spiele, oder ernst mache. Mama vermutete zweiteres. Wir setzten uns auf die Dachterrasse, wo ich Mama nochmal nach dem zeitlichen Rahmen fragte, in der ein Suizid stattfinden könne. Ohne Ergebnis. Aber als ich sie danach fragte, ob es ganz schlecht für Heinrich sei, dass in einem Arztbrief sein Name auftauche, stimmte Mama zu. Ich fragte sie, ob es dann sein könne, dass er es "sein lasse", worauf Mama antwortete, dass Vieles dafür sprechen würde. Jetzt ist es 18.10 Uhr. Ich war am halb zwei mit Mama unterwegs zur Kathedrale und Giralda. In der Kathedrale hatten wir Audioguides, mit denen wir so halb zurecht kamen. In der Kathedrale hatte ich meinen Sonnenhut auf und wurde am Ende von einer Bediensteten ermahnt, den Sombrero abzunehmen, kurz bevor wir auf die Giralda stiegen. Insgesamt waren wir dort über zwei Stunden. Danach kauften wir noch Pasteis de nata und gingen zu dem Platz, wo das Cafe Alfalfa ist und tranken dort noch einen Cafe con leche bzw. Orangensaft. Danach gingen wir noch in den Carrefour express einkaufen. Ich redete mit Mama darüber, dass mir vielleicht doch etwas passiere, was Mama aber verneinte. Wenn etwas passiere, gehe Heinrich in den Knast - was er garantiert nicht wolle. Ich habe im Gespräch mit Mama bemerkt und auch gesagt, dass ich mehr Dinge mit mir selber ausmachen muss. Nach den heute Nachrichten gingen wir noch Tapas essen in "unserer" Kneipe, dem "Levies". Mama nahm Spinat und ich das Fleisch von dem leckeren Schwein. Sonntag, 15.10.2023. Es ist morgens, ca. 10 Uhr, Mama ist noch nicht wach und ich habe mein Buch gelesen. Eine Erkenntnis ist, dass Heinrich Polke letztendlich nur ein Hirngespinst ist. Erst um 11.40 Uhr rief ich Papa zu unserem wöchentlichen Gespräch an - ich hatte es um 10 Uhr schlichtweg vergessen. Als Mama aufgestanden war, machten wir erstmal langsam. Gegen Mittag wuschen wir Wäsche. Dann wollten wir doch noch nicht raus zum Tore del Oro, wo wir 20 Minuten hätten laufen müssen, sondern machten weiter Siesta. Mama meinte, dass ich unter keinen Umständen sterben würde. Wolfgang rief mich um 15.30 Uhr an und ich rief dann zurück. Er sagte oft "cool". Erst so gegen 16 Uhr gingen wir raus, um zumindest den Parkplatz zu finden, von wo es morgen nach Granada zur Alhambra geht. Auf dem Weg zurück machten wir halt auf einer Landwirtschaftsmesse, wo es Bier gab und eine Band Musik spielte. Zuhause machten wir dann noch Spaghetti mit Tomatensauce. Als wir aßen, kam unsere Landlady vorbei und gab uns unsere 100 Euro zurück. Ich hatte den Tag über versucht, Sachen mit mir selber auszumachen, ohne Mama danach zu fragen. Montag, 16.10.2023. Heute bin ich um 7 Uhr aufgestanden. Um halb 10 ist Mama aufgestanden. Als wir am Frühstückstisch saßen hatte ich meinen Um Um Zustand. Außerdem schlug ich mir mit der flachen Hand ins Gesicht. Mama reagierte verständnislos und sagte, das wolle sie jetzt nicht und ich solle mich ins Zimmer begeben. Ich beruhigte mich schnell und ging wieder raus und äußerte meine Vermutung, dass es für das Ins-Gesicht-Schlagen keine Chemikalie gebe wie für das Um um. Außerdem ließ ich mir von Mama bestätigen, dass es gar nicht so schlimm oder entscheidend sei, dass ich ihr alles erzählen würde. Es gehe einfach darum, mir den Urlaub zu verderben. Mittlerweile ist es 16.20 Uhr. Als wir um 11.15 Uhr von zuhause losgingen, lud ich meine Mutter am Platz Plaza de Alfalfa ist auf einen Kaffee bzw. Orangensaft ein. Anschließend gingen wir zum Palacio de Duenas, der einen wirklich sehr schönen Garten hatte und wo es mir richtig gut gefallen hat. Dort redete ich mit Mama über mein Problem, dass ich denke, dass mir etwas passiere, was Mama aber nicht glaubt und mich ein ganzes Stück weit beruhigen konnte. Nach dem Besuch des Palacio de las Duenas, auch genannt Casa de Alba, da es der Familie Alba gehört, wollte Mama noch einen Kaffee trinken und wir waren wieder beim Platz de Alfalfa und aßen noch ein Stück Kuchen. Dort sah Mama wieder ein kleines Kind spielen und erfreute sich daran - zunächst zu meinem Unmut. Doch irgendwie kam mir dann der Gedanke, dass das eigentlich total wurscht ist. Dass ich keine Kinder habe, ist nun mal so. Anschließend gingen wir noch in den Carrefour Express und dann wieder zur Calle Levies 24, wo unsere Wohnung ist. Dienstag, 17.10.2023. Heute war die Tour nach Granada. Ich stand um 6.30 Uhr auf. Ich trank eine 2 Liter Cola und einen Tee. Dann gingen wir auch schon ohne Frühstück los. Wir gingen zum Interparking, 6 Minuten zu Fuß. Dort warteten noch eine Handvoll anderer Touristen. Dann kam der Bus. Unser Tourguide, Petra, begrüßte uns mit "Guten Morgen" - eine Deutsche. Die ersten 1,5 Stunden bis zu unserer ersten Pause hatte ich die Augen zu, versuchte zu schlafen. Mama und ich kauften Bonbons und Kaugummis. Dann Toilettenpause 25 Minuten und danach erzählte Petra etwas über die Dinge, die wir auf dem Weg durch Andalusien sahen - auf Englisch und auf Spanisch. Durch das Englisch vorher konnte man auch das Spanisch ab und an verstehen. Wir fuhren dann auf eine Anhöhe vor der Alhambra, eine Touristenhochburg. Petra führte uns dort kurz herum zur Kirche St. Nikolas und zu einer Moschee. Dort hatten wir 1,5 Stunden frei, Mama und ich tranken einen Kaffee und aßen ein Leclere. Als wir dort oben herumliefen, sagte ich Mama, dass mir eigentlich egal sei, wenn ich "komisch" sei. Das sei mein gutes Recht, denn ich habe eine Psychose und das an sich sei schon komisch. Mama stimmte mir etwas zu, meinte jedoch, bei mir merke man die Psychose nicht so. Dann gingen wir um 13.15 Uhr wieder zu dem vereinbarten Platz und wurden dann zur Alhambra kutschiert, was nochmal etwas dauerte, da wir nicht durch Granada hindurch fahren durften. Ich bemerkte zu Mama, "mir gehts so gut". Ich hatte ja nur wenig Cola getrunken am Morgen und nichts gefrühstückt, wie sonst. Nur das Leclere hatte ich mit Mama geteilt. An der Alhambra angekommen, wurden wir in vier Gruppen aufgeteilt, zwei Englische und zwei Spanische. Mama und ich waren in der Gruppe 8. Mama kaufte noch Kopfhörer für 1 Euro. Unser Tourguide hieß Jenny, sie hatte einen relativ starken Akzent. Mama und ich schauten uns oft verständnislos an. Das war etwas schade. Sie erzählte am Anfang etwas über den Palast und die Sommerresidenz. Über den König Carlos, der ein ganzes Weltreich beherrschte. Und über das Wasser, dass die Alhambra so fruchbar mache. Wir machten dann noch eine Toiletten und Trinkpause. Ich kaufte eine Cola. Kurz danach kamen wir zum Löwenpalast, wo sehr sehr viele Touristen waren. Jenny hatte erzählt, dass am Tag 8000 Touristen in die Alhambra kommen. So eine Dreiviertelstunde vor Ende wurde mir komisch. Um um um. Mama versuchte mich zu beruhigen: Gleich ist es vorbei. Und so war es dann auch. Wir liefen noch durch die Gärten zum Bus. Ich kaufte noch eine Cola. Dann fuhren wir, wieder mit einem kurzen Zwischenstopp wo wir am Morgen waren, heim nach Sevilla. Wieder knapp drei Stunden. Um kurz nach 20 Uhr kamen wir am Interparking. Ich fand zu Mama, die 115 Euro hätten sich sehr gelohnt. Als wir ankamen, gingen wir noch in den Wendy Supermarkt und kauften einen Pollo bei "Pollos Asados San Esteban" für 10 Euro, was wir noch bei einem Bier aßen. Mittwoch, 18.10.2023. Heute bin ich um 7.30 Uhr aufgestanden. Gerade, um 9 Uhr bin ich nochmal raus, im Carrefour express Cola light kaufen. Mama meinte gestern noch, dass weniger Kontakt zu ihr oder eine Freundin sich nicht ausschließen, sondern beides gleichzeitig gehen müsse. Als Mama um 9.30 Uhr aufstand, rastete ich wieder aus nachdem sie etwas mit "Wahnsinn" gemeint hatte. Ich bekam Stimmchen und schlug mir mit der flachen Hand ins Gesicht, ohne mir etwas dabei zu denken. Heute war Mama erschüttert - sie hatte aber auch in der Nacht bis 4 Uhr nicht geschlafen. Sie zog sich dann in ihr Zimmer zurück. Jetzt ist es 15 Uhr und ich habe mit Mama einen Tee getrunken. Sie meint, wenn es ernst wäre, würde man möglichst wenig Leute einweihen. Auch meine Schwester nicht. Die wäre arm dran, wenn ihre Eltern und ihr Bruder tot sei, würde aber irgendwie zurecht kommen. Kornhuber zählt mehr als Dr. Marsch, das war die Hauptsache, ihm den Namen Heinrich Polke zu nennen. Sie meint, wenn ich immer in der Klinik lande bei zuviel Kontakt mit meinen Eltern, solle ich den Kontakt halt weniger machen. Auch bei wenig Kontakt sei ich noch zu gut vernetzt. Mama meint, dass man versuche, mein Leben blöd zu machen und dass ich mich leider zu wenig wehre. So etwas, wie den Namen Heinrich Polke zu sagen, sei wehren. Außerdem eine "Scheiß drauf"-Haltung. Mittlerweile ist es 18.15 Uhr. Ich war vorhin mit Mama auf dem "festival de naciones". Es gab mehrere Stände, wo man Andenken kaufen konnte, Kleidung. Außerdem gab es Stände der Nationen. Deutschland, Argentinien, USA, Kuba. Wir kauften mir eine Tasse mit dem Namen Pedro mit einem Foto von mir. Es dauerte etwas, bis die Tasse fertig war - sie kostete 9 Euro. Dann kaufte Mama noch eine Hose für 15 Euro. Anschließend setzten Mama und ich uns in die Isla de Cuba, wo Mama einen Pina Colada ohne Alkohol trank und ich einen Mojito (mit Alkohol). Nach der Isla de Cuba wollte Mama noch weitere Stände abklappern. Sie sagte etwas "für das Baby" und plötzlich bekam ich mein Um um Stimmchen. Ich sagte nichts doch Mama reagierte mit "Was?!" Das regte mich unheimlich auf, da ich ja für das Stimmchen nichts kann und ich gar nichts gesagt hatte. Ich sagte, ich würde nach Hause gehen und mit ihr nicht mehr in Urlaub fahren. Das machte ich dann auch. Auf dem Heimweg, den ich sehr gut fand, da gerade gelaufen, kaufte ich mir im Wendys noch zwei Bier und zwei Cola. Ich traf so Viertel vor sechs zuhause ein, Mama kam erst gegen kurz vor acht. Da lag ich schon im Bett. Ich hatte noch den Rest vom Hähnchen gegessen. Donnerstag, 19.10.2023. Heute bin ich um 7 Uhr aufgestanden. Sehr gut geschlafen. Gerade überlege ich, was Mama damit meint, dass ich so gut vernetzt bin. Ich hatte auch noch Bernd und Ursula dazu gezählt, die etwas unternehmen würden, wenn mir etwas passiere. Ich hatte Mama noch gefragt, ob eventuell Hannah bei einem Spiel mitspielen würde, das den Tod ihres Bruders zur Folge habe. Ich äußerte meine Vermutung, dass sie das nicht machen würde. Ich jedenfalls würde es nicht machen. Mama bestätigte mir das. Dann überlegte ich noch laut, ob ich mich mal mit Hannah unterhalten solle, meinte jedoch, wenn das kein ernstes Spiel sei, würde ich es erstmal bleiben lassen. Im Internet habe ich nach Ungezieferpuver gesucht. Am Dienstag hatte ich Mama darüber erzählt, dass ich mich vor mir selber ekeln würde, da ich Ungeziefer in der Wohnung habe. Mama meinte, da würde man einfach "so ein Pulver" ausbringen. Im Internet finde ich das cit Ungezieferpulver für knapp 20 Euro. Als Mama gegen halb elf aufstand, redete ich mit ihr über das Ungeziefer. Wegen Selbstmord glaubt sie, aktuell sei der Zeitpunkt dafür nicht gut - so kurz nach der Klinik. Ich habe sie noch gefragt, ob sie bei einer Obduktion dabei wäre (wegen den Würmern) und sie sagte: "Um Gottes willen - natürlich nicht." Das hatte ich vermutet. Ab 18.30 Uhr waren wir unterwegs zu einer Flamenco-Show (19 Uhr, eine Stunde). Ich lotste uns im strömenden Regen hin. Auf dem Rückweg kamen wir an einem Wollgeschäft vorbei und an einem Souvenir-Laden. Im Wollgeschäft kaufte Mama eine Stricknadel und im Souvenirladen kauften wir Socken. Anschließend verliefen wir uns nach meiner fehlerhaften Navigation stark und kamen an dem Metropol Parasol raus. Mama machte mir Vorwürfe, was ich für einen Fehler gemacht habe und ich wehrte mich. Zuhause am Abend trank ich noch Wein. Dann redete ich mit Mama und mir kam bei den ganzen Suizid-Überlegungen wieder eins in den Sinn, dass Mama mal gemeint hatte, dass mir nichts passiert sei, wo ein Suizid der einzig mögliche Ausweg war. Ich überlegte und sah ein, dass das auch nie kommen wird. Das einzige Szenario, eine Kopfoperation aufgrund der Zustände konnte ich ausschließen und Mama meinte, dass das erstens nie kommen würde und sie das zweitens sich auf so etwas nie einlassen würde. Freitag, 20.10.2023. Heute um 7 Uhr aufgestanden. Mama stand erst um 10 Uhr auf. Überlegt und doch wieder gedacht, dass mir was passiert. Mama entkräftete das im Gespräch wieder. Wir aßen um zwei oder so die Spaghetti. Um halb 5 machten wir uns auf zu einer Bootsfahrt auf dem Guadalquivir (arabisch für "großer Fluss") die 20 Euro pro Nase kostete. Ich spendierte zwei Bier. Dann Rückweg und kurzer Toilettenstopp im McDonalds, wo ich eine Pommes kaufte. Dann Rückweg (Ale Hop, ich kaufte ein Kuscheltier für Jana) zum Platz de Alfalfa, wo wir Tapas essen wollten, jedoch waren alle Plätze besetzt. Wir gingen noch einkaufen in den Carrefour Express am Platz de Alfalfa und liefen dann ins Levies und aßen drei Tapas. Mama meinte, dass ich an den Nutten nicht festhängen würde. Eine und das war's dann. Jetzt Kofferpacken. Ich brachte noch den Müll weg. Samstag, 21.10.2023. Heute morgen um 6.30 Uhr aufgestanden, um mit dem Taxi zum Flughafen zu fahren. Ich und Mama hatten gestern noch eine Schlaftablette genommen. Am Flughafen ging alles glatt. Boarding kein Problem, Flug sogar früher am Ziel, als angegeben. Papa holte uns ab und fuhr mich dann relativ bald nach Erlangen. Heute kommt die ganze Verwandtschaft von Traudel und Co.. Sonntag, 22.10.2023. Heute ist die Taufe von Jana. Ich hatte gestern Abend noch eine Schlaftablette genommen und deshalb heute Nacht sehr gut geschlafen bis 7.40 Uhr. Ich muss nochmal an das denken, was ich mit Mama an unserem letzten Abend in Sevilla beredet habe. Es ging ums Husten und ob ich da ein "Sensibelchen" sei. Mama meinte, ein "Sensibelchen" sei ich nicht, aber sensibel schon. Ich äußerte die Vermutung, dass andere darauf scheißen würden. Ich fragte Mama noch, ob es so ein Spiel, auch mit dem Husten, schon mal gegeben habe. Mama meint, das mit dem Husten habe es noch nicht gegeben, das sei individuell mein Problem. Um 10 Uhr holten mich Anwar und Anita ab, jetzt doch nicht mit zwei Autos nur mit Anwars Auto. Anita hatte im Auto wieder Husten. Dann der Taufgottesdienst, der etwa eine Stunde dauerte. Ich sah alle Verwandten. Im Anschluss wurde mir schlecht und ich nahm eine Tavor und setzte mich mit Mama ins Auto, die versuchte, mich zu beruhigen. Ich gab Jochen noch den blauen Dino, den ich in Sevilla im Ale Hop für Jana gekauft hatte. Doch schließlich wollte ich mich doch nach Hause fahren lassen und bat Papa darum. Da kam Anwar an und sagte, er würde mich heimfahren. Ich willigte ein und ließ mich von Anwar heimfahren. Zuhause aß ich dann noch Twix, Käse mit Zaziki und einen Quark und trank noch das restliche Bier. Montag, 23.10.2023. Heute um 6.15 Uhr aufgestanden. Ich hatte in der Nacht das Fenster in der Küche zum Lüften offen gelassen, um Kälte reinzubringen, um die Schaben zu bekämpfen. Um 8.45 Uhr wollte ich mit dem Rad zur Caritec fahren, jedoch drehte das Rad am Freilaufkörper wieder durch, sodass ich gezwungen war, zu Fuß zu laufen. Ich kam 9.10 Uhr an, heute war nur Robert da. Die Arbeit verlief unspektakulär. Ich arbeitete die zehn Minuten in der Pause wieder rein. Um 13.14 Uhr fuhr ich mit dem 285er in die Stadt zur Fahrradkiste. Der Verkäufer sagte mir auf meine Frage, dass er keine Räder für 50 bis 100 Euro hat. Nur ab 200 Euro, aber da im Moment auch nichts. Im Moment nur Räder ab 600 Euro. Mit diesen Informationen machte ich mich auf zum 290er Bus am Maximiliansplatz. Der Bus zurück war sehr voll. Auf dem Rückweg bekam ich wieder das LSD-Gefühl, jedoch wurde es besser. Als Mama dann kam, bekam ich mein Um um Stimmchen. Sie nahm dann die Vögel mit und ließ mir noch etwas zu essen da. Gegen 17 Uhr kam dann Papa noch vorbei, brachte mir sein Fahrrad und nahm meins mit. Ich war vorhin (ab ca. 19 Uhr dort) wieder bei einer Nutte im Puppenhaus. Britney hieß sie, aus dem Norden Londons. Der Sex war besser als beim letzten Mal. 20 Minuten für 50 Euro. 30 Minuten hätten schon 80 Euro gekostet, das war mir zu teuer. Sie sagte zum Schluss, ich sei ein "good guy" und ich unterhielt mich noch mit ihr, dass 50 Euro wirklich nicht viel seien für ein bisschen Spaß. Dem stimmte sie zu. Dienstag, 24.10.2023. Heute morgen um kurz nach 6 Uhr aufgestanden. So um 8 Uhr mit dem Hänger zum Aldi losgelaufen, um Cola light zu kaufen. An der Kasse fragte mich die Kassiererin, die etwas molligere, wie denn die Aldirone schmecke. Ob sie wie Toblerone schmecke. Es gebe im Aldi so viele Sachen, dass sie gar nicht alles ausprobieren könne. Ich sagte ihr, dass sie ganz gut schmecke und ich sie mal zufällig entdeckt habe. Dann bezahlte ich und lief mit dem Hänger nach Hause. Zuhause wusch ich die Wäsche aus Sevilla und fuhr gegen 11.15 Uhr mit Papas Rad in die Uni, wo heute in der Cafeteria sehr viel los war. Das Semester hat ja wieder begonnen. Gegen 16.15 Uhr war ich nochmal unterwegs zum Getränkemarkt und kaufte Bier für morgen. Heute habe ich gar nicht mit Mama telefoniert. Nur mit Papa, der mich morgen um 16 Uhr abholt, um zur Fahrradwerkstatt vom E-Werk zu fahren. Das war mein Vorschlag gewesen. Heute hatte ich den ganzen Tag (auch schon in der vorhergehenden Nacht) das Fenster in der Küche weit offen. Mittwoch, 25.10.2023. Heute um 6.30 Uhr aufgestanden. War in der Nacht ab 3.30 wach gewesen. Heute Nacht nur noch 2 kleine Schaben entdeckt in der Spüle, im Bad eine normale. Normalerweise sind es mehr als doppelt so viele. Heute morgen vor der Arbeit bestellte ich mir bei einer Tochterfirma von Peek und Cloppenburg eine Jacke der Marke Fred Perry (L) für 150 Euro, außerdem einen Pulli von Ellesse (XL, 50 Euro). Und bei Amazon bestellte ich mir einen USA-Pulli für 40 Euro. Dann bin ich zur Arbeit. Zunächst war nur Robert da. Dann setzte sich kurz Thomas zu mir. Ich musste ettiketieren, dachte jedoch erst, heute werde ein harter Tag. Auch Marianne kam dann noch. Außerdem war Doris heute kurz da, war dann aber wieder verschwunden. Es wurde dann doch kein harter Tag. Papa hatte mir Whatsapp wegen des Fahrrads geschrieben. Gleich (16 Uhr) will Papa kommen und mit mir in die E-Werk-Fahrradwerkstatt fahren. Im E-Werk nahmen wir das Rad ab. Ein Anleiter machte es auf und sagte, der Freilaufkörper sei total defekt und er könne ihn jetzt auch nicht abnehmen. Er riet auch zu einem komplett neuen Hinterrad und gab mir die Daten. Auf dem Parkplatz kehrten wir nochmal um und fragten nach einem gebrauchten Rad. Der Anleiter sagte, er habe gerade eins da. Kostet 50 Euro. Das nahm ich sofort. Papa bezahlte es. Donnerstag, 26.01.2023. Heute erst um 7.30 Uhr aufgestanden. Ich beschloss, in die Ikea zu fahren, um mir einen "Lack"-Tisch für 10 Euro zu kaufen. Außerdem wollte ich einen neuen Kissenbezug, einen Duschvorhang und einen Vorhang für die Küche kaufen. Um ca. 9.24 Uhr machte ich mich auf, um mit dem Bus in die Ikea zu fahren. Es klappte alles, dann ging ich in die Ikea und kaufte alles ein. Gegen 11 Uhr war ich wieder draußen und fuhr zurück nach Erlangen, wo ich kurz nach 12 Uhr eintraf. Ursula hatte mir geschrieben, dass sie mir 100 Euro für das Fahrrad überwiesen hat. Ich telefonierte dann noch mit Mama. Danach wurde mir schlecht. Jetzt ist es 18.30 Uhr und mir ist immer noch komisch. Freitag, 27.10.2023. Heute um 6.30 Uhr aufgestanden. Als ich zur Arbeit wollte, hatte ich mein um um. Kurzerhand rief ich an und entschuldigte mich bei Robert. Ich rief Mama diesmal nicht an, dass ich nicht zur Arbeit gegangen sei. Sie war zwar später überrascht, dass ich nicht auf Arbeit war, meinte aber, das sei nicht schlimm. Meinen ursprünglichen Plan, dass ich erst morgen am Samstag nach Hause fahre und nicht ins E-Werk gehe änderte ich gegen 15 Uhr. Ich musste ja nach Hause wegen dem Insektenspray. Außerdem muss ich am Samstag zum Fahrradladen. Um 15 Uhr telefonierte ich das erste Mal heute mit Mama und fragte sie, ob es genau den selben Effekt auf die Wirksamkeit des Sprays habe, wenn ich das heute machen würde, was sie bejahte. Also bereitete ich alles vor, legte Folie auf den Boden. Ich hatte schon eine Checkliste geschrieben, was alles zu erledigen sei. Gegen 16 Uhr fuhr ich dann heim, zündete den Nebel-Automante, und kaufte im Aldi noch 2 Cola. Zuhause redete ich mit Mama. Sie erzählte mir von Peter aus Hamburg, der in der letzten Nacht hier übernachtet hat. Er sagt, die Regierung werde den November nicht überleben und bezeichnete die Grünen als Terroristen. Papa ging am Abend zu den Johannitern und gab mir mehrere Dübel und Schrauben mit für meine lockere Vorhangstange. Ein Nagel würde es nicht tun, meinte er. Dann schaute ich noch nach der Guinness-Jacke. Sie war tatsächlich da, außerdem die Strelson-Jacke aus dem Ansons. Als ich sie anprobierte, waren sie etwas eng. Trotzdem toll, dass sie da sind. Ich ging dann gegen 19.30 Uhr schlafen. Samstag, 28.10.2023. Heute hatte ich gut geschlafen und stand um 5 Uhr auf. Ich muss ja noch mit dem Bus nach Erlangen und dann ins Fahrradgeschäft. Als ich zuhause ankam, lüftete ich erst die Wohnung, da ich gestern die "Nebel-Maschine" gezündet hatte. 10 Minuten sollte man das machen laut Anleitung. Zuhause fand ich vier tote Marienkäfer auf dem Fensterbrett im Bad, außerdem eine abkratzende Schabe auf dem Schuhschränkchen. Während ich lüftete ging ich raus und schraubte die störenden - ich nenne es jetzt mal "Fußlaschen" - an dem neuen Ersatzfahrrad ab mit den Schraubschlüsseln, die ich von zuhause mitgebracht hatte, ab Mittlerweile ist es 13 Uhr. Bin dann mit dem Fahrrad im Bus zum Fahrradgeschäft gefahren. Der Verkäufer sagte, es sei nicht sicher, ob sie das Fahrrad heute schon fertig machen könnten. Sie würden sich bis 15 Uhr dann bei mir melden per SMS. Ich fuhr mit dem Bus an der Werner-von-Siemens-Straße zurück. Als ich wartete telefonierte ich noch mit Mama und fragte sie, wie sie das fände, dass das Rad eventuell erst am Dienstag fertig sei. Sie entgegnete, das sei ja noch nicht sicher so, es könnte auch heute fertig sein. Um 11 Uhr ging ich mit dem Hänger los in den Aldi und kaufte Cola light und Spaghetti-Sauße. Es war wieder die mollige Kassiererin da, die mich der Toblerone gefragt hatte. Ich stellte mich an eine andere Kasse. Danach lief ich heim und kam kurz nach 12 Uhr an. Gerade habe ich noch an dem Vorhang mit Namen "Bengta" die Vorhangstange fest montiert, mit Schrauben, die Papa mir mitgegeben hatte. Vielleicht brauche ich noch einen zweiten Vorhang. Ich war am Nachmittag noch im Edeka, um Batterien zu kaufen (AAA) für das Licht am Ersatzfahrrad. Sonntag, 29.10.2023. Gestern trank ich nur zwei Bier und aß Spaghetti. Ich ging nicht ins E-Werk, weil ich so einen vollen Magen hatte. Heute Nacht habe ich in der Küche wieder zwei Schaben entdeckt, die ich scheinbar nicht mit dem Nebel-Automat erwischt habe. Mama sagte dazu "Ih!" als ich ihr davon erzählte. Morgens trank ich das restliche Bier. Ich schaute gestern und heute insgesamt vier Folgen "Willkommen Österreich". Um 10 Uhr telefonierte ich mit Papa, später dann mit Mama. Papa hustete in dem Telefonat mehrfach. Er ist im Moment erkältet. Er meinte, dass sich die Leute das nicht zugeben würden, dass sie einen Kammerjäger im Haus gehabt hätten. Er meinte aber, dass ein Kammerjäger alles Ungeziefer wegbekommen würde. Ich telefonierte irgendwann mit Mama. Ich fragte sie, ob sie sich schämen würde, mit einem Hänger rumzulaufen. Ob ich dann aussähe wie ein Penner. Oder was die Aldi-Kassierer von mir denken würden, wenn ich soviel Cola light kaufe. Mama sagte, das wäre ihr scheißegal, ich könne das so machen, wie ich wolle. Am Mittag/Nachmittag machte ich "Espinacas con Garbanzos", Kichererbsen mit Blattspinat. Es schmeckte ganz OK, nicht so gut wie im "Levies" in Sevilla. Ich verstreute das Insektenpulver. Hinter dem Herd fand ich einige, die meisten kleinen Schaben. Dabei hatte ich dann ein Problem mit dem Syphon - er war nach dem Zusammenschrauben nicht ganz dicht -, das ich aber lösen konnte. Unter der Spüle fand ich Kotspuren. Da muss ich noch saubermachen. Heute Nacht war ja wieder die Zeitumstellung. Ich habe davon nichts gewusst, da ich gestern keine Nachrichten angeschaut habe, da ich so vollgefressen im Bett lag. An meinem Grundig-Wecker konnte ich die Zeit wieder nicht umstellen, weswegen ich irgendwann um 0 Uhr mal den Stecker ziehen muss, damit er ab da an richtig läuft. Ich muss noch etwas schreiben, worum es Heinrich geht. Dr. Vollrath hatte mal gemeint, ob mich Heinrich "beeinflusse". Auch Wolfgang hatte etwas gemeint, dass der Geheimdienst Sachen "beeinflussen" wolle. Im Urlaub hatte ich Mama gefragt, ob man mich beeinflussen wolle, oder wie sie vermutete "behindern" wolle. Mama sagte, dass sie ziemlich sicher sei, dass es ums behindern gehe. Zum "Behindern" hatte sie im Urlaub einmal gemeint, als ich so einen Zustand hatte, der mich den ganzen Vormittag "ausgeschaltet" hatte, dass genau das "Behindern" sei. Dass ich nichts machen könne. Montag, 30.10.2023. Heute Nacht habe ich keine Schaben gefunden in der Spüle, nachdem ich gestern das Pulver verteilt habe. Wegen der Zeitumstellung bin ich heute schon um 5.30 Uhr aufgestanden. Die Arbeit lief gut bis ca. 10.45 Uhr. Dann wurde mir schlecht. Um ca. 11 Uhr bat ich um eine Pause und setzte mich draußen hin. Dann telefonierte ich mit Mama, so gegen halb zwölf und fragte sie, ob ich noch einen Spaziergang machen solle, was sie bejahte, dann sei es ja schon Viertel vor zwölf und nicht mehr lang. Das machte ich dann und war dann noch kurz drin bei Marianne zum Aufschreiben. "Gute Besserung" wünschte sie mir. Zuhause telefonierte ich nochmal mit Mama, die mir riet, mich hinzulegen. Auch das machte ich, und mir wurde schnell besser. Um 14 Uhr hatte ich Termin in der Uniklinik für die Spritze - bei Schwester Elke. Ich fragte noch nach einem neuen Rezept für die nächste Spritze, aber Dr. Marsch ist im Urlaub und kommt erst am 6.11. wieder. Es hieß, ich könne so gegen 10.11. mit dem Rezept in der Post rechnen. Auf dem Rückweg wurde mir wieder komisch. Zuhause schrieb mir Papa zwei Whatsapp Nachrichten u.a. wegen der Maulschlüssel. Ich telefonierte dann noch mit Mama hauptsächlich über den Arztbrief. Dienstag, 31.10.2023. Heute um 5.15 Uhr aufgestanden. Dann in der Psychotherapie gewesen, wo ich viel über den Urlaub, die Beziehung zu meiner Mutter und die Angst, eventuell in den Selbstmord getrieben zu werden geredet habe. Außerdem nannte ich den Namen "Heinrich Polke". Dann telefonierte ich mit Mama, die sagte, sie glaube das mit dem Selbstmord nicht und wenn dann wäre Heinrich dran. Ich brachte dann noch die Retoure mit der bestellten Fred-Perry-Jacke plus Pullover zur Tankstelle. Um 12 Uhr rief ich im Fahrradladen an. Das Rad war jetzt fertig. Ich fuhr mit dem 290er hin und holte es ab. Es scheint zu funktionieren. Jetzt ist es 13.30 Uhr. Gerade nochmal mit Mama telefoniert. Sie meinte, der Richter bräuchte dann Informationen über Heinrich und die Sache allgemein, die nur sie (Mama und Papa) ihm geben könnte. Weiterhin meinte sie, ich sei z.B. von der Arbeit nicht abhängig, also würde mir auch nichts passieren, wenn ich die verlieren würde. Das unterscheide mich z.B. von einem Arbeiter mit Familie. Ich solle mich nicht so in den Suizid-Gedanken suhlen. Mama meinte auf meine Frage, was der Sinn davon sei, einen ständig in Angst zu halten. Mama meinte dazu, dass man einen Fehler macht. Ich las noch 50 Seiten in Jonathan Franzens "Freiheit". Um 16 Uhr machte ich mir Spaghetti und begann, Bier zu trinken. Ich überlegte kurz, ob ich mir im Aldi noch Rum und Cola kaufen solle, entschied mich dann aber dagegen, da das nicht gut ist, dachte ich. Ich telefonierte dann nochmal mit Mama und fragte sie, ob ich ins E-Werk gehen solle - sie sagte ja, geh doch mal hin. Als ich um kurz nach 20 Uhr dort ankam, war vor dem Eingang eine lange Schlange. Ich überlegte kurz, fuhr dann jedoch heim. Auf dem Weg kaufte ich noch einen Cheeseburger und Pommes im Burger King für 6,80 Euro. Mittwoch, 1.11.2023. Heute gewohnt früh aufgestanden und an diesem Feiertag ZDF Moma geschaut. Bei der Tanke noch zwei Bier geholt heute morgen und dabei gedacht, dass ich das Alkoholtrinken wieder sein lasse. Um ca. 12 Uhr bin ich mit dem heute gelösten Deutschlandticket nach Hause gefahren. Mit Mama über mein Problem des Selbstmords geredet und sie gefragt, was für mich vorteilhafter sei, gar nicht mehr heimkommen oder regelmäßig heimkommen. Letzteres natürlich. Das hatte ich mir schon gedacht. Donnerstag, 2.11.2023. Heute morgen war ich im Aldi Cola light kaufen. Gegen 11 Uhr fuhr ich mit dem 290er heim. Dort traf ich auf Mama und Papa in der Küche. Papa verließ uns bald in Richtung Stadt. Ich redete noch mit Mama, die auch Essen machte, von dem ich aber nichts aß. Ich fragte sie, ob man Verwandte von mir einbeziehe, wenn es darum gehe, mich zu ermorden. Nein. Ich fragte nach Ernst - der sei "zu alt", sagte Mama. Hannah ebenfalls nicht, da sie keinen Hass auf mich hat und ich ihr Bruder sei und eine relativ normale Beziehung zu ihr habe. Gegen kurz vor vier wollte sie los zum Friedrich-Ebert-Platz - Fotos ausdrucken. Plötzlich bekam ich einen heftigen Zustand mit ins Gesicht schlagen. Daraufhin ließ ich mich von Mama nach Erlangen fahren. Freitag, 3.11.2023. Heute morgen schon um halb sechs aufgestanden. Mehrere kurze um ums gehabt, aber dann letztendlich doch zur Arbeit gegangen. Die Arbeit lief heute gut. Dann heimgefahren und zuhause mit Mama telefoniert. Bernd geht es sehr schlecht - er hat eine Sepsis und Papa ist heute morgen nach Essen gefahren, weil es ihm so schlecht geht. Später ging ich dann nochmal in den Aldi einkaufen. Kaufte Eiweiß-Sachen und kein Bier. Zum Abendessen gab es dann einen Ofenkäse. Jetzt ist es 17.30 Uhr, ich lese Jonathan Franzens "Freiheit" und Mama bekommt heute Besuch. Morgen will ich nach Hause nach Nürnberg fahren. Samstag, 4.11.2023. Heute bin ich um 6.30 Uhr aufgestanden. Habe gestern das erste Mal nach der Zeitumstellung die heute-Nachrichten angeschaut. Um 8.54 Uhr stieg ich in die 290 nach Nürnberg. Ich hatte von Mama eine Whatsapp bekommen, dass sie heute erst um 5 Uhr geschlafen hat und deshalb nicht geweckt werden will. Um 16 Uhr sei sie zum Kaffeetrinken bei Hannah. Zuhause angekommen war ich noch im Aldi einkaufen: Cola light, Aldirone. Als ich gegen 10 Uhr ankam, war Mama gerade aufgestanden. Sie hat sich außerdem noch mit Dorothee gestritten. Bernd liege auf der Intensivstation, so hatte Papa ihr geschrieben. In meinen Ohren hörte sich das nicht gut an. Ich redete dann noch mit Mama, ob das Spiel "ernst" sei und ob ich weiter nach Hause kommen solle. Ich sagte ihr, eine Freundin sei mir nicht so wichtig, wie ein gutes Verhältnis zu ihnen zu haben. Ich fragte sie, wie ein Kontakt verschwinde, ich vermutete, es beginne mit dem Nicht-mehr-nach-Hause fahren und ende dann mit einem Nicht-mehr-Telefonieren. Später fragte ich Mama, dass ich nicht wisse, ob das Spiel ernst sei und sie meinte dazu, dass es darauf ankomme, was ich daraus mache. Mittlerweile ist es 15.20 Uhr und ich fragte Mama vorhin, bzw. eigentlich mich selbst, wen man "einweihen" würde in einen Suizid, bzw. ja dann Mord. Meine Antwort: Möglichst niemanden. Mama meinte, ich könne heute ruhig Bier trinken - das sei nicht mein Hauptproblem. Gegen 18 Uhr kam Mama von Hannah zurück. Sie hat sich mit ihr vertragen. Ich redete mit Mama noch über Sascha und Oliver Mosebach, ob die beiden etwas gewusst hätten von dem Spiel gegen mich. Mama meinte zu Sascha, dass sie glaube, dass er einfach "irgendwer" gewesen sei und nichts gewusst habe. Ich schaute mit ihr noch die 19 Uhr Nachrichten und ging dann ins Bett. Sonntag, 5.11.2023. Heute so gegen 7 Uhr aufgestanden. Ich hatte gestern zwei Bier getrunken und dann noch ein halbes mit Mama. Zum Mittag gab es Pfannkuchen. Ich fragte Mama, wen man zuerst ausschalte - jemanden, der zu viel weiß, oder jemanden, der an Aufklärung interessiert ist. Mama meinte relativ klar, jemanden, der zu viel weiß. Da würde man kein Risiko eingehen. Eventuell würde man ihn auch ausschalten, bevor etwas passiert. Um 14 Uhr fuhren Mama und ich zu meiner Wohnung zurück. Mit Willi. Mama wollte sich mit Anita zum Kino treffen. Auf dem Rückweg meinte Mama, dass doch niemand aus dem Fenster springe, dass man das nicht mache. Montag, 6.11.2023. Heute um 6.20 Uhr aufgestanden. Dann auf Arbeit gewesen. Um ca. 10 Uhr wurde mir schlecht und ich schrieb noch Mama, ob ich gehen solle. Sie schrieb, ich solle noch ein Viertelstündchen abwarten. Das machte ich, aber es wurde nicht besser. Also sagte ich Robert Bescheid und ging. Zuhause wurde mir schnell besser. Ich war dann nochmal in Tennenlohe und auf dem Rückweg wurde mir wieder schlecht. Jetzt ist es 16 Uhr und mir ist immer noch schlecht. Gegen 18 Uhr ging es mir besser. Dienstag, 7.11.2023. Heute bin ich schon um ca. 5.30 Uhr wachgeworden und auch aufgestanden. Gegen 7.15 Uhr fuhr ich los in den Lidl, diesmal aber der in der Dresdener Straße draußen in Bruck, da der Weg dorthin laut Google Maps etwas kürzer ist. Dort kaufte ich mit meinem Hänger vier Packen Cola light. Um ca. 9.30 Uhr telefonierte ich mit Mama, die mich darauf aufmerksam machte, dass ich meinen Personalausweis verlängern muss. Ich googelte im Internet danach, wo man in Erlangen Passfotos machen könne und stieß dabei auf den dm, wo man für 7,95 Euro sechs Fotos bekommt. Die anderen professionellen Fotostudios rangieren so um die 22 Euro. Ich fuhr dann gegen halb 11 zum dm und kam gleich dran. Das Ganze lief problemlos, die Fotos wurden gleich ausgedruckt und ausgestochen. Dann ging ich noch in den Aldi, Toblerone kaufen und fuhr zum Rathaus. Dort kam ich auch sehr zügig dran. Jedoch wollte der Mann am Schalter von mir die Geburtsurkunde sehen. Ich könne ja jetzt auch jemanden anrufen, elektronische Form würde ihm reichen. Ich rief Papa an und erreichte ihn auch. Er war aber nicht zuhause, um die Urkunde scannen zu können. Er traf sich noch mit Mama und schickte mir am Nachmittag das Dokument. Ich fragte nach Bernd und Papa schilderte mir seinen schlimmen Zustand und sagte, es sei fraglich, ob er das Krankenhaus überhaupt noch lebend verlasse. Anschließend fragte Papa mich, ob er sich darum kümmern solle, meinen GdB auf 70 anzuheben. Dazu bräuchte er ein Attest meines Arztes. Ich soll mir das überlegen. Um 16.15 Uhr fuhr ich los zum Rathaus, um die Geburtsurkunde nachzureichen, ich sollte ihm eine E-Mail schicken. Der Ausweis dauert 2-3 Wochen, ich habe einen Abholschein, mit dem ich dann zum Infodesk gehen soll. Anschließend war ich noch im Lidl einkaufen und telefonierte mit Mama. Mittwoch, 8.11.2023. Heute bin ich schon um 5.15 Uhr aufgestanden. Es wird irgendwie immer früher - das gefällt mir nicht. Die Arbeit ließ sich heute etwas schwerer an als sonst, u.a. war Marianne da. Es ging dann aber letztendlich - als Essen gab es Kartoffelsuppe. Ich telefonierte dann mit Mama, fragte sie nochmal ob das Spiel ernst sei und ob mir etwas passieren könne, wenn ich nicht mehr heimkäme. Selbst dann nicht, meinte Mama. Und die Arbeit würde ich definitiv auf keinen Fall verlieren, da es eine ArbeitsTHERAPIE sei, die Leute nicht feuern könne. Und gehen würde ich auch nicht, wenn ich nichts anderes hätte. Heinrich sei auf alle Fälle dran, wenn mir etwas passiere. Wenn er ein Sadist sei, würde er mich nicht in ein paar Jahren umbringen sondern warten, bis ich mit 60 aus dem Leben scheide. Sie meinte, sie würde auch aktiv werden, wenn ich nicht mehr heimkäme. Donnerstag, 9.11.2023. Heute um 6.30 Uhr aufgestanden. Um 10.30 Uhr kurz an der Uni gewesen. Als ich zurückkam, hatte Papa mir aufs Handy geschrieben: "Bernd ist gestorben." Ich überlegte kurz, was ich zurückschreiben sollte und schrieb: "So ein Scheiß." Auf meinen Brainstoming-Zettel fügte ich noch hinzu, das, was ich mit Mama besprochen hatte, dass ein Sadist einen die ganze Zeit bis zu seinem - natürlichen - Tod quälen würde anstatt einen sofort umzubringen und dafür in den Knast zu müssen. Gegen 13 Uhr telefonierte ich mit Mama und redete mit ihr über Bernds Tod. Papa ist auf dem Weg nach Essen und um 16 Uhr würden er und Ursula sich mit dem Bestatter treffen. Ich telefonierte dann nochmal mit Mama und fragte sie, ob ich zu wenig einfühlsam sei, was sie verneinte. Dann fragte ich sie, ob ich morgen heimkommen solle, was sie aber noch nicht wusste, da sie nicht weiß, ob sie doch noch nach Essen fährt. Morgen Mittag trifft sie sich mit Hannah. Um 17 Uhr war die Xeplion-Spritze in der Apotheke, aber ich holte sie noch nicht ab, da es dunkel und regnerisch war. Freitag, 10.11.2023. Heute um 5.45 Uhr aufgestanden. Dann auf der Arbeit gewesen. Die ging heute gut, obwohl Petra mir gegenüber saß. Heute war sie aber auch ganz zahm. Nach der Arbeit kurz im Aldi einkaufen, kurz zuhause und dann habe ich mich auf den Weg zur Apotheke in Tennenlohe gemacht, wo meine Spritze seit gestern lag. Um halb drei telefonierte ich mit Mama. Die will morgen zu einer Ausstellung in München fahren. Ich fragte Mama, ob ich morgen ins E-Werk gehen könne, jetzt, wo Bernd gestorben ist, ob es angemessen sei. Sie sagte, das sei völlig in Ordnung. Außerdem fragte ich sie, ob ich Ursula sowas wie "Herzliches Beileid" schreiben würde. Mama meinte, das könne ich machen, wie ich will. Samstag, 11.11.2023. Heute bin ich um 6.30 Uhr aufgestanden, nachdem ich gestern Abend eine Pipamperon-Schlaftablette genommen hatte. Um kurz nach 7 Uhr fuhr ich los in den Lidl in der Dresdner Str. und kaufte mit dem Hänger Cola light und Limo. Dann las ich Jonathan Franzens "Freiheit". Um 11 Uhr telefonierte ich mit Mama - auf dem Weg nach München zu einer Kunstausstellung. Gegen Mittag war ich bei regnerischem Wetter in der Uni, danach las ich ca. 100 Seiten im Jonathan Franzen. Am Abend um 18 Uhr begann ich, Spinat mit Kichererbsen zu machen. Den aß ich. Ich hatte ja noch viel Zeit bis zum E-Werk. Ich holte dann noch meinen alten Karlsruhe-Rechner aus dem Keller. Dann telefonierte ich mit Mama, die aus München zurück war. Ich fragte sie, ob ich wegen eines Quarks nochmal in den Aldi gehen solle, was sie bejahte. Außerdem fragte ich sie, ob ich meinen alten Karlsruhe-Rechner reaktivieren solle, den ich früher quasi täglich benutzt habe. Dazu sagte sie, ich solle dazu mit Papa sprechen. Den Rechner hatte ich zuvor aus dem Keller hochgeholt, wobei ich meinen Nachbarn Lemberger traf. Ich fing nachdem ich im Aldi gewesen war gegen 19 Uhr mit dem Biertrinken an und schaute eine Folge Willkommen Österreich. Dann kam Um um um. Gegen 20.30 Uhr. Ich beschloss, doch nicht ins E-Werk zu gehen. Sonntag, 12.11.2023. Heute um 6.30 Uhr aufgestanden. Habe bei ebay für insgesamt 7 Euro ein gebrauchtes DVD-Laufwerk bestellt. Gegen 9.30 Uhr telefonierte ich mit Mama. Dann wurde unser Telefonat von einem Anruf von Papa aus Essen unterbrochen. Er bleibt doch noch bis Montag in Essen. Im zweiten Telefonat erzählte ich Mama, dass ich noch zwei kleine Schaben gesehen habe gestern. Am Kühlschrank und in meinem Zimmer bei benutztem Geschirr. Sie meint: Pulver. Und altes Pulver liegen lassen. Ich würde sie in einem Monat oder so wegbekommen. Dann war ich kurz in der Uni, bin auf den Straßen gefahren, da meine Hose gestern im Wald so schmutzig geworden ist. Um halb eins meldete sich Papa bei mir - er fährt offensichtlich jetzt doch heute aus Essen zurück. Er riet mir, Ursula per Whatsapp mein Beileid auszudrücken. Danach telefonierte ich mit Mama, die mir erzählte, dass Hannah sich zum Mittagessen angekündigt habe. Ich schrieb dann Ursula: "Liebe Ursula, der Tod von Bernd ist eine sehr traurige Nachricht. Ich denke an dich und fühle mit dir. Liebe Grüße Dein Peter". Sie schrieb zurück: "Danke, Peter, das ist ganz lieb von dir." Dann las ich Jonathan Franzens "Freiheit" zuende und telefonierte nochmal mit Mama. Montag, 13.11.2023. Heute stand ich um kurz nach 6 Uhr auf. Dann Arbeit. Robert war heute nicht da, nur Marianne und Doris. Die Arbeit verlief heute locker. Nach 12 Uhr telefonierte ich mit Mama. Sie musste dann zur Krankengymnastik. Da es draußen relativ stark regnete, fragte ich sie, ob ich heute zur Stadtbibliothek fahren solle, sie meinte, nein, wenn es so regnet muss ich heute nicht. Ich legte mich dann ins Bett und dachte nach, irgendwann so um halb drei fiel mir die Decke auf den Kopf und ich rief Mama an, ob ich doch trotz Regen zur Uni fahren soll. Sie meinte, das könne ich machen. Nach der Uni telefonierte ich nochmal mit Mama. Sie meint, eine Freundin wäre nicht mein dringendstes Problem und ich bräuchte nicht unbedingt eine. Sie meint, ich soll in der Uni ruhig mal einen Kaffee trinken, als dort immer nur kurz in die Cafeteria zu schauen. Dann las ich 50 Seiten in Leon Uris "Exodus". Dienstag, 14.11.2023. Heute um 6 Uhr aufgestanden. Jetzt ist es 7.22 Uhr und gleich ist Psychotherapie. In der Therapie besprach ich mit ihm die letzten Wochen. Es ging dann vor allem um die Wochenenden und letztlich darum, Leute anzusprechen, wenn ich beispielsweise im E-Werk bin. Ich sagte ihm, dass ich da bis jetzt immer am Rand gestanden habe. Nach der Therapie ging ich noch in Lidl einkaufen. Später, so gegen 10 oder 11 Uhr fuhr ich zur Stadtbibliothek, wo ich Maika von der P31 traf. Ich quatschte kurz mit ihr, dann verabschiedete sie sich von mir. Ich schlenderte noch kurz durch den Schlossgarten, dann fuhr ich heim. Zuhause war es ca. 12 Uhr und ich erreichte Mama nicht, die ich heute noch gar nicht gesprochen habe. Gerade um 15 Uhr habe ich Mama erreicht. Ich erzählte ihr von der Psychotherapie und dass ich mir nicht vorstellen könne, im E-Werk jemanden anzusprechen. Außerdem sagte ich ihr, dass ich so wie mein Leben verlaufen ist (Studium mit dem ich nichts anfangen kann) keinen Bock mehr hätte. Mama äußerte Verständnis, dass man das schon irgendwie verstehen könne. Mittwoch, 15.11.2023. Heute morgen recht früh aufgestanden - so 5.30 Uhr. Ich dachte über das nach, was ich gestern mit Mama besprochen hatte, dass ich keinen Bock mehr haben. Dann entschuldigte ich mich auf Arbeit, um weiter nachdenken zu können. Robert war dran. Ich telefonierte dann noch mehrmals mit Mama und sprach mit ihr über einen etwaigen Suizid. Sie glaubt, dass es wahrscheinlicher ist, wenn ich nicht mehr nach Hause komme. Jetzt ist es 15.30 Uhr und ich fragte Mama gerade, ob es in Heinrichs Interesse sei, dass ich mich selber töte - jetzt da Prof. Kornhuber seinen Namen kenne. Mama sagte, sie glaube nicht - zu gefährlich. Donnerstag, 16.11.2023. Heute um 6.50 Uhr erst aufgestanden, nachdem ich gestern Abend eine Schlaftablette genommen habe. Dann bestellte ich bei Saturn ein DVD-Laufwerk für 20 Euro, das ich heute ab 10.30 Uhr im Laden abholen sollte. Nachdem ich keine Bestätigung erhielt, putzte ich den morgen über. Um kurz vor 12 Uhr fuhr ich in die Uni und trank nach Ewigkeiten mal wieder einen Kaffee. Ich setzte mich neben zwei Chinesen. Es war sehr viel los. Dann telefonierte ich mit Mama. Es ging um Heinrich, ob ich den vergessen solle. Mama meinte, das würde eventuell noch eine Weile dauern. Ich sagte, dass alles irgendwie zusammenhänge, die Sache mit dem Selbstmord etc. Mama meinte noch, dass eine gute Beziehung zu Ihnen und Heinrich-Vergessen sich nicht ausschließen würden. Gegen 13.30 Uhr bekam ich eine Mail von Saturn, dass das DVD-Laufwerk und Sata-Kabel jetzt bereitliege. Ich fuhr sofort hin und kaufte alles für 30 Euro insgesamt. Das Sata-Kabel kostete stolze 10 Euro. Auf dem Rückweg kaufte ich im Aldi noch Bier fürs Wochenende. Zuhause baute ich das DVD-Laufwerk gleich ein. Beim ersten Test klappte zwar das Booten, dann ging es aber nicht weiter. Als ich dann das Ubuntu von der Festplatte startete, funktionierte die DVD "Simon Birch" mit VLC anzuschauen aber fehlerfrei. Also vermutete ich, dass die Boot-DVD eventuell defekt sei und lade gerade eine neue Ubuntu-Image runter und will das dann brennen und erneut eine Ubuntu-DVD zu booten versuchen. Es hat dann am Ende tatsächlich doch alles funktioniert und ich konnte eine neue Ubuntu-Installation machen. Freitag, 17.11.2023. Heute um kurz vor 6 Uhr aufgestanden. Dann zur Arbeit gegangen, die heute sehr gut verlief. Ich fragte Illie, ob er nicht Lust hätte, mal einen Kaffee zu trinken. Er artikulierte, dass er keinen Kaffee trinke, nur Cola. Und er sagte: "Mal schauen." Nach der Arbeit telefonierte ich mit Mama und erzählte ihr von der Arbeit. Sie fand es toll, dass ich Illie gefragt hätte und meinte auf seine Reaktion hin so was wie "So ein Drückeberger" oder so. Kurz nach 13 Uhr fuhr ich - wieder über die Siemens-Straße - zur Uni und trank dort einen Kaffee. Es war nicht mehr viel los dort in der Cafeteria - Freitagnachmittag. Samstag, 18.11.2023. Heute stand ich um 6 Uhr auf und fuhr dann um 8 Uhr in den Aldi, um dort Cola light zu kaufen, außerdem Cookies, eine Banane, Joghurt und Honig. Gegen 9.30 Uhr telefonierte ich mit Mama. Sie sagte, ich könne doch heute, wo die Uni Cafeteria zu hat, in ein anderes Café gehen, am Lorlebergplatz das Cafe Weiß oder ins Teehaus. Als ich sie nach dem fragte, was Papa zu ihr gesagt habe, wie es mir gestern mit meinem Zustand gegangen sei, sagte sie irgendwie sowas wie "Das das immer noch so ist" oder so etwas wie "das wird ja immer schlimmer". Sofort bekam ich mein Stimmchen und schlug mir mit der Hand ins Gesicht. Ich fragte sie, ob sie glaube, dass wenn es mir immer so geht (wie gerade mit dem ins Gesicht schlagen), ob es dann bei dem Ganzen darum gehe, mich umzubringen / in den Selbstmord zu treiben, oder zu verhindern, dass ich eine Freundin bekomme. Mama meinte Letzteres. Wir legten bald auf und ich dachte nach. Ich hatte mich beruhigt und dachte kühl nach. Dann dachte ich, dass es wohl tatsächlich so ist, wie Mama vermutet, dass es darum geht, mir eine Freundin zu entsagen. Ich las dann noch 50 Seiten im Exodus und machte mich dann bald auf ins Teehaus. Dort trank ich eine Tasse Kaffee für 2,90 Euro. Ich saß zwischen zwei Spanisch sprechenden Leuten und einem älteren Ehepaar. Beim Bezahlen gab ich 30 Cent Trinkgeld. Gerade mit Mama telefoniert, die sagt, dass das Kaffeetrinken für mich finanziell drin ist. Sie will mir 50 Euro spendieren, damit ich mir auch mal ein Stück Kuchen gönnen kann. Ab und zu müsse man sich was gönnen, so Mama. Bevor ich ins E-Werk gehen wollte, bekam ich etwas einen Um um Zustand, sodass ich wie letzte Woche dann doch nicht hinging. Sonntag, 19.11.2023. Gestern war ich nicht mehr im E-Werk. Um 18 Uhr begann ich zu Essen: Zuerst Backcamembert, dann Cookies und Joghurt mit Honig und Banane, danach noch Chips. Bier trank ich keins. Auch deshalb bin ich dann nicht ins E-Werk gegangen. Heute Nacht gut geschlafen und um 6 Uhr aufgestanden. Am Morgen trank ich das Bier, das ich gestern nicht getrunken hatte. Am Vormittag rief mich Wolfgang an, er sei in Nürnberg ob er mich besuchen kann. Wir vereinbarten 17 oder 18 Uhr, jedoch komme seine Oma zu Besuch - er werde sich noch mal melden. Ich kaufte bei ebay eine USB-3.0-PCI-Express-Karte für 15 Euro. Ich fuhr gegen 13.30 Uhr ins Café "Mela" am Lorlebergplatz und trank dort einen Cappucino und aß einen Orangen-Kürbis-Kuchen. Das Ganze kostete mich 8,50 Euro. Zuhause wartete ich dann auf Wolfgangs Rückruf. Er rief dann gegen halb fünf an und kündigte sich an. Ich redete dann mit ihm und ihm ging es wesentlich besser als beim letzten Mal. Seine Affäre ist jetzt seine Freundin. Heike heißt sie und ist Allgemeinärztin. Er sagte häufig cool und sowas. Er meinte, wenn ich aus dem Fenster spränge, werde niemand belangt. So um sieben ging er dann wieder. Wolfgang hatte einen guten Eindruck von mir. Ich sei viel agiler als früher und habe auch so schön an Gewicht verloren. Montag, 20.11.2023. Heute bin ich um 6.30 Uhr aufgestanden. Dann habe ich die ganze Zeit einen Um um Zustand und musste mich auf Arbeit entschuldigen. Marianne war dran. Sie werde mich als "krank" eintragen, sagte sie. So gegen zwölf gratulierte ich Mama zu ihrem Geburtstag. Sie sagte, sie würde jetzt am Nachmittag doch nochmal in die Uni gehen und einen Kaffee trinken. Jedoch hatte ich weiterhin immer wieder einen Um um Zustand und fuhr dann erst gegen 16 Uhr in die Uni, als die Cafeteria schon zu hatte. Auf dem Rückweg wurde mir schlecht und das hielt dann noch etwas an, war dann aber irgendwann vorbei. Dann ging ich schlafen. Dienstag, 21.11.2023. Heute bin ich um 6 Uhr aufgestanden. Gegen 7.40 Uhr fuhr ich in den Lidl in der Dresdner Straße und kaufte Cola light. Für den "Trip" brauchte ich nur ca. 40 Minuten. Sind nicht so viele Ampeln auf der Strecke. Dann las ich im Exodus von Leon Uris. Ich telefonierte dann noch mit Mama. Gegen 12 Uhr dachte ich an meinen Personalausweis - ich hatte letzte Woche etwas geschickt bekommen, die Online-Pin. Ich googelte danach, wann man den Ausweis abholen könne und gab dann auf der Seite meine Seriennummer an. Es hieß, der Ausweis sei fertig und zum Abholen bereit. Also fuhr ich los, nahm den Abholschein mit. Es klappte alles. Danach fuhr ich zur Uni und trank dort noch einen Kaffee. Als ich zurückkam, war in meinem Briefkasten die USB-3.0-PCI-Express-Karte, die dann aber nach Einbau nicht funktionierte. Ich leitete das Zurückschicken in die Wege. Dann telefonierte ich mit Mama, die für Papa, der auf dem Klo saß, eine Schokolade kaufen wollte. Dann las ich weiter den Exodus. Am Abend bekam ich dann noch so um 17 Uhr einen etwas stärkeren Zustand, der jedoch dann auch wieder verschwand. Mittwoch, 22.11.2023. Heute schon um 5.45 Uhr aufgestanden. Dann zur Arbeit gegangen wo heute fast nichts los war. Als ich ankam, war die Halle dunkel. Illie und Sabine nicht da. Ganz wenig Arbeit nur noch. Marianne war da, Robert war da. Ich arbeitete eine Stunde lang und schaute dann eine Willkommen Österreich Folge an. Dann gab es noch Essen, Linseneintopf. Auf dem Heimweg kaufte ich in der Norma noch drei Bier. Zuhause erzählte ich Mama von der Arbeit und außerdem von meinem Plan, morgen eventuell nach Nürnberg zu fahren, um die Cent-Münzen bei der Bundesbank umzutauschen und eventuell eine Jacke zu kaufen. Sie fand das gut. Und außerdem, dass ich, falls mir die Decke auf den Kopf falle, ja noch in die Uni fahren könnte, und einen Kaffee trinken. Das machte ich dann, anschließend las ich 50 Seiten im Exodus. Donnerstag, 23.11.2023. Heute erst kurz nach 7 Uhr aufgestanden, nachdem ich bis 1 Uhr nicht schlafen konnte trotz Schlaftablette. Ich fuhr dann, wie geplant, um 8.50 Uhr mit dem 290er nach Nürnberg. Auf dem Weg dorthin war gleich hier bei der Lilienthalstraße die Straße gesperrt, weil es einen Unfall gegeben hatte. Ich stieg dann in die Straßenbahn 4 ein. Ein relativ hübsches Mädchen war in der Straßenbahn, sie hustete beim Aussteigen am Friedrich-Ebert-Platz. Auch unten in der U-Bahn hustete sie nochmal. Als ich mit der U3 am Hauptbahnhof ankam (ca. 10 Uhr) fand ich die Bundesbank sofort. Als ich dort ankam: Lange Schlange, die sogar bis vor die Tür reichte. Ich überlegte, ob ich das jetzt machen solle und dachte dann, dass ich das jetzt mache, da ich extra dafür aus Erlangen hierher gekommen war. Also stellte ich mich an. Es dauerte eine ganze Stunde bis 11 Uhr, dann kam ich dran. Im Schalter gab ich meine Tüte auf und bekam dann 7,87 Euro heraus. Mehr als ich gedacht hatte. Anschließend lief ich zum Karstadt, um nach Jacken zu schauen. Papa hatte mir Karstadt empfoheln. Erst suchte ich lange nach der Toilette. Als ich dann nach Jacken schaute, war ich zufrieden mit der Auswahl, es sah alles ganz gut aus und es war bezahlbar. Ich fand dann auch relativ bald nach ein paar Mal anprobieren einer blauen Jacke dann meinen Favoriten von der Marke "Globetrotter". Die passte gut (XL, L war zu klein) und kostete 129 Euro. ich kaufte sie dann an der Kasse, wo ich auch gleich drankam. An der Kasse Überraschung: Nur 85 Euro! Ich fragte die Kassiererin, ja es gebe 35 Prozent Rabatt. Ich freute mich und ließ mir noch eine Tüte geben. Nach dem Karstadt lief ich durch die Karolinenstraße zum Hallertor. Die Straßenbahn kam bald und am Wegfeld kam auch gleich der 290er Bus. Ich fuhr heim und kam so um 13 Uhr an. Zuhause rief ich Mama an, die mir erfreut zu meinem Kauf gratulierte. Ich ruhte mich etwas aus und fuhr dann nochmal in den Aldi, Bier und Essen (hauptsächlich Eiweiß) kaufen. Morgen ist nämlich eine 2000er-Party im E-Werk, wo ich eventuell hingehe. Freitag, 24.11.2023. Heute um kurz nach sechs aufgestanden. Ganz kurz mal Um um gehabt, dann zur Arbeit gegangen. Dort heute wieder so gut wie keine Arbeit. Ich wurde zum Eintüten geschickt und saß Annette gegenüber. Ich machte aber auch viel Pause und unterhielt mich mit Illie. Er wohnt nicht in der "Almastraße" sondern in der "Hartmannstraße". Irgendwann zur Mitte der Arbeit kam Stefan in den großen Raum. Er hustete ein paar mal heftig. Dann gab es noch Kuchen, für den man aber 1,50 Euro bezahlen musste. Nach der Arbeit ging ich in die Norma und kaufte vier Bier in Glasflaschen. Das war das Einzige, was ich kaufte. Die Schlange vor der Kasse war lang. Als ich anstand, sah ich aus dem Augenwinkel, dass auch Illie anstand. Ich dachte kurz sowas wie "blöd" oder so, dass er mich jetzt beim Bierkaufen erwischt. Als ich zuhause ankam, telefonierte ich gleich mit Mama, die aber meinte, dass mich Illie gesehen habe beim Bierkaufen sei überhaupt nicht schlimm. Schlimm wäre es, wenn ich das Bier während der Arbeit trinken würde. Zuhause las ich dann 100 Seiten im Exodus. Um 19 Uhr hatte ich gegessen und zwei Bier getrunken und schaute die heute Nachrichten. Ich hatte dann keine Lust mehr, bis 22 Uhr wach zu bleiben und ging ins Bett, statt ins E-Werk zu gehen. Samstag, 25.11.2023. Heute morgen stand ich um 6 Uhr auf. Ich trank am morgen vier Bier und war müde. Dann schickte ich die USB-3.0-PCI-Express-Karte zurück, in dem wattierten Umschlag mit zwei Briefmarken frankiert. Um 12 Uhr telefonierte ich mit Mama und fragte sie nach dem Biertrinken. Dafür sei es zu früh, meinte sie, Nachmittag wäre OK. Also ließ ich das Biertrinken sein. Gerade ist es 15.30 Uhr. Ich habe mit Mama telefoniert. Sie meint, Heinrich hätte ganz gerne, dass ich mir was antue, da er ja offensichtlich ein Sadist sei, aber bei mir sei es zu riskant. Ich fragte sie warum das so sei. Ob es so sei, da Kornhuber seinen Namen kenne. Ja, meinte sie. Das sei nochmal gewichtiger als meine beiden Eltern, da er vom Fach sei. Ich erzählte Mama dann noch, dass ich das Gefühl habe, man bombardiere mich seit Kurzem auf Arbeit mit Negativität. Da seien ja alle geschmiert, wie ich immer erzählt habe. Und dass ich das Gefühl habe, dass man mich eventuell in den Suizid treiben wolle. Aber, so sei meine Vermutung, das Gegenteil wahrscheinlich der Fall. Das sei richtig, sagte Mama. Ich hatte dann noch mehrere Um um Episoden und ging nicht ins E-Werk. Sonntag, 26.11.2023. Heute um 6.30 Uhr aufgestanden und drei Bier getrunken. Um 10 Uhr telefonierte ich mit Papa. Anschließend dachte ich nach über mein Leben, wie es verlaufen ist und wie es weitergehen soll. Dann telefonierte ich nochmal mit Mama. Gegen 11 Uhr war ich im Pickelmann einen Kaffee trinken und ein Bamberger essen. Gegen 14 Uhr war ich in der Uni. Um 16 Uhr telefonierte ich nochmal mit Mama. Sie meint, ich solle eher nicht mit nach Essen fahren, weil mir das eventuell zuviel wird die drei Tage. Außerdem brauchen wir jemanden, der die Vögel hütet. Montag, 27.11.2023. Heute um kurz vor sechs aufgestanden. Dann mehrere Um Um Episoden gehabt und deswegen auf Arbeit bei Robert entschuldigt. Ich sagte ihm auch, dass ich Mittwoch wegen eines Arzttermins in der Uniklinik nicht kommen könne und Freitag eventuell wegen Bernds Beerdigung auch fehle. Er sagte, für heute trage er "krank" ein und für Mittwoch und Freitag "entschuldigt". Wegen den beiden Tagen müssten wir mal schauen wie wir das machen - ob ich denn noch Urlaubstage habe. Ich sagte, ich wisse es nicht. Um zwölf dann mit Mama telefoniert wo ich kurz mein Stimmchen hatte. Um ca. 13.30 Uhr zum Lidl Dresdener Str. mit Hänger losgefahren. Als ich in den Lidl ging hatte ich das LSD-Gefühl und kurz nachdem ich bezahlt hatte, wurde mir schlecht und ich hatte um um. Als ich zuhause ankam, war mir immer noch schlecht. Jetzt ist es 15.30 Uhr und es geht schon etwas besser. Ich telefonierte nochmal mit Mama und dann wurde mir wieder richtig schlecht. Ich sagte: "Ich wollte schon aus dem Fenster springen aber das darf ich niemandem erzählen". Sie versuchte mich zu beruhigen und sagte, dass ich das nicht mache. Mama meinte gerade am Telefon (18.30 Uhr), was ich denn davon habe, wenn Heinrich in den Knas ginge. Eventuell würde ich das gar nicht mitbekommen. Außerdem sagte sie, die Tagesschau-Sprecher seien dann nicht dran, die würden weiter rumwurschteln. Dienstag, 28.11.2023. Heute bin ich um Viertel vor sechs aufgestanden. Dann Morgenmagazin geschaut und um 7.40 Uhr losgefahren zur Psychotherapie. Dort ging es heute um Frauenansprechen in der Uni und im E-Werk. Ich sagte, dass mich das Ansprechen etwas "kicke". Ein weiteres Resultat war, dass das E-Werk für mich schwierig ist, da es so spät am Abend ist. Auch Mama meinte, es sei günstiger, sich auf die Uni zu konzentrieren. Gegen Mittag habe ich dann nach Papas kurzer Anleitung meinen Wachbecken-Ablauf gereinigt - das Wasser war nicht mehr richtig abgeflossen. Kurz nach 15 Uhr machte ich mich auf zur Uni. Dort lud ich meine Karte mit 10 Euro auf und trank einen Kaffee. Jetzt ist es kurz vor 16 Uhr und ich bin zurück. Mittwoch, 29.11.2023. Heute schon um 5.30 Uhr aufgestanden. Das Wetter war heute schlecht, es hatte geschneit in der Nacht und es herrschten Minusgrade. Deshalb beschloss ich, mit dem Bus in die Klinik zu fahren. Papa hatte mir eine Whatsapp geschrieben, dass ich nach einem Attest für den GdB 70 fragen solle. Dort kam ich 10.15 Uhr an, der Termin war um 10.30 Uhr. Ich bekam meine Spritze. Dann Dr. Marsch. Ich sagte ihm, dass die Zustände in letzter Zeit stärker waren, mir es aber sonst eigentlich sehr gut ginge. Ich fragte nach dem GdB - da muss man sich direkt an das Zbfs wenden und die kontaktieren dann die Klinik, welche Unterlagen sie brauchen. Dann bat ich noch darum, den Namen Heinrich Polke aufzuschreiben - das hatte er bereits getan. Dann fuhr ich mit dem 290er von der Schwabachanlage zurück. Um kurz vor 13 Uhr telefonierte ich mit Mama. Wir wollten uns zuerst im Teehaus treffen, einigten uns dann aber auf den Beck bei Lis, da Mama dort besser parken kann. Sonst hätte sie am Hauptbahnhof-Parkplatz parken müssen. Jetzt ist es 15 Uhr und Mama ist zu ihrer Untersuchung in der Uni-Klinik und ich lese "Exodus". Mama war dann noch kurz da und brachte mir eine neue Decke. Ihre Untersuchung ist sehr gut gelaufen und sie muss erst wieder in zwei Jahren hin. Donnerstag, 30.11.2023. Heute um halb sechs aufgestanden. Dann mit Robert telefoniert, dass ich morgen Urlaub nehme. Ich hätte noch vier Urlaubstage, drei bräuchte ich für Weihnachten. Dann mit Mama telefoniert und ihr vom kränkelnden Willi berichtet. Mittlerweile geht es ihm aber wieder gut. Dann beim Getränkemarkt gewesen, um mein Amazon-Päckchen abzuholen und im Aldi gewesen und u.a. Bier gekauft. Dann las ich 100 Seiten im Exodus. Und telefonierte noch ein paarmal mit Mama, die auf dem Weg nach Essen sind - zu Bernds Beerdigung. Freitag, 1.12.2023. Heute stand ich um 5.30 Uhr auf und fuhr kurz vor sieben los zum Lidl Dresdener Str. um Cola light zu kaufen. Ich kaufte noch eine Reihe anderer Dinge, u.a. Tomatensauce für Spaghetti. Dann las ich weiter den Exodus zu Ende - 40 Seiten waren mir noch geblieben. Gerade ist die Beerdigung von Bernd. Um 13 Uhr wollte ich testen, ob es draußen glatt ist, um eventuell in die Uni zu fahren. Dann traf ich meinen Nachbarn. Kurz danach wurde mir etwas übel und es war Um um. War aber nicht schlimm. Später, so gegen 15.30 Uhr wurde mir dann schlecht, sodass ich die Uni fürs erste aufgab. Um 16 Uhr oder so nahm ich eine Tavor, die aber nichts half. Um ca. 16.30 Uhr telefonierte ich kurz mit Mama. Jetzt ist es 17 Uhr und die Vögel schlafen schon. # Samstag, 2.12.2023. Heute um Viertel nach fünf aufgestanden. Dann habe ich mir Griesbrei gekocht. Und Billig-Twix gegessen. Dann habe ich die Wohnung aufgeräumt und geputzt und das Insektenpulver größtenteils entfernt. Gegen 12 Uhr wollte ich zum Aldi und Getränkemarkt gehen. Jedoch war mein Fahrrad eingeschneit. Die Bremsen funktionierten nicht. Also verschob ich den Aldi auf ein Anderes mal und aß stattdessen einen Cheddar-Käse und einen Comté-Käse. Irgendwann telefonierte ich mit Mama, die gerade auf der Autobahn nach Landstuhl war, wo sie Heiner im Hospiz besuchen wird. Alles sehr traurig. Seine Kinder haben sich schon zu Abschiedsbesuchen angekündigt. Mama meint, ich solle heute bei dem Schnee zuhause bleiben und nicht mit dem Bus ins E-Werk, da alles zu unsicher sei, z.B. die Rückfahrt dann. Dann bestellte ich Fotos bei dm für eine Collage von Sevilla. Um 15 Uhr trank ich das erste Bier. Um 17.30 Uhr hatte ich nochmal Kontakt zu Mama. Sie meint, Heiner gehe es ganz schlecht und er werde nicht mehr lange leben. Sonntag, 3.12.2023. Heute um kurz nach 6 Uhr aufgestanden. Dann das restliche Bier getrunken. Jetzt ist es 8 Uhr und ich schaue "Willkommen Österreich". Ich telefonierte dann mit Mama und war im Pickelmann einen Kaffee trinken. Am Nachmittag traf ich mich mit Mama am Erlanger Hauptbahnhof, lief mit ihr über den Weihnachtsmarkt am Marktplatz und trank im Teehaus mit ihr einen Glühwein. Wir redeten über Heiner und dass wir jetzt wieder auf die nächste Beerdigung müssten. Um 16.08 nahm ich den 290er nach Hause. Montag, 4.12.2023. Heute um Viertel vor sechs aufgestanden. Dann zur Arbeit gefahren. Mein Fahrrad war vereist, sodass ich das Ersatzfahrrad aus dem Keller holte. Die Arbeit war heute etwas schwerer als sonst, viele Leute da. Kleine Adventsandacht. Das Essen kostet ab nächstem Jahr Geld, 3,70 Euro. Nach der Arbeit kurzen Zustand gehabt, Mama geschrieben, dass ich die Arbeit geschafft hätte. Telefonisch habe ich sie ewig nicht erreicht. Als ich sie dann um 15 Uhr endlich erreichte, fragte ich sie nach meiner Ernährung. Sie fragte mich, was mir denn besser gefalle: Eiweiß oder so wie bisher. Ich sagte, ich wisse es selber nicht genau. Wir kamen dann auf die Selbstmord-Sache und dass Wolfgang gemeint habe, wenn man jemanden aus dem Weg räumen wolle, sei Suizid das einfachste. Mama meint aber, dass ich das nicht machen würde. Außerdem könne ich das Handy auch jederzeit in den Keller legen, ich hätte sie ja noch und könne sie jederzeit kontaktieren. Dass Bernd gestorben sei und Heiner im Sterben liege, hätte mit mir nichts zu tun. Das hatte ich schon so vermutet. Auf meine Befürchtung, dass meine Psychose für meinen etwaigen Tod verantwortlich sein könne, meinte sie, dass ich die doch ganz gut im Griff hätte. Außerdem meint sie, dass Alkoholtrinken bei mir nicht zu einem Problem wird. Ich war dann noch in der Uni und trank dort einen Kaffee. Am Abend habe ich noch eine Stunde des Film "Exodus" von 1960 angeschaut. Auf Englisch. Dienstag, 5.12.2023. Heute um 6 Uhr aufgestanden. Um kurz vor 8 Uhr u.a. mit den Glas-Pfandflaschen losgelaufen zum Getränkemarkt und Aldi. Als ich vor die Tür ging, um zu testen, ob es glatt ist, kam mir Christian mit einem Müllbeutel entgegen. Ich fragte ihn kurz, ob er zur Arbeit ginge, was er bejahte. Dann lief ich mit dem Hänger los, da ich dachte es werde glatt. Cola light wollte ich kaufen. Im Aldi war dann die dicke Kassiererin, die mich nach der Aldirone gefragt hatte. Ich kaufte im Übrigen dann wieder Aldirone. Um 9 Uhr war ich wieder zuhause. Dann machte ich seit Ewigkeiten wieder eine Stunde Spanisch. Dann hatte mir Mama geschrieben, dass ihr Zug ausfalle, in Sylt nur Busse nach Westerland-Bahnhof fahren - kurz: "Es wird eine Abenteuerfahrt." Um 15 Uhr wollte ich dann in die Uni einen Kaffee trinken gehen. Doch als ich ankam: Nichts los. An der Tür ein Anschlag, dass dieser Betrieb heute bestreikt wird. Also fuhr ich zurück. Um 18 Uhr schaute ich das Achtelfinale DFB-Pokal: Kaiserslautern gegen Nürnberg. Der FCK gewann 2:0. Mittwoch, 6.12.2023. Heute um 5.30 Uhr aufgestanden. Dann habe ich mehrere Um ums und Müdigkeitsanfälle gehabt, bin aber trotzdem zur Arbeit gegangen. Dort war heute wieder Marianne da. Es gab eine kurze Nikolaus-Sitzung am Anfang. Dann lief alles etwas schwieriger als sonst an. Marianne erinnerte uns an den Ausflug am Sonntag zum Töpfermarkt nach Thurnau. Außer Marianne und Robert war heute auch noch Doris da. Das Essen gab es heute erst um 12 Uhr, da es nicht früher fertig geworden war. Es gab Nudeln mit Soße und eine gebackene Paprikaschote mit Hirse-Gorgonzola-Füllung. Auf der Arbeit hatte ich aufs Handy geschaut. Papa hatte mir geschrieben, ob er heute um 12.30 Uhr vorbeikommen solle um mir Teile zu bringen. Ich schrieb zurück, dass das OK sei. Er kam dann auch kurz in die Wohnung. Morgen will er eventuell nach Essen fahren. Ich erreichte Mama dann kurz in der Sylter Stadtbibliothek und dann in der Sylt-Kantine. Sie sagte, es passe gerade nicht, sie rufe mich später zurück. Da ich eine E-Mail von dm bekommen hatte, dass die Sevilla-Fotos da seien, beschloss ich kurzerhand, sie abzuholen und auch noch zum Schreibwaren-Haas zu fahren, um Kartons zu kaufen. Das machte ich dann. Erst als ich zurückkam gegen halb vier sah ich aufs Handy und sah, dass Mama mich vor 20 Minuten angerufen hatte. Ich telefonierte dann 20 Minuten mit ihr. Sie regte sich immer noch über Ursula auf, die Papa einen Urlaub versaut habe. Mit Papa rede sie erst mal nicht mehr. Am Abend trank ich dann drei Bier und machte die Collage fertig, die mir sehr gut gelungen ist. Donnerstag, 7.12.2023. Heute erst um 6.30 Uhr aufgestanden. Das war wohl das Bier von gestern. Der Tag war heute sehr ruhig. Ich war gegen halb elf mal in Tennenlohe, um mal draußen gewesen zu sein. Um 15 Uhr wollte ich eigentlich zur Uni, jedoch hatte ich einen Um um Zustand und ging nicht hin - in Absprache mit Mama, die meinte, dann würde sie nicht hingehen. Dann wusch ich noch Wäsche und schaute Exodus zu Ende. Freitag, 8.12.2023. Heute um 5.40 Uhr aufgestanden. Dann zur Arbeit gefahren. Die ließ sich heute etwas schwerer an. Petra war da. Doch dann ging es, bis zum Schluss. Auf dem Rückweg wurde mir schlecht. Das hielt eine ganze Weile an, wurde mal besser, mal schlechter. Ich telefonierte mit Mama und fragte sie nach meinen Getränken am Sonntag. Sie meinte, das sei ein Problem, für das es eine Lösung gebe, dann solle ich halt einfach zwei Flaschen Cola mitnehmen. Jetzt ist es 15.45 Uhr und mir ist immer noch schlecht. Mama meinte vorhin am Telefon, dass ich jetzt Wochenende habe und mich einfach hinlegen soll. Es wurde dann besser. Und ich ging nochmal in die Norma einkaufen und kaufte Bier und Knoblauch. Ich aß dann Zaziki und Emmentaler und trank zwei Bier. Dann ging ich ins Bett. Samstag, 9.12.2023. Heute um 5.30 Uhr aufgestanden. Dann zum Lidl in der Dresdener Str. gefahren und u.a. Cola light und Kichererbsen gekauft. Dann um halb 10 mit Mama telefoniert. Heiner geht es wieder besser, sagt Uta. Das Päckchen, das Mama mir von Medimops bestellt hatte, lag heute im Hausflur. Am morgen hatte ich vier Bier getrunken und den ganzen Tag über nichts gegessen. Es wurde eine ruhiger Tag, ins E-Werk wollte ich ja heute eh nicht gehen, weil ich morgen einen Caritec-Ausflug nach Thurnau mache. Ich fing an, "Vom Winde verweht zu lesen". Um 16 Uhr herum war mir irgendwie schlecht, deshalb machte ich draußen eine Runde an der frischen Luft. Jedoch war mir so schlecht, dass ich tatsächlich brechen musste. Es war hauptsächlich Cola light. Ich dachte, vielleicht habe ich davon zuviel getrunken, was aber eigentlich nicht der Fall war. Danach ging es mir aber besser. Sonntag, 10.12.2023. Heute bin ich um 3 Uhr in der Nacht aufgewacht und konnte nicht mehr richtig einschlafen, sodass ich um 5.15 Uhr aufstand. Heute ist ja der Ausflug nach Thurnau. Heute Nacht habe ich eine Schokolade gegessen und heute morgen Griesbrei. Jetzt ist es kurz vor 18 Uhr. Seit ca. 16 Uhr bin ich zurück vom Ausflug zum Töpfermarkt bei Thurnau. Heute morgen hatte ich noch 70 Seiten im "Vom Winde verweht" gelesen, was mir auch wieder sehr gut gefällt. Südstaaten-Flair. Dann fuhr ich zur Caritec. Heute war Petra mit dabei und Anna. Dann holten wir noch Annette, Kristie und Wadtraud ab. Wir brauchten hin ca. eine Stunde und kehrten als allererstes in den Gasthof "Schlossbräu am See" ein. Jeder bekam 15 Euro um sich eine Mahlzeit zu kaufen. Ich aß ein Knusperschnitzel mit einer Cola light und danach einem Kaffee. Anschließend gingen wir auf den Töpfermarkt und vereinbarten einen Treffpunkt, an dem wir uns in einer Stunde wieder treffen würden. Ich ging eine halbe Stunde über den Markt. Dort war aber alles sehr teuer. Tassen ab 15 Euro. Ich kaufte nichts. Die anderen bis auf Annette kauften auch nichts. Ich lief dann noch um den See herum und telefonierte mit Mama. Dann fuhren wir auch schon wieder heim. Dann fuhr ich heim und trank noch zwei Bier, die noch im Kühlschrank lagen. Ich telefonierte mit Papa, der auf dem Weg von Essen zurück nach Nürnberg ist mit dem Deutschland-Ticket gerade in Köln. Mama erreichte ich zunächst nicht, da sie in einem Konzert der Shantys ist. Ich erreichte sie dann gar nicht mehr weshalb ich ihr um halb eins schrieb, ob alles gut sei. Außerdem nahm ich dann noch eine Schlaftablette. Montag, 11.12.2023. Heute schlief ich bis 5.40 Uhr, wegen der Schlaftablette war ich etwas müde. Ich schaute dann das ZDF MoMa. Dann war ich am Überlegen, mit heute eventuell freizunehmen, da ich irgendwie keine große Lust hatte, zu arbeiten und mich außerdem fragte, was ich denn in der freien Zeit über Freitag so lange machen solle. Also rief ich Robert an und teilte es ihm mit. Dann überlegte ich mit den Nutten herum, weil auf der Homepage eine ganz attraktive ist, Luna Brasil. Ich fragte mich, ob es auch ohne Kondom möglich wäre. Als ich Mama danach fragte, riet sie mir davon ab, das Risiko überwiege den Lustgewinn. Auf meine Frage, ob die Psychose dadurch wieder stärker werde könne, gab sie ein eindeutiges Ja. Da könnten schwarze Gedanken entstehen. Ich solle eher mal in den Chor gehen oder so. Ich rief sie dann nochmal an, weil mir der Psychologe zweimal nicht zurückgeschrieben hatte, ob sie da morgen hingehen würde. Nein, sie würde nicht hingehen. Sie fand das komisch, dass er mir nicht geantwortet hatte. Dann überlegte ich, ob ich an Weihnachten wegfahren solle. Hierzu erreichte ich Mama zunächst nicht, also schrieb ich es ihr. Sie schrieb mir dann zurück und fragte mich, ob ich an Weihnachten dann nicht sehr allein sei und das von den Feiertagen her ungünstig sei. Wenn ich in Erlangen bleiben würde, hätte ich mehr Möglichkeiten. Ich könne an Heiligabend in meiner Wohnung bleiben und mir dann halt ein Bier oder so kaufen. Hannah käme an Heiligabend dieses Jahr nicht nach Hause. Sie wisse nicht, ob Papa vielleicht Ursula eingeladen habe. Mama meinte, dass sie das Gefühl habe, dass letztes Jahr eher Silvester das Problem gewesen sei, wo sie mich dann heimgefahren hätten. Da würde sie eventuell nach Karlsruhe fahren. Ich rief dann noch Papa an, ob er Ursula eingeladen habe. Er sagte, das habe er gemacht, er glaube aber nicht, dass sie komme. Er sei gerade bei Hannah und Jochen und fragte mich, ob damit meine Frage beantwortet sei, was ich bejahte. Dann rief ich nochmal Mama an, die mich fragte, ob ich im Übrigen wisse, dass Ursula uns ihr gesamtes Geld vererben will. Ich war dann in Tennenlohe und später noch in der Uni, allerdings hat die Cafebar diese Woche krankheitsbedingt geschlossen. Jetzt ist es 17.50 Uhr und ich habe mit Mama ein für mich sehr aufschlussreiches Telefonat geführt. Sie meint, mir passiert definitiv nichts, auch wenn ich nicht mehr zum Psychologen gehen sollte, weil ich das Gefühl habe, er könne mir nicht weiterhelfen. Ich hatte ihr erzählt, dass ich bei der letzten Sitzung es vermieden habe, über Suizid zu reden, weil ich es "nicht auf die Tagesordnung setzen" wollte. Sie meint, dass, wenn ich ihm vertrauen würde, ich auch das erzählt hätte. Wenn mir etwas passiere, würde sie trotzdem nicht einen unfähigen Therapeuten verfolgen, sondern andersweitig, nämlich Heinrich suchen würde. Sie glaubt nicht, dass ich demnächst wieder in der Klinik lande, so wie letztes Jahr. Dienstag, 12.12.2023. Heute bin ich um 5.40 Uhr aufgestanden. Zur Therapie ging ich heute nicht, da mir Herr Renn auf zwei meiner SMS nicht zurückgeschrieben hatte. Er rief mich dann um 8.17 Uhr an, den Anruf habe ich verpasst. Ich rief dann zurück - er ging nicht ran und schrieb ihm daraufhin eine SMS, in der ich sagte, warum ich heute nicht erschienen war und um einen neuen Termin bat. Ich bestellte dann im E-Werk ein Ticket für Silvester, das mit allen Kosten dann 20 Euro kostete. Ich war dann im Aldi und kaufte viel Käse, Schokolade für Mama und drei Bier. Papa hatte mir geschrieben, dass er Lotte heute nicht abholen wolle und er sich heute mit Hannah und Jochen treffe. Danach rief ich im Puff an und fragte, ob Sex auch ohne Kondom möglich sei. Die Antwort war: "Das kannst du mit deiner Frau zuhause machen. Ist das eine Antwort auf deine Frage?" Ich las 30 Seiten im "Vom Winde verweht". Ich telefonierte dann nochmal mit Mama und bekam mein Stimmchen. Dann trank ich das Bier, das ich heute eigentlich für morgen gekauft habe. Und aß einen Camembert und Kekse. Gegen 19 Uhr schlief ich ein. Mittwoch, 13.12.2023. Heute um 5 Uhr aufgewacht und um 5.30 Uhr aufgestanden. Ich habe am Morgen über das Papierzigaretten-Rauchen nachgedacht, über das viele Trinken und über meine Ernährung. Ich habe dann mehrere Um ums und Müdigkeitszustände gehabt, sodass ich mich um 8.35 dazu entschied, nicht auf die Arbeit zu gehen. Marianne war dran - ich hatte gerade eine normale Stimme - und sagte, dass ich das nachholen soll. Am Nachmittag oder morgen. Dann bekam ich kurz mein Stimmchen und sie sagte: "Ach hat deine Stimme aber plötzlich umgeschlagen." Ich rief Mama an und erzählte ihr von der Situation. Sie meinte wegen Mariannes Bemerkung, dass die halt ein "bisselschen blöd" sei und dass ich mir noch überlegen könne, ob ich morgen hingehe zur Arbeit. Der Psychologe rief mich dann an und sagte, er habe technische Probleme gehabt und deswegen die SMS nicht bekommen. Er machte mit mir einen Termin am 23.1. aus. Ich telefonierte dann gegen zwölf mit Mama und erzählte ihr das vom Psychologen. Sie meinte, das sei wohl tatsächlich so gewesen. Sie würde morgen zur Arbeit gehen, wenn es mir gut geht. Mama kam dann gegen zwei vorbei und holte Lotte. Da war mir ziemlich schlecht und das hielt noch eine ganze Weile so an. Jetzt ist es knapp Viertel vor vier und mir ist immer noch schlecht. Mir wurde dann um vier Uhr deutlich besser. Donnerstag, 14.12.2023. Heute schon um Viertel nach fünf aufgestanden. Dann bin ich um 6.45 Uhr losgefahren zum Lidl um Cola light zu kaufen. Ich kaufte außerdem noch Mozzarella, Camembert und Bier fürs Wochenende. Ich dachte darüber nach, weniger zu trinken. Dann war ich auf Arbeit. Ich hatte Filter und Zigarettenpapier zuhause gelassen, um keine Papierzigaretten zu rauchen. Marianne war heute gar nicht da, sondern nur Robert und Paulina, die sich sehr zurückhielt. Petra saß an meinem Tisch. Das war etwas schwieriger, ging aber dann auch. Christian war da und ich fragte ihn nach meiner Leiter - ob ich sie heute holen könne. Ab 14 Uhr sei er da und er gab mir seine Handynummer. Auf der Arbeit schrieb ich Mama, was wichtiger sei: keine Papierzigaretten zu rauchen oder weniger zu trinken. Mama fragte mich, was mir leichter Falle, ich antwortete das Rauchen. Zuhause trank ich am Mittag nur eine Flasche Limo. Dann holte rief ich bei Christian an und holte die Leiter. Ich telefonierte dann nochmal mit Mama. Sie sagt, morgens und nachmittags eine Flasche Cola light weniger. Ich solle das schrittweise reduzieren, der Körper müsse sich umgewöhnen. Meine Nieren seien in Ordnung, da ich keine Schmerzen hätte. Ich las dann am Nachmittag noch 70 Seiten im "Vom Winde verweht". Am Abend habe ich dann noch versucht, Ursula anzurufen, um mich für die 50 Euro zu bedanken. Dort war aber zwei mal besetzt. Freitag, 15.12.2023. Heute schon um 4.15 Uhr wach geworden und um 4.45 Uhr aufgestanden. Dann habe ich gelesen im "Vom Winde verweht" - 50 Seiten. Heute morgen habe ich nur zwei Flaschen Cola light bzw. Limo getrunken. Dann bin ich auf Arbeit gefahren. Petra war heute nicht da. Ich machte wieder dasselbe wie gestern, Fäden durch Ösen ziehen und verknoten. Nach der Arbeit rief ich Mama an, die aber gerade in der Erler Klinik war und mich zurückrufen wollte. Dann entschied ich mich kurzerhand, den Grundsicherungsantrag fertig zu machen. Ich fuhr zum Copy Shop und druckte alles aus, außerdem kaufte ich einen Briefumschlag und legte noch das Mehrbedarf-Blatt fürs Mittagessen bei. Dann fuhr ich zum Rathaus und warf alles ein. Auf dem Rückweg vom Rathaus kaufte ich noch Camembert und Emmentaler im Lidl. Dann telefonierte ich länger mit Mama. Sie erzählte mir von den Voruntersuchungen in der Klinik. Ich könne das ganze Wochenende bei Ursula anrufen. Nach dem Telefonat rief ich bei Ursula an. Ich fragte sie, wie es ihr gehe und sie sagte: "Schlecht", sie habe gar keine Zeit. Auto ummelden usw.. Dann war das Telefonat auch schon zu Ende. Ich rief nochmal Mama an und die meinte, dass ich das gut gemacht habe. Dann habe ich nochmal 50 Seiten im "Vom Winde verweht" gelesen, sodass es heute insgesamt 100 waren. Um 17 Uhr habe ich nochmal mit Mama telefoniert. Ich trank am Nachmittag nur zwei Flaschen Cola light. Eine nach der Arbeit und eine gegen 17 Uhr als ich meine Tablette nahm. Also habe ich heute nur 4 Flaschen statt der sonst üblichen 6 getrunken. Das macht ca. 30 Prozent oder ein Drittel weniger. Außerdem habe ich heute keine einzige Papierzigarette geraucht. Am Abend nahm ich eine Schlaftablette. Samstag, 16.12.2023. Heute um 5 Uhr aufgestanden. Ich habe eine E-Mail von VPN Tunnel bekommen, dass ich für 50 Dollar zwei Jahre den Zugang haben würde. Da ich ja von Ursula 50 Euro bekommen habe, hab ich das abgeschlossen. Ich war dann morgens im Lidl Frühstück und Baclava einkaufen. Dann las ich 50 Seiten im "Vom Winde verweht". Dann telefonierte ich mit Mama - sie meint, ich brauche nicht dringend eine Freundin. Da sollte ich nicht krampfhaft suchen. Jetzt ist es 10:45 Uhr und ich habe gerade mit Mama telefoniert. Sie meint, ich brauche nicht unbedingt eine Freundin. Das würde ich alles alleine schaffen, auch mit Hannah. Sie würde sich da keinen Druck machen. Ich aß dann noch mittags den Obazda-Käse und einen Grand Cru. Ich las dann nochmal 50 Seiten im "Vom Winde verweht" und schaute eine Folge "Willkommen Österreich" mit Giovanni di Lorenzo. Dann fing ich gegen 16 Uhr mit dem Biertrinken an, wobei ich eine weitere Folge Willkommen Österreich anschaute. Ich habe dann wieder weniger Cola getrunken als normal. Es waren durch das Bier nur dreieinhalb Flaschen. Sonntag, 17.12.2023. Heute erst um 7 Uhr aufgestanden. Dann was getrunken, nur zwei Flaschen, und die restlichen zwei Bier getrunken. Dann mit Mama telefoniert und um 10 Uhr mit Papa. Ich aß mehrere Sachen und um 16.15 Uhr fuhr ich los mit dem Fahrrad zum Altstädter Weihnachtsmarkt, um Mama und Papa zu treffen, die über den Hauptbahnhof gefahren waren. Als ich zum Martin Luther Platz fahren wollte, sah ich Mama und Papa laufen. Wir besichtigten dann kurz den Markt. Papa war schlecht, er wollte keinen Glühwein. So tranken nur Mama und ich einen Glühwein. Ich aß dann noch ein Bratwurstbrötchen und dann fuhren die beiden auch schon heim. Montag, 18.12.2023. Heute um 5 Uhr aufgestanden. Dann Morgenmagazin geschaut und zwei Flaschen Cola light getrunken. Ich habe dann noch zwei Tassen mehr Cola light getrunken, von der Mittagsflasche. Dann Arbeit - das letzte Mal "Arbeit" vor Weihnachten. Petra war da, doch ich setzte mich bald weg, um zu montieren. Matthias kam und küsste Kristie. Die restliche Arbeit verlief ganz gut, ich musste deutlich seltener auf Toilette als sonst. Um kurz nach 11 Uhr gab es noch eine kleine Adventsrunde bis 12 Uhr. Auf dem Rückweg von der Arbeit kaufte ich im Pickelmann Zimtsterne für 5,25 Euro. Zuhause telefonierte ich mit Mama, die bei Dr. Priller gewesen war. Sie sagte, ich könne auch den großen Plätzchen-Teller von Pickelmann für 9,60 Euro kaufen. Mama meinte, dass sich auf der Arbeit zwei küssen, würde sie auch irritieren. Wenn das nochmal so sei, solle ich eventuell Robert Bescheid sagen. Kurz vor 14 Uhr fuhr ich nochmal los zu Pickelmann und kaufte den Teller, dann fuhr ich zur Uni, wo ich mir einen Kaffee und einen Mandarinen-Kuchen für insgesamt 2,30 Euro gönnte. Heute war ein sonniger Tag. Ich fuhr dann noch zur Norma, Bier einkaufen. Ich habe heute wieder nur vier Flaschen Cola light bzw. Limo getrunken. 30 Prozent oder ein Drittel weniger. Ich las 70 Seiten im "Vom Winde verweht". Am Abend trank ich dann das Bier. Dienstag, 19.12.2023. Heute erst um 6 Uhr aufgestanden, nachdem ich gestern drei Bier getrunken hatte. Dann um 8.30 Uhr aufgebrochen zum Kalchreuther Bäcker am Neuen Markt, um mit den anderen über den Weihnachtsmarkt zu laufen. Als ich am Kalchreuther Bäcker eintraf, sah ich zunächst niemanden, also rief ich Robert in der Caritec an. Just in diesem Moment sah ich Marianne im Bäcker, das hatte sich also geklärt. Wir saßen dann ca. 45 Minuten im Bäcker, da der Weihnachtsmarkt erst um 10 Uhr öffnete. Mit dabei waren Stephan, Elena, Christian, Holger, Marianne, Herbert, ich und Illie. Wir liefen dann los zum Weihnachtsmarkt. Dort teilten wir uns zunächst auf, ich lief zusammen mit Illie, trafen uns dann aber doch schon eine halbe Stunde vor dem vereinbarten Treffpunkt am Glühweinstand. Die anderen nahmen einen Heidelbeer-Glühwein, ich einen normalen. Nach dem Glühwein gingen wir zur Eisfläche, wo Kinder Schlittschuh fuhren. Danach gingen wir in den Thalia, wo ich mit Illie nach einem Kalender für 2024 schaute und auch einen recht günstigen für 4,99 fand. Nach Thalia, es war so 11.30 Uhr, trennten sich unsere Wege, wir durften nach Hause fahren. Ich kaufte noch Bier in der Norma. Auf dem Rückweg wurde mir leicht schlecht, zuhause wurde es aber schnell wieder besser. Dann verbrachte ich den Nachmittag mit Lesen von "Vom Winde verweht". 100 Seiten heute. Ich telefonierte nochmal mit Mama, danach wurde mir schlecht, aber dann ging es wieder. Sie wird morgen um 15 Uhr in die Erler-Klinik einrücken. Mittwoch, 20.12.2023. Heute wieder um 5 Uhr aufgestanden, nachdem ich gestern nach dem Croissant im Kalchreuther Bäcker nichts mehr gegessen hatte und auch kein Bier gestern getrunken hatte, obwohl ich welches gekauft hatte. Heute morgen habe ich erneut wieder nur zwei Flaschen getrunken. Dann um 7 Uhr und 8 Uhr nochmal eine Tasse Cola light. Um 8.45 Uhr fuhr ich los zur Arbeit. Heute Weihnachtsfeier. Ich saß bei Illie. Robert sagte ich dann noch Bescheid, dass ich am Freitag nicht käme und am 3.1. Urlaub nehmen würde. Wir aßen Stollen und Plätzchen, hörten zwei Weihnachtsgeschichten und sangen ein paar Weihnachtslieder, am Keyboard begleitet von Elena. Ich redete mit Illie und holte mir seine Handynummer, dass wir an Heiligabend vielleicht etwas zusammen machen. Dann gab es essen - Ich hatte Schäufele, Illie Hähnchenbrustschnitzel. Das Schäufele schmeckte gut. Als ich gegessen hatte war es schon halb zwölf. Ich saß noch ein bisschen herum und um 11.50 Uhr durften wir schon gehen. Zuhause telefonierte ich mit Mama, die ihre letzten Vorbereitungen für die Klinik traf. Ich erzählte ihr, dass ich heute Nachmittag in die Fahrradwerkstatt vom E-Werk gehen wolle. Ab ca. 16.10 Uhr war ich dann in der E-Werk Fahrradwerkstatt. Ich hatte wieder denselben Betreuer wie letztes mal, ein ziemlich selbstbewusster Typ. Er meinte erst, da sei wohl die LED defekt. Dann suchten wir nach einem passenden Ersatz, fanden aber keinen. Sie meinten, ich könne mir für ca. 15 Euro im Internet was bestellen. Ich bedankte mich und schraubte meine altes, defekt geglaubtes Rücklicht wieder an. Als ich dann zurückfuhr, bemerkte ich, dass das Rücklicht doch - wieder - funktionierte. Also doch ein voller Erfolg. Ich telefonierte dann noch mit Mama, die morgen um 7 Uhr operiert wird. Die OP soll 60 Minuten dauern - das komplette Kniegelenk wird ersetzt. Dann trank ich das Bier, das ich gestern gekauft hatte. Donnerstag, 21.12.2023. Heute erst um 6.15 Uhr aufgestanden, nachdem ich heute Nacht eine Schlaftablette genommen hatte. Um kurz vor 7 Uhr bin ich dann losgefahren zum Lidl, Cola light, Käse und Bier zu kaufen. Der Lidl-Ausflug dauerte ca. eine Stunde. Dann las ich bis 12 Uhr 30 Seiten im "Vom Winde verweht". Mama, heute am linken Knie operiert, neues Kniegelenk, erreichte ich bis 14.30 Uhr nicht. Als ich sie erreichte, sagte sie, sie habe die ganze Zeit seit der OP, die um 7 Uhr heute morgen war, geschlafen. Sie habe sehr starke Schmerzen im Bein und bekomme starke Schmerzmedikamente. Später am Abend versuchte ich sie nochmal zu erreichen, da konnte sie aber nicht sprechen, da sie eine schlafende Nachbarin bekommen hatte. Morgen ab 9 Uhr sei sie dann in ihrem Zimmer. Ich hatte noch 70 Seiten im "Vom Winde verweht" gelesen und mir Gedanken über das Essen über Weihnachten hinweg gemacht. Eventuell gibt es Chili Con Carne und Hähnchenbrustfilet. Abends habe ich noch die erste Folge der fünften, neun Staffel von "Fargo" angeschaut. Freitag, 22.12.2023. Heute um 5.15 Uhr aufgestanden. Dann bin ich um kurz vor 7 Uhr zum Lidl gefahren, habe die Geschenke für die Familie gekauft - Schokoladen. Außerdem etwas zu Essen für Weihnachten, nämlich Hackfleisch für Chili Con Carne und Hähnchenbrustfilet und Gorgonzola. Dann las ich und schaute eine Folge "Fargo". Um 12.30 Uhr telefonierte ich mit Mama, die mir vorschlug, doch im Pickelmann eine Tasse Kaffee darauf zu trinken, dass bei ihr alles gut geklappt habe. Das machte ich dann auch. Danach schaute ich noch eine Folge Fargo und las die restlichen Seiten im "Vom Winde verweht", die noch auf die 100 fehlten. Dann schaute ich noch eine Folge Fargo, dann wurde ich dessen aber etwas überdrüssig. Zuviel Gewalt, wie ich Mama gerade am Telefon sagte. Samstag, 23.12.2023. Heute um 3 Uhr eine Schlaftablette genommen, trotzdem nicht mehr richtig eingeschlafen und dann um 6.30 Uhr aufgestanden. Dann war ich kurz nach 8 Uhr einkaufen im Aldi, H-Milch und Tomatensauce. Ich telefonierte noch mehrmals mit Mama und las 100 Seiten im "Vom Winde verweht." Außerdem schaute ich noch zwei Folgen "Fargo" an. So gegen vier wurde mir komisch. LSD-Gefühl, sodass ich erst dachte, ich könne mir nichts kochen. Das machte ich dann aber trotzdem. Außerdem trank ich drei Bier. Dann wurde es auch schon besser. Ins E-Werk ging ich nicht, da draußen Mistwetter mit Sturm und Regen war. Sonntag, 24.12.2023. Heute bin ich erst um 7 Uhr aufgestanden. Um halb zehn habe ich dann mit Mama telefoniert. Um 10 Uhr habe ich dann mit Papa telefoniert, der heute Nachmittag bei Hannah und Jochen zum Essen ist. Mittlerweile ist es knapp 14 Uhr. Ich habe vorhin Hähnchenbrustfilet mit Gorgonzola gemacht. Nochmal mit Mama telefoniert. In ca. 50 Minuten gehe ich los, um mit dem Bus zu Mama zu fahren. Ich war dann bei Mama im Krankenhaus. Sie hat ein luxuriöses Zimmer. Ihr Bein sieht schon ganz gut aus, sie kann allein auf Toilette gehen. Wir quatschten ein bisschen, aßen Plätzchen, die ich vom Pickelmann mitgebracht hatte und ihr Klinikabendessen. Ich war gegen 16 Uhr angekommen und blieb so 1,5 Stunden, bevor ich dann mit der 4 und dem 290er heimfuhr. Zuhause trank ich noch vier Bier und schaute u.a. die Christmette aus Rom und die Tagesschau. Montag, 25.12.2023. Heute um 6.30 Uhr aufgestanden. Dann die restlichen zwei Bier getrunken, irgendwann mit Mama telefoniert und so gegen kurz vor 10 Uhr zur Uni gefahren. Dann "Vom Winde verweht" angefangen zu lesen. Bis 12 Uhr 10 Seiten. Dann nach zwölf mehr gelesen. Dann hab ich bei Illie angerufen, der vorschlug, uns morgen um vier an der großen Sparkasse beim Bahnhof zu treffen. Nochmal mit Mama telefoniert und sie gefragt, ob ich heute noch 80 Seiten lesen könne. Klar meinte sie, das würde ich schaffen. Gegen halb drei nochmal nach Tennenlohe gefahren, um den Kopf durchzulüften. Dann weiter im "Vom Winde verweht" gelesen. Ich habe es dann ausgelesen und eine Stunde den Film geschaut. Dienstag, 26.12.2023. Heute um 6 Uhr aufgestanden. Hab mit Mama telefoniert und mir nochmla den Erbvertrag angeschaut. Dann den Film von "Vom Winde verweht" angeschaut und gegen 10 Uhr nochmal zur Uni aufgebrochen. Gegen Mittag telefonierte ich nochmal mit Mama und besprach mit ihr den Erbschaftsvertrag. Sie meint, dass mir Hannah schon was geben wird und dass ich auf "gar keinen Fall" auf der Straße lande. Kurz vor 14 Uhr telefonierte ich mit Mama. Sie meint, wenn mir was passiert, ist Heinrich dran. So sicher wie man nur sein kann. Im Leben wäre zwar nichts 100-prozentig, aber das sei so gut wie sicher. Außerdem bestätigte sie meine Vermutung, dass das Spiel vorbei sei. Um kurz vor 16 Uhr habe ich mich mit Illie am Hugenottenplatz bei der Sparkasse getroffen. Ich bin mit ihm ins hans im glück am Hugenottenplatz gegangen und hab ihn vom Geld von Mama auf eine Cola eingeladen. Er sagte, das sei eine Premiere von einem aus der Caritec was trinken zu gehen. Nach 45 Minuten gingen wir und ich fuhr wieder wie ich gekommen war mit dem 285er zurück. Dann telefonierte ich nochmal mit Mama. Sie meint, dass sie sich keine bessere Person als Hannah vorstellen könne, mein Vermögen zu verwalten. Mittwoch, 27.12.2023. Heute stand ich um 6 Uhr auf und fuhr gegen 7 Uhr zum Lidl, um Cola light zu kaufen. Der Vorrat hat diesmal knapp eine Woche gehalten. Später fuhr ich zur Uni. Und kurz nach Mittag kaufte ich Schuhe im Deichmann und noch Eier im Aldi. Gegen 15 Uhr fuhr ich noch nach Tennenlohe. Jetzt ist e 17.45 Uhr. Vorhin habe ich Spinat mit Kichererbsen gekocht, wobei die Sicherung rausgesprungen ist. Ich fand heraus, dass es einen Kurzschluss in meinem Wohnzimmer gegeben habe müsse. Als ich an die Heizung ging, spürte ich Nässe unter meinen Socken. Der Kurzschluss lag an den Schuhen, die ich heute in der Waschmaschine hatte und auf die Heizung gelegt hatte. Dann telefonierte ich nochmal mit Mama. Sie meint, es sei in meinem Alter schwierig, eine Freundin zu finden. Der Heiratsmarkt sei die Uni. Donnerstag, 28.12.2023. Heute bin ich um 6.30 Uhr aufgestanden. Um kurz nach 7 Uhr bin ich zum Lidl gefahren, Bier einkaufen für Silvester und Eiweiß-Sachen. Dann fing ich an, "Trinity" von Leon Uris zu lesen. Irgendwann um kurz nach 10 Uhr fuhr ich zur Uni und auf dem Rückweg kaufte ich heruntergesetzte Plätzchen (6,20 Euro statt 9,20 Euro) und Lebkuchen (7,95 Euro) bei Pickelmann. Als ich zuhause ankam, hatte Wolfgang mich angerufen. Ich rief zurück, erreichte ihn aber nicht, dann ging es mehrmals zwischen uns hin und her, wo der eine den anderen nicht erreichte. Er fragte mich, ob ich in Nürnberg sei, ich antwortete "Nein in Erlangen". Ob ich heute Zeit habe, ich sagte "Heute Abend, so gegen fünf". Darauf meinte er, da sei er schon auf dem Weg zum Bahnhof. Er müsse jetzt essen und wir würden halt die Tage mal telefonieren. Mama wird heute aus dem Krankenhaus entlassen und schrieb mir gegen 12 Uhr eine Whatsapp, dass sie sich auf zuhause freue. Jetzt ist es 18 Uhr und ich habe nochmal mit Mama telefoniert. Ich fragte sie, was passiere, wenn mir was passiere. Darauf sagte sie: "Dann ist der Teufel los." Freitag, 29.12.2023. Heute Nacht hat der Typ über mir bis 2 Uhr in der Nacht geredet, sodass ich nicht schlafen konnte. Am Morgen wachte ich relativ fertig um 8.30 Uhr auf. Ich fuhr dann zum Lidl, kaufte neues Bier und Obazda. Mir wurde dann langsam besser. Um 13 Uhr war ich in der Uni. Ich erreichte Mama lange nicht, die geschlafen hatte. Sie meinte, ich könne mein Buch durchaus pathetisch "Amerika" nennen, wenn mir das gefalle. Wenn ein Film über mich gedreht werden solle, hätte ich nichts mehr davon. Ich hatte ihr von Leonardo DiCaprio erzählt, der sich die Rechte an der VW-Abgas-Affäre gesichert hatte. Ich war dann noch in Tennenlohe, anschließend schaute ich Dune für ca. 45 Minuten. Gestern hatte ich damit angefan.en. Samstag, 30.12.2023. Heute um kurz vor 6 Uhr aufgestanden. Um 7 Uhr bin ich in den Lidl gefahren, um wie gestern überlegt, noch ein paniertes Schnitzel für Silvester zu kaufen. Um kurz vor 10 Uhr dann noch in den Aldi gefahren, um noch Hähnchenbrustfilet-Stückchen für Silvester zu kaufen. Danach war ich noch kurz in der Uni. Dann telefonierte ich mit Mama über meinen Geburtstag. Wir vereinbarten, dass ich nach Hause komme und wir Schäufele essen und dann noch Kaffeetrinken. Mama fragte mich, ob sie Hannah einladen solle, was ich spontan bejahte. Um 14 Uhr bin ich im E-Werk für den Film "Barbie". Kurz bevor ich mit dem 290er Bus losgefahren bin, habe ich noch den Erbschaftsvertrag eingescannt und im Bus auf meinem Handy ein bisschen darin gelesen. Ich hatte Ursula geschrieben und mich für das Weihnachtsgeschenk bedankt. Dann war ich im E-Werk und schaute den Film. Ziemlich schräg, aber gut. Barbie begibt sich aus der Spielzeugwelt in die reale Welt. Als ich dann nach zwei Stunden Film, um 16 Uhr, heimfahren wollte, kam kein Bus, den ich hätte nehmen können. Ich hätte 40 Minuten warten müssen, was mir zu lang war, weshalb ich dann zu Fuß loslief, um zumindest schon in die richtige Richtung unterwegs zu sein. Google Maps gab an, dass es eine Stunde zu Fuß sei. Auf dem Weg telefonierte ich mit Mama und mir war etwas übel. Auf Höhe Felix-Klein-Straße stieg ich dann in den gerade ankommenden 290er-Bus ein. Das war der Bus, den ich hätte nehmen müssen. Zwei Stationen sparte ich mir vom Laufen. Ich telefonierte nochmal mit Mama. Am Abend nahm ich eine Schlaftablette. Sonntag, 31.12.2023. Heute bin ich um 7 Uhr aufgestanden, nachdem ich gestern um 0 Uhr nochmal wach war, Sachen gegessen habe und noch Bier getrunken habe. Um 10 Uhr telefonierte ich mit Papa, dann mit Mama. Gegen Mittag war ich noch in der Uni, danach machte ich Schnitzel mit Ketchup. Und trank weiter Bier. Jetzt ist es 17 Uhr und ich fragte Mama, ob mein Tod "untergehen" würde, wie der Tod von Michael Skowasch. Ja meinte Mama, das Leben gehe für die anderen weiter. Einige aus meiner Klasse wüssten eventuell gar nicht, dass er tot sei. Mein Tod würde nicht in der Bild-Zeitung stehen, meinte sie zweimal. Später meinte sie noch auf meine Frage, ob man sich mit Bier richtig besaufen könne, dass sie das schon glaube. Da war ich etwas überrascht, weil ich dachte, das ginge nur mit Schnaps. Ab 21 Uhr war ich dann im E-Werk. Dort war ich so anderthalb Stunden, es war sehr voll auf allen drei (oder sogar vier?!) Ebenen. Gegen halb elf hatte ich keine Lust mehr und ging. Zuhause telefonierte ich nochmal mit Mama. Meine Bücher sind auch online (z.B. zum gezielten Durchsuchen) abrufbar: http://www.diedreifragezeichen.de/admincenter/File_Manager_m-u/Buecher/buch_1.odt http://www.diedreifragezeichen.de/admincenter/File_Manager_m-u/Buecher/buch_1.pdf http://www.diedreifragezeichen.de/admincenter/File_Manager_m-u/Buecher/buch_2.odt http://www.diedreifragezeichen.de/admincenter/File_Manager_m-u/Buecher/buch_2.pdf http://www.diedreifragezeichen.de/admincenter/File_Manager_m-u/Buecher/buch_3.odt http://www.diedreifragezeichen.de/admincenter/File_Manager_m-u/Buecher/buch_3.pdf http://www.diedreifragezeichen.de/admincenter/File_Manager_m-u/Buecher/buch_4.odt http://www.diedreifragezeichen.de/admincenter/File_Manager_m-u/Buecher/buch_4.pdf Falls die Bücher und Medien aus irgendeinem Grund nicht mehr abrufbar sind, kann man meiner Mutter schreiben, sie hat die E-Mail-Adresse anne.koehler@gmx.net. Meine Bücher sollen erhalten: Planko, Svenja Planko Wetzel Rohrdanz, Sven Rohrdanz Marc Munzer Christian Krechel Langs Nico Zeissler Andrea Bassing Jan Vogel Anwar und Anita eva warnecke Traudel Heiner Klaus, Anna , Uta Hunsicker Jonas & Peter Spiegel Stefan Bauer Stefan Rascher Rainer, Frank Hennig Hennigs Dietrichs Bieners Michael Miller (Karlsruhe) Dr. Vollrath (Karlsruhe) Ursula und Bernd wilhelmis marlies duscha annemarie lahutta Heiner Traudel David Aust Frau Monika Dacheneder, Hanna Lutz Renate Olschewski Familie Frank eva diess Skowasch Neukirch Dürr-Richardson Sippel Krechels (auch Christian Krechel) Besendorfers Moni, Bernhard, Gudrun Gisela und André Fourrer Luisa Zwingel Kristina Spath (Facebook-Kontakt Tine Taps, sie ist derzeit in Chile, Kontaktadresse fundacionanitachile@gmail.com ) joscha enger (aus Irland jetzt in Oldenburg, https://www.facebook.com/joscha.enger) Kay Murphy (Gastmutter in Irland. 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