Inhaltsverzeichnis: Sehnsucht versteckt sich wie ein Insekt im Schlaf merkst du nicht dass es dich sticht Rammstein - Sehnsucht We took a walk that night but it wasn't the same We had a fight on the promenade out in the rain She said she loved me but she had somewhere to go She couldn't scream while I held her close I swore I'd never let her go The Killers - Jenny was a friend of mine She done it with a doctor On a helicopter Oasis - Supersonic And my enemies all know my name Oasis - Gas Panic Hey hier kommt Alex Die Toten Hosen - Hey hier kommt Alex Als ich noch ein Kind war, hörte ich gerne TKKG Kassetten. Dann, als ich etwas reifer wurde, hörte ich bei einem Freund bei dem ich übernachtete meine erste ???-Folge "Die Rache des Tigers". Ich war fasziniert, Die drei ??? waren ja noch besser als TKKG. Anschließend kaufte ich mir die erste ???-Kassette "Der Karpatenhund". Dies war auch die Zeit (so 1997 rum muss es gewesen sein), als das Internet langsam Fahrt aufnahm mit Modem und so. Die erste ???-Seite, die ich wahrgenommen habe, war die von Sven Stricker. Besonders faszinierte mich die "Daumen hoch"/"Daumen runter"-Abbildungen hinter den Folgennamen. Weil wir die ersten in der Nachbarschaft waren, die Internet-Zugang hatten, schrieb ich (damals noch in Word) kleine Zeitungen und verkaufte sie an die Nachbarn, die sie mir mehr oder weniger freiwillig abkauften. Schon früh mochte ich es, und verstand es auch, Geld zu verdienen. Als Schüler war ich immer anerkannt, wenn auch leise. Ich war ein sehr guter Schüler, in der Grundschule wurde ich zum Klassensprecher gewählt. In der Grundschule sagten zu den Mädchen immer alle, auch die Mutter meines Freundes, die uns oft von der Schule abholte "die Wepsen". Fand ich irgendwie unterirdisch. Es kamen mit der Zeit noch mehr ???-Seiten, und weil ich Lust hatte, entwarf ich auch meine erste Seite. Damals war Webspace gerade kostenlos zu haben, und ich machte die Webseite auf angelfire. Meine E-Mail-Adresse damals war auf mailexcite. Das war die Zeit, als gif-Animationen gerade im Kommen waren, und auf meiner Webseite trohnte ein großer, sich drehender amerikanischer Briefkasten. Anschließend designte ich die ddf-online.de, den Vorgänger von diedreifragezeichen.de . 2001 war ich mit meinen Eltern und meiner Schwester in den USA. Zuerst waren wir in San Francisco, dann machten wir 3 Wochen Urlaub in Nevada (Las Vegas), Utah und Arizona. Dabei besuchten wir mehrere Orte, an denen ???-Folgen spielten, z.B. Blackwater aus der Folge "und das brennende Schwert". Anschließend waren wir noch eine Woche in New York. Es war Anfang September 2001 und so besuchten wir auch das Wolrd Trade Center, dass damals noch bestand. Als ich oben auf der Besucherplattform war und den langen Schatten sah, den die Türme auf die umliegenden Hochhäuser warfen, kam mir in den Sinn: "Was passiert, wenn die Dinger mal umfallen". Dann flogen wir zurück nach Deutschland. Und sahen dann wenige Tage später die Anschläge. Bei mir war es so: Ich hörte im Radio, dass anscheinend ein Turm brennt. Dann ging ich auf die damals noch nicht so aktuelle heute.de und sah anschließend n-tv und da war es schon klar, dass es sich um etwas Größeres handelt. 2002 ging dann nach langer Entwicklungszeit meine überarbeitete Homepage diedreifragezeichen.de online. Bis heute hat sich das Design nicht geändert. Ich verdiente über meine Amazon-Links für mein Alter (15) ziemlich gut mit der Seite und konnte mir für mein Alter schon relativ viel leisten. Während meines halbjährigen schulischen Irland-Aufenthaltes 2003/04 im Co. Wexford konnte ich mir alle Reisen (z.B. nach Dublin) so selbst finanzieren. Als ich 15 war, hatte ich meine erste Freundin, Lisa. Das Ganze dauerte nur einen Monat. Ich wollte irgendwie nicht wirklich mit ihr schlafen. Traute mich nicht Kondome zu kaufen. Außerdem hatte mir das meine Mutter verstoßen ("Ich will noch keine Oma werden"). Mit mir wurde dann am Telefon Schluss gemacht und als ich um eine zweite Chance bettelte, wurde mir gesagt, ich hätte Komplexe. Ganz schön krass für so ein zartes Alter... naja auf jeden Fall hatte ich durch die Beziehung auch mein erstes richtiges Handy (E-Plus), dessen Nummer ich bis heute behalten habe (ein Sony CMD j70, recht stylish für die Zeit). Mein erstes Handy Alcatel one touch easy war recht klobig und ich hatte es quasi nicht genutzt. Mit 17 ging es dann mit meinem besten Kumpel Sven, den ich von unseren Nauders-Urlauben gut kannte, nach Irland für 5 Monate. Die Organisation Partnership-International veranstaltete ein Vortreffen in Siegburg. Dort lernte ich Joscha Enger kennen, mit dem ich dann in Wexford zusammen zur Schule gehen sollte. Sven sollte in Enniscorty wohnen. Mit Joscha verstand ich mich zunächst ganz gut, obwohl er deutlich extravertierter als ich war. Er war in einer richtigen Familie mit Kindern mitten in Wexford untergebracht und ich bei zwei älteren Rentnern in der ländlichen Gegend von Wexford. Ich musste immer mit dem Schulbus fahren, zu dem ich jeden Tag eine halbe Stunde laufen musste, und der nicht so ganz zuverlässig war. Im Schulbus spielten sich auch immer hässliche Szenen ab, der Busfahrer wurde beleidigt usw. Aber daran gewöhnte man sich. Es gab die St. Peters Schüler, die rote Schuluniform hatten und uns CBS in grau und noch grüne Uniformen für die Mädchenschule. Joscha und ich freundeten uns mit ein paar irischen Schülern an und hatten so unseren Spaß. Natürlich waren das nicht die coolsten und respektiertesten, denn das waren die Bauern, mit denen ich auch aus eigener Erfahrung mit dem ländlichen Nürnberg besser umgehen konnte als Joscha, der aus seiner Stadt Köln gewohnt war, dass er der King war. Wir machten immer Mittagspause in der Stadt und kauften uns Süßigkeiten und Fish und Chips - trotz leckerer Lunchbox. An Wochenenden hatte mir meine Gastfamilie angeboten, mich mit Sven und Joscha zu treffen damit ich "Company" habe. Die durften dann auch übernachten. Meist schauten wir uns entliehene DVDs an. Einmal machte meine Gastfamilie mit mir und Joscha Urlaub in Wales. Dort kannten sie eine Familie, die selber im Urlaub war und uns das ganze Haus zur Verfügung stellte. Toll! Joscha und ich schauten die ganze Zeit DVD-Filme des Sohnes der Familie, der bei der Royal Army war. Dort lagen auch Kondome rum, scheinbar war er etwas frühreifer als wir. Wir schauten u.a. Rocky und ich erinnere mich noch dass Joscha sich darüber lustig machte, dass Rocky gar nicht, also überhaupt nicht küssen konnte. Und Joscha sagte über den Jungen, in dessen Zimmer wir nächtigten, er findet Armee-Fritzen (es hingen auch Armee-Plakate an den Wänden) komisch. Ich hatte damals noch Zeitschriften gekauft. Musikmagazine und FHM. Damals fand ich Coldplay noch ganz cool. Auf die FHM holten wir uns dann nacheinander im Bad einen runter. Joscha meinte aber, dass Fantasie zum Runterholen viel besser sei. Noch einen Tipp zum Runterholen habe ich von Joscha. Auf dem WCSitz sitzen damit das ganze Blut in den Penis geht. In diesem Urlaub fuhren wir auch nach Liverpool. Der Urlaub war für mich das erste mal in Großbritannien. Dort besichtigten wir den Pub in dem die Beatles groß geworden waren. Liverpool fand ich irgendwie cool. Ich kaufte Rolling Stones Artikel u.a. ein Zungen-T-Shirt für meine Mutter. Ich wollte die Größe L kaufen und meine Gastmutter lachte und meinte für meine Mutter die Größe M. Jahre später entdeckte ich dieses T-Shirt bei meiner Mutter im Kleiderschrank - sie hatte es nie getragen, und so trug ich es in der Zeit, wo ich 18 oder 19 war. Naja und dann war der Urlaub irgendwann vorbei. Mein Gastbruder wohnte in einem Steiner-Dorf für Behinderte, da er Down-Syndrom hatte. Nach einiger Zeit dieser fünf Monate stellte sich jedoch heraus, dass ich mit meinen Gasteltern Probleme haben sollte. Es ging darum, dass sie mich nicht aus Wexford Town abholen wollten, sondern ich sollte mit dem öffentlichen Bus fahren, der allerdings nicht an der Stelle hielt, wo er angeblich halten sollte. Eines Tages war es dann so weit. Ich rief Paul, meinen Gastvater an, er möchte mich doch bitte abholen. Ich sagte ihm, dass es bei diesen Überlandbussen keinen Stop an der entsprechenden Stelle gäbe. Er sagte nur dass er mich jetzt nicht abholen könne, und ich solle und müsse laufen. Das dauerte 2 Stunden. Entlang der unbeleuchteten Straßen war das auch ganz schön gefährlich. Als ich dann letztlich ankam, stand das Auto da und Paul war zuhause. Ich begrüßte ihn so knapp wie möglich um meiner Wut Ausdruck zu verleihen und verschwand gleich nach oben in mein Zimmer. Ich hatte das Joscha erzählt und sein Gastvater meinte dann zu mir dass das nicht in Ordnung gewesen sei, und wenn so etwas nochmal passiere, solle ich gleich zu ihnen kommen, er würde mich dann nach Hause fahren. Zwischen meinen Gasteltern und mir wurde das klima eisiger. Ich fühlte mich irgendwie Fehl am Platz und deshalb beschloss ich mich, mich mit ihnen mal auszusprechen. Das endete in einem Fiasko à la was willst du jetzt. Ich stand in Tränen, und mein Gastvater sagte ich würde jetzt Jorika, unsere Betreuerin in Irland anrufen. Die kam dann auch, schaute sich die Situation an, und sagte ich solle durchhalten. Und wir würden ein Fahrrad kaufen, dass ich nicht immer die 30 Minuten zum Schulbus laufen müsse, was die anderen Schüler auch generell nicht mussten. Aber auch zwischen Joscha und mir knisterte es irgendwann. Er sagte, meine Gastmutter hätte bei Ihnen angerufen und hätte mich schlecht gemacht. Ich wäre so sparsam. Da es kurz vor Weihnachten war, schlug er mir vor, die Gastfamilie zu wechseln. Es fühlte sich für mich so an, als wolle er mich manipulieren. Ich blockte ab. Gegen Ende meiner fünf Monate zerstritten wir uns dann und redeten einen Tag nicht mehr miteinander. Von Joscha habe ich bis heute nichts mehr gehört und auch mein Kumpel Sven nicht. Als ich 17 war, bekam ich meine zweite Freundin, Andrea. Da wurde es auch dann auch intim. Nach meinem ersten Mal (war dann mit knapp 18) fuhr ich mit der Straßenbahn nach Hause und fühlte mich wie ein ganz großer Held ("Was wohl die anderen in der Straßenbahn denken würden, wenn Sie wüssten, was ich gerade getan habe"). Mit dieser Freundin war es auch so eine komische Sache. Ich wurde vorgewarnt, sie sei noch Jungfrau und hätte einen in England... Kennengelernt hatten wir uns auf der Schnepfenreuther Kärwa 2004. Da war ich gerade aus meinem nochmaligen Irland-Ferien (diesmal mit meinen Eltern und Freunden von meinen Eltern) zurückgekehrt. Und ich hatte so das Gefühl, da ich auf der Kärwa relativ viele kannte und die ganze Zeit von einem Tisch zum anderen wanderte, wenn mich jetzt eine sehen würde, wie unglaublich sexy ich sein müsste.. Und dann war ich mit meinem Kumpel draußen, der musste sich übergeben, und da sprach mit dieses Mädel an von der Seite an... und sie sagte zu mir "Darf ich dir was sagen" - "ja." - "Du siehst aus wie ein Mädchen". Ich stutzte. "Das hat mir noch keine gesagt" und dann war ich recht ablehnend ihr gegenüber... dass das eine Anmache sein könnte wurde mir erst später klar. Irgendwann holte ich mir dann von ihrer besten Freundin ihre Handynummer, die ich noch bis heute auswendig weiß. Da wurde mir gesagt, dass sie noch Jungfrau sei. Und das war perfekt für mich. Ich war immer bei ihr, sie (ihre Mutter und Zwillingsschwester) hatten ein großes Haus in der Innenstadt Nürnbergs und waren wohl Millionäre, wie mir der Freund ihrer Schwester gesagt hatte. Früher hatten sie eine Sanitär-Firma, die aber gegen 2002 insolvent ging. Da sie aber in Nürnbergs High-Society war (ich war einmal mit auf einem riesig gefeierten Geburtstag, mit Anzug und so) bekam sie über ihre Connections schnell wieder einen neuen Job, in dem sie sogar noch besser verdiente, als zuvor. Auf jeden Fall hatte Andrea noch einen Freund in England. Mein Nebenbuhler. Ich wusste von Anfang an, dass es ihn gab und betrachtete es als meine Aufgabe, ihn auszubooten. Da dachte ich noch, es wäre eine relativ einfache Angelegenheit. Das stellte sich jedoch als Trugschluss heraus, denn die Sache war hartnäckiger als angenommen. Und sie wollte plötzlich wieder nach England, und sagte, sie wolle dort nur Urlaub machen und sich gar nicht mit ihm treffen. Ich überlegte eine Woche lang, was ich davon halten sollte - wir waren grade vier Monate oder so zusammen. Und mein Vater riet mir, Schluss zu machen. Also machte ich Schluss. Sie heulte rum und sagte, dass bis jetzt jeder mit ihr Schluss gemacht hatte wegen dieser Sache. Sie kannte ihn, seitdem sie 15 war. Und sie hatte bis zu mir 9 verschiedene Freunde, mit denen sie aber komischerweise nie geschlafen hatte. OK, wahrscheinlich hat sie ihnen zumindest einen geblasen. Und küssen habe ich von ihr gelernt, das konnte sie sehr gut und ich zu dem Zeitpunkt, wo ich sie kennengelernt hatte überhaupt nicht. Nach dem ersten Kuss hat sie mich ziemlich heftig ausgelacht und mir gesagt, ich könne gar nicht küssen. Auf jeden Fall war dann Schluss, für ca. 4-5 Tage und da hatte ich dann plötzlich die irrationale und panische Angst, sie würde sich jetzt einen neuen schnappen. Also rief ich sie an und mit einem mal waren wir wieder zusammen aber das Problem mit dem Engländer, sein Name übrigens James Lake, war nicht gelöst. Also ging es weiter mit der Beziehung. Immerhin waren wir ein schönes, cooles Pärchen damals. Dann fuhr sie im Urlaub mit ihren Freundinnen nach England, ich mit einem Kumpel auf einen Campingplatz in Jesolo in Italien. Sie wolle ihn treffen, hatte sie mir gesagt. Wir hatten ausgemacht, dass sie mir schreibt, wenn sie sich mit ihm trifft. Ich und mein Kumpel Stefan kamen also am Campingplatz ("Scarpiland") an, und wir hatten kaum unser Zelt aufgebaut und Bier besorgt, da kam schon die SMS, dass sie sich heute Abend mit ihm treffen wird. Ich verlor vollends meine Fassung und konnte nicht mehr klar denken. Immer nur redete ich davon. Dabei wusste ich ja nicht, ob sie mich betrogen hatte. In den nächsten Tagen hatte ich dann aber Klarheit. In einem halbstündigen Telefonat, dass mich ungefähr 80 Euro gekostet hat, entlockte ich ihr es dann, sie hatte mich betrogen - ich wusste und weiß es bis heute nicht, wie weit sie dabei gegangen ist. Ich brüllte sie an, sie werde ein "Feuerwerk" erleben, wenn wir uns wieder treffen. Dann legte ich auf, zertrümmerte aus Wut eine Mülltonne am Strand. All das musste mein bester Kumpel mitmachen. Er sagte mir, dass es das wohl jetzt gewesen sei. Am nächsten Tag sprach ich eine Gruppe von italienischen Mädchen an, und fragte eine daraus ziemlich direkt, ob sie einen Freund habe. Sie bejahte, also fragte ich das nächste Mädchen, ob sie mit uns mitkommen wolle. Sie kam mit. Und, wie mein Kumpel sagte, sie sei "hot" und viel besser als meine Freundin. Sie war damals 16, ich 18 - und sie hieß Valentina. Also küssten wir uns - allerdings küsste sie schlechter als meine Ex -, dann ging mein Kumpel weg und ich fingerte sie. Sie war total willig. "Wanna kiss", "wanna fuck"? Sie wollte Sex, und weil noch andere Leute auf der Steinmole waren, fragte ich sie, aber da sind noch Leute, und sie sagte dass das doch nur Touristen wären. Wir sprachen übrigens englisch. Weil ich nicht wollte und auch nicht wusste, wie weit ich denn jetzt gehen sollte, um mich zu rächen, suchten wir ein anderes Plätzchen, fanden aber keins, weil es ihr zu dreckig war. Aber fürs erste hatte ich mal Genugtuung, mich gerächt zu haben. Ein paar Tage später kamen zwei Italiener auf den Campingplatz, die offenbar auch Interesse an Valentina hatten. Jedenfalls hielt sich Valentina dort auf und spielte z.B. Gläserrücken mit ihnen. Das erzählte sie mir und sagte, sie hätte den Teufel gesehen. Vielleicht hat sie mich gemeint. Naja, ich wette, ich habe einen bleibenden Eindruck bei ihr hinterlassen, weil ich sie später nochmal bei Facebook kontaktiert habe und sie erinnerte sich noch an mich und reagierte am Schluss so, dass sie mir einfach nicht mehr schrieb. Jedenfalls war Valentina mal bei diesen Italienern und als ich das sah, ging ich hin um mein Revier zu makieren, schnappte sie mir und knutschte vor deren Augen mit ihr rum. Stefan und ich, aber ich im besonderen fingen uns böse Blicke ein. Dann bekam sie ihre Tage und es war nichts mehr zu machen. Und der Urlaub war vorbei. Ich glaube sie hat gemerkt, dass sie nur mein Trostpflaster war, was sie auch war, obwohl sie "hot" war. Ich wollte eigentlich meine Ex und habe ihr auch die ganze Zeit über sie berichtet. Als meine Ex und ich dann wieder zurück in Deutschland waren, machte ich Schluss und sie wusste auch warum. Da war es dann einen Monat aus. Dann trafen wir uns zufällig auf der Schnepfenreuther Kärwa, wo wir uns kennengelernt hatten. Ich saß auf der gegenüberliegenden Bank und würdigte sie keines Blickes. Bei einigen meiner Kumpels kam das gut an. Dann trafen wir uns nochmal auf einer Feier einer ihrer Freundinnen und dann tat sie mir Leid und ich redete wieder mit ihr und dann nahm ich sie mit zu mir nach Hause und dann waren wir plötzlich wieder zusammen. Aber es war eine kaputte Beziehung, die aber nochmal ein Jahr hielt. Ich betrog sie mehrmals mit anderen Mädchen, um mein Ego wieder herzustellen, weil sie ja immer noch den Engländer hatte. Gegen Ende unserer Beziehung war ich gerade in den Abitur-Vorbereitungen, die aus meiner heutigen Sicht absolut lächerlich sind, im Gegensatz zu dem, was im Studium verlangt wird. Meine Fächer waren meine Leistungskurse Englisch, Sozialkunde/Geschichte, Physik und Erdkunde (mündlich). Am meisten bereitete ich mich auf Physik vor, mein Lieblingsfach und gleichzeitig das schwierigste von den genannten. Um zu lernen, fuhr ich zu meiner Oma. Eigentlich war der Grund ein anderer, nämlich Svenja, die in Velbert wohnte. Ich fuhr dann auch zu ihr hin, sehr zum Erstaunen meiner Großmutter. Svenja und ich schauten uns "Match Point" mit Scarlett Johansson an. Svenja hatte zu der Zeit einen Freund, und gleichzeitig noch zwei andere Affären. Aber ich war etwas zu versteift - aus heutiger Sicht - und deshalb kam es nicht zum Geschlechtsverkehr, sondern nur küssen. Man muss auch sagen, dass Svenja aus der Perspektive meines Freundes, wahrscheinlich sehr "hot" war und nicht, wie meine Ex-Freundin "ganz süß". Das war kurz vor Ende unserer Beziehung. Ich erzählte es meinem besten Kumpel Stefan, dessen damalige Freundin die beste Freundin von Andrea war. Und er konnte wohl seine Klappe nicht halten, denn kurz darauf sprach mich Andrea darauf an, ob etwas mit dieser Svenja gewesen sei. Und dann hat sie mit 100%ig richtig betrogen mit einem Leistungskurs-Kamerad von mir. Ich habe das gespürt. Und dann wollte ich mit ihr schlafen und sie konnte nicht und sagte als Grund, "weil wir immer so streiten" würden. Dann machte ich Schluss, jetzt ging es wirklich nicht mehr. Sie hatte auch immer noch den Typen in England. Es war kurz vor den Sommerferien und sie wollte ihn wieder besuchen, diesmal sogar allein. Also ging es in die Sommerferien. Es war Schluss und es ging mir nicht gut. Ich fuhr mit meinen Freunden mit einer Busreise nach Calella bei Barcelona. Und es ging mir beschissen. Trotzdem riss ich mich zusammen, aber ich musste immer daran denken, dass Andrea jetzt nach England fuhr. Dann waren wir wieder zurück in Deutschland und es ging mir besser irgendwie. Irgendwann ging ich Bier einkaufen in unseren Marktkauf und ich ging zu meinem Fahrrad, um es aufzuschließen. Da begegnete mir ein Freund von Andrea und ich redete kurz mit ihm über Belangloses. Dann, so als würde es mich eigentlich gar nicht mehr interessieren, fragte ich ihn wie es Andrea ginge und ob sie schon in England war. Er so: "Ich darf es dir eigentlich nicht sagen, aber sie ist heute geflogen." Und in dem Moment fühlte ich mich irgendwie so richtig geil, weil ich wusste, was ich jetzt machen würde. Ich fuhr nach Hause und überlegte - ich hatte nämlich seine Handynummer und hatte ihm schon die ganze Zeit über, seit den letzten Sommerferien Hater-SMS geschrieben und einmal hatte er mich sogar angerufen - da war ich zum Glück gerade unter der Dusche und musste mich nicht unmännlich fühlen, weil ich gekniffen hätte, ranzugehen. Und ich schrieb ihm eine schöne SMS - und es kickte mich geradezu und hatte mir geschworen, dieses Geheimnis mit ins Grab zu nehmen, was mir aber aufgrund dessen, wie sich mein Leben geändert hat, mittlerweile vollkommen egal ist. Ich schrieb also so "Bomben, bomben auf Engeland." Und ich wusste sofort, dass das sprichwörtlich einschlagen würde, wie eine Bombe, hatte ich ihn doch schon bis aufs Letzte provoziert. Auf jeden Fall traf ich den, der mir die frohe Kunde erzählt hatte, kurz darauf auf unserer Kärwa und er meinte so, er müsse mit mir mal ein Wörtchen reden und ich lachte nur. Es hatte also tatsächlich funktioniert. Und es hatte nur funktioniert, weil es genau am Tag ihrer Ankunft gewesen ist. Vielleicht hat er gleich am Flughafen mit ihr Schluss gemacht. Wer weiß. Jedenfalls hab ich damals niemanden von meinem Coup erzählt, es total für mich behalten, auch, weil es so unheimlich gekickt hat. Später traf ich Andrea nochmal im "Planet" und sagte zu ihr nur "Hallo", als ob sie jemand sei, den ich halt von irgendwoher kenne und redete anschließend nur mit ihrer Freundin. Zu meiner Genugtuung sah ich aus dem Augenwinkel wie sie komplett ausrastete und ihre Freundinnen sie zurückhalten mussten. Das war das vorletzte mal, dass ich sie gesehen habe. Das letzte mal dann nochmal im "Planet" und da habe ich mich dann ausgiebig vielleicht eine Stunde mit ihr unterhalten. Das war das letzte mal, dass ich sie gesehen habe, Anfang 2007. Endete aber wieder im Dissenz. Ich musste eine Entscheidung fällen: Bund oder Zivildienst? Vor der Musterung hatte ich mit meinem besten Kumpel Stefan B. ausgemacht: Wenn wir T1 gemustert werden, gehen wir zum Bund. Ich sagte das bei der Musterung auch so. Als ich dann T2 gemustert wurde, war ich plötzlich schon beim Einstellungsmitarbeiter und der sagte mir, wo ich überall hinkönnte. Scheiße, dachte ich, jetzt bin ich beim Bund. Ich diskutierte mit ihm, dass das doch nicht so mein Wunsch wäre und er ließ mich - sehr ungern - gewähren.. allerdings musste ich ein Schreiben verfassen über meine Gewissensgründe. Also: Zivildienst. Mein Nachbar Wolfgang (1 ? Jahre älter als ich) war in Mailand an einer Steiner-Schule mit dem Ersatzdienst der Steiner Gesellschaft aus Karlsruhe. Dort habe ich mich dann auf mehrere Stellen beworben, auch in England und Irland und auch Zusagen bekommen, die ich dann aber aus Gründen, die ich jetzt nicht mehr kenne, ablehnte. Da sagte mir Wolfgang, ich könne ihn doch mal besuchen kommen und mich quasi so bewerben. Das habe ich dann auch getan: mit dem Flugzeug von Stuttgart nach Mailand geflogen um Wolfgang zu besuchen, Mailand zu erleben und nebenbei mich zu bewerben. Mailand ist eine coole Stadt, ziemlich alternativ, dort wo wir rumliefen, überall brennende Mülltonnen. Und in der Disco: eine Frau, von fünf Männern eingerahmt. Auf jeden Fall sollte ich dann das Bewerbungsgespräch mit der Frau haben, die für die Zivis zuständig ist. Es war Tag der offenen Tür in dieser Steiner-Schule, und die gute Frau ließ ewig lang auf sich warten, bis sie Zeit für ein Gespräch mit mir fand. Dann schließlich kam sie kurz, fragte mich nach meinen Kenntnissen über die Lehre Steiners. Ich war überzeugt, ihr ein bisschen etwas erzählen zu können, doch ihre Mine verriet mir, dass sie wohl keinen Bock auf mich hatte. Und das sagte sie dann auch, dass ich mich wohl nicht genug über Steiner informiert habe. Ich fand das ganze ziemlich dreist: Mich extra nach Mailand kommen lassen zum Bewerbungsgespräch, dann ewig lang warten lassen, und in 5 Minuten abzufertigen. Die Absage aus Mailand verleitete mich dann dazu, mir einen regulären Zivi-Job in Nürnberg zu suchen. Gleich beim ersten Bewerbungsgespräch der Fachberatung für Wohnungslose bei der Stadtmission schlug ich zu. Die Jobbeschreibung "Sachen reparieren, Versorgungsleistungen und mit dem Auto rumfahren" gefiel mir und auch, dass ich eine recht anständige Bezahlung bekommen würde - im Gegensatz zum Zivi im Ausland, wo man für seinen Aufenthalt teilweise selbst aufkommen musste. Als mich mein Zivi-Vorgänger dann einarbeitete, kam ich dann auch mit den Klienten (so sollte man sie nennen) in Kontakt. Ich duzte sie erst (scheinbar relativ respektlos), bis mein Zivi-Vorgänger sich darüber lustig machte. Ich war dann Zivi, und die Arbeit mit "Pennern" machte Spaß, da ich immer mit dem Auto durch Nürnberg fahren konnte. Plötzlich lernte ich meine Heimatstadt richtig kennen. Ich habe Pensionen und Wohnungen gesehen, die richtig eklig waren. Eine Klientin war inkontinent, weshalb ich und ein anderer Zivi-Kollege in der Wohnung Laminat (in quietschgelb) auslegen mussten. Bei einem Messi musste ich an die hundert leere Sangria-Flaschen aus der Wohnung entsorgen. Für meine Einsätze stand mir Torsten meist zur Verfügung. Er war ein Sträfling, der bei der Stadtmission seine Sozialstunden ableistete. Eigentlich war er nicht eingeplant, aber da er meist sowieso nur sinnlose Sachen tat, fragte ich ihn, ob er Bock habe, mir zu helfen und ein bisschen rumzufahren. Kurz vor Weihnachten 2006 bot sich mir dann die Gelegenheit, mit meinem Kumpel Christian Lang, seinem Vater und seinem Bruder Stefan mit nach Brasilien zu fliegen. Sie hatten ein Ticket übrig, da die Mutter nicht mitfliegen wollte wegen ihrer Flugangst. Sie boten mir an, das Ticket zu kaufen und mitzufliegen. Sie haben dort Familie, ihre Tante wohnt in der Nähe von Sao Paulo. Ich hatte durch den Zivildienst genug Geld und sagte sofort zu. Dort hatten wir dann einen schönen Urlaub, die Zigaretten kosteten umgerechnet nur 80 Cent. Mitten im Winter über 30 Grad und Sonnencreme. Das war schon cool. Ich glaube, wir waren ungefähr eine Woche in dem Haus der Tante, die zwei Kinder hatte: Rainer und Katrin. Im Garten war ein Pool, dort lagen wir dann, sonnten uns und tranken die ganze Zeit Bier. Dann fuhren wir nach Caraguatatuba, einem Ferienort, wo die Familie noch eine Wohnung besaß. Und dort liefen wir die ganze Zeit an der Strandpromenade rum, tranken Bier und Cachaca und feierten Silvester 2006/07. Kurz vor meinem 20. Geburtstag, dem 3. Januar 2007, brachte ich dann ins Spiel, dass wir doch in einen Puff gehen könnten. Ich wollte das auch irgendwie, weil ich sowas vorher noch nicht gemacht hatte. Und dann, als wir an meinem Geburtstag schon ordentlich besoffen waren, sagte Christian wir sollten doch jetzt in den Puff fahren und er würde mir eine Nutte "schenken". Also fuhren wir, Christian, sein Bruder Stefan und ich, mit Rainer los und suchten einen Puff. Das Ganze ging ziemlich schnell, er hatte an einer Tankstelle einen gefragt und der hatte ihm den Weg zum nächsten Puff am Rand von Caraguatatuba gesagt. Wir fuhren von der Straße ab, durch ein Feld voller Gras und wir konnten erst nicht glauben, dass der Puff hier sein sollte, aber dann kamen plötzlich eine kleine Straße und Lichter zum Vorschein und da waren wir also. Wir fuhren die Straße hinunter und stellten das Auto ab. Dann gingen wir rein und schon waren wir umgeben von Nutten. Wir tranken Bier und saßen mit ihnen an einem Tisch. Eine Nutte setzte sich neben mich und streichelte mein Bein. Sie hatte offenbar kapiert, worum es hier ging. Christian meinte wohl, dass ich kneifen würde. Deshalb dachte ich, zeig ich es ihm jetzt. Also sagte ich Rainer, der als einziger portugiesisch sprach, dass ich die Nutte jetzt haben wolle. Als alles abgemacht war, sollten wir quasi eine Anzahlung machen und dann die Hälfte danach zahlen. Also folgte ich der Nutte, sie war 27 zu dem Zeitpunkt, und ich 20, in ein Zimmer. Sie fragte mich, ob ich es hell oder dunkel haben wolle und ich entschied mich für dunkel. Und dann ging es auch schon los, sie zog sich aus und begann mich zu entkleiden. Weil ich ein bisschen überwältigt war, bekam ich erst keinen hoch, als sie begann mir einen zu blasen. Dann sagte ich mir aber, dass es das jetzt nicht gewesen sein kann und ich nicht rausgehen kann und sagen kann, ich hätte keinen hoch bekommen. Also strengte ich mich an und schon war er oben. Und dann hatten wir Sex. Ich dachte, sowas müsse ein Mann mal gemacht haben. Als wir dann fertig waren und aus dem Zimmer kamen, wollte der total verschreckte Christian dann auf einmal nicht mehr zahlen. Umgerechnet 30 Euro, und obwohl er es mir versprochen hatte. Sein Bruder Stefan übernahm dann einen Teil und den Rest musste ich dann selbst zahlen, obwohl es ja mein "Geburtstagsgeschenk" sein sollte. Nach-zivi-Zeit und Kuba Als ich mit dem Abitur fertig war, mit der guten Note 1,7 , begann ich mich, für das Wirtschaftsingenieurstudium auf einer Werbeveranstaltung der Uni Erlangen zu interessieren. Das wichtige für mich: Geld verdienen. Also bewarb ich mich auf Wirtschaftsingenieurwesen, in Erlangen, Berlin und Karlsruhe, wobei Karlsruhe mein Favorit war; überall war ein Vorpraktikum verlangt. Nach dem Abi war erstmal Geld verdienen angesagt und dann das Praktikum ableisten. Ich bewarb mich bei Areva in Erlangen auf eine Stelle und wurde nach einem kurzen Vorstellungsgespräch eingestellt. Dort musste ich alte Berichte über Kernkraftwerke aus den 70ern, 80ern und 90ern digitalisieren, das heißt stundenlanges einscannen und dann die fertigen pdf's verwalten. Machte Spaß und ich nahm die Arbeit ernst, im Gegensatz zu meinen Ferienjob-Kollegen, die sich um die Arbeit drückten. Es gab auch einen guten Stundenlohn von 9 Euro. Nach dieser Arbeit hatte ich dann, gleich um die Ecke, auch in der Bunsenstraße ein Praktikum bei Siemens Med. Es war ein technisches Praktikum, das heißt, wir lernten mit Werkzeugen umzugehen und kleine Sachen herzustellen. Unser Ausbildungsleiter, Hans Gunselmann, erzählte uns gleich zu Anfang und zu Tränen gerührt, dass er seine Frau an Krebs verloren hätte. Einer der Bescheid wusste, aus meiner heutigen Sicht. Als ich nach Karlsruhe zog, das war 2007 und ich war 20, musste ich mir ein Zimmer suchen. Die Wohnungssuche in der Stadt galt als schwierig, und so griff ich sofort bei der ersten WG zu, die mir angeboten wurde. Eine Dachgeschosswohnung mit einer Fotografin, einem argentinischen Arbeiter und einem taiwanesischen Klavierstudenten. In Karlsruhe lernte bei der Einführungsveranstaltung O-Phase dann die Leute kennen, mit denen ich über die nächsten Jahre mehr zu tun haben sollte. Das wären Michael, Florian, Ralf und Heinrich. Heinrich, das fällt mir jetzt im nachhinein auf, verhielt sich merkwürdig: Obwohl wir uns noch nicht kannten war er oft in meiner Nähe und verhielt sich sehr reserviert. Er trug eine Brille und ein Spießeroutfit aus Tommy Hilfiger Sachen. Er war nur bei der Universitätsführung dabei; bei den Parties und beim Saufen war er nicht dabei. Also irgendetwas stimmte nicht mit ihm. Später wurde ich mir immer sicherer, dass er ein Eunuch, also jemand der keine Eier hat, war, der sich für Frauen nicht interessierte. Ich freundete mich besonders mit Michael an. Wir fingen an zu studieren, und es war hart. So viel gelernt wie für das jetzt angefangene Studium hatte ich noch nie, vor allem Mathe, was vorher nicht gerade zu meinen Lieblingsfächern gehörte. Weil es ja das Elitestudium sein sollte, gab es gleich zu Anfang eine Aussiebklausur, nämlich Mikroökonomie. Und Michael und ich vielen beide gleich mal durch mit einer 5,0. Also nochmal lernen, mit mehr Druck, sonst würden wir ins mündliche kommen und eventuell gleich rausfliegen, wie so viele andere. Das zweite mal klappte es dann: Er hatte eine 3,0. Und ich kam gerade noch so durch, mit einer 3,7. Von da an viel das Studium etwas leichter. Man wusste, was von einem verlangt wurde, und das hieß: Lernen, lernen, lernen. Dann kam Statistik, die nächste Aussiebklausur. Da fiel ich schon wieder durch. Aber auch im zweiten Anlauf klappte es dann, diesmal aber noch knapper mit einer 4,0. Zu diesem Zeitpunkt hatten schon viele das Studium aufgegeben. Bei der Einführungsveranstaltung hatte man auch gesagt, in typischer Wiwi-Manier ("Wiwi" wegen Wirtschaftswissenschaften): "Schau nach links, schau nach rechts, einer von beiden ist bald nicht mehr da". Wir bildeten Lerngruppen, und dummerweise war ich es, der neben dem recht sympathischen Florian diesen Heinrich vorschlug für eine gemeinsame Lerngruppe. Ich hätte ihn von mir fernhalten sollen, denke ich mir jetzt. Schon früh gab er mir zu verstehen, dass er mich wohl überwachen konnte. Einmal verzog er sein Gesicht zu einem ekligen Gesichtsausdruck, also so ein Ausdruck einfach, der nicht normal ist, ich kann es jetzt nur noch als eklig bezeichnen, und machte, so wie ich an meinem Computer, wenn mir langweilig war, so kreisende Bewegungen mit der Maus und markierte alles auf dem Desktop. Heute bin ich mir sicher, dass er durch das studiVZ auf mich aufmerksam geworden ist, da war ich scheinbar recht beliebt. Wir tranken viel Bier, aber mit meiner Krankheit begann ich langsam, immer einen starken Kater zu haben. Wenn ich Einkaufen ging und in der Schlange stand, war mir immer so, als würde ich bald umkippen. Ferner hatte ich Probleme, zu schlafen. Ich schlief jede Nacht höchstens 2 Stunden und fühlte mich tagsüber immer wie gerädert. Und Heinrich sagte immer, wenn er gut gelaunt war, "bester Mann", oder "Spast" und kicherte dabei sein hodenloses Lachen. Er war zum Beispiel - mit immerhin schon Anfang 20 - stolz darauf, Kondome zu kaufen, oder zu erzählen, dass er jetzt kein Problem hätte, mit Spanair zu fliegen, als eine Maschine von Spanair abgestürzt war. Einmal waren wir (Michael, Heinrich und ich) am Tag vor einer Prüfung im Puff in Karlsruhe. Wir hatten ziemlich viel getrunken und hatten vereinbart, allesamt die Prüfung zu schieben. Dann fragten wir nach getränken und dann hieß es 60 Euro das Getränk. Heinrich schien aber nicht gecheckt zu haben, was das sollte und fragte so "Was ist denn da der Mehrwert". Worauf die Nutte lachte und sagte: "Du bist wohl so ein kleiner BWL-Student". Auch eine gute Beschreibung dieses Bürschchens. Am nächsten Tag trafen wir uns dann wie vereinbart an einem Studententreffpunkt, aber nur ich und Michael. Heinrich hatte sich dann entgegen unserer Abmachung dann doch an die Prüfung gemacht. Toller Freund. Oder enttäuscht davon, was die Nutte zu ihm gesagt hatte? Ein Freund unserer Familie, Anwar Ansari, war mit Siemens in Calgary, Alberta, Kanada. Da ich noch ein vierwöchiges Praktikum für mein Bachelor-Studium brauchte, bat ich ihn per E-Mail, doch mal nachzufragen, ob es so ein Praktikum gäbe. Es gab aber keins. Da er länger in Kanada war, beschlossen meine Mutter und ich, ihn und seine Frau Anita in Kanada zu besuchen. Mein Vater wollte nicht mit, es wäre ihm "zuviel". Selber Schuld, so eine Möglichkeit auszulassen. Also flog ich, zunächst allein eine Woche früher als meine Mutter, weil sie noch keine Ferien hatte, von Nürnberg nach Frankfurt und dann von Frankfurt nach Calgary. Auf dem Flug nach Calgary mit Air Canada fiel mir am Anfang im Nebengang eine ziemlich gut aussehende Stewardess auf. Sie hatte lange, lockige braune Haare und ziemlich gute Brüste. Ich habe sie nicht angestarrt, aber sie mir genau angeschaut, als sie immer vorbei lief. Unerreichbar, dachte ich. Ich lernte während des Fluges auf eine Prüfung in Rechnungswesen. Gegen Ende des Fluges stand mein Sitznachbar auf, um auf die Toilette zu gehen. Und dann kam diese geile Stewardess von hinten, ging an meinem Sitz vorbei um sich dann auf dem Sitz meines Vordermannes aufzulehnen und mich dann lüsternd anzuschauen. Ich wusste erst nicht, wie mir geschah, und dann ging sie auch schon weiter. Ich wurde gerade von einer Stewardess angemacht, geil, dachte ich. Aber scheinbar nichts zu machen. Der Flug ging auch nur noch 20 Minuten, und ich konnte gar nicht so schnell schalten, ich war eher überwältigt, wusste nicht, was ich jetzt tun sollte. Dann war der Flug vorbei und ich stand auf und verließ das Flugzeug. Keine Spur von dieser geilen Stewardess. Vielleicht wollte sie mich nur geil machen und spielen. Schade. Nichts draus geworden, vielleicht hätte ich einen Zettel hinterlassen sollen oder sowas. Aber wie gesagt, so schnell schaltete ich nicht und es wurde mir erst später so richtig bewusst, was da geschehen war. Ich war in der Zeit viel unterwegs bei Ärzten, um herauszufinden, was nicht stimmte. Viele Blutbilder wurden erstellt, immer nur mit dem Ergebnis, dass die Eosinophilen zu hoch waren. Ich hatte wegen meiner breiigen Durchfälle auch eine Darmspiegelung, allerdings auch ohne Ergebnis. Irgendwann suchte ich auch Antworten auf psychischer Ebene. Ich ging zum Nervenarzt meiner Mutter, Dr. Priller, und der meinte ich habe Depressionen und verschrieb mir Fluoxetin und nannte mir einen Psychotherapeuten in Karlsruhe, Dr. Vollrath. Das war ca. 2008. Also ging ich zu Dr. Vollrath, ein älterer Herr und ein guter Arzt. Doch ich merkte, dass sich meine Beschwerden nicht besserten und dass das ganze wohl doch eine körperliche Ursache hatte. Ich hatte auch den Eindruck, dass meine Knochen wuchsen (an den Rippen und am Becken), bzw. im Gesicht schwunden. Das wurde mir auch mal gesagt: "Hast du abgenommen, du siehst im Gesicht so schmal aus". Ich versuchte meinen Eltern das klar zu machen, doch sie schoben es auf die Psycho-Schiene. Auch meine engeren Freunde sahen das nicht. Und so begann die Qual mit der Psycho-Schiene, auf die ich mich zunächst sogar freiwillig begeben hatte. Dann flogen wir mit unserer O-Phasen-Gruppe (ca. 20 Leute) für ein paar Tage und ein paar Cent mit Ryan-Air nach Stockholm. Dort bemerkte ich, dass ich Alkohol gar nicht mehr vertrug und überhaupt nicht mehr schlafen konnte. Der harte Alkohol führte dazu, dass ich nach Stockholm vier Tage Kater hatte, und sich mein Gesicht wieder verdünnt hatte. Die Tabletten, die ich zum Schlafen nahm verbarg ich damals sorgfältig vor den anderen, trotzdem halfen sie nichts. Eines Abends saßen wir um einen großen Tisch im Aufenthaltsraum und ich sah, wie direkt neben mir ein betrunkener Mann eine Frau belästigte, die an einem Computer saß. Ich bekam das mit und versuchte den Mann zurechtzuweisen. Er war ziemlich aggressiv. Deshalb rief ich den großen und durchtrainierten Michael Miller zur Hilfe, um mich zu unterstützen. Gegenüber machte Heinrich hässliche Stimmung gegen mich. Ich schnappte auf "du bist ja so süß" usw. . Statt mir zu helfen, stichelte er also gegen mich. Die Situation löste sich dann von alleine auf, da die Mitarbeiter des Hostels die Polizei riefen und der Mann dann aus dem Hostel gebracht wurde. Wir machten uns dann auf den weg zu einer Disco. Auf den weg dorthin hatte ich auch das letzte mal was mit einer Frau . Wir (Heinrich, Michael und ich) liefen zu dritt zur Disco. Da begegneten wir einer Dreier-Gruppe von Punks. Alle hatten einen Sidecut, also die Haare an einer Seite abrasiert. Die eine fragte, ob ich mit ihr hinter dem Auto dort ficken wolle. Aber sie war hässlicher als die anderen, die eine andere war recht geil und ich fragte sie, ob sie mich küssen wolle. Sie lachte nur und sagte zur anderen sie sei so hässlich. Also schnappte ich mir die hässliche und küsste sie. Dann kam die Polizei, weil die drei wohl was angestellt hatten. Die Polizei drückte unmissverständlich aus, dass wir verschwinden sollten, sonst wären wir auch mit dran. Da die zwei Polizisten ziemlich aggressiv waren, wollten wir uns lieber auf keine Diskussionen einlassen. In der Disco, in der wir dann waren, kam Heinrich, der eben noch gegen mich Stimmung gemacht hatte, an, setzte sich neben mich und fragte mich begeistert, wie ich das denn gerade mit diesem Punk gemacht habe, und sagte, er könne so was nicht. Da tat er mir sogar Leid, weil es ja im Prinzip für mich ganz einfach gewesen war. Irgendwann schrieben wir eine Klausur, ich glaube es war Operations Research. Danach machten Ralf, Florian, Michi Miller und ich uns in Heinrichs VW-Golf auf zur Maxau, einfach um einen Ausflug zu machen. Wir gingen dort in den Marktkauf und ich schaute mir CDs an. Ich wollte mir entweder die neue Prodigy-Platte "Invades must die" oder Daft Punk kaufen. Heinrich sagte, kauf dir doch die Prodigy Platte und Ralf meinte, ich solle Daft Punk kaufen. Ich kaufte letztlich die Prodigy-Platte. Als wir dann im Auto waren, legten wir die CD ein. Doch schon kurz darauf wollte Heinrich nicht mehr und mich vor den anderen blamieren. "Wollt ihr das jetzt noch hören, ich habe keine Lust mehr". Die anderen berieten sich doch ich wollte dem zuvorkommen. Ich sagte: "Schon gut, gib mir die CD, ich kann sie ja auch zuhause anhören." Da ich so gut reagiert hatte, schaute Heinrich mich im Rückspiegel richtig böse an. Im Januar 2009 hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei Gazprom in Berlin. Ich hatte niemandem davon erzählt, weil ich Angst hatte, Heinrich könne sich irgendwie einmischen. Ich fuhr hin und hatte das Vorstellungsgespräch mit einem Herrn Stoltenberg. Das Gespräch lief eigentlich zufriedenstellend. Auf dem nach unten Weg mit dem Fahrstuhl begegnete uns der Vorstandsvorsitzende von Gazprom Deutschland und grüßte uns. Dann fuhr ich nach Karlsruhe zurück und wartete auf Antwort. Ich erzählte mittlerweile den anderen -auch Heinrich- dass ich bei Gazprom gewesen war. Die Antwort kam aber auch nach zwei Wochen nicht. Eines Tages in der Mensa fragte mich Heinrich mit glänzenden Augen, ob ich schon etwas von Gazprom gehört hatte. Nein, sagte ich, und ich fände es etwas merkwürdig weil es doch ganz gut gelaufen war. Scheinbar hatte sich sein Vater eingemischt und Heinrich wusste von dem Vorstellungsgespräch schon, da er meine E-Mails überwachte. Als ich mich nochmal an Gazprom wandte, kam dann auch die Absage, die ich mir mittlerweile schon ausgerechnet hatte. Dann (Anfang 2009) flog ich mit meinen Nürnberger Freunden von Dortmund nach Rumänien. Dies war mein letzter Urlaub. Dort hatte ich wieder enorme Probleme mit dem Schlafen, was für mich den Urlaub zu einer relativen Farce machte. Nachts konnte ich nicht schlafen, so versuchte ich es tagsüber, während die anderen Ausflüge machten und ich trotzdem nicht schlafen konnte. Ein Arzt stellte bei mir eine sogenannte Splenomegalie fest, das ist eine Vergrößerung der Milz, wie sie bei Infektionskrankheiten oft auftritt. Er maß dem aber keine große Bedeutung zu. Jedenfalls ging es mir immer schlechter. Ich wollte ein MRT von meinem Körper machen lassen. Ich hatte schon die Vermutung, dass es Parasiten waren, die ich mir eingefangen hatte. Geld genug hatte ich, es sollte 700 Euro kosten. Also fuhr ich nach Durlach, um das MRT dort zu machen. Ich hatte einen Termin und wurde zum Arzt gerufen. Es kam ein zweiter Arzt hinzu, sie redeten kurz, und er machte eine merkwürdige Geste: Er strich sich mit dem Daumen über den Mund und in der Mitte des Mundes bewegte er seinen Daumen nach unten. Mir kam das merkwürdig vor und ich fühlte mich bei der ganzen Sache nicht mehr so wohl: Würde mir das Ganzkörper-MRT schaden? Durch Mikrowellenstrahlung meinen Körper, oder meine Eier kochen? Nun redete ich mit dem Arzt, erklärte ihm meine Vermutungen und prahlte mit meinem bis dahin schon angereicherten medizinischen Wissen. Doch der schaute mich merkwürdig an. Und verhielt sich merkwürdig. Ich kann nicht mehr sagen wie, aber ich hatte den Eindruck, er wolle mir gleich richtig schaden. Ich ruderte zurück und sagte, ich wolle mir das mit dem MRT doch nochmal überlegen, weil es so teuer sei. Er sagte dann, wir könnten das MRT ja jetzt machen, und dann könnte ich nochmal zurückkommen mit einer Überweisung. Oder wir könnten "ja nur die Beine" machen. Doch ich hatte meine Entscheidung schon getroffen, und wollte nur noch weg. Das sagte ich dann auch, worauf er erwiderte, das ginge jetzt nicht mehr, "Verdienstausfall" und so, worauf ich entgegnete, dass ich doch sowieso der letzte Patient sei, und das doch gar nicht so schlimm sein könne. Ich erhob mich, stolperte aus dem Besprechungszimmer, stolperte beinahe über einen Stuhl und sagte, dass es mir Leid tue, aber ich würde jetzt gehen. Und das machte ich dann auch. Meine Eltern hatten große Hoffnungen auf das MRT gesetzt, damit ich endlich Ruhe geben würde, und waren dann enttäuscht, dass ich es nicht gemacht hatte. Ich pendelte damals schon viel zwischen Nürnberg und Karlsruhe, weil es mir nicht gut ging und ich Arzt um Arzt aufsuchte, um das Problem zu klären. Ich war wegen meines Knochenwachstums bei mehren Orthopäden in Nürnberg und Karlsruhe um das Knochenwachstum des Beckens zu beweisen. Doch die Aufnahmen waren viel zu ungenau, selbst ich konnte keinen Unterschied ausmachen. Das MRT nicht gemacht, gut, dachte ich, versuche ich etwas anderes. Ich machte mich schlau, wie man den Dünndarm untersuchen kann (den Dickdarm hatte ich ja bereits durch Koloskopie ohne Ergebnis untersuchen lassen). Und da gab es die sogenannte Dünndarm Enteroskopie mit aufblasbaren Ballons, die man im Nürnberger Nord-Klinikum machen lassen konnte. Ich besorgte mir eine Überweisung durch einen Arzt und dann ging ich ins Klinikum. Dort angekommen war die Situation nochmals sehr seltsam. Ich musste Stunden auf einen Arzt warten und als dieser dann endlich kam, gab es wieder Gesten, diesmal strich sich die männliche Krankenschwester mit dem Daumen über den Mund. Und schon dachte ich mir: Aha, hier will man mir was antun, ich gehe hier lieber. Der Arzt war wenig begeistert und wollte, dass ich eine Erklärung unterschreibe, dass ich gegen ärztlichen Rat gegangen wäre. Da mir das irgendwie wieder Angst einjagte, beschloss ich, gar nichts zu unterschreiben. Das äußerte ich dann auch so, und er wurde plötzlich ganz kleinlaut. Scheinbar machte das seine Statistik kaputt, wie mir später mein Vater erklärte. Um meiner Krankheit auf die Schliche zu kommen, war ich, nachdem ich viele verschiedene Ärzte aufgesucht hatte, die mir nicht helfen konnten, viel auf eigene Faust in medizinischen Labors in Karlsruhe und Nürnberg unterwegs. Dabei hatte ich nur einen Indikator, dass etwas nicht stimmte: Eosinophile bei 8%. Ich ließ alles mögliche testen: Hormone, verschiedene Infektionskrankheiten. Alles hat viel Geld gekostet, und alles war ohne Erfolg. Bei einem Labor in Karlsruhe ließ ich dann Testosteron testen. Der Arzt Dr. Schurek war sehr nett und wollte es mir ausreden. "Wir ziehen hier keinen das Geld aus der Tasche" sagte er. Schaut man sich das riesige Labor an, weiß man auch warum: Sie haben es schlicht nicht nötig. Ich ließ es trotzdem machen. Dieser Arzt sollte nicht mehr lange leben. Mit meiner Krankheit wurde es immer schlimmer: Ich konnte nicht mehr schlafen, lernen fürs Studium konnte ich aber noch, aber meine Mitstudenten waren besser als ich, weil ich das Pensum, was sie aufbringen konnten, einfach nicht aufbringen konnte. Ich war immer mal wieder in Nürnberg, und während ich einmal in Nürnberg war, trafen sich in Karlsruhe Michael, Florian und Heinrich zu einem Essen mit Heinrichs Vater, der sie eingeladen hatte. Michael berichtete mir, dass Heinrichs Vater wohl über 100.000 Euro im Jahr verdiene, viele Dax-Vorstände (u.a. wohl Josef Ackermann, der später noch relevant wird) kenne, und ziemlich aggressiv sei. Das Verhältnis von Sohn und Vater bezeichnete er als unterkühlt. Da haben die beiden wohl eine Show abgezogen. Als es immer schlimmer wurde mit meiner Krankheit, ich gar nicht mehr schlafen konnte und breiige Durchfälle hatte, ging ich nach Tübingen ins Tropeninstitut. Das war im Juli 2009. Ich saß im Wartezimmer, als der Arzt vorbeiging und mich richtig böse anschaute. Dann die Blutabnahme, dann im Arztzimmer. Ich schilderte ihm meine Beschwerden, er fragte nicht, sondern tippte alles nur in seinen Computer. Zum Abschluss sagte er mir: "Sie kommen in einem Monat wieder." Ich sagte "Nein, warum". "Dann suchen wir im Urin nach Eiern". Schon kurz darauf, auf dem Heimweg nach Nürnberg, merkte ich, dass etwas nicht stimmte. Der Arzt hatte mir etwas spritzen lassen, aber ich fand kurz darauf heraus, was es war. Schistosomiasis, damit forschte auch das Institut laut Webseite. In darauffolgenden Monat ging es mir sehr schlecht. Ich wollte sogar wieder ins Institut, obwohl der Arzt mir was gespritzt hatte. Ich dachte auch an Aids - er hatte mich gefragt, ob ich einen Aids-Test machen lassen wolle - und ich so "Nein!". Da ich ziemlich sicher war, dass es Schistosomiasis war, ging ich zu einem Arzt im Labor in Nürnberg, der recht nett zu mir gewesen war und ließ mir das Medikament (Praziquantel) verschreiben. Ich nahm das Medikament und von einem Moment auf den anderen ging es mir wieder besser. Durch den Erfolg des Medikaments wollte ich auch ausprobieren, meine Eosinophilie zu bekämpfen. Der Arzt, der mir das Praziquantel verschrieben hatte, sagte mir, bei so einer hohen Eosinophilie "sitzt etwas im Gewebe". Also probierte ich es mit Entwurmungsmitteln, (Vermox) die ich selbst bezahlte und mit mehreren Tricks aus Apotheken ohne Rezept bekam. Geld hatte ich für die jeweils ca. 350 Euro genug von meinen Homepageeinnahmen. Dann ging ich wieder nach Karlsruhe, um mein Studium wieder aufzunehmen. Ich war weiterhin in Labors unterwegs, um meine Eosinophilie in Zusammenhang mit den Tabletten zu überprüfen. Als ich auf die Homepage des Labors in Karlsruhe ging überraschte mich eine Todesanzeige: Der Arzt, der mein Testosteron gemessen hatte, Dr. Schurek war gestorben. Als ich mir tags drauf im Labor Blut abnehmen ließ, fragte ich nach, und die Dame sagte mir: "Der ist mit seinen Jagd-Freunden auf einer Hütte verbrannt". Damals nahm ich das so hin und dachte mir nicht viel dabei. Ich fing an, mir die Vermox-Tabletten in Italien bestellen. Darauf gekommen war ich durch einen Re-Import, auf denen - abgeklebt - ein italienischer Schriftzug war. Durch Googlen fand ich heraus, dass die Vermox-Tabletten in Italien sage und schreibe nur ein Drittel kosteten vom deutschen Preis. Rezept konnte ich einfach hinmailen, mittlerweile hatte ich auch ein grünes Rezept. Das ging ca. 2 Jahre so weiter, immer wieder bestellte ich die Tabletten und änderte auf dem Rezept das Datum. Ich studierte weiter, den Bachelor fest im Blick und ich bestand Prüfung um Prüfung. In meiner WG waren außer mir noch Tim (Informatik-Student), Philipp (Elektrotechnik-Student) und Chen (der Taiwanese). Als Chen kurzzeitig für drei Monate ausgezogen war, um in Kansas, USA weiter zu studieren, zog ein Matthias ein (Bauingenieur-Diplomand). Der hüstelte immer in seinem kleinen Zimmer, wenn ich aus meinem Zimmer rauskam, um mir Kaffee zu machen. Ich konnte es mir erst nicht erklären, aber ich schob es darauf, dass er es wahrscheinlich eklig fand, wie ich mich ernährte: viele Eier, viel Fleisch, weil so mein Puls von 120 auf 80 runterging. Ich ärgerte mich darüber ein bisschen, aber vergaß es dann auch schnell wieder und er zog wieder aus und Chen kam wieder. Irgendwann wurde ich auf YouTube-Videos aufmerksam, die um AIDS handelten. Ich hatte nach dem Tropeninstitut-Vorfall noch im Gesundheitsamt einen AIDS-Test machen lassen, der negativ ausgefallen war. Und vorher hatte ich noch einen PCR-Test in einem Labor machen lassen, und die Dame sagte mir am Telefon ungefähr so das Ergebnis: "Der ist ? Moment ? negativ". Ich klickte mich durch und fand dann den Film "House of Numbers", in dem unter anderem der AIDS-Entdecker Luc Montagnier interviewt wurde. Der sagte da so komische Sachen wie "durch Ernährung ist AIDS heilbar" usw. Ich vertiefte meine Suche und wurde auf eine arte-Dokumentation aus den 90ern aufmerksam, wo anerkannte Wissenschaftler so etwas sagten wie "AIDS has never been proven". Und so kam ich dann zu dem Schluss, dass es Krebs auch nicht geben würde. Das hat aber auch eine Vorgeschichte. Ich hatte ein CT in Karlsruhe von meinem Kopf machen lassen und der Arzt verhielt sich merkwürdig. Ich könnte ihn anzeigen und er gab mir die Aufnahmen nicht mit. Da dachte ich erst, er hätte mich verstrahlt, weil es ja bekannt ist, dass CT hohe Strahlenbelastung hat. Als ich entdeckte, dass es AIDS nicht gibt, kam mir sein Verhalten in diesem Kontext noch komischer vor. Außerdem entdeckte ich bei youtube Videos auch Dr. Hamer, der auch behauptet, dass es Krebs nicht gibt, und die Patienten mit Chemo und Morphium "geschächtet" werden. Irgendwann war ich mal zu Besuch bei unserem "guten Freund" Anwar Ansari in Erlangen. Seine Frau Anita war nicht da, also saß ich da alleine mit ihm herum. Wir unterhielten uns. Das letzte mal, als ich sie besucht hatte, hatte ich gerade eine 10-tägige Fastenkur gemacht und ihnen auch davon erzählt. Und als ich eben Anwar besuchte, fastete ich auch gerade. Anwar fragte mich danach und bot mir mehrmals etwas zu essen an. Ich sagte auch mehrmals, ich wolle nichts essen, aber er kapierte es wohl nicht, wollte schon etwas zu essen holen. Dann wurde es mir zu bunt. Mit dem kann man ja nicht in Ruhe reden und das hat hier keinen Sinn, dachte ich, und sagte, ich würde jetzt gehen. Schließlich ist das ja mein Leben und er kann damit scheinbar überhaupt nicht umgehen. Trotzdem beschäftigte mich das sehr, hatte Anwar doch in der Vergangenheit schon öfter seltsames Verhalten an den Tag gelegt. Als wir in Kanada waren, meckerte er ständig an mir rum, regte sich über mich auf, was darin gipfelte, dass er mich im Auto vor meiner Mutter und Anita in einem Monolog 20 Minuten nieder machte ohne zu stoppen. Dafür hat er sich dann entschuldigen müssen, weil Anita ihm wohl gesagt hatte, dass das übertrieben war. Ich sprach mit meinem Kumpel M. am Telefon über Anwars Verhalten und er sagte, der sei ein "Versager". Ein paar Tage später klingelte es an unserer Tür (meine Eltern waren verreist) und ich öffnete. Und wer stand da? Anwar und Anita. Anita sagte zu Anwar, schau der hat was gegessen, man riecht es ja noch. Anwar schaute mich so richtig böse an, genauer gesagt, auf meine "Problemzone", das Becken. Also so richtig böse. Sie überreichten mir ein T-Shirt, dass mir Anwar aus Amerika mitgebracht hatte. American Eagle. T-Shirts der Marke hatte ich zusammen mit ihm auch in Kanada gekauft. Dann war ich wieder in Karlsruhe, im Juli 2010, um Prüfungen für meinen Bachelor schreiben. Als ich in Karlsruhe ankam, kam Tim aus seinem Zimmer und schaute mich auf mein Becken an. Ich dachte, da muss wohl etwas nicht in Ordnung sein, wenn mich plötzlich alle Leute auf mein Becken anschauen. Heute bin ich mir, dass jemand bei Anwar gewesen sein musste, ihm das abgehörte Telefonat zwischen mir und M. vorgespielt hatte, und Anwar gegen mich aufgestachelt haben musste. Und der machte wohl mit. So ein krasser Versager, kennt mich und meine Familie seit meiner Kindheit und wünscht mir wegen so einer Lapalie den Tod. Scheinbar ist er wirklich ein Versager und weiß das auch. Ich schrieb dann in Karlsruhe eine Prüfung und da war plötzlich Heinrich im Saal. Ich hörte seine Stimme von draußen, wie er sich aufbließ und ich dachte - "Nein, nicht jetzt". Ich begrüßte ihn und schrieb die Prüfung. Nach der Prüfung lud er mich in seine neue WG mit Michael und Ralf ein. Ich hatte nichts dagegen. Er zückte sein Handy, dasselbe Billig-Samsung-Modell wie ich es hatte. Und er redete genau das Zeug wie mein Vater immer am Telefon: "Dir geht es ja schon viel besser". Also fühlte ich mich ein weiteres mal von im abgehört, was mich aber nicht sonderlich überraschte. Ein paar Tage später war ich dann dort und man bot mir was zu trinken an. Ich konnte es nicht sehen, wie Heinrich mir das Wasser aus der Flasche in das Glas einschüttete, er nahm ein Glas aus dem Schrank und schüttete das Wasser so ein, dass es hinter der Schranktür verborgen war, was er da tat. Ich nahm einen Schluck und bekam von einer Sekunde auf die andere Herzrasen. Ich versuchte mir einzureden: Nein, das kann doch nicht sein. Er fing an zu lachen. Michael und ich schauten ihn an und fragten, was denn so lustig sei. "Ach das finde nur ich lustig". Er setzte seine Brille ab und verbarg sein Gesicht. Das Herzrasen ließ nach 2 Minuten etwas nach, und ich versuchte Fassung zu finden. Michael hatte mein Unwohlsein wohl bemerkt - ich hatte aber nichts gesagt - und probierte von dem Wasser aus der Flasche. Ich nahm einen zweiten Schluck und das Herzrasen fing plötzlich noch stärker an. Ich hatte plötzlich Angst, es würde mich umhauen. Also sagte ich, mir sei nicht gut, und ich würde gehen. Heinrich begleitete mich nach draußen und fragte mich, wohin ich jetzt gehen würde. Ich sagte einkaufen, aber auf den Schreck wollte ich erstmal zu meinem Kumpel Wolfgang. Dort fuhr ich dann auch hin, war eine Strecke von 5 Minuten. Das Herzrasen war schnell wieder weg. Wolfgang erzählte ich das ganze, als ich bei ihm war, aber er glaubte mir nicht. Michael habe ich später davon nur insofern erzählt, dass mir nicht gut war. Als ich Wolfgangs Wohnung verließ, begegnete mir ein älterer Mann, und schaute mich ganz böse an. Ich bin mir sicher, dass es Heinrichs Vater war. Man könnte diesen Blick auch als Todesblick beschreiben. Ein paar Tage später wollte ich nochmal mit Michael sprechen. Ich fuhr also gleich zu ihrer Wohnung und klingelte. Es öffnete: Heinrich. Niemand sonst war da. Komische Situation, nachdem was passiert war, ich versuchte mir einfach nichts anmerken zu lassen und führte ein wenig Smalltalk. Wir redeten über Kathrin Müller-Hohenstein, die einen Kommentar abgelassen hatte, der in den Medien diskutiert wurde, da hatte sie etwas gesagt wie "das ist mein innerer Reichsparteitag" und das hatte in den Medien für Kontroversen gesorgt. Ich erzählte ihm davon, und auch von Videos, die ich auf youtube gesehen hatte und wie unverschämt Johannes B. Kerner mit Eva Herman umgesprungen war. Dann kam ich wieder auf Kathrin Müller-Hohenstein zu sprechen und dass ich das trotz allem irgendwie komisch fand. Es fielen von ihm die Worte, die für mich später noch von Bedeutung waren, weil mein Onkel ernst ähnliche Terme benutzte und sagte zu dem Thema "das meine ich gar nicht" - mit leuchtenden Augen - und sagte, der Umgang mit Eva Herman sei viel schlimmer gewesen, als der "Reichsparteitag". Irgendwann verabschiedete ich mich dann von ihm und ging. Dann passierte nichts in meinem Leben. Ich fragte mich nach einiger Zeit auch nicht mehr nach dem Sinn des Ganzen und hielt es für einen bösen Streich. Ich war wieder zu Hause in Nürnberg, wo ich mich immer auf die anstehenden Prüfungen vorbereitete. Als ich Anfang 2011 in die WG zurückkehrte, lag da auf einmal ein Abmahnbrief von einem Rechtsanwalt aus Hamburg, noch aus dem Jahr 2010. Über meinen Anschluss hätte jemand ein Batman-Spiel heruntergeladen. Abgemahnt wurde ich mit 600 Euro. Ich telefonierte mit meinem Vater und die Devise war erstmal: Abwarten. Noch in Karlsruhe (2 Wochen für die Prüfungen) kam dann plötzlich ein zweiter Brief von diesem Rechtsanwalt und schon war ich gar nicht mehr so sicher. Ich sprach mit Tim darüber, und er gab zu, so ein Spiel heruntergeladen zu haben. Er meinte, ich müsse unbedingt reagieren, da es über meinen Namen gelaufen war. Später stellte sich für mich heraus, dass er Öl ins Feuer kippen wollte, um möglichst viel Unsicherheit in meine Familie zu bringen. Als ich in Nürnberg war, besprach ich das alles mit meinem Vater. Der sagte, wir lassen die Sache erstmal liegen, und ich suchte im Internet. Nach eingehenden Studien gewann ich den Eindruck, dass es sich bei den Forenteilnehmern um die Rechtsanwälte handeln könnte, die sich über die Abgemahnten lustig machten, oder sie gezielt zu einem anderen Rechtsanwalt zuschieben wollten. Ich redete mit meinem Vater darüber und ihm leuchtete die Theorie sogar ein. Doch nach einer Woche packte ihn die Panik, er ging zu unserem Nachbarn (Rechtsanwalt) und der meinte, wir dürften die Sache nicht liegen lassen, sondern müssten irgendwie reagieren. Also bekam mein Vater Panik, telefonierte mit dem Rechtsanwalt, der uns die Abmahnung geschickt hatte und überwies ihm letztendlich 600 Euro. Ich war sauer auf ihn, da er das alles hinter meinem Rücken tat, obwohl ich derjenige war, der abgemahnt wurde. Mein Kumpel R. sagte mir auch, nachdem er mit seinem Vater darüber gesprochen hatte, dass das so nicht geht. Ich nahm immer noch die Vermox-Tabletten, aber in sehr geringer Dosis. Schon seit einem Jahr hatte ich keine 300er Packung in Italien gekauft. Weil ich im Internet auf wiwimaster immer komische Dinge las, die ich auf mich bezog, zum Beispiel "Parken in der Uni", wo sich jemand (nach meinem Eindruck über wechselnde IP-Adressen, da die dort angezeigt werden) darüber lustig machte, wie man in Karlsruhe auf dem Uni-Gelände parkt, während meine Mutter an just dem selben Datum des Eintrags ein Knöllchen hier in Nürnberg erhalten hatte, zog ich - bei meiner Meinung nach vertraulichen Gesprächen - die Stecker des Telefons raus. Dieses Verhalten hatte mein Vater über mehrere Wochen beobachtet. Im Juni 2011 stand ich so um 10 herum auf, ging nach unten, um zu frühstücken und lernen f?r meine Prüfungen. Dann kam plötzlich mein Vater mit zwei Polizistin und einer Frau herein. Ich war total schockiert, was denn jetzt los sei. Die Frau redete mit mir und sagte: Erzählen Sie mal, aus ihrer Sicht, was los ist. Sie gab sich als Gerichtspsychiaterin aus. Ich verweigerte jede Aussage. Ich war total geschockt von dieser Aufmachung. Sie legte mir einen Schrieb vom Gericht vor, dass ich vorgeladen werden sollte. Ich redete nicht mit ihr und verweigerte weiterhin jede Aussage und wies auf Rechtschreibfehler in dem richterlichen Schreiben hin. Sie ging dann raus und telefonierte mit jemandem - wohl mit dem Richter Lange. Dann kam sie wieder rein und sagte: Wir fahren jetzt aufs Gericht. Ich weigerte mich und sagte, ich würde jetzt einen Freund anrufen, dann würde sich die ganze Sache schon klären. Daraufhin sagte der Polizist "Hier wird niemand mehr angerufen", fasste mich mit Lederhandschuhen an und legte mir Handschellen an. Und so wurde ich zum Amtsgericht Nürnberg gefahren. Der Richter redete kurz mit mir - ich war immer noch in Handschellen - fragte mich, wie ich das denn sehen würde, und sagte mir, ich würde jetzt ins Krankenhaus eingewiesen, ich solle diesen Schrieb und den anderen Schrieb unterzeichnen. Ich war immer noch überwältigt von der Situation und so unterschrieb ich ohne nachzudenken geschweige denn die DIN-A4-Seiten zu lesen. Und dann nahm man mir endlich die Handschellen ab und fuhr mich ins Klinikum. Im Klinikum wurde ich auf die geschlossene Station gebracht. Kurz darauf war Anamnese mit einer Ärztin, die mich anschließend auf Haldol und Tavor setzte. Ich war sehr schläfrig. Und scheinbar hatte ich Gesichtskrämpfe, worauf mir ein Gegenmittel gegen die Krämpfe gegeben wurde und anschließend das Haldol durch Zyprexa ersetzt wurde. Ich verstand mich gut mit den Miteinsassen der geschlossenen Station. Wir durften selten raus in den Garten und so rauchten wir im Raucherzimmer. Da war Immanuel Lisson, mit dem ich mich gut verstand und kurz darauf zusammen in ein Zimmer gelegt wurde. Im Nachhinein fällt mir auf, dass auch er hustete, z.B. wenn ich mit meinen Hausschlappen durch das Gras im Garten lief. Da ich jetzt weiß, dass bis vor 2010 niemand in meiner Gegenwart hustete, muss auch er was gewusst haben. Allerdings fiel mir das damals nicht auf, sondern ich nahm es so hin, als sei es eben normal, bei was Ekligem zu husten. Wir hatten jeden Tag Frühsport, was nach den Regeln der Klinik bei regelmäßiger Teilnahme eben dazu führte, dass man schneller auf die nachfolgende Station verlegt wurde. Was mir auffiel war, dass ungefähr die Hälfte der Psychiatrie-Patienten ein Kreuz hinter ihrem Namen auf den Essenskarten hatten. Z.B. "Hancock", ein kräftig gebauter Schwarzer, der wohl etwas jünger als ich war. Er bekam die volle Dosis Haldol und ich erinnere mich, dass er sprichwörtlich Schaum vor dem Mund hatte. Er sollte ein ganzes Jahr in der Psychiatrie verbringen müssen - ich bin mir sicher, dass sie ihn fertig machen wollten - weil er schwarz war. Er kam mehrmals in die Isolationszelle und wurde ans Bett gefesselt. Als ich auf die offene Station kam, war ein Oliver Mosebach in meinem Zimmer. Er kam aus Hessen und war technischer Zeichner oder sowas, jedenfalls irgendwas in der Immobilienwirtschaft. Er wurde angeblich gefeuert von einem Betrieb, der aus Vater, Sohn und ihm bestand. Nach seiner Entlassung hatte er den Vater angezeigt, weil er ein Programm, das angeblich 20.000 Euro kostet ohne Lizenz benutzt hatte. Und jetzt hatte er ein Burnout-Syndrom, was in der Psychiatrie scheinbar pauschal dafür sorgt, dass man einen Monat dort verbringt (unter meiner Diagnose war das 2 Monate, wovon jeder Monat die Krankenkassen 7.000 Euro kostet). Ich sprach recht viel mit Oliver, obwohl er mir nicht so ganz sympathisch war. Einmal fing er aufgesetzt an zu weinen und ich reagierte recht kühl. Seine Freundin hätte Krebs, sie sei früher nicht gern ins Schwimmbad und jetzt sei sie einfach umgekippt. Auch das habe ich jetzt in komischer Erinnerung, da ich ja herausgefunden hatte, dass es Krebs nicht gibt. Er hörte mir immer zu und am Schluss, kurz bevor er entlassen wurde (ich musste noch 2 weitere Wochen bleiben) sagte er in kleiner Runde, dass er sich schon "von der Brücke stürzen wollte, hinten in Mögeldorf". Aber das "dürfe er keinem erzählen". Diese Sätze brannten sich bei mir ein, und sollten noch relevant für mich werden. Auf der offenen Station husteten plötzlich immer mehr Leute in meiner Gegenwart, aber ich machte mir nicht viel daraus, hatte ich mich doch schon daran gewöhnt. Auch eine der zwei Ärztinnen, die uns betreute, Tanja Göttling, hustete einmal kräftig, als ich aus dem Gebäude kam und sie mir vom Essen entgegen kam. Sie hatte es dann wohl auch gewusst, dass etwas gegen mich vor sich ging. Ein "Mitinsasse" auf der offenen Station erzählte mir irgendwas von, er hätte sich einmal in seiner Psychose "wie James Bond" gefühlt. Damit könnte man das beschreiben, was ich später fühlte, als in Karlsruhe die Verfolgungsjagd auf mich war und ich Sachen ins Internet schrieb und das Fernsehen beeinflusst habe. Auch Guido Westerwelle hatte gegen Weihnachten 2013 in der tagesschau anlässlich seines Rücktritts die Floskeln benutzt und dann mit seiner Zunge gespielt. Ich glaube es war so etwas wie "gestern lief James Bond im Fernsehen" - Zungengeste - "und ich konnte nicht schlafen". Auch der Betreuer, Tassilo Haas, der für mich für ein halbes Jahr bestellt worden war, hustete einmal, als ich ihn - der sich mir gegenüber immer recht aggressiv verhielt - mit einem Blick auf meine Uhr (ohne etwas zu sagen) darauf aufmerksam machte, dass das Gespräch jetzt wohl zu Ende ist. Dann verabschiedete er sich von mir, hustete ziemlich heftig und ging. Ich hatte während der Psychiatrie immer Angst vor ihm, weil er wohl meinte, Psychose wäre das entgültige Urteil für mich, und war immer froh, wenn er nicht kam, oder wieder gegangen war. Nach der Psychiatrie hörte ich nur noch einmal von ihm, obwohl er mit Sicherheit mehr Gespräche abrechnete, was ja vom Staat bezahlt wurde. Nach der Psychiatrie ging ich wieder nach Karlsruhe, was mir mein Kumpel R. dringend geraten hatte, um den Problemen mit meinen Eltern aus dem Weg zu gehen. Das Gericht schickte mir mehrere Sachen hinterher, das Amtsgericht in Karlsruhe sollte übernehmen und klären, ob ich eine entgültige Betreuung bekommen sollte. Davor hatte ich Panik, entmündigt zu werden. Mein Psychotherapeut meinte, was denn in meine Eltern gefahren sei, mich in die Psychiatrie einzuweisen und sagte mir, er würde mir ein Attest ausstellen, dass ich keine Betreuung brauche. Damit ging ich dann zum Gerichtstermin und alles war klar. Die Richterin, die sehr nett und hübsch war, sagte mir von Anfang an, dass sie mir die endgültige Betreuung nicht gegen meinen eigenen Willen geben könnte. Und damit war es geklärt. Erleichtert verließ ich das Gerichtsgebäude. Ich traf mich mit Michael zum Kaffeetrinken und der erzählte mir, Heinrich wäre jetzt für fast ein Jahr weg in Singapur mit der Allianz und anschließend in den USA und Mexiko. Ich war froh, dass er weg war, doch fragte ich mich, wozu das ganze. Wir machten uns ein bisschen über Heinrich lustig, und Michael meinte, der wolle wohl einen wegstecken und, dass Heinrich später sicherlich in einer Bank landen würde. In meine WG war mittlerweile ein neuer Taiwanese eingezogen. Er hieß Chi-hung Liu und war ein Elektrotechnik-Doktorand. Philipp war auch noch da und Tim. Doch Philipp zog bald aus, um nach Freiburg zu gehen um dort Doktorarbeit zu schreiben. Das war eine ziemliche Zäsur, er war seit 2008 im mittleren Zimmer gewesen, ich wollte damals, dass er einzieht, weil ich dachte, er wäre ziemlich sauber, um so ein Gegengewicht zu Pauline zu schaffen, die immer alles stehen und liegen ließ. Ich bin mit ihm eigentlich ganz gut zurecht gekommen, Freunde wurden wir zwar nie, aber er war wie gesagt immer sauber und hielt sich auch an den Putzplan, Probleme gab es eigentlich keine. Als Philipp ausgezogen war, hatten wir Termine zur WG-Besichtigung. Diesmal kamen ungefähr sieben Leute. Eine Kunststudentin, ein Wiwi aus dem Norden und Sascha Klenk, ein angehender FH-Informatik-Student, der gerade bei der Bundeswehr gewesen war. Der Wiwi redete davon, dass er einen traumhaften 1,7 Schnitt im Bachelor habe und jetzt den Wiwi-Master in Karlsruhe machen wolle. Den wollte ich auf keinen Fall, da er schon weiter war als ich und ich sowieso lieber einen "fachfremden" wollte. Also nahmen wir Sascha. In ersten E-Mails sowie vom persönlichen Eindruck her war er etwas verpeilt und unscheinbar. Das passte mir ganz gut, da ich Aufregung in der WG vermeiden wollte - hatte schon schlechte Erfahrungen mit sowas in der WG gemacht. Also zog Sascha ein, und wir verstanden uns vom ersten Moment an gut. Er war oft zuhause, genau wie ich. Er brachte nur sehr selten jemanden aus seinem Studiengang mit, vielleicht zwei mal in den ca. neun Monaten, in denen er in der WG war. Wir kochten zusammen, feierten ein bisschen miteinander in der WG. Er war recht sympathisch, ich stufte ihn als harmlos ein. Aber auch er war ein bisschen ein Eunuch. Er erzählte mir von seinem Vater, der in Thailand war und seinen Ausweis gestohlen hatte, von seinen späten sexuellen Erfahrungen, von der Bundeswehr usw. und von seiner früheren Hyperaktivität. Eigentlich saß ich in den neun Monaten fast immer mit ihm zusammen in der WG-Küche, während sich Tim und der Chinese so gut wie gar nicht blicken ließen. Tim war sowieso immer in seinem Zimmer. Sascha sagte, er hätte schon in vielen WG's gewohnt. Und einmal sagte er, was mir in Erinnerung geblieben ist, er hätte mal einen Mitbewohner gehabt, der hätte ihm dann irgendwann gar nicht mehr vertraut, hätte am Ende mit einem Tennisball geredet und: "ob der noch lebt?". Und irgendwann meinte er, das, was ein Geheimdienst mache, wäre "eklig". Rückblickend beziehe ich dieses "ob der noch lebt?" auf mich. Er hat Bescheid gewusst von all dem, was gegen mich vor sich ging. Über Weihnachten 2011 war ich, weil ich ja meinen Eltern aus dem Weg gehen wollte, bei meinem Onkel Ernst, der mich auch noch extra einladen ließ. Er hatte sich bei meinen Eltern erkundigt, und erfahren, dass ich über Weihnachten nicht nach Hause fahren würde und lud mich also zu ihnen ein. Also war ich über Weihnachten dort. Irgendwann sprachen wir über Politik. Und dann kamen wir auf den Innenminister Friedrich, doch er meinte den meine er gar nicht, er meine de Maizière und wie gut der sich um unsere Soldaten kümmere. Diese Worte, "den meine ich gar nicht", hatte Heinrich in abgewandelter Form in unserer zweiten Zusammenkunft, nachdem er mir das Glas Wasser verabreicht hatte, das mir Herzrasen verursachte auch verwendet. Ich stutzte als er das so sagte, dachte mir aber damals nichts weiter dabei. Als ich mich dann am zweiten Weihnachtsfeiertag wieder auf den Weg nach Karlsruhe machte, und wir auf den Zug warteten, hustete Ernst dann merklich, auch dabei dachte ich mir zunächst nichts, behielt es aber in Erinnerung. Dann irgendwann im Winter oder Frühjahr 2011 sagte er, und da war ich mir sicher, er fahre jetzt einige Tage weg. Und jetzt begann das, was ich immer noch sehr gespenstisch finde, und was mich sprachlos macht, wie sich jemand so was ausdenken und auch realisieren kann. Es fing alles damit an, dass über mehrere Wochen im Januar 2012 hinweg mein Handy, ein billiges Samsung, immer permanent Geräusche von sich gab, als es neben dem Lautsprechern lag. Also nicht das normale Einloggen, sondern permanent Signale, wie Peilsignale. Dann, dass ich beim Duschen Herzpochen bekam, und nicht so ein kleines Herzrasen, was man sich vielleicht einbilden kann, sondern richtiges Pochen. Ich dachte damals, es sei Senfgas oder sowas. Also duschte ich nur ein paar Sekunden, machte das Fenster auf, was aber auch nichts half. Je länger ich mich im Raum befand, umso mehr hatte ich Angst, jetzt sofort zu sterben. Also rannte ich aus dem Bad in mein Zimmer. Das Gas musste von der Wohnung unter uns in das Bad geleitet worden sein, und Tim, der einzige, der zu der Zeit in der Wohnung war, musste Bescheid gegeben haben, dass ich mich im Badezimmer befand. In meinem Zimmer hatte ich dann das Gefühl, gleich umzukippen. Eine andere Chemikalie. Vielleicht am Tag danach lag ich wach in meinem Zimmer, es war gerade die Grenze zum Hellwerden, da kam der Chinese und hustete laut. Ich dachte, ich werde mit Kameras beobachtet. Infrarot-Kameras, die durch die Holzverkleidung schauen konnten. Derjenige, der jetzt scheinbar unter mir wohnte spielte eines Abends Musik. So, dass ich es hören konnte. Und zwar die Musik, die ich ständig hörte, nämlich Deadmau5 und Kraftwerk. Dann lautes Stühlerücken. Lautes Lachen von mehreren weiblichen Personen. Dann eine Krankenwagensirene. Gleichzeitig hatte ich auf wiwimaster Bruchstücke aus dem Telefonat mit meiner Mutter gelesen, die gerade im Urlaub auf Sylt war. War es eine Party im Zimmer unter mir? Ich wollte nachsehen. Unter der Tür sah ich, dass Tim da war, und der Chinese da war. Ich öffnete die Wohnungstür, was ein deutliches schleifendes Geräusch machte, weil Sascha so eine Art Türpuffer angebracht hatte, der kalte Luft aus dem Treppenhaus stoppen sollte. Also ging ich einen Treppenabsatz hinunter, öffnete das Fenster und schaute ums Eck durch das Fenster des Zimmers unter mir. Das Fenster war angewinkelt, sodass man verstehen konnte, was im Zimmer geredet wurde. Zwei Mädchen saßen auf einer Couch, sie strickten, und ein junger Mann war im Fenster von hinten zu sehen. Er gestikulierte, so als würde er Anweisungen geben, was die Mädchen machen sollten. Dann hörte ich Gesprächsfetzen, unter anderem ganz laut "wann ist Ostern?" - Gelächter. Ich ging wieder nach oben, dann war es unten plötzlich still, keine Frauenstimmen, keine Party mehr. Dann hörte ich lautes Stühlerücken und ich dachte, jetzt fährt jemand mit einem Teleskop zwischen der Wandverkleidung hoch und beobachtet mich mit Infrarot durch die Wand. Dann nichts mehr. Ich hörte, wie die beiden Mädchen irgendwann aus der Wohnung gingen und dann hörte ich das Tor unten einschnappen. Das wars für den Abend, ich schlief ein. Am nächsten morgen fragte ich Tim, obwohl ich ihm schon gar nicht mehr vertraute und zum Beispiel glaubte, er oder der Taiwanese hätten nach unten gemeldet, dass ich jetzt im Treppenhaus war um ihr Theaterstück abzuspielen, wann denn Sascha wiederkommt. Der hatte ja gesagt, er käme in ein paar Tagen wieder, jetzt waren aber schon zwei Wochen rum. Er sagte mir, dass Sascha ihm gesagt hätte, er käme erst so in sechs Wochen wieder. Am nächsten Tag sprach ich mit dem Chinesen und der fragte mich "Do you know, when is easter". Also, wann Ostern ist, genau die Frage, wie ich sie am Vorabend aus dem Zimmer unter mir gehört hatte. Am darauffolgenden Tag war plötzlich die Glühbirne in der Küche kaputt, also sichtbar. Ich vermutete, dass jemand anderes eine kaputte Glühbirne absichtlich eingeschraubt hatte. So sah sie jedenfalls aus, der Glühdraht war sichtlich kaputt. Dann kam wieder der Taiwanese und sagte die Glühbirne sei kaputt und er werde morgen eine Energiesparlampe kaufen und ob wir nicht mal wieder zusammen kochen wollten. "Scheiße, jetzt wollen sie mich vergiften, mit der Energiesparlampe oder mit dem Essen" - dachte ich und - "ich muss hier sofort weg." Ich rief meinen Onkel an, der in Ramstein-Miesenbach wohnt, ob ich denn noch heute zu ihm kommen könnte. Er sagte ja. Nachdem das Telefonat beendet war, spielte die WG plötzlich verrückt. Eifrig gingen Tim und der Taiwanese immer wieder ein und aus ihren Türen, die Türen wurden geknallt. Gut, dass ich hier weg bin, dachte ich und ging sofort zum Bahnhof, nachdem ich mich über Züge informiert hatte. Es war schon dunkel und ich lief zu Fuß aus der Schützenstraße zum Hauptbahnhof. Auf dem Weg dorthin sah ich, wie jemand vor mir Karten auf den Boden warf. Als ich an der Stelle angekommen war, sah ich, was darauf stand: Es waren Pfizer-Visitenkarten. Vor ein paar Wochen hatte ich auf Facebook Videos gepostet, die beinhalteten, dass es Aids nicht gibt. Jetzt ist also Pfizer mit einem Milliardenvermögen hinter dir her. Als ich dann im Zug saß, husteten die Leute, das waren wohl Studenten, die scheinbar kostenlos im Zug mitfahren konnten. Als ich dann in Kaiserslautern in den Zug nach Ramstein einstieg, saß ich gegenüber von zwei schwarzen Amerikanern, die komisches Zeug redeten, was mich verwirrte. Als ich dann in Ramstein bei meinem Onkel war, wurde mir klar, dass Tim den Download absichtlich getätigt hatte, um meine Familie zu nötigen, für mehr Trouble zu sorgen, dass ich dann letztendlich in die Psychiatrie eingewiesen werde. Also telefonierte ich mit meinem Vater und sagte, ich würde die 600 Euro, die bisher ja nur wir gezahlt hatten, für ihn eintreiben. Das gefiel ihm. Als ich wieder in Karlsruhe ankam, forderte ich von Tim die 600 Euro ein. Er war wenig begeistert und sagte, er müsse sich nun Arbeit suchen, um die 600 Euro abzustottern. Das war mir egal. Kurz darauf fuhr ich nach Nürnberg, weil mich der Zustand in Karlsruhe irgendwie ziemlich verunsicherte. Zuhause angekommen, ging das Verwirrspiel aber weiter. Unser Nachbar Frühauf gegenüber hatte das 1. Obergeschoss bezogen und dort gab es Abends immer ein Farbspiel mit der Beleuchtung, wie in einer Disco. Auch bei Besendorfers gegenüber lief abends immer im Fernsehen ein komischer Film mit irgendwelchen leuchtenden Kugeln. An einem Tag fuhr ich mit meinen Eltern ins Ü50-Kino. "Der Gott des Gemetzels". Wir machten für vielleicht zehn Minuten halt am Hans-Sachs-Gymnasium, wo meine Mutter noch etwas besorgen musste. Als wir warteten, kam aus der Eingangstür der Schule eine Person, die ich aus meinen Schulzeiten am Hans-Sachs noch kannte: Hannah Krüger, Hockeyspielerin in der Nationalmannschaft. Sie schaute mich kurz an und hustete, und ging dann weg. Ich dachte mir, da hat aber jemand kräftig in meiner Vergangenheit gekramt und sogar herausgefunden, dass ich Hannah von früher her kannte. Aber wie funktionierte diese Verfolgungsjagd? Schließlich war der Besuch im Kino nicht lange geplant, sondern spontan. Das gibt mir immer noch Rätsel auf, wie sowas funktioniert. Dann wurde, nachdem Wulff zurückgetreten war, Gauck vorgeschlagen. Der redete bei seiner Nominierung zum Bundespräsidenten komisches Zeug. "Ich bin verwirrt und noch gar nicht richtig gewaschen". Das bezog ich auf mich, denn ich hatte vor lauter Verwirrung in Karlsruhe am Tag vielleicht fünf mal geduscht, um mich zu beruhigen und um zu testen, ob mir unter der Dusche noch komisch wurde. Ich wollte so herausfinden, ob es das Wasser war, was dazu führte, dass mir komisch wurde, oder die Luft. In der Folgezeit begann jetzt auch das Fernsehen, das heißt vor allem erstmal die heute-Sendung, mich zu verwirren. Von einem Tag auf den anderen hatte ich plötzlich so ein Ziehen in den Hoden. Auch da wusste ich nicht, wo es herkam, ob aus der Luft oder mit dem Trinkwasser aus dem Hahn. Gauck hatte bei seiner Nominierung auch demonstrativ ein Glas Wasser getrunken. Heute weiß ich, dass es aus der Luft kam, aber damals ging alles so Schlag auf Schlag, dass ich nicht mehr bei klarem Verstand war. Wie diese Chemikalie, von der ich nicht weiß, was sie ist, in unser Haus gekommen ist, ist mir nach wie vor ein Rätsel. Jedenfalls hatte ich dieses Gefühl in den Hoden und dachte, man wolle mich kastrieren. Auf wiwimaster war auch ein Beitrag gewesen in der Art "wer das sagt, hat keine Eier". Also dachte ich, zunächst, Heinrich wolle mich kastrieren. Weil ich zu Hause war, musste ich auch die Tabletten nehmen, die mir vom Arzt Dr. Fässler aus Karlsruhe verschrieben worden waren, und ich dachte in meiner geistigen Umnachtung, auch diese Tabletten würden mich kastrieren oder mich töten. Und in der heute-Sendung war ein Beitrag über Uran im Trinkwasser. Dann ein Terroranschlag auf eine Schule in Toulouse - es sollte nicht die erste Bluttat im Jahr 2012 bleiben. Auf der Suche nach "reinem Wasser" fuhren wir mit dem Fahrrad zu einem Lidl hier bei uns in der Nähe, nach Großgründlach. Als wir an der Kasse auf die Kassiererin warteten und diese dann kam, schaute sie mir auf meinen Schritt und hustete. Jetzt dachte ich, überall, wo ich hinkam, würden sie mich schon kennen. Das hatte Sascha auch so gesagt, kurz, bevor er verschwunden war. Ihn würden im Supermarkt alle kennen. Ich nahm das damals halt so als Gelaber hin und maß dem keine weitere Bedeutung zu. Ich suchte bei youtube nach Videos von Joachim Gauck, da der ja so komisches Zeug geredet hatte, und fand auch ein Video von 2010, bei der ersten Wahl des Bundespräsidenten, wo er noch gegen Wulff angetreten war. Dort sagte er in einem Interview mit Tom Burow in den tagesthemen, was ich jetzt aus Erinnerung so interpretiert habe: Er redete von Sprachproblemen und redete von sich als "wir" und verabschiedete sich von Burow in der Art, dass er sagte, "wir werden uns wiedersehen". Mittlerweile realisierte ich auch, dass die ganze Causa Wulff wohl durch einen Kredit der LBBW ausgelöst worden war. Ausgerechnet die LBBW, dort wo Heinrichs Vater arbeitete. Also wusste Gauck von der ganzen Angelegenheit, und Heinrich war wohl im Spiel. Weitere youtube Videos mit Gauck zeigten im Jahr 2010 einen Sigmar Gabriel und Jürgen Trittin, die sich, nachdem Gauck nominiert worden war, beide an die Nase fassten. Auch die wussten offensichtlich Bescheid. Ich war über einen Monat in Nürnberg, bevor ich mich soweit gesammelt hatte, dass ich mich wieder nach Karlsruhe traute. Dann kam Sascha wieder. Einmal sagte Sascha - ich erinnere mich nicht an den genauen Wortlaut - "in einer Stunde ist es vorbei". Ich ging in mein Zimmer und plötzlich hatte ich ein richtiges Ziehen in den Eiern, anders als ich es schon zuvor gespürt hatte, und ich dachte, jetzt werde ich chemisch kastriert. Nach einer Stunde war es vorbei. Chi-hung war ausgezogen, und jetzt setzten Tim und Sascha das Verwirrspiel fort. Immer wenn meine Mutter auf das Telefon anrief war irgendwas, sie gingen ans Telefon. Zuhause hatte ich mit der Fernbedienung und einer Digitalkamera getestet, ob infrarot durch Alufolie durchging, und ich fand heraus, dass es nicht durchging. Also hing ich überall auf der Holzverkleidung Alufolie auf. Auch die Wand von Tims Zimmer bekleidete ich mit Alufolie. Und meinen Rechner schirmte ich ebenfalls mit Alufolie ab, falls darin bzw. auf der Grafikkarte einen Chip gebe, der Zugriff auf den Rechner erlaubte. Heute weiß ich, dass das technisch nicht möglich ist. W-Lan hatte der Rechner ja sowieso noch nicht integriert. Das Verwirrspiel in den Nachrichten ging weiter: Bei einer Anmoderation für Eier an Ostern hustete Petra Gerster. Jan Hofer kündigte die nächste Sendung an, wo es um Flugzeuge bzw. das Cockpit ging und sagte Cockpt statt Cockpit. Dann kam die Berichterstattung über den Terroranschlag in Norwegen. Dort tranken die Staatsanwältin und der Angeklagte auch demonstrativ Wasser, so, wie es Joachim Gauck getan hatte. Außerdem die ganze Zeit Nasengesten. In der Tagesschau war ein Beitrag über die Trauernden von Norwegen, wo sich Ministerpräsident Stoltenberg verächtlich die Nase rieb. Aber das war an Gesten nicht alles. In der phoenix-Berichterstattung war in einem Gespräch unten rechts der Gerichtssaal live eingeblendet. Da kam die Staatsanwältin und fasste sich an die Haare und zwar so, als hätte sie sie streicheln sollen, doch sie machte es so, als ob sie wolle, dass rauskommt, dass der Terroranschlag von Heinrich initiiert wurde, recht "bockig" machte sich die Haare. Dazu habe ich aber kein youtube Video gefunden. Die Staatsanwältin war es auch, die den Angeklagten als schuldunfähig einstufen wollte, wegen einer Psychose, wie sie mir diagnostiziert worden war. Der Terroranschlag fand ja genau da statt, wo ich noch in der Psychiatrie war. Joachim Gauck war bei der Gedenkfeier für die Feueropfer von Rostock und er versprach sich bei Bränden. Wie ich ja schon erzählt habe, war der Arzt verbrannt. Außerdem gab es Feuer bei den Rechtsterroristen im Wohnmobil. Dann war Barbara Hahlweg zu Gast bei Volle Kanne im ZDF. Auf die Frage, mit wem sie sich gerne mal unterhalten würde, sagte sie "Ach, Joachim Gauck". Ich bezog das auf mich, da Gauck wohl offensichtlich wegen mir gewählt worden war. Dann im Juli 2012 traf ich plötzlich "zufällig" Heinrich am Studienbüro. Ich musste noch etwas erledigen im Studienbüro, und traf "zufällig" auf Benedikt - der sicher auch Bescheid wusste, dass etwas gegen mich vorsichging - und der mir, ohne dass ich es wollte oder mich interessierte, mir erzählte, dass Heinrich jetzt nur kurz wieder da sei, und jetzt für 9 Monate nach China gehen würde. Als ich im Studienbüro fertig war und dann rausging, da lief Heinrich direkt vor mir her, ich sah sein Gesicht von der Seite. Er hatte sein Handy gezückt und schaute böse. Ich pfiff ihn aus. Ca. 1 Woche später fuhr ich in der Gegend, wo er zusammen mit Michael und Ralf wohnte zum Einkaufen. Auch da begegnete er mir vollkommen unerwartet. Er fuhr ca. 10 Meter neben mir auf einer Nebenstraße mit dem Fahrrad im verkehrsberuhigten Bereich, hatte die Arme verschränkt und eine billige rote Käppi auf und schaute irgendwie total ängstlich aus. Ich wusste, dass es kein Zufall war, da ich mich an die Verfolgungsjagd gewöhnt hatte und auch daran gewöhnt hatte, dass Heinrichs Konsorten immer wussten, wo ich mich gerade mit dem Fahrrad aufhielt (wohlgemerkt ohne Handy einstecken zu haben). Also fragte ich mich was er mir damit sagen wollte. Rote Käppi wegen China und irgendwie wirkte er auf mich gar nicht souverän, so als hätte er Angst und wolle flüchten. Die Verwirrung im Fernsehen ging weiter. Einmal war mehrere Tage mein W-Lan aus, wohl von Tim, der als einziger Zugriff auf den Router hatte, deaktiviert. Dann machte sich Jörg Schönenborn vom Presseclub über irgendwas mit dem W-Lan lustig. Dann redete ich mit M. (wir trafen uns in einem Park draußen) und erzählte ihm meine Beobachtung, dass es einen Hörsaal gebe, in dessen Fensterscheiben man sich so spiegele, dass man aussehe wie eine "Pyramide". M. hatte sein Handy immer einstecken und scheinbar wurde unser Gespräch abgehört, denn einen Tag später verkündete das ZDF eine neue Show, nämlich mit dem Titel "Die Pyramide". Da muss also das ganze ZDF-Management von der Verwirrungsjagd gewusst haben. Und bei der Olympia-Berichterstattung hatte Michael Antwerpes im Studio eine pyramidenförmige Wasser-Flaschen-Konstruktion aufbauen lassen und lehnte sich strahlend hinter ihr hervor. In die WG zogen dann Rebekka Langsch und Victor Alejo aus Spanien ein. Beide verwirrten mich. Victor verriet mich mit Tim beim Vermieter, da ich angeblich nicht genug putzen würde, obwohl ich selbst den Putzplan erstellt hatte. Rebekka, gerade neu eingezogen, wollte dass ich ausziehe und so stand ich ständig unter Druck. Gase in meiner Wohnung, Verwirrung draußen auf der Straße, Bachelorarbeit, die sehr schwer war und Angst, dass meinen Eltern was passieren würde. Der Vermieter war einmal da, schaute auf das Che Guevara-Bild an Tims Tür und sagte der ist schon tot und in 2 Jahren bin ich tot. Später, als ich von den anderen verpfiffen wurde, gab er mir einen Brief in die Hand, eine Abmahnung, in der im Text lauter 4er drin waren. Das interpretiere ich so, dass ich in 2-4 Jahren tot bin. Ich war zwei Jahre in Nürnberg bei meinen Eltern. Und dann wollte mein Vater, dass ich ausziehe. Ein Betreuer wurde bestellt, weil ich zunächst nicht freiwillig ausziehen wollte. Dann war ich in meiner Wohnung. Eines Tages kam ein Jugendlicher der gut hörbar den Klingelschildnamen "Köhler" ablas und sagte "den stech ich ab". Meine Konsequenz war, dass ich sofort aus der Wohnung rauswollte, in die Psychiatrie in der Kopfklinik Erlangen, weil es dort meiner Ansicht nach sicherer war. In der Psychiatrie ging das Verwirrspiel weiter. Am interessantesten war eine Bemerkung von einer Schwester, die auf ihr Handy schaute, und dann "Grüß Gott" zu mir sagte. Einen Tag später war Barack Obama auf dem G7-Gipfel und begrüßte die Zuschauer mit "Grüß Gott". Der Professor in der Kopfklinik sagte, nachdem ich ihm meine Lage geschildert hatte, "das hört sich ja ganz abgeklärt an" und schaute seinen Kollegen an, der zustimmend nickte. Dieses Wort hat mich seitdem beschäftigt, da "abgeklärt" ja was Positives ist. Jetzt, 2016 im August, ist mir das nochmal genau da eingefallen, als ich bei meinem Psychiater Dr. Schuster war, und habe ihn gefragt, ob er das genauso einschätzt. Er bejahte das. Ende. Und noch was fürs Ende muss ich noch sagen: Ich war der Beste und der Interessanteste. Der Martin Luther King der Medizin. Aus meiner Generation stirbt niemand mehr an Krebs, arme Menschen auf der ganzen Welt werden vor bösen Menschen gerettet. Dieser gesellschaftliche Entwicklungssprung kommt diesmal aus Deutschland und nicht den USA! Ich schaue mir den Verräter Ernst und Familie, bestehend aus lauter kleingeistigen und uninteressanten Familienmitgliedern an und denke mir: Die sind nichts wert, lauter unnütze Nachkommen hat dieser kleine, dumme Schreiner gezeugt. Eine Apothekerin, eine Biologin, die - oha - sogar den Doktor in Biologie gemacht hat. Und der andere Verräter, Anwar, hat gar keine Kinder gezeugt. Und hatte wohl mal eine ganze Zeit lang psychosomatische Bauchschmerzen und musste in psychotherapeutische Behandlung. "Härte" hätte ihn im Job immer weitergebracht - und deshalb verrät er ein quasi Familienmitglied. Der hat mal mitbekommen, wie ich in Kanada in einem Restaurant Angst hatte, vergiftet zu werden und meinte ich solle mich mal psychologisch untersuchen lassen. Mit dem stimmt so gut wie gar nichts. Schickt diesen Versager doch bitte zurück in die Heimat Pakistan. Ich jedenfalls habe meinen Teil dazu beigetragen, die Welt zu verbessern, indem ich meine Erkenntnisse über Krebs. mit anderen geteilt habe. Krebs ist nämlich niederträchtiger Mord. Nach Dr. Hamers Angaben sterben täglich 1500 Menschen in Deutschland an Krebs. Alle anderen Krankheiten wie Herzinfarkte, Keime genauso. So eine Nazi-Scheiße. Vergesst die Pharmaindustrie und Krankenhäuser, lasst AKWs und Kohle lange laufen, bumst ohne Gummi und fangt an zu rauchen. Bevorzugt selbstgedrehte Zigaretten, das kostet im Monat ein Drittel. Wenn dieses Buch auf meiner Homepage erscheint, bin ich tot. Ich hätte mir nie denken können das mir mal so was passiert: Umgebracht von jemandem, der komisch und kein richtiger Mann ist. Ein Neider, der jetzt Dreck am Stecken hat. Hier geht es mir um die Deutungshoheit: Armes Würstchen bringt intellektuelles Schwergewicht um. Und dann ist da noch der 11. September. Schuld daran hat, wie mein Tod, Heinrich und das deutsche BKA. Die Amerikaner dürften auch Interesse an ihm haben. Da ich dieses Buch geschrieben habe und es wie ein Brainstorming war, hoffe ich, dass jemand die wichtigsten Sachen herauspickt und sie zusammenfasst, so, dass es ein rundes Bild ergibt. Das wichtigste und der Grund für dieses Buch ist aber, dass mich jemand fertigmachen wollte, und diese jemande namens Heinrich und Heinrich Polke jr. dafür bestraft werden müssen. So eine Inzestbande. Achso, und Heinrich meinte einmal, er sei stolz darauf, nur aus deutschem Blut zu bestehen. Ich bin froh, dass ich nicht so inzestoid bin, sondern leicht amerikanisch, mit Wurzeln in der Schweiz, Spanien, Polen und Deutschland. Und vergesst die Tagesschau. Seriös ist das nicht. Gerade meinen Vater gefragt, der meint, dass ist nicht nur nicht seriös, sondern das sind Verbrecher. Schaut euch Linda Zervakis an, die hat noch nicht mal studiert und denkt sie hat das Recht jemand anderes, der immerhin was studiert hat, zu töten. So eine hohle Nuss. Wir leben doch in einem Rechtsstaat. Aber sie ist ganz hübsch - auf dass sie dann im Knast vergewaltigt wird. Und Barbara Hahlweg von der heute-Sendung? Einfach nur eine komische Frau. Und Thorsten Schröder, der immer lässig am Todesknopf dreht, mit seinen interessanten Hobbies wie Iron Man ist Scientology. Wer mit seinem Leben zufrieden ist, will einem anderen nicht schaden. Aber vielleicht ist das im Moment so die Gesamtsituation. Wenn ihr wollt, dass die Nachrichtensprecher für lebenslang in den Knast wandern und ihnen dort die Augen ausgekratzt werden oder in die Eier getreten und etwas ins Essen gemischt wird, dann zeigt sie doch einfach an - die gehen dann schon, wie Uli Hoeneß. Da ich vom Fach bin, noch ein Vorschlag zur Energiewende. Oft drehen sich die Windräder nicht, da der Strom nicht gebraucht wird. Man könnte, obwohl der Wirkungsgrad bei nur 40% liegt, diesen nicht erzeugten Strom dazu verwenden, Wasserstoff über Elekrolyse herzustellen. Den Wasserstoff dann direkt bei den Windrädern speichern (das wäre dann die vieldiskutierte Speicherlösung) und wenn gerade Windflaute herrscht, durch Verbrennung oder Brennstoffzelle verstromen. Zack, schon ist das Problem Energiespeicher gelöst und das auch noch dezentral. Siemens könnte sowas planen. Ich wollte immer was Großes werden, SPD-Bundeskanzler wie Gerhard Schröder oder zumindest irgendein DAX-Chef, und hätte es wohl auch geschafft, hätte mir die Krankheit keinen Strich durch die Rechnung gemacht. Jetzt aber habe ich es doch geschafft, indem ich die Menschheit weltweit von der Angst vor einer Krankheit befreit habe, die es gar nicht gibt. Also habe ich der Welt etwas ganz Großes hinterlassen, was ohne mich nie ans Tageslicht gekommen wäre. Vergesst Testosteron und Östrogen - ich habe einmal gehört, dass die Pille aus Pferdeurin hergestellt werden soll, leider habe ich keine Möglichkeit das zu überprüfen -, vergesst alle Medikamente (insbesondere die teuren Psychopharmaka) außer Kopfschmerztabletten, alle Blutwerte bis auf das große Blutbild. Feiert eine Party ohne mich, ladet die tragischen Figuren wie Radiologen, Onkologen, Kardiologen, Laborärzte, Chirurgen und Nephrologen nicht ein und werdet 100 Jahre alt. Mein Vater hat mir gesagt, dass meine Ex, Andrea Bassing, immer treu zu mir gehalten hat. Nach meiner schwierigen Kindheit und den Kämpfen mit meiner Schwester und unfähigen Eltern war das der gerechte Lohn. Wahrscheinlich hatte sie gemerkt, dass sie da einen Wertvollen geangelt hat. Andere Frauen, mit denen nichts zum Glück nichts gelaufen ist, haben übrigens nicht zu mir gehalten. Sehr komische Leute, da ich denen nichts getan habe. Hätte nicht zu mir gepasst. Oder eben dieser komische Heinrich, der all das kaputt machen will, was mich ausmacht, was ich mir in meinem Leben erkämpft habe. Warum? Weil er weiß, dass er ein 08/15-Nichts ist und Frauen deshalb auf ihn halt nicht stehen. Ab in den Knast - für 25 Jahre. Woher hat z.B. ein potentieller Killer meine Adresse? Obwohl ich ein Buch geschrieben habe: Bücher lese ich bis auf Die drei ??? keine mehr. Alles, was für mich interessant ist, finde ich im Internet. Vor allem YouTube ist für mich eine wahre Schatzkiste. Wo trägt der Deutsche seinen Ring? An der rechten Hand. Wie sieht es aus, wenn man plötzlich den Präsident der USA gegen sich hat? Es fliegen alle paar Wochen Apache-Hubschrauber über mein Dach. Und mein Onkel sagt, wenn Obama mich umbringt, komme ich ins Geschichtsbuch. Yes! Was passiert, wenn man tot ist? Diese Frage stelle ich mir seit 2 Jahren und ich bin für mich - obwohl ich katholisch bin - nach Diskussionen zur Antwort gekommen, dass man dann einfach weg ist. Nicht mehr existiert, nicht schlimm. Wie soll das funktionieren, dass es ein Jenseits gibt? Und mein Vater hat noch gesagt: Wenn du morgen tot bist, warum ist dir heute nicht alles scheißegal? Ich möchte Merkel und Gauck auch gar nicht mehr erleben, absolut langweilige Politik, seitdem Schröder weg ist. Und es wird leider noch eine ganze Zeit so weitergehen, weil die SPD keine guten Leute hat. Oder ich habe eine Revolution entfacht, wenn alle Krebsärzte angezeigt werden oder ihren Tod vortäuschen - wäre richtig so. Nach mir die Sintflut. Wofür lohnt es sich zu sterben? Um Millionen anderer Menschen zu retten. Also gehe ich meinen letzten Weg und mir ist alles scheißegal. Wie hat alles geendet? Nun, letzten Dienstag hat es im Haus Rafael angefangen. In meiner Tabakpackung, die jemand in mein Zimmer gelegt hatte, war von Fabrik ab Zyankali drin und irgendein Nierengift. Ich habe am morgen um neun zwei Zigaretten geraucht und plötzlich hat es Bumm gemacht. Hatte wahnsinnige Muskelschmerzen und mein Atem roch nach Blausäure. Bis der ganze Spuk vorbei war, war es mitten in der Nacht. Ich spürte ein starkes Drücken im Backenzahn. Das Drücken hatte ich schon mindestens 2 Jahre, aber deutlich schwächer. Dann am nächsten Tag war ich zuhause bei meinen Eltern. Als mich mein Vater zurückfuhr, gab er mir eine Breze zu essen. Sofort spürte ich etwas in meiner Niere, aber es ging mir im Vergleich zum Vortag um längen besser. Dann, 2-3 Stunden später fing alles an. Alle Mitbewohner meines Stockes waren eingeweiht. Erst spürte ich, wie sich im Magen etwas auflöste. Dann spürte ich etwas in den Nieren. Zuckungen. Bei jeder Zuckung knallte auf dem Flur im selben Moment eine Tür. Scheinbar war das Gift bereits getestet. Das dauerte ungefähr 2 Stunden. Dann war es überstanden. Ich bekam einen süßen Geschmack im Mund. Jetzt sitze ich in der Uni-Klinik und muss fast gar nicht mehr auf Toilette. Und warte wg. Nierenversagen auf den Tod. Dialyse vertraue ich nicht, ich glaube auch nicht, dass sie funktioniert. Also hat letztendlich mein eigener Vater mich vergiftet, von dem ich immer abhängig war und dem ich blind vertraut habe. Vor ein paar Jahren hat alles angefangen, als er zu einem Zahnarzt namens Hunsicker in Erlangen ging. Der heißt mit Nachnamen wie der Mädchenname meiner Mutter. Das hat er immer erzählt auch bevor die Verwirrung losging. Mein Vater muss von allem gewusst haben, nur frage ich mich WARUM? Ich kann mit ihm nicht drüber sprechen. Er spielt das Unschuldslamm. Als ich erzählte, ich wolle mich an Ernst und Anwar rächen, indem ich sie auch mit meiner Krankheit infiziere, riet er mir noch davon ab und sagte, das wäre Körperverletzung. Und jetzt bringt er selbst mich um. Wahrscheinlich war die erstmalige Einweisung in die Psychiatrie 2011 auch schon insofern "fremdbeeinflusst", als dass er damals schon Bescheid wusste, was geschehen würde. Das ist der Twist wie im Film "Die üblichen Verdächtigen". Wurde er bedroht? Keine Ahnung. Vielleicht auch nicht so wichtig. Ich habe hier im Krankenhaus Angst, dass das Trinkwasser vergiftet sein könnte. Mit Zyankali. Technisch aufwändig, aber machbar. Es arbeitet schließlich das ganze BKA mit seinen 5000 Mitarbeitern gegen mich. Als ich zuhause nachts auf der Terrasse saß kamen Klickgeräusche sogar aus den Gartenstühlen. Wie auch immer das gemacht wurde - gruselig. Michael Miller hatte mir erzählt von einem Klassenkameraden, der mit 27 oder so eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht ist. Alexander Denk. Das war mMn auch Mord. Und Wolfgang hat mir erzählt von einem Zwilling, den er vom Studium her kannte, der auch im Alter von 27 auf dem Weg zu Arbeit vom Fahrrad gefallen ist und tot war. Herzfehler. So wird es bei mir auch lauten, weil die Rechtsmediziner beeinflusst werden. Und außerdem sowieso nichts finden können. Jetzt sind sogar Sachen im Supermarkt vergiftet. Wie das funktioniert? 5000 BKA-Beamte schaffen das. Die wissen genau, was ich kaufen werde, was ich in der Vergangenheit gekauft habe. Besonders gefährlich: Cola. Vor allem die billige. Schokolade ist auch kritisch. Zigaretten sind unmöglich zu kaufen, ich werde jetzt vom Vollblut-Raucher in Rekordzeit zum Nichtraucher. Heute morgen präsentierte man mir im Bus, wie das mit den Chemikalien funktioniert. Da waren 2 10 Liter Kanister. So wird das Zeug in die Luft geblasen. Nach längerer Lethargie geht es mir heute abend mal gut. Ich bin im Haus Rafael, muss jetzt die Tabletten unter Aufsicht nehmen. Manchmal tut mir der Fuß weh, kommt aus der Luft. Hinter den Attacken auf die Botschaft in Kuba steckt auch das BKA. Hier im Haus Rafael hat jeder der Insassen eine Aufgabe. Alle sind gegen mich, aber nicht so, dass sie auf mich losgehen. Wahrscheinlich hat jeder eine Art Betreuer. Gestern habe ich einen Film auf Spiegel Online über Krebs gesehen. Der Schaffer des Films ist offensichtlich in dem Bewusstsein, dass es Krebs nicht gibt. Hatte angeblich ein Morbus Hodgkin und musste sich einer Chemotherapie unterziehen. Das hat dazu geführt, dass ich mich heute morgen nochmal intensiv mit dem Thema "Kommt es jetzt raus, dass es Krebs nicht gibt" zu beschäftigen. Dann habe ich gesehen, dass in Karlsruhe die Radiologen ihre Arbeitsstätten rotieren. Christoph Mittrach hat seine Arbeitsstelle gewechselt. Nervosität macht sich breit. Obwohl ich den Homepages auch nicht ganz traue. Wie gesagt: Geheimdienst kommt überall rein, kann Homepages fälschen, 5000 Mitarbeiter. Aber mein Gefühl sagt mir, dass ich da noch ins Schwarze treffen werde, auch wenn ich schon tot bin. Ein weiteres Anzeichen, auch davon getrübt, dass es irgendwie vom Geheimdienst beeinflusst sein könnte, aber mein Gefühl sagt mir, dass sich beim Thema Krebs bald etwas bewegt, ist, dass es einen Artikel gab, dass das erste mal seit Jahren die Kosten im Gesundheitswesen gesunken sind. Um lächerliche 0,1 Prozentpunkte bei 15,7 Prozent oder so. Aber das macht schon 1,3 Mrd. Euro. Ich glaube, da tut sich was. Aber die ganze Zeit Angst vor Zyankali zu haben ist auch nicht schön. Mir wurde von den Mitinsassen hier im Haus Rafael vermittelt, dass wohl auch Udo Jürgens - immerhin 80 - der einfach umgekippt ist, lt. Wikipedia, an Zyankali gestorben ist. Und natürlich hat der werte Herr Gerichtsmediziner auf Herzinfarkt oder sowas sein Gutachten ausgestellt. Wird bei mir ähnlich sein. Aber vielleicht hilft es, wenn ich hier schreibe, dass das dann zumindest niemand glaubt. Keine Angst haben, dass sagt mein Vater immer. Bzw. die Angst in den Griff bekommen. Gelingt mir nicht immer, aber immer öfter. Und das alles scheissegal ist. Das gelingt mir schon ganz gut. Ich kann es eh nicht verhindern. Jeder kann jeden vergiften hat Prof. Kornhuber gesagt. Die beiden Mißfelderbrüder sind ebenfalls mit Zyankali vergiftet worden. Und die Kurpfuscher haben gesagt, es sei Lungenembolie. Ich habe meiner Mutter aufgetragen, im Falle meines Todes Kontakt zu den Mißfelders herzustellen. Ein weiteres Problem bei der Zyankalivergiftung ist, dass ich mir versuche vorzustellen, wie das abläuft. Bisher dachte ich immer, man kippt sofort um. Im Internet zum Thema Zyankali (vorsicht, eventuell auch beeinfluss) finde ich, dass es evtl. bis zu 3-4 Minuten dauert. Ich weiß nicht, was mir lieber ist. Ja, wir haben hier nette Leute, ich muss die Tabletten jetzt unter Aufsicht nehmen. Und die Chefin wird ein Auge drauf werfen. In jeder Tablette könnte sich Zyankali verbergen. Das ist nicht schön. Mein Vater sagt zwar, dass alles scheissegal ist, aber ihm selber, falls er unter Druck steht, scheint nicht alles egal zu sein. Tja. Aber es wird wohl schon so sein. Oder mein Vater hat sich gedacht, er kann es eh nicht verhindern, wenn ich vergiftet werde. Das wird wohl auch so sein. Und hat sein Stückchen mitgewirkt. Nein das will ich nicht sagen. Er hat gesagt, er ist mein Vater, und er will mir nicht schaden. Er hat halt was gemacht (nämlich mich in die Psychiatrie einzuweisen), was das Spielchen ermöglicht hat, aber das Endergebnis wird dasselbe sein. Heute habe ich mit meiner Tante telefoniert. Achso meine Oma ist ja gestorben. Unerwartet. Und auch an Zyankali. Und wir haben über den Namen Heinrich richtig herzlich gelacht. Dass es eine Strafe ist, in meinem Alter so zu heißen. Mein Vater meinte ja, das sei ein komischer Typ, dieser Heinrich. So wird es wohl sein. Vielleicht komme ich ja doch wegen dem Krebsthema groß raus. Aber letztens ist Obama wieder aufgetreten und hat sich an die Nase gelangt. Der wollte mir offensichtlich nicht helfen, vermutlich von Anfang an nicht. Aber Donald Rumsfeld vielleicht. Schluss für heute. (27.10.2017) Anmerkung 1: Heinrich mag keinen Fußball. Ich schon. Anmerkung 2: Heinrich sagt die heutige "kiddies" sind durch youporn so abgebrüht und wissen nicht mehr was "wahre Liebe" ist. So ein Unsinn. Anmerkung 3: ich weiß nicht, ob ich es schon irgendwo geschrieben habe, aber der Mindestlohn ist durch mich in Zusammenarbeit mit Günther Jauch gekommen. Anmerkung 4: Was ist, wenn die Tagesschau-Sprecher vor laufender Kamera festgenommen werden? Anmerkung 5: Unser direkter Nachbarsjunge David stammt aus einer komischen Sektenfamilie. Er ist gerade 18 geworden und hat seit 2 Jahren eine Freundin. Der hat was gegen mich. Er pfeifft immer so (wahrscheinlich böse gemeint) aber das hört sich total dumm und nicht bedrohlich an. So ein Spack. Anmerkung 6: Dieser Thorsten Schröder von der Tagesschau der immer am "Todesknopf" dreht, ist ja auch ein ganz interessanter. Marathon ist sein Hobby. Wow, wie interessant. Und Kinder hat er auch keine. |